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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2026

Das Ende der Welt

Ein gutes Omen
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Nachdem mir die Serie „Good Omens“ so gut gefallen hat, musste ich unbedingt den Roman lesen, auf dem die Amazon Prime Serie basiert. Das Buch überzeugt vor allem mit dem unfassbar guten britischen Humor. ...

Nachdem mir die Serie „Good Omens“ so gut gefallen hat, musste ich unbedingt den Roman lesen, auf dem die Amazon Prime Serie basiert. Das Buch überzeugt vor allem mit dem unfassbar guten britischen Humor. Zugegebenermaßen waren einige Handlungsstränge aber auch ein bisschen verwirrend. Wenn man die Serie mit David Tennant und Michael Sheen gesehen hat, ist das gar kein Problem, weil man dann die Protagonisten und deren Handlungen bereits kennt. Wenn ich Good Omens noch nicht gekannt hätte, hätte ich manche Dinge allerdings nicht beim ersten Lesen verstanden. Serienfans werden einige Szenen und Zitate sofort wiederentdecken, was beim Lesen natürlich wunderschön war.

Die Hauptthemen sind natürlich die Apokalypse (allerdings auf sehr humorvolle Art), die aufrichtige Freundschaft zwischen einem Dämonen und einem Engel und die Prophezeiungen einer Hexe. Ich kann Good Omens auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Wie Rechtsextremismus unsere Gesellschaft spaltet

Meine Familie, die AfD und ich
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Leonie Plaar schildert ausführlich, wie der Rechtsextremismus ihrer Familie zum Kontaktabbruch geführt hat, wie man Argumente der AfD schwächen kann und wie sie die zunehmende Radikalisierung wahrnimmt.

Mich ...

Leonie Plaar schildert ausführlich, wie der Rechtsextremismus ihrer Familie zum Kontaktabbruch geführt hat, wie man Argumente der AfD schwächen kann und wie sie die zunehmende Radikalisierung wahrnimmt.

Mich konnte der Schreibstil der Autorin packen und ich finde, dass alle Quellen im Buch unfassbar gut recherchiert wurden, womit die Autorin mich überzeugen konnte.

Wer mehr über das Thema AfD und Rechtsextremismus im Allgemeinen erfahren will, sollte „Meine Familie, die AfD und ich“ auf jeden Fall lesen!

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Gruseliger Pageturner

Der Nachbar
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Während des Lesens von “Der Nachbar“ hatte ich zeitweise den Gedanken, dass der Funke etwas verloren gegangen ist. Nach so vielen großartigen Psychothrillern von Sebastian Fitzek hatte ich einfach den ...

Während des Lesens von “Der Nachbar“ hatte ich zeitweise den Gedanken, dass der Funke etwas verloren gegangen ist. Nach so vielen großartigen Psychothrillern von Sebastian Fitzek hatte ich einfach den Eindruck, dass dieses Buch mich nicht ganz so catchen könnte, wie die vorherigen.Trotzdem habe ich den Thriller in einem Rutsch gelesen und war fasziniert von den vielen Plottwists. An manchen Stellen waren es mir vielleicht sogar zu viele Plottwists, denn stellenweise wirkte es schon fast so, als müsse der Autor beweisen, dass er seine Leser immer noch schockieren kann. “Der Nachbar“ hat dennoch alles, was ein faszinierender Psychothriller braucht und vor allem durch die kurzen Kapitel wird die Spannung durchgehend aufrechterhalten.

Die Grundidee fand ich großartig, weil es wirklich mal ein Thriller der anderen Art ist. Ich kann das Buch jedem wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Zwei Welten, die aufeinander prallen

Die Tochter
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Mit “Die Tochter“ gelingt der Autorin ein sehr gelungener Roman. Das Buch beinhaltet Themen wie Homosexualität, Diskriminierung, aber auch die Situation in Pflegeheimen sowohl für die Patienten als auch ...

Mit “Die Tochter“ gelingt der Autorin ein sehr gelungener Roman. Das Buch beinhaltet Themen wie Homosexualität, Diskriminierung, aber auch die Situation in Pflegeheimen sowohl für die Patienten als auch das Personal. Besonders interessant fand ich, wie sehr zwei Welten miteinander kollidieren. Zum Einen gibt es die Mutter, die Worte wie „Homosexualität“ oder „lesbisch“ nicht einmal hören will. Auf der anderen Seite zieht ihre Tochter mit ihrer Lebensgefährtin bei der Mutter ein und macht kein Geheimnis aus ihrer Sexualität und ihrer Beziehung.

Der Einblick in den Pflegesektor war ebenfalls sehr spannend, an manchen Stellen aber zu ausführlich für mich, da dadurch das eigentliche Thema, nämlich die Mutter-Tochter-Beziehung in den Hintergrund rückte.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Über Nicht-Abschiedstage und den Tod

Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)
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Adam Silveras neuer Roman ist etwas schwächer, als die beiden Vorgängerbände, aber dennoch empfehlenswert. Mit Alano und Paz begegnen uns zwei Charaktere, welche auch in „Der Erste der am Ende stirbt“ ...

Adam Silveras neuer Roman ist etwas schwächer, als die beiden Vorgängerbände, aber dennoch empfehlenswert. Mit Alano und Paz begegnen uns zwei Charaktere, welche auch in „Der Erste der am Ende stirbt“ schon eine Rolle gespielt haben. Dank Alano Rosa - dem Erben des Todesboten - geht es in diesem Band auch verstärkt um das Konzept des Todesboten, was wirklich lesenswert ist. Stellenweise war der Roman dennoch zu langatmig, die über 700 Seiten wären vermutlich nicht nötig gewesen. An manchen Stellen verläuft die Handlung etwas im Sand, dennoch konnte „Am Ende will doch einer sterben“ mich überzeugen. Vor allem lag dies daran, dass wichtige Themen wie Suizidversuche oder die Borderline-Persönlichkeitsstörung authentisch umgesetzt wurden. Adam Silvera kratzt bei diesen Themen nicht nur an der Oberfläche, sondern geht tatsächlich glaubwürdig darauf ein, was ich für einen Jugendroman großartig finde. Zu den Protagonisten kann man sehr schnell eine Verbindung aufbauen, wodurch der Lesefluss trotz der Dicke des Buches angenehm war. Insgesamt kann ich „Am Ende will doch einer sterben“ allen empfehlen, die die ersten beiden Bände gelesen haben, auch wenn der dritte Band nicht mein Favorit ist.

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