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Veröffentlicht am 14.09.2025

Mimi und Addie auf Mörderjagd

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Als die rüstige 77-jährige Rosemary,genannt Mimi, die Einladung zu einer Party im Stil der zwanziger Jahre bekommt, hat sie wenig Interesse daran,weil sie mit der Gastgeberin verfeindet ist. Leider ist ...

Als die rüstige 77-jährige Rosemary,genannt Mimi, die Einladung zu einer Party im Stil der zwanziger Jahre bekommt, hat sie wenig Interesse daran,weil sie mit der Gastgeberin verfeindet ist. Leider ist die Einladung an eine Drohung gekoppelt, Mimis finsteres Geheimnis auffliegen zu lassen,somit ist sie gezwungen, die Party zu besuchen. Sie bittet ihre Enkelin Addie,sie zu begleiten.
Schnell stellt sich heraus, dass jeder der Gäste ein mehr oder weniger brisantes Geheimnis hütet. Kurz darauf zieht ein schwerer Schneesturm herauf und die Stromversorgung bricht ab und die Verbindung zur Außenwelt ist abgeschnitten.Als die Gastgeberin ermordet wird und weitere Partygäste folgen,nehmen Mimi und Addie die Ermittlungen auf.

Meine Meinung:

Die Idee zu diesem Buch ist nicht neu, sondern von Agathe Christie bereits vor langer Zeit veröffentlicht. Leider konnte das vorliegende Buch in keiner Weise mit dem Original Schritt halten. Die einzelnen Charaktere waren flach, die Dialoge oft einfallslos, so dass keine wirkliche Spannung aufkam. Obwohl man bei einem Cozy Krimi andere Maßstäbe anlegt ,war für meinen Geschmack,deutlich zuwenig Spannung vorhanden.
Gleichwohl gab es manchmal Situationen,die mich zum Schmunzeln brachten,zum Beispiel,wenn Mimi aus ihrer überdimensionalen Handtasche, immer gerade den Gegenstand hervorzauberte, der gerade vonnöten war,reichte mir das für gute Unterhaltung nicht aus.
Außerdem störte es mich ,dass ein von Addie und ihrem ExPartner,entwickeltes Computerspiel,immer und immer wieder erwähnt wurde,obwohl es meiner Meinung nach,überhaupt nicht relevant war.
Insgesamt gesehen,leichte Unterhaltung,die mich nicht überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Mutter und Tochter

Biarritz
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Klappentext:
Seit Jahren lebt Emmi im Altersheim. Längst hat sie zu sprechen aufgehört – und kommuniziert nur noch mit ihrer Freundin Marianne, ebenfalls Bewohnerin des Heims. Ihre Tochter Hanna scheint ...

Klappentext:
Seit Jahren lebt Emmi im Altersheim. Längst hat sie zu sprechen aufgehört – und kommuniziert nur noch mit ihrer Freundin Marianne, ebenfalls Bewohnerin des Heims. Ihre Tochter Hanna scheint Emmi dagegen kaum wahrzunehmen, vielleicht lehnt sie sie sogar ab, das ist nicht so genau zu sagen. Liegt es an mangelnder Zuwendung der Tochter, sind es die unentwirrbaren Verstrickungen aus Schmerz und Schuld? In einem Akt der beiderseitigen Erlösung beschließt Hanna, mit Marianne und ihrer Mutter einen letzten großen Ausflug zu machen.

Im vorliegenden Buch, welches von der Autorin selbst eingesprochen wurde, geht es um eine schwierige Mutter – Tochter Beziehung. Die Handlung wird in stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Emmi hatte kein leichtes Leben, was zum Teil ihren persönlichen Lebensumständen geschuldet war, aber auch den Anforderungen der Gesellschaft, welche damals galten. Deshalb war auch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter immer sehr angespannt und es gibt einiges an Ungesagtem ,was nun ,nicht mehr zur Sprache gebracht werden kann.
Obwohl es ein sehr wichtiges Thema war, konnte ich mich in die Protagonisten nicht wirklich einfühlen und so kann ich für das Buch, das ist aber nur mein persönlicher Eindruck, leider nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Bis auf die teilweise sehr langatmigen Sequenzen ein interessantes Buch

Die Bibliothek meines Großvaters
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Kaede ist Lehrerin in Tokio und kümmert sich in ihrer Freizeit liebevoll um ihren an einer besonderen Art der Demenz erkrankten Großvater. Die Beiden haben schon von jeher ein sehr gutes Verhältnis, außerdem ...

Kaede ist Lehrerin in Tokio und kümmert sich in ihrer Freizeit liebevoll um ihren an einer besonderen Art der Demenz erkrankten Großvater. Die Beiden haben schon von jeher ein sehr gutes Verhältnis, außerdem eint sie ihre Liebe zur Literatur. Als sie in einem gebrauchten Buch seltsame Zeitungsabschnitte findet, denkt sie sofort an ihren Großvater, der trotz seiner Erkrankung eine unglaubliche Kombinationsgabe besitzt. Gemeinsam lösen Sie verschiedene Rätsel, bis aus der Fantasie gefährliche Wirklichkeit wird.Kann die Literatur helfen?
Das Buch war über weite Strecken eine gelungene Mischung zwischen Familienroman und Krimi,was mir gut gefiel.Besonders die Figur des Großvaters,der sehr liebevoll gezeichnet war,brachte mich zum Nachdenken.wie er, trotz seiner Demenzerkrankung,die auch ausführlich thematisiert wurde,sein Leben meisterte ,nötigte mir Respekt ab.
Die Geschichte begann und endete sehr spannend,während sie im mittleren Teil sehr zähflüssig und langweilig verlief.Deshalb von mir leider nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Beginn einer neuen Reihe

Dunkle Sühne
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In der amerikanischen Kleinstadt North Falls verschwinden mitten im Trubel der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag, zwei Teenager Mädchen. Für Deputy Emmy Clifton ist es ein sehr persönlicher Fall, da ...

In der amerikanischen Kleinstadt North Falls verschwinden mitten im Trubel der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag, zwei Teenager Mädchen. Für Deputy Emmy Clifton ist es ein sehr persönlicher Fall, da eines der Mädchen die Tochter ihrer besten Freundin ist. Unterstützt wird Emmy von ihrem Vater Gerald,der ebenfalls Polizist ist. Die Ermittlungen sind sehr langwierig, und in ihrem Verlauf gibt es immer weitere dunkle Geheimnisse, welche schon lange in der Kleinstadt gehütet werden.

Meine Meinung:

Ich bin seit Jahren ein großer Fan der Autorin , sind ihre Thriller doch immer ein Garant für nervenaufreibende Spannung. Das ist in diesem Fall leider nicht so. Die Autorin erzählt in einer detailverliebten Weise, welche manchmal an eine Sezierung erinnert,wobei sich die Spannung im unteren Level bewegt.Es kommen sehr viele Personen vor, wodurch die Übersichtlichkeit erschwert wurde.Fast jeder hatte ein oder mehrere Geheimnisse,dadurch wechselte der Fokus ständig.Erschwerend kam dazu, dass sich die Handlung über mehr als ein Jahrzehnt erstreckte.
Es wurden viele Themen bearbeitet, wie zum Beispiel sexueller Missbrauch, Gewalt, Alkoholsucht, Demenz, Erpressung und einiges mehr.Teilweise ging der rote Faden verloren,was das Lesen erschwerte.
Zwar wurde am Ende das meiste aufgeklärt, der Weg dorthin, war aber ziemlich mühsam, und ich war einigermaßen erleichtert, als ich das Buch beendet hatte. Leider kann ich in diesem Fall nur drei Sterne vergeben. Die

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Das Leben und seine Möglichkeiten

Im Leben nebenan
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Toni (Antonia)und Jakob sind schon länger in einer Beziehung und möchten unbedingt ein Kind haben. Leider klappt das nicht so wie gewünscht, was ihre Beziehung belastet.
Da wird sie eines Tages im Bett ...

Toni (Antonia)und Jakob sind schon länger in einer Beziehung und möchten unbedingt ein Kind haben. Leider klappt das nicht so wie gewünscht, was ihre Beziehung belastet.
Da wird sie eines Tages im Bett mit ihrer ersten großen Liebe, Adam,wach und in ihren Armen liegt ein Baby, ein anderes Leben.
Das Buch wechselt nun ständig zwischen den beiden verschiedenen Situationen, dem Leben mit Kind und den Leben ohne Kind.

Nach der Kurzbeschreibung hatte ich mir eine interessante Geschichte vorgestellt. Jeder stellt sich ja mal die Frage, was wäre gewesen, wenn in dieser oder jener Situation, mein Leben anders verlaufen wäre.Es war mir klar, dass hier der Kinderwunsch, ob erfüllt oder unerfüllt, im Mittelpunkt stehen wird,ich hatte aber erwartet, dass es auch noch andere Aspekte in den beiden Lebensentwürfen geben würde, dem war aber nur am Rande so. Dagegen wurden die Themen Baby,ja oder nein ellenlang ausgebreitet,was mir irgendwann zuviel wurde. außerdem fand ich den Umgang mit dem Thema manchmal sehr unsensibel, vor allen Dingen die Beschreibung der Fehlgeburt (quasi zwischendurch auf der Büro Toilette) hat mich richtig schockiert. Ich möchte über das Ende nichts verraten, was ziemlich abrupt war und der Fantasie der Leserin viel Raum läßt.
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht, deshalb von mir nur drei Sterne.

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