Über Schicksal und Selbstbestimmung
How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)Dieses Buch hat mich mit seinem spannenden Worldbuilding und seinen Charakteren überzeugt. In einer Welt, in der die Schicksalsgöttin und der Gott der Liebe sich mit der Kriegsgöttin im Krieg befinden, ...
Dieses Buch hat mich mit seinem spannenden Worldbuilding und seinen Charakteren überzeugt. In einer Welt, in der die Schicksalsgöttin und der Gott der Liebe sich mit der Kriegsgöttin im Krieg befinden, ist das Schicksal aller Menschen vorbestimmt und nur das Wir in Form von vorgegebenen Seelenpartnern gewinnt.
Als Kiana ihren Seelenverwandten unerwartet verliert und sich zum verheizen auf dem Weg zur Front wiederfindet, trifft sie auf die Schicksalsbrecher Tyron und Nevin und beginnt nach und nach, das System in Anima zu hinterfragen.
Die ganze Idee und das von der Autorin entwickelte Magiesystem sind sehr phantasievoll und stimmig umgesetzt. Die Kräfte der Novizen und Novizinnen, welche Möglichkeiten aber auch welche Bürde sie mitbringen sind sehr gut ausgearbeitet. Darüber hinaus gibt es viel unerwartetes und geheimnisvolles, was es erst nach und nach zu entschlüsseln gilt. Dies feuert natürlich die Spannung an.
Die Charaktere haben Ecken und Kanten, sind tiefgründig und bringen eine Geschichte und Themen mit, die allerhand Gedankenfutter im Gepäck haben: über Liebe und Partnerschaft, über Familie, über Krieg aber vor allem über das Schicksal im Gegensatz zur Selbstbestimmung. Der Romance-Anteil ist vorhanden, dominiert aber nicht und hält sich auch in Bezug auf Spice sehr zurück, was mir sehr gut gefällt.
Aus meiner Sicht ist dies ein sehr gelungener Auftakt, dass ich gerne empfehle. Der Schluss lässt einen in Erwartung der Fortsetzung etwas hibbelig zurück.