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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2025

Tolle Idee, Umsetzung mit manchen Mängeln, teilweise verwirrend

Die Spur der Vertrauten
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Der Roman "Die Spur der Vertrauten" handelt von einer Welt in der alles einem großen Ganzen untergeordnet ist. Ziel ist es von jedem ein sogenannter Tugendhafter zu werden. Um dies zu erreichen muss man ...

Der Roman "Die Spur der Vertrauten" handelt von einer Welt in der alles einem großen Ganzen untergeordnet ist. Ziel ist es von jedem ein sogenannter Tugendhafter zu werden. Um dies zu erreichen muss man so manches auf sich nehmen. Auch Goliath hat dieses Ziel fest im Blick. Als er von Claire angesprochen wird, einen verschwundenen Schüler zu finden, schließen sie sich zusammen um diesen mysteriösen Fall zu lösen.

Die Idee die hinter dieser Dystopie steckt ist toll. Die Protagonisten und die düstere Welt, sind der Autorin gut gelungen. Allerdings gibt es ein paar Mängel. Die Geschichte lässt sich nicht so einfach weg lesen, sie ist doch ziemlich verwirrend. Dies kommt bis zum Ende vor, so das es doch etwas anstrengend ist das Ende des Buches zu erreichen. Irgendwie hat man ständig Fragezeichen im Kopf. Diese Fragen werden leider auch nicht immer zu meiner Zufriedenheit gelöst. Es bleibt doch einiges unklar. Das dieser Roman Diskussionswert besitzt, ist wiederum positiv zu bewerten. Vielleicht wäre eine Dilogie bei dieser Geschichte eine bessere Wahl gewesen. Da hätte man eventuell ja auch noch etwas ausführlicher auf manches eingehen können. Eine interessante Geschichte, aus der man mehr hätte machen können.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Interessanter Zeitreise-Roman mit großen Gefühlen

Sag niemals Lebewohl
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Mit "Sag niemals Lebewohll" schickt uns Kim Sakwa auf eine Reise durch die Zeit. Amanda Marceaus Leben ändert sich plötzlich, als sie Alexander Montgomery begegnet. Er ist Admiral der Royal Navy, allerdings ...

Mit "Sag niemals Lebewohll" schickt uns Kim Sakwa auf eine Reise durch die Zeit. Amanda Marceaus Leben ändert sich plötzlich, als sie Alexander Montgomery begegnet. Er ist Admiral der Royal Navy, allerdings in der Vergangenheit. Amanda befindet sich nicht mehr in der Gegenwart und sie und Alex haben sehr große Gefühle füreinander. Als sie jedoch unverhofft wieder in ihrer Zeit landet ist Alexander, die Liebe ihres Lebens weg und ihr bleibt nur seine Tochter, denn diese ist mit Amanda zurück gesprungen. Sie erfährt das der Mann mit dem sie ihr Leben verbringen wollte in der Vergangenheit hingerichtet wurde und es somit keine Möglichkeit für ihn gibt zu ihr und seiner Tochter zu gelangen. Dies erschüttert Amanda zutiefst und sie bricht zusammen. Sie schließt ihre Erinnerungen weg und kann sich an nichts mehr erinnern. Doch Alexander Montgomery ist nicht tot und reist ihr durch die Zeit nach. Er hat sie und seine Tochter nie vergessen und ist bereit den Kampf gegen ihr Vergessen aufzunehmen...

Die Idee der Geschichte ist richtig gut und spannend. Die Protagonisten haben große Gefühle füreinander und das hat die Autorin wirklich gut beschrieben. Auch Amandas und Alexanders Kampf um die Erinnerungen sind gelungen. Es ist also ein schöner Liebesroman. Allerdings bleiben leider einige Fragen offen, es gibt ein paar lose Enden. Die Zeitreise hätte da vielleicht noch ein paar Erklärungen vertragen. Auch manch anderes bleibt im Dunkeln. Es gibt ja eine Fortsetzung und vielleicht erfährt man da mehr. Allerdings gibt es da andere Protagonisten, die auch in Teil eins vorkommen. Aber wer weiß, könnte ja sein das Amanda und Alexander da auch vorbei schauen. Obwohl mir Erklärungen fehlen, werde ich auch Teil zwei lesen, denn neugierig bin ich auf alle Fälle.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Nicht ganz einfach

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Der Thriller "Das Dinner" von Emily Rudolf hat ein Cover das sehr gut zu einer spannenden Geschichte passt. Allerdings gelingt die Spannung leider nur stellenweise. Die Idee das sich Freunde von damals ...

Der Thriller "Das Dinner" von Emily Rudolf hat ein Cover das sehr gut zu einer spannenden Geschichte passt. Allerdings gelingt die Spannung leider nur stellenweise. Die Idee das sich Freunde von damals zu einem Krimi- Dinner treffen und dadurch so manches ans Tageslicht gezerrt wird gefällt mir sehr gut. Leider sind die Charaktere nicht sehr sympathisch, sogar Maria, die vor 5 Jahren verschwunden ist. Natürlich müssen nicht alle Menschen nett sein und dürfen auch Kanten und Ecken haben, aber ein bisschen Moral und Anstand sollten doch vorhanden sein. Hier ist dies leider nicht der Fall. Da werden Dinge verschwiegen und schlichtweg gelogen. Jetzt kann man natürlich sagen, hey, das passt doch zu einem Thriller, aber hier ist das ein bisschen zu viel, meiner Meinung nach. Dadurch nimmt man das "beste Freunde" einfach nicht ab. Auch manche Handlungen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Unsympathisch Männer, aber alle Frauen finden sie toll, da fragt man sich beim Lesen automatisch, was stimmt mit denen nicht?

Die Auflösung ist der Autorin allerdings wiederum recht gut gelungen. Da gibt es sogar noch eine Überraschung und beim Lesen verdächtig man wirklich jeden. Auch den Sturm der aufzieht beschreibt sie toll und den kann man sich wirklich vorstellen. Ich für meinen Teil hätte sehr gerne zum Schluss noch etwas über alle Dinner Teilnehmer erfahren, zum Beispiel ob sie in ihr altes Leben zurückkehren wollen oder können. Hätte jetzt kein ganzes Kapitel sein müssen, aber zumindest ein Satz wäre toll gewesen.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Interessante Geschichte, aber leider etwas langatmig geraten

Der denkwürdige Fall des Mr Poe
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Im Jahre 1830 geht an der West Point Academy ein Mörder um. Deswegen wird ein ehemaliger Ermittler der New Yorker Polizei damit beauftragt die Todesfälle zu bearbeiten und den Täter ausfindig zu machen. ...

Im Jahre 1830 geht an der West Point Academy ein Mörder um. Deswegen wird ein ehemaliger Ermittler der New Yorker Polizei damit beauftragt die Todesfälle zu bearbeiten und den Täter ausfindig zu machen. August Landor bekommt allerdings Hilfe von Edgar Allan Poe. Dieser ist nicht nur Kadett der Academy mit einer dunklen Vergangenheit, sondern auch ein Dichter und dem Trinken nicht abgeneigt...

Die Geschichte ist wirklich interessant und der Schauplatz West Point gefällt mir sehr gut. Die Protagonisten finde ich sehr sympathisch und Edgar Allen Poe gefällt mir wirklich gut. Er ist ein bisschen skurril aber das macht ihn um so interessanter. Der Schreibstil ist schön flüssig und auch bildhaft, allerdings gibt es doch ein paar Längen. Dadurch ist mein Lesefluss leider etwas gestoppt worden. Das Ende jedoch ist sehr gut. Es kommt Spannung auf und bietet doch noch die ein oder andere Überraschung. Die Idee der Geschichte ist klasse, aber leider eben etwas zu langatmig erzählt, besonders im Mittelteil des Buches. Wer nichts gegen ein paar Längen im Buch und detailreiche Beschreibungen hat, könnte diese Geschichte gefallen. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.07.2020

Alles, was zu ihr gehört

Alles, was zu ihr gehört
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Die Ex-Journalistin Kate Aitken wird von Theo Brand beauftragt den gesamten Nachlass seiner verstorbenen Mutter und bekannten Fotografin Miranda zu archivieren. Diese starb unter mysteriösen Umständen ...

Die Ex-Journalistin Kate Aitken wird von Theo Brand beauftragt den gesamten Nachlass seiner verstorbenen Mutter und bekannten Fotografin Miranda zu archivieren. Diese starb unter mysteriösen Umständen und es ranken sich so einige Gerüchte um ihren Tod. Dies weckt die Neugierde Kates und sie beginnt zu recherchieren...

Diesen Debütroman wollte ich sehr gerne lesen, da sich die Geschichte sehr vielversprechend und interessant angehört hat. Allerdings konnte mich dieser Roman leider nicht begeistern. Die Protagonisten blieben sehr blass und Kate war mir einfach nicht so sympathisch. Die ersten zwei Drittel des Buches hatten Längen, dies war aber zum Glück im letzten Drittel nicht mehr der Fall. Da wurde es spannender und somit auch besser. Die Liebesgeschichte zwischen Theo und Kate fand ich seltsam. Ich finde die Geschichte hat einfach zu viele Puzzleteile. Da gab es eine Liebesgeschichte, psychische Störungen, Gewalt usw. Das war für mich einfach zu viel. Zumal manches nicht richtig ausgearbeitet wurde. So blieben dann auch einige Fragen offen. Hier handelt es sich eben um ein Erstlingswerk und ich denke die Autorin hat das Potential nach oben.

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