Profilbild von Dark_Rose

Dark_Rose

Lesejury Star
offline

Dark_Rose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dark_Rose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2025

Mich konnte der letzte Band der Reihe leider nicht wirklich von sich überzeugen

The Forbidden Wolf King - Die Chroniken von Avalier 4
0

Achtung: Band 4 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen. Da es einen übergeordneten Handlungsstrang gibt, macht es aber mehr Sinn, nach der Reihe zu lesen.

Zara will unbedingt an den Königinnen-Prüfungen ...

Achtung: Band 4 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen. Da es einen übergeordneten Handlungsstrang gibt, macht es aber mehr Sinn, nach der Reihe zu lesen.

Zara will unbedingt an den Königinnen-Prüfungen teilnehmen. Die Gewinnerin heiratet den König der Werwölfe, Axil Moon. Den Axil, in den Zara als Teenager so schrecklich verliebt war, dass es ihr das Herz aus der Brust riss, als er sie verließ. Seitdem hat er sich nie wieder bei ihr gemeldet und jetzt will Zara ihm beweisen, dass sie es wert ist, die Frau an seiner Seite zu sein – nicht um ihn zurückzubekommen, sie will ihn nicht, aber sie will, dass er genauso leidet wie sie.


Zara ist eine sehr toughe Werwölfin, das Alpha-Weibchen ihres Clans und das bedeutet, dass sie an den Königinnen-Prüfungen teilnehmen darf. Doch am Ende wird es nur eine Gewinnerin geben, alle anderen Teilnehmerinnen sterben. Ein großes Risiko bloß für Rache.

Mich konnte dieser Band von Anfang an nicht so richtig packen. Zara hat sich fest in ihrem Wunsch nach Rache verbissen, während Axil sie die ganze Zeit anschmachtet. Natürlich bekommt man auch prompt die Erklärung für sein Verhalten, was plötzlich alles, was man zu wissen glaubte, auf den Kopf stellt.

Mir fiel es schwer, zu den beiden eine Verbindung aufzubauen. Ich fand das alles irgendwie zu verworren und vorhersehbar. Mir war es zu viel künstliches Drama.

Die Geschichte wurde nur aus Zaras Sicht erzählt, was für mich ein Nachteil war. Gefühlt bekam man immer eine „einfache“ Antwort auf alle Fragen, wobei für mich dadurch wieder neue Logiklücken aufklafften.
Vieles war auch erst super schwer und dann plötzlich ganz einfach – das fand ich schade.

Die übergeordnete Handlung aus allen vier Bänden erreichte in diesem ihren Höhepunkt, aber auch hier fühlte sich das alles eher an, wie „viel gewollt, aber nicht gewusst, wie“.


Fazit: Ich fand die Idee mit den Königinnenspielen interessant, aber leider war der Teil super schnell vorbei. Die Liebesgeschichte fand ich nicht schlecht, aber richtig gepackt hat sie mich nicht. Mir fehlte irgendwie dieses bestimmte Gefühl, dieser Sog aus den vorherigen Bänden.

Insgesamt fand ich es zu vorhersehbar und mir klafften zu viele Logiklücken im Buch.

Von mir bekommt es 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich fand leider manches zu weit hergeholt

A Love full of Magic
0

Achtung: Band 2 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, nach der Reihe zu lesen.

Liah hat ihre große Liebe verloren und die Kontrolle über ihre Kräfte. Aber sie will nur zwei Dinge: ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, nach der Reihe zu lesen.

Liah hat ihre große Liebe verloren und die Kontrolle über ihre Kräfte. Aber sie will nur zwei Dinge: 1. Ihre große Liebe zurück und 2. Keine böse Elementarhexe sein. Dummerweise gehen aber all ihre Experimente ziemlich schief und auch die netten Geister meiden sie jetzt, weil sie „böse“ ist. Aber ist sie das wirklich?
Als der Weltuntergang bevorsteht, kann nur Liah die böse Elementarhexe aufhalten, die das Gleichgewicht bedroht. Aber was ist mit ihrem ursprünglichen Plan?


Liah lernte man bereits ein wenig in Band 1 kennen und man erfuhr dort auch von ihrer großen Liebe und ihrem tragischen Ende. Daher tat einem Liah schon echt leid. Besonders, weil sie ihre merkwürdigen Eigenarten auch sympathisch machten. Allerdings stiftet sie Chaos wo sie geht und steht.

Man konnte sich schon am Ende von Band 1 denken, dass Liah das nicht einfach so auf sich beruhen lassen, sondern alles versuchen würde, ihre große Liebe zurück zu bekommen.

In diesem Band erfährt man, wie das alles anfing, auch wie die Welt zu dem Ort wurde, der sie heute ist. Warum Übernatürliche verfolgt werden und wie das damals war.

Liah hat viel Traumatisches erlebt und hatte schon immer eine Neigung zur dunklen Seite. Bedeutet das, sie ist eine böse Elementarhexe, die nur so tut, als wäre sie eine von den Guten? Oder ist die Welt vielleicht doch nicht ganz so schwarz-weiß?


Achtung: Es gibt keinen Spice im Buch! Das ist für manche Leser vielleicht wichtig zu wissen.


Fazit: Ich fand die Idee sehr interessant und die Message wirklich gut. Aber mir persönlich war die Story einfach zu weit hergeholt. Nicht, dass Liah ihre große Liebe zurückhaben will, sondern die mit der bösen Elementarhexe, die die Welt zerstören will.

Das Ende fand ich gut, aber es kam mir zu sehr aus dem Nichts. Mir war es zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich tat mich leider sehr schwer mit der Protagonistin

Kodiak Echoes – Trust me
0

Achtung: Band 2 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es macht mehr Sinn nach der Reihe zu lesen, da es um einen Cold Case geht, der in Band 1 bereits auftaucht.

Kiera hat ihre Schwester verloren, irgendjemand ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es macht mehr Sinn nach der Reihe zu lesen, da es um einen Cold Case geht, der in Band 1 bereits auftaucht.

Kiera hat ihre Schwester verloren, irgendjemand hat sie ermordet und sie hat sie gefunden. Seitdem ist etwas in ihr zerbrochen. Jahrelang hat sie sich an ihrem Hass auf den vermeintlichen Mörder festgehalten, doch als der rehabilitiert wird, bricht ihr Kartenhaus zusammen. Sie will wissen, wer ihr Leben und das ihrer Familie zerstört hat, doch gleichzeitig will sie auch nicht alles wieder aufwühlen.
Finn hat seinen Job verloren und ist gerade ein wenig orientierungslos. Nach einem One-Night-Stand kurz nach der Landung in Alaska begegnet er aber ausgerechnet dieser Frau in dem kleinen Örtchen in Alaska wieder, in das seine Schwester gezogen ist. Und es handelt sich bei ihr ausgerechnet um Keira.


Ich muss ehrlich sagen, dass ich von Anfang an große Probleme mit dem Buch hatte. Ich kann verstehen, dass der Tod ihrer Schwester Kiera wütend und verbittert gemacht hat, dass es nicht einfach war, als das alles wieder aufgewühlt wurde, indem der vermeintliche Mörder rehabilitiert wurde, aber trotzdem ist mir Kiera einfach zu unsympathisch mit ihrer Art. Sie ist ständig negativ und auf Abwehr. Ich kann verstehen, wo das herkommt, aber das machte mir das Lesen leider sehr schwer.

Finn war mir da deutlich sympathischer, allerdings erinnerte er mich auch stark an einen Goldenretriever, der einfach nur gemocht werden will und ständig von Kiera nur zurückgewiesen wird.

Der Fall selbst – oder wohl eher die Fälle – ist sehr interessant, aber ich wusste schon seit Band 1, wer der Täter ist, was mir so ein bisschen die Spannung nahm.

Die Spannung war für mich sowieso ein Problem. Für mich dümpelte das Buch zu lange vor sich hin. Es zog sich für mich echt lang, bis mal wieder etwas passierte. Mich konnte das Buch leider nicht so bei der Stange halten, wie Band 1.


Fazit: Leider hat mir der zweite Band der Reihe nicht so gut gefallen, wie der erste. Ich kam mit Kiera und ihrer Art nicht klar. Zwar konnte ich nachvollziehen, wo das alles herkam, aber das hat mir beim Lesen nicht geholfen. Sie war mir trotzdem sehr lange unsympathisch.
Finn mochte ich da deutlich lieber, aber ich konnte auch sein Verhalten nicht immer nachvollziehen.

Der Fall selbst war nicht uninteressant, allerdings zog sich das alles für mich recht lang. Zudem wusste ich schon seit Band 1, wer der Täter ist.

Mir fehlte leider viel von der Spannung aus Band 1. Mich konnte das Buch nicht so mitreißen und packen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich kann daher leider nur 2,5 Sterne vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Leider ging mir die Protagonistin bald tierisch auf die Nerven

Midnight Liaisons - Zur Gefährtin erwählt
0

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Mini-Cliffhanger.

Bathsheba arbeitet mit ihrer Schwester Sara in einer Dating Agentur der besonderen Art: Bei Midnight Liaisons suchen übernatürliche Wesen nach geeigneten ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Mini-Cliffhanger.

Bathsheba arbeitet mit ihrer Schwester Sara in einer Dating Agentur der besonderen Art: Bei Midnight Liaisons suchen übernatürliche Wesen nach geeigneten Partnern. Doch Bathsheba hat ein Problem: Das Date eines mächtigen Pumas hat abgesagt und dieser will nun stattdessen mit ihr ausgehen. Menschen dürfen keine Übernatürlichen daten und umgekehrt, aber das ist ihrem Puma egal. Und dann wäre da noch das Problem, dass ihre Schwester, Sara, eine Werwölfin ist, von deren Existenz niemand erfahren darf …


Die Idee fand ich mega. Ich meine, eine Dating Agentur für übernatürliche Wesen! Cooler geht es kaum. Und auch die Art, wie Bathsheba mit lästigen Nicht-Kunden umging fand ich witzig.

Die Liebesgeschichte zwischen Bathsheba und Beau fing interessant an. Es funkte definitiv zwischen den beiden, aber das alles stand unter keinem guten Stern, wegen Bathshebas Geheimnis – Sara und ihr pelziges Problem. Und als dann auch noch jemand bei ihr einbrach, war das Chaos perfekt.

Das Buch hätte wirklich toll, spannend und süß sein können, aber für mich war es zum einen viel zu vorhersehbar und zum anderen ging mir Bathsheba bald tierisch auf die Nerven, weil sie auf die immer gleiche Drohung immer genau gleich reagierte und nicht aus ihren Fehlern lernte. Sie schaltete nicht ein einziges Mal ihr Hirn ein und das verdarb mir die Lust auf weitere Bände.


Fazit: Den Anfang fand ich wirklich interessant. Zu erfahren, wie die Dating Agentur für Übernatürliche funktioniert, wie gematcht wird und so weiter. Auch das Date zwischen Bathsheba und Beau fand ich toll, ebenso wie der spannende Teil danach. Allerdings ging mir Bathsheba bald zunehmend auf die Nerven. Sie reagierte immer gleich auf die immer gleiche Drohung und benutzte nicht ein einziges Mal ihr Hirn. Das fand ich ermüdend. Das hat für mich leider das Buch stark überschattet. Ebenso wie die Tatsache, dass es so vorhersehbar war.

Das Buch war interessant – jedenfalls zu Beginn – und es war immer wieder spannend, aber leider kann ich ihm nicht mehr als 2,5 Sterne geben, weil mir Bashebas Handlungen so arg auf die Nerven gingen, die ständig denselben Fehler wiederholte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Mir waren es leider zu viele Missverständnisse

Love Redesigned – Lakefront Billionaires
0

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Julian Lopez und Dahlia Muñoz kennen sich seit ihrer Kindheit – und hassen einander leidenschaftlich. Schon immer spielten sie einander Streiche ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Julian Lopez und Dahlia Muñoz kennen sich seit ihrer Kindheit – und hassen einander leidenschaftlich. Schon immer spielten sie einander Streiche und machen dem jeweils anderen das Leben schwer. Doch früher war es mal anders zwischen ihnen, bis Julian Dahlia das Herz brach. Jetzt, nach ihrer geplatzten Verlobung ist Dahlia an ihrem persönlichen Tiefpunkt angelangt. Nicht so sehr wegen ihrem Ex, sondern … wegen etwas, über das Dahlia mit niemandem reden will.
Seine Mutter nervt Julian so lange, bis er sich bereiterklärt, mit Dahlia zusammen ein Gründerhaus zu renovieren – ein Projekt, um sie aufzumuntern. Das Problem ist nur, dass Julian Dahlia keineswegs hasst und so viel Zeit mit ihr zu verbringen, macht ihn fertig.


Dieses Buch ist ein klassischer Fall von „Wenn die beiden nur ein Mal richtig miteinander reden würden“. Man schlittert von Missverständnis zu „ich weiß besser, was du meinst, denkst und fühlst als du, also reichen meine vorschnellen falschen Schlüsse, ich muss nicht fragen“ zum nächsten Missverständnis und wieder von vorn. Ständig liegen sich die beiden in den Haaren und zanken sich ohne Ende.
Beide lieben einander seit Jahren, aber kriegen es einfach nicht auf die Kette, weil sie einfach nicht in der Lage sind, vernünftig miteinander zu kommunizieren – das fand ich ermüdend.

Dahlia ist völlig fertig, als sie in ihren Heimatort zurückkehrt. Ihre Verlobung ist geplatzt, all ihre Träume zerschmettert und ihre berufliche Zukunft steht auch auf der Kippe. Sie fällt in ein tiefes Loch und schafft es erst heraus, als sie mit Julian zusammen ihr Traumhaus kauft und beginnt es gemeinsam mit ihm zu renovieren. Gleichzeitig bringt das aber auch ihr Herz erneut in Gefahr, denn Julian hat es schon einmal gebrochen.

Julian liebt Dahlia noch immer, aber es hat ihn tief verletzt, dass sie damals ausgerechnet mit seinem ehemaligen Mitbewohner zusammenkam. Zwar ist die Verlobung geplatzt, aber Dahlia ist trotzdem die letzte Frau auf der Welt, mit der er sich einlassen sollte. Egal, wie sehr er sie will.


Fazit: Ich mochte den Anfang sehr und auch einige Szenen zwischendrin. Der Großteil des Buches war aber leider nicht meins. Mir ging das einander Streiche spielen, die Zankerei und all das total auf die Nerven. Dazu kommt noch, dass die beiden es einfach um nichts in der Welt schaffen, richtig miteinander zu kommunizieren.
Das Buch ist ein klassischer Fall von „Wenn die beiden nur ein Mal richtig miteinander reden würden“. Ständig schlittert man von Missverständnis zu „ich weiß besser, was du meinst, denkst und fühlst als du, also reichen meine vorschnellen falschen Schlüsse, ich muss nicht fragen“ zum nächsten Missverständnis und wieder von vorn. Ich fand das ermüdend und nervig.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 2,5 Sterne. Mehr ist für mich leider nicht drin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere