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Veröffentlicht am 18.08.2025

Originelle und überraschende Standalone-Fantasy

Anima Daemonis
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Cover und Titel dieses Buches haben direkt mein Interesse geweckt, der Farbschnitt war eine schöne Überraschung. Diese Fantasy ist anders und sie ist wirklich gut. Die zugrundeliegende Idee und das Worldbuilding ...

Cover und Titel dieses Buches haben direkt mein Interesse geweckt, der Farbschnitt war eine schöne Überraschung. Diese Fantasy ist anders und sie ist wirklich gut. Die zugrundeliegende Idee und das Worldbuilding finde ich richtig originell. Fast von Beginn an landen wir gemeinsam mit der menschlichen Protagonistin Änlin in der Hölle und das auch noch freiwillig. Wir erleben hier die Welt auch aus Sicht der Dämonen, die in der Hölle einfach nur ihre Funktion und Aufgabe erfüllen und eine Art Rehabilitation für die verdorbenen menschlichen Seelen anstreben. Dass die Dämonen durch die Angst vor der Grausamkeit der Menschen, die sie betreuen, in der Vergangenheit sogar zu einer Rebellion und einem Krieg gegen die Menschen getrieben wurden, ist eine erfrischende Umkehrung der herkömmlichen Vorstellung von Dämonen und der Hölle. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Änlin und dem Dämon Mephisto erzählt, in der Gegenwart und mit Rückblenden auf die gemeinsame Vergangenheit. Anfangs brauchte ich etwas, um mich richtig von der Geschichte fesseln zu lassen, doch dann geriet ich immer mehr in ihren Sog und fand sie durchgängig spannend. Die Charaktere erschienen mir zunächst wenig greifbar, was sich schlussendlich jedoch als völlig stimmig erwies. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es hält einige Überraschungen bereit und man sollte unbedingt zu Ende lesen. Das Ende ist meiner Meinung nach ein kleiner Geniestreich. Fazit: Eine originelle und überraschende Standalone-Fantasy, die sich leicht lesen lässt und zum Nachdenken (z.B. über die Kategorien "Gut und Böse") anregt.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Sanfte Gehirnwäsche in ländlicher Idylle

Heimat
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Dieses hochaktuelle Buch wird sicher noch lange nachwirken. Bereits das Cover lässt etwas vom Inhalt erahnen: unbelassene grüne Natur, über der sich dunkle Wolken zusammenbrauen, in deren Mitte der plakative ...

Dieses hochaktuelle Buch wird sicher noch lange nachwirken. Bereits das Cover lässt etwas vom Inhalt erahnen: unbelassene grüne Natur, über der sich dunkle Wolken zusammenbrauen, in deren Mitte der plakative Titel "Heimat" prangt. Es ist direkt klar, dass es sich hier nicht um einen Wohlfühlroman handelt. Obwohl in den ersten Seiten noch gar nicht so viel passiert, haben mich der lebendige Sprachstil und das bereits unterschwellig angedeutete hochbrisante Konfliktthema direkt gefesselt. Die Autorin baut in ruhiger, unaufgeregter, aber sehr anschaulicher Erzählweise psychologisch so viel Spannung auf, dass ich das Buch bis zum Schluss kaum aus der Hand legen konnte. Vom Begriff der Tradwife hatte ich vor dem Lesen der Buchbeschreibung noch gar nichts gehört, wohl aber von dem Phänomen, das hier von Karolin verkörpert wird. Dieses ruft bei der neu hinzugezogenen Jana, deren Erleben die neutrale Erzählstimme folgt, zunächst Befremden, dann aber zunehmend Faszination hervor. Fast urteilsfrei werden hier zentrale menschliche und politische Werte kontrastiert, die immer mehr verschwimmen. Der Autorin ist es gelungen, äußerst eindrücklich und plausibel darzustellen, auf welch sanfte und verführerische Weise Karolin ihre gefährliche Ideologie – immer unter dem Deckmantel der Menschlichkeit und Christlichkeit – mittels sozialer Medien und lokaler Hilfsaktionen verbreitet und damit das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sorglosigkeit befriedigt. Dies alles geschieht so genial subtil, dass es gerade deshalb umso beklemmender und gruseliger wirkt. Das Ende kam für mich unerwartet und ich muss gestehen, dass ich es nicht gänzlich verstanden habe. Ich hätte es mir ein bisschen konkreter gewünscht, auch wenn ich eine unheimliche Ahnung habe. Fazit: Große Empfehlung für alle Leser*innen, die gesellschaftlich und politisch aktuelle und kritische Romane mögen und gerne zum Nachdenken angeregt werden.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Unterhaltsame Mountainbike-Romance

Downhill Dreams
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Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch. Ich fand, dass es kitschig und "billig" wirkte und habe eine entsprechende Story erwartet. Aber bereits bei der ...

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch. Ich fand, dass es kitschig und "billig" wirkte und habe eine entsprechende Story erwartet. Aber bereits bei der Leseprobe von "Vorablesen" wurde ich positiv überrascht und habe mir das Buch dann auch gekauft. Die Story fand ich tatsächlich sehr unterhaltsam; eine schöne Sportsromance mit einer ungewöhnlichen Sportart und zeitweise sogar Academy Vibes. Der Sprachstil ist flüssig, die Charaktere sind sympathisch und zielstrebig, die Dialoge schlagfertig. Besonders hat mir gefallen, dass ich nebenher mehr über das Mountainbiken erfahren habe, mit dem ich so gar keine Berührungspunkte habe. Lediglich die Sexszenen fand ich etwas ausufernd und ich hätte mir in der Beziehung noch etwas mehr Tiefe und Substanz für die wechselseitige Anziehung gewünscht. Fazit: Diese leichte Sportsromance kann ich allen Leser*innen empfehlen, die Lust auf eine unterhaltsame und leidenschaftliche Geschichte haben und bei Sportarten gerne über den Tellerrand hinausblicken (sofern sie nicht ohnehin bereits eine Faszination für das Mountainbiken entwickelt haben).

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Toller Cheerleading Part, ansonsten jedoch etwas langatmig mit wenig Tiefe

Love is like a Thunderbolt
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Es fällt mir echt schwer, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Die erste Hälfte war ich eigentlich recht zufrieden. Der Schreibstil war flüssig, auch wenn mich von Anfang an die etwas überzogene ...

Es fällt mir echt schwer, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Die erste Hälfte war ich eigentlich recht zufrieden. Der Schreibstil war flüssig, auch wenn mich von Anfang an die etwas überzogene und pathetische Sprache teilweise aus dem Lesefluss und sogar zum Kichern gebracht hat. Aber der Cheerleading Part war wirklich großartig beschrieben und hat in mir eine Faszination für diese Sportart geweckt. Das Glossar dazu war sehr hilfreich und ich hätte mir auch eines für den Bereich Football gewünscht.

Auch wenn ich die Charaktere von Anfang an etwas flach fand, habe ich doch eine ganze Zeit lang das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen. Die Kapitellänge war angenehm kurz und ich fühlte mich gut unterhalten.

Aber nach der Hälfte war dann für mich auch irgendwie die Luft raus. Es wurde meiner Meinung nach viel zu viel in diese Story gepackt. Es gab nicht wirklich eine stringente Storyline, sondern gefühlt passierten ganz viele Dramen hintereinander, die ich ehrlicherweise eher überflogen habe, weil ich das dann doch als etwas langatmig empfunden habe.

Die Liebesgeschichte und die Hauptcharaktere konnte ich nicht spüren. Die Dialoge zwischen Elanor und Riven kamen mir teilweise konstruiert vor und emotional viel zu überladen und kitschig, ohne dass man die Emotionen dazu fühlen konnte.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Fortsetzungen lesen werde, möchte es aber nicht ausschließen.

Mein Fazit: Das Buch wirkte auf mich wie eine typische amerikanische College-Story mit wenig Tiefe und fühlbaren Emotionen, aber einem gewissen Unterhaltungswert und einem tollen Cheerleading Part.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Ganz süß, konnte mich aber nicht richtig fesseln

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Dieses Buch ist auf jeden Fall eine nette und leichte Urlaubslektüre für zwischendurch. Das Setting an der Côte d'Azur ist herrlich, die Gerüche und die typische Atmosphäre in der Provence werden gut transportiert. ...

Dieses Buch ist auf jeden Fall eine nette und leichte Urlaubslektüre für zwischendurch. Das Setting an der Côte d'Azur ist herrlich, die Gerüche und die typische Atmosphäre in der Provence werden gut transportiert. Dadurch hat es für mich eine angenehme Leichtigkeit verströmt und mich an meine Urlaube in der Provence erinnert.

Auch die Charaktere fand ich sehr liebevoll gezeichnet und die Ausgangsidee der Geschichte ganz spannend. Allerdings hatte ich zum einen ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil, da mir in den Dialogen und auch in den Grübeleien der Charaktere zu viele Fragen hintereinander vorkamen, die mir unnatürlich erschienen und mich aus dem Lesefluss gerissen haben. Auch waren die Rückblicke zwar interessant, aber wirkten immer etwas willkürlich eingestreut. Zum anderen konnte ich die Emotionen bei den ernsten Themen irgendwie nicht richtig spüren, so dass es zum Ende hin für mich auch etwas langatmig wurde.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass zu viele Themen in diese Story gepackt werden sollten: die Berufe und Leidenschaften der Charaktere, ihre Persönlichkeitseigenschaften, ihre Vergangenheit und ihre Kämpfe damit, ein wenig Spannung um ein Familiengeheimnis und dann natürlich noch das Setting in der Provence,... Dadurch konnte nichts so richtig tief bearbeitet werden.

Mein Fazit: Eine nette Lektüre für zwischendurch, die das Provence-Feeling wunderbar vermittelt und auch liebenswerte Charaktere bietet, mich aber emotional nicht richtig fesseln konnte.

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