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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Spannende Einsteiger DR

Our darkest Lies
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Autorin und Cover haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht und ich fand vor allem spannend, dass es als Buch für "Dark Romance Einsteiger" bezeichnet wurde.

Die Geschichte aus den drei POVS der Hauptfiguren ...

Autorin und Cover haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht und ich fand vor allem spannend, dass es als Buch für "Dark Romance Einsteiger" bezeichnet wurde.

Die Geschichte aus den drei POVS der Hauptfiguren Cheryl, Kyrill und Colden zu lesen fand ich besonders gut, da ich so einen besseren Eindruck aller Protagonisten bekommen konnte.
Der Schreibstil ist ebenfalls positiv hervorzuheben, Sara schreibt fesselnd und leicht, sodass man wirklich gut durch die Geschichte fliegt. Die Wortwahl ist passend zu den Protagonisten und der Geschichte eher direkt und rau.

Vom Setting in Boston habe ich nicht viel mitbekommen außer einzelner Gebäude, das ging etwas unter und hätte für mich in jeder so großen Stadt in Amerika spielen können.

Für ein DR-Einsteigerbuch ging es recht brutal los. Man lernte direkt Cheryl als morally grey character kennen und das fand ich zur Abwechslung echt toll, da es mal nicht (nur) der männliche Prota war, der brutal und mit zwielichtigem Doppelleben ausgestattet war.
Da somit alle Protas bis auf Cherylls Uni-Freundin und ihre Vaterfigur im Untergrund agierten, entwickelte sich eine spannende Dynamik.
Die Beziehungen der Protas untereinander brachten viel Vergangenheit und am Ende auch eine spannende Wendung mit, ich muss aber sagen es ging mir teilweise etwas schnell mit den plötzlichen Gefühlen.
Auch die Story war spannend, nahm aber so schnell an Fahrt und Wendungen auf, da ging es zum Ende eher Schlag auf Schlag, da hätte das Buch für mich deutlich mehr Seiten und etwas länger ausgebaute Szenen haben dürfen gerade für die Entwicklungen zwischen den Figuren.

Es gab auch Spice Szenen die für mich gut lesbar und nicht zu übertrieben waren, hier würde ich wirklich zustimmen - auch für DR Einsteiger geeignet.

Insgesamt ein gutes, kurzweiliges Buch, mit Cliffhanger der neugierig auf Band 2 macht.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

3,5 Sterne für diese Romantasy

A Dance of Lies
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Ich war vor allem von dem Cover des Buches angezogen, dass ein märchenhaftes Fantasy-Buch zu zeigen schien. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, vor allem da er relativ ähnlich zu bekannten Werken ...

Ich war vor allem von dem Cover des Buches angezogen, dass ein märchenhaftes Fantasy-Buch zu zeigen schien. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, vor allem da er relativ ähnlich zu bekannten Werken klang und ich wissen wollte, wie es sich abheben kann.

Der Inhalt hat mich dann zunächst positiv überrascht. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil, gepaart mit bildhaften Beschreibungen einer malerischen Umgebung. Viele Schlösser, Herrscherinnen und Herrscher sowie Reiche mit einigen Eigenheiten erwarten die LeserInnen hier. Vor allem die "Innovationen" einzelner Reiche wie "Gischtglas" wurden fantastisch dargestellt. Was ebenso einen sehr großen Part einnimmt und wahnsinnig toll beschrieben wurde sind die Tänze und Auftritte. Von den Kostümen, über Bühnenbilder, Choreografien und auch die Effekte die genutzt werden - hier wird man richtig in sie Szenen geworfen, als nehme man Teil. Das war umfassender als ich vermutet hatte und machte auch einen großen und wichtigen Teil der Story aus.

Die Geschichte von Vasalie ist spannend und enthält einige emotionale Punkte sowie Überraschungen. Die Geschichte entfaltet sich erst richtig, als sie mit ihrem Auftrag zur Versammlung der Kronen gesendet wird. Dort werden alle Reiche und so einige Nebenfinguren eingeführt. vasalie kämpft immer wieder gegen ihre Ängste, Vergangenheit, Aufträge, ihr Gewissen und erkämpft sich auch ihr Selbstbewusstsein und ihre Stärke zurück. Das hat mir gut gefallen.

Von den anderen Figuren waren einige sympathisch, andere undurchschaubar oder auch wirklich abscheulich, wie Vasalies Vater.

Der eigentliche Loveinterest stellte sich erst seeehr spät heraus und die richtige Lovestory in dieser "Romantasy" empfand ich als nicht so stark, sie stand zumindest gar nicht im Fokus. Zudem gab es phasenweise ein kleines Lovetriangle mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Das Ende war wiederum dann von vielen Twists und spannenden Momenten durchzogen die auch Raum für Fragen für Band 2 offen lassen.

Ich empfand allerdings dazwischen viele Phasen als recht lang. Vor allem wurden einige Fakten immer wieder und wieder genannt und wiederholt, das führte zu Längen, die es nicht gebraucht hätte.

Insgesamt ein ganz guter Auftakt aber auch kein Highlight für mich.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Wikinger-Romance mit historischen Bezügen

Yrsa. Die Liebe der Wikingerin
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"Yrsa – die Liebe der Wikingerin" hat mich mit dem Cover, Klappentext und dem Thema Wikinger angesprochen. Mir war erst nicht bewusst, dass es ein Folgeband ist und ich habe den ersten nicht gelesen.

Meine ...

"Yrsa – die Liebe der Wikingerin" hat mich mit dem Cover, Klappentext und dem Thema Wikinger angesprochen. Mir war erst nicht bewusst, dass es ein Folgeband ist und ich habe den ersten nicht gelesen.

Meine Angst, daher nicht in die Geschichte zu kommen hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Man kann durchaus gut auch einzeln diesen Teil lesen. Die Handlung setzt zwar nahtlos an den ersten Band an, die wichtigsten Details werden aber erklärt und nach und nach erwähnt. Hätte ich den ersten Band gelesen, wäre es mir sogar etwas viel gewesen denke ich. Grundsätzlich gab es immer wieder Passagen, die etwas wiederholend oder sehr ausschweifend beschrieben wurden, hier hätte man an Umfang sparen können oder die Seiten für andere Stellen nutzen, die dafür etwas kurz gefasst waren. So wurden zum Beispiel Kampfszenen nicht weiter ausgeführt oder Probleme zum Teil dann recht plötzlich in einem Gespräch gelöst. Auch der mystische Faktor hätte für meinen Geschmack mehr Raum einnehmen dürfen.

Der Schreibstil war aber gut zu lesen, sehr beschreibend und atmosphärisch. Die Perspektive aus der Gegenwart und in der dritten Person war leider auch nicht ganz vorteilhaft. Der Historische Faktor war spürbar, das war recht neu und spannend für mich, wirkte aber leider dann im Zusammenspiel mit den Dialogen, die dafür dann wieder zu "modern" wirkten leider nicht ganz stimmig, auch wenn ich eher moderne Sprache lieber mag.

Das Setting wirkt sehr passend und ist gut beschrieben, die Atmosphäre war toll! Das passte unheimlich gut zur Wikingerwelt, wie ich es mir vorgestellt hätte.

Die Protagonistin Yrsa hat mir sehr gut gefallen, ich mag starke weibliche Hauptfiguren. Ihre Konflikte vor allem als Frau im Umgang mit den Männern an Board des Schiffes und auch als Kämpferin waren nachvollziehbare und spannende Herausforderungen.

Die Liebesgeschichte mit Avidh ist bodenständig und ohne viel Kitsch erzählt, was gut zur Zeit passt, für mich als Romantasy-Girl, darf es aber auch etwas mehr Romance-Anteil sein.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, aber kleine Schwächen in Stil und Tempo trüben das Lesevergnügen ein wenig. Wer historische Romane mit starken Frauenfiguren und viel Atmosphäre mag, kann ruhig zugreifen – ich würde gute 3,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Kommt seichter daher als die Story vermuten lässt

Dreams Lie Beneath
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Die Autorin ist bekannt, das Cover ist wunderschön und der Klappentext klang sehr vielversprechend!

Ich fand die Idee mit wahrgewordenen Albträumen, die mittels Magie bekämpft werden müssen und einem ...

Die Autorin ist bekannt, das Cover ist wunderschön und der Klappentext klang sehr vielversprechend!

Ich fand die Idee mit wahrgewordenen Albträumen, die mittels Magie bekämpft werden müssen und einem Fluch, der sie hervorbringt sehr spannend, doch leider fehlte mir gerade die Spannung in vielen Teilen des Buches.

Die Einführung in den Heimatort von Clementine und ihrem Vater fand ich gut verständlich. Wir lernen sie kennen und auch nach und nach was es mit dem Fluch und den Albträumen sowie ihrem Job als Hüter auf sich hat.
Zudem ergibt sich mit der mysteriösen Einwohnerin Mazarine direkt ein gewisser Thrill.
Dann tauchen relativ schnell die Brüder Phelan und Lennox auf, die ihnen die Hüterposition streitig machen. Dieser Teil ging mir irgendwie schon zu schnell, Clems Gefühle waren direkt bei Verzweiflung und Hass, ihr Vater war noch dazu krank, aber keiner redete so wirklich mit den Konkurrenten darüber. Deren Plan war auch unbekannt und Clem schwor schnell Rache. Ihren starken Gefühlen konnte ich da noch nicht folgen bzw waren sie zwar verständlich aber kamen nicht bei mir als Leserin an.
Ihr ganzer Racheplan zunächst an einem der Brüder stand somit auf recht wackligen Beinen, ein konkretes Ziel außer irgendwie zu schaden, damit es sich ebenfalls schlecht fühlt, gab es auch nicht. An vielen Stellen kam das Gefühl auf, sie könnte auffliegen, was dann erst recht spät passierte. Die Gefühle die dann schon vorherrschten zwischen den Beiden waren schon etwas präsenter aber die richtige Romance kam hier auch nicht rüber.

Das Setting bzw die Orte und auch die Festung fand ich gut beschrieben, beim Lesen konnte ich mir ein klares Bild davon machen. Das kam auch besser rüber, als die teilweise zu schnellen emotionalen Begebenheiten.

Spannend fand ich den Teil mit den letztlich mehr versteckten Identitäten als ursprünglich gedacht und das große Bankett bei der Herzogin - dies waren mit die spannendsten Szenen, die mich auch überraschen konnten.
Der Showdown war dann aber leider wieder etwas langgezogen und der eigentlich spannende Ausgang ging darin irgendwie unter.
Ich mochte das Ende sehr, fand aber insgesamt dennoch, dass die Story viel mehr hergegeben hätte und die Spannungskurve eher seicht verlief.
Wer vielleicht eine eher unaufgeregte Romantasy mit wenig Romance und nur leichter Spannung testen mag, dem könnte es gefallen.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Überraschend anders, neu und wirklich gut!

The Deer and the Dragon
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Ich hatte zuvor noch nichts zu dem Titel gehört und konnte daher ganz unvoreingenommen an das Buch herangehen. Der Klappentext klang spannend und passte inhaltlich.
Das Cover fand ich ebenfalls ansprechend ...

Ich hatte zuvor noch nichts zu dem Titel gehört und konnte daher ganz unvoreingenommen an das Buch herangehen. Der Klappentext klang spannend und passte inhaltlich.
Das Cover fand ich ebenfalls ansprechend für eine düster wirkende Romantasy.

Der Schreibstil war das erste, was mir positiv aufgefallen ist. ich kam richtig schnell in die Story und sie ließ sich angenehm flüssig lesen.
Ansonsten weiß ich gar nicht worauf ich hier zuerst eingehen soll, es gibt wirklich viel zu entdecken.

Fangen wir bei den Charakteren an. Die Hauptfigur Marlow gefiel mir richtig gut. Sie ist ein super detailliert ausgearbeiteter Charakter, hat wahnsinnig viel erlebt und ihre Geschichte ist total spannend, wahrscheinlich hätte jeder ihrer Lebensabschnitte ein Buch füllen können. Von ihren fanatisch religiösen Eltern geprägt, ging sie nicht davon aus, dass die Dinge und Personen die sie sieht real sind, bis diese Denkweise bröckelt. Ich mochte ihre Entwicklung in diese Richtung und die Tatsache, dass sie sich quasi 3 Persönlichkeiten im Leben erarbeitet hat war auch spannend und neu für mich zu lesen.
Von den Nebenfiguren habe ich Fauna geliebt! Wahnsinnig sympathisch, überdreht und lustig und teilweise zu ehrlich (irgendwann hatte Marlow denke ich verstanden, dass sie nicht die schlauesten Entscheidungen immer getroffen hatte). Dennoch war die Dynamik der beiden toll zu lesen.
Der mysteriöse Engel und seine Beweggründe finde ich bis zum Schluss spannend, Caliban ist ohnehin großartig hingebungsvoll und der hotte Azrames dazu - eine tolle Kombi.

So richtig Fahrt aufgenommen hat die Story zwar erst nach der ersten Hälfte, aber dann so richtig. Ich fand die Sichtweise auf die Religionen und Himmel und Hölle wirklich interessant und gerade mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet.
Auch dass Marlow eine Queere FreundIn hatte fand ich interessant zu lesen, muss nur sagen, wenn man es nicht gewohnt ist fand ich die Formulierungen mit "sieer" super schwer flüssig zu lesen, da stockte mein Lesefluss extrem und man muss ehrlich sagen, dass viele Parts grade an Vorgeschichte aber auch Ausführungen zur Religion abschweifend waren und massiv gekürzt werden könnten.
Mich hat das Buch dennoch gut unterhalten, hatte viel neues und ich würde Band 2 auch gern lesen.

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