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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein Familiengeheimnis wird gelüftet

Das Polarlichtcafé
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Ich lese für mein Leben gern Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen und sich um ein Familiengeheimnis drehen, das langsam gelüftet wird. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die ...

Ich lese für mein Leben gern Bücher, die auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielen und sich um ein Familiengeheimnis drehen, das langsam gelüftet wird. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die Storyline dreht sich um Jule, die im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961 entdeckt, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist angenehm und schön bildlich. Eingebettet in die Storyline gibt es auch zahlreiche Infos über Norwegen und auch die geschichtlichen Vorkommnisse der Zeit. Diese habe ich richtig eingesogen, aber teilweise waren mir die Erklärungen auch etwas zu langatmig, so dass es den Lesefluss etwas gehemmt hat. Diese wären am Ende des Buches besser aufgehoben gewesen, um sich mehr mit den Themen zu beschäftigen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jule in der Gegenwart und Janne in der Vergangenheit. Beide Charaktere waren mir wirklich sympathisch und ich konnte mich mit deren Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Sie sind mir auch richtig ans Herz gewachsen. Mir hat die Handlung rund um Janne jedoch am Besten gefallen. Hier musste ich richtig mitfiebern. Jules Geschichte dagegen kam erst gegen Ende in Fahrt. Davor plätscherte es etwas dahin.

Das Ende war versöhnlich, aber auch traurig. Ich wurde gut von dem Buch unterhalten und habe nun richtig Lust, selbst nach Norwegen zu reisen. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Familienstreitereien in einem schönen Setting

Apfelzeit am Deich
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Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Figuren, die mich mit ihren Geschichten fesseln. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen ...

Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Figuren, die mich mit ihren Geschichten fesseln. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Merle, die zwölf war, als ihre Eltern sich trennten – ein Bruch, der sie bis heute prägt. Jahre später, lebt sie als Flugbegleiterin ihr eigenes Leben und hat kaum noch Kontakt zu ihren Verwandten. Nur ihre Großmutter Grete, die auf einem Apfelhof im Alten Land wohnt, bleibt ihr nah. Doch Grete ist alt geworden, und Merle sieht sich gezwungen, ihre Angehörigen dazu zu bewegen, sich um die alte Dame zu kümmern. Doch sie alle sind zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Als ihr Partner sich ein gemeinsames Zuhause wünscht, brechen alte Ängste und ungelöste Konflikte in Merle auf. Ein Besuch bei Grete zeigt ihr, wie wenig sie von den Geheimnissen ihrer Familie weiß. Grete erkennt, dass nur sie die zerrissenen Fäden wieder verknüpfen kann – bevor es endgültig zu spät ist…

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch bildlich. Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Storyline aus drei Perspektiven, was ich interessant finde, da man die Figuren so besser kennenlernt und sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann.

Jedoch muss ich sagen, dass ich außer Grete keine Figur so richtig sympathisch fand. Manche Handlungsstränge konnte ich deshalb nicht nachvollziehen und auch der Ton untereinander war teilweise sehr harsch. Im Endeffekt sind alle miteinander verstritten und keiner ist glücklich mit seinem Leben. Deshalb war mir auch die Versöhnung am Ende etwas zu schnell. Es bleiben auch noch einige Fragen offen, die aber wohl in der Fortsetzung behandeln werden. Darauf bin ich schon gespannt.

Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und vergebe für das erste Band 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Spannendes Buch, aber auch mit Abstrichen

Hidden Shadows
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Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ein möglicher Selbstmord in der Vergangenheit, der von einer True Crime-Influencerin aufgerollt werden soll. Ich wurde auf jeden Fall ...

Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ein möglicher Selbstmord in der Vergangenheit, der von einer True Crime-Influencerin aufgerollt werden soll. Ich wurde auf jeden Fall gut von dem Buch unterhalten, auch wenn ich sagen muss, dass ich manches etwas irritierend fand. Vor allem, dass sich die Lovestory nicht so wirklich richtig angefühlt hat.

Die Geschichte dreht sich um Jodie – für sie ist True Crime ihre Leidenschaft, auf YouTube und im echten Leben. Sie recherchiert ungelöste Kriminalfälle und berichtet darüber in ihrem Kanal. Besonders der mysteriöse Selbstmord der jungen Alice Ramsay in den Siebzigern zieht sie in den Bann. Jodie ist überzeugt, dass die junge Mutter ermordet wurde. Gemeinsam mit Alices Enkel Harry Ramsay taucht sie in die düstere Vergangenheit der Toten ein. Je tiefer sie graben, desto stärker wird die Anziehung zwischen ihnen. Harry fasziniert Jodie mit seiner ruhigen, intensiven Art, aber er macht es ihr auch schwer, ihm zu vertrauen….

In die Storyline habe ich schnell hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir gut, er ist angenehm und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich richtig gut. So konnte man nach und nach die Wahrheit erfahren.

Die Hauptfigur Jodie hat mir sehr gut gefallen. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren. Harry dagegen hat es mir sehr schwer gemacht. Seine düstere und distanzierte Art kam bei mir nicht so gut an, auch, dass er nicht gerade ehrlich zu Jodie ist. Deshalb konnte ich die aufkommende Liebesstory überhaupt nicht fühlen oder verstehen..

Die Geschichte von Alice in der Vergangenheit war dagegen noch mitreißender. Hier musste ich richtig mitfiebern, denn ich wollte unbedingt wissen, wie Alice am Ende wirklich ums Leben gekommen ist. Nach und nach erfährt man mehr – aber mit dem überraschenden Ende habe ich dann doch nicht gerechnet.

Zusammengefasst wurde ich gut von dem Buch unterhalten und ich würde mich sehr auf eine Fortsetzung mit Jodie freuen. Jedoch nicht mit Harry, denn für mich hat eine Beziehung der Beiden keine Chance. Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Die Sumpflandschaft Louisanas

Der Duft der Sumpfzypressen
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Bereits nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch. Die Sumpflandschaft Louisanas war mir bisher noch nicht so präsent und deshalb war das natürlich ein weiterer ...

Bereits nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch. Die Sumpflandschaft Louisanas war mir bisher noch nicht so präsent und deshalb war das natürlich ein weiterer Pluspunkt für das Buch. Ich wurde davon auch gut unterhalten.

Die Storyline dreht sich um Maybelle, die jeden Winkel der malerischen Sumpflandschaft Louisianas kennt. Auf ihren Bootstouren führt sie Besucher durch die geheimnisvollen Wasserwege voller Alligatoren, Sumpfzypressen und uralter Legenden der Cajuns. Doch sie ist alles andere als begeistert, als der schweigsame Ökologe Cody Jackson aus Washington auftaucht, um ausgerechnet mit ihrer Hilfe das Bayou zu erforschen. Aber je mehr Zeit sie mit Cody verbringt, desto mehr beginnt seine kühle Fassade zu bröckeln…

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. So mag ich es! Maybelle und ihre Familie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Jeder hat so seine Eigenarten, aber sie haben alle das Herz am rechten Fleck. Cody hat es mir anfangs etwas schwerer gemacht, aber auch er hat sich nach und nach in mein Herz geschlichen.

Ich finde es auch sehr interessant, wie man hier die Sumpflandschaft Louisianas besser kennenlernt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Die Geschichte selbst war anfangs noch etwas schleppend, aber nach und nach wurde Spannung aufgebaut und zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Das Ende ist generell versöhnlich und genauso wie ich es mir gewünscht habe. Ich wurde von dem Buch gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Story auf zwei Zeitebenen

Duftwickensommer
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Ich lese sehr gerne Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und nach und nach ein Geheimnis aus der Vergangenheit offenlegen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext ...

Ich lese sehr gerne Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und nach und nach ein Geheimnis aus der Vergangenheit offenlegen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Storyline spielt zum einen im Jahr 1911 und dreht sich um einen Wettbewerb der Daily Mail um den schönsten Wickenstrauß, den das Land euphorisiert. Auch die junge Anni nimmt teil und träumt davon, mit dem Preisgeld die Welt zu bereisen. Lord John Ramsgate, verlobt mit der Tochter ihres Arbeitgebers, berichtet über den Contest. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Der andere Zeitstrang spielt im Jahr 2024: Marieke ist nun geschieden und in ein Insulanerhäuschen gezogen. Am Giebel prangt in altmodischer Schrift »Villa Cupani«. Von Nachbarin Alwine erfährt sie, was es damit auf sich hat – einst lebte hier eine Frau namens Anni, die in England ihre Liebe zu Duftwicken entdeckte …

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall gut gefallen: Er ist schön bildlich, locker-leicht und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen, was mir wirklich gut gefällt. Jedoch hat mich die Vergangenheit die ganze Zeit über mehr gecatcht, als das bei der Gegenwart der Fall war. Anni ist mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen und die anderen Figuren wurden ebenfalls interessant gezeichnet. Hier war die ganze Zeit über eine Spannung in der Luft, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. Bei der Gegenwart war das etwas anders. Hier waren mir die Figuren nicht ganz so sympathisch wie bei dem anderen Zeitstrang und auch die Geschichte plätscherte teilweise etwas dahin. Deshalb habe ich mich immer gefreut, wenn das Kapitel endete und es mit der Vergangenheit weiter ging.

Das Ende hat mir dagegen wirklich gut gefallen. Zusammengefasst wurde ich aber gut von dem Buch unterhalten und vergebe ganz klar 4 von 5 Sternen.

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