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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2025

Eher enttäuschend

Morbidly Yours
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Das Buch fängt sehr vielversprechend an. Der Stil ist leicht zu lesen und die Charaktere lernt man schnell und einfach kennen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die deutsche Übersetzung dem Buch nicht ...

Das Buch fängt sehr vielversprechend an. Der Stil ist leicht zu lesen und die Charaktere lernt man schnell und einfach kennen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die deutsche Übersetzung dem Buch nicht gut getan hat, denn so geht viel von dem Humor verloren und manche Formulierungen klingen so seltsam, dass sie den Lesefluss aufhalten und ich öfter darüber nachdenken musste, was eigentlich gemeint ist. Die Personen sind am Anfang ziemlich sympathisch und erinnern mich ein bisschen an Serien wie "the big bang theory". Allerdings bleiben sie nicht so richtig in ihrem Charakter und auch die Entwicklung wirkt nicht ganz rund und logisch, sodass sie gegen Ende teilweise sehr unsympathisch werden, was ich richtig traurig fand, weil es die Geschichte zerstört. Aber auch so verläuft die Handlung von interessant und spannend zu kitschig, dramatisch und sehr vorhersehbar. Also letztendlich hat mich das Buch enttäuscht. Es wirkt alles nicht ganz rund und passend und die Übersetzung macht es leider auch nicht besser. Sehr schade, da das Buch wirklich toll beginnt und eine tolle Handlungsidee hat.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Nicht was ich erwartet habe

How to know a person
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Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben, ohne zu viele Fachwörter oder komplexe Beschreibungen. Außerdem werden viele Beispiele genannt, die das Thema des jeweiligen Kapitels untermalen sollen. ...

Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben, ohne zu viele Fachwörter oder komplexe Beschreibungen. Außerdem werden viele Beispiele genannt, die das Thema des jeweiligen Kapitels untermalen sollen. Allerdings fand ich diese manchmal zu ausufernd und habe mich auch manchmal gefragt, ob es nicht viele passendere Beispiele gegeben hätte, die man schneller beschreiben könnte. Denn so haben sich die Kapitel oft in Nacherzählungen von anderen Büchern verloren.
Dazu kommt, dass der Autor viele Dinge nennt, die eigentlich sehr bekannt und simpel sind. Zum Beispiel wird beschrieben, dass man nur Nähe zu anderen Menschen finden kann, wenn man versteht, dass sie eine andere Sichtweise als man selbst hat. Um darauf zu kommen, hätte ich jetzt kein längeres Kapitel darüber lesen müssen. Außerdem fand ich seine Beschreibungen oft etwas spirituell. Ich hatte mir da einen psychologischeren Ansatz gewünscht. Zwar werden auch wissenschaftliche Beispiele und Erklärungen aufgenommen, die er auch gut beschreibt, aber dennoch sind die "Ergebnisse" und Weisheiten in diesem Buch meist zitiert und nicht von ihm.
Grob hat er das Thema und die Problematik des Buches trotzdem gut erklärt und ich finde seine Einstellung, dass zwischenmenschliche Beziehungen gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger werden sehr interessant und gut. Aber irgendwie hatte ich mir erhofft, dass er neue Methoden erklärt oder zumindest ein kleiner "A-ha" - Effekt beim lesen aufkommt. Das war leider nicht der Fall.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Locker und leicht

Was wir im Stillen fühlten
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Man kommt gut in die Geschichte rein, lernt die Personen kennen und hat ein Bild von dem Örtchen und der Situation, in der sich alle befinden. Am Anfang finde ich die Geschichte allerdings etwas anstrengend. ...

Man kommt gut in die Geschichte rein, lernt die Personen kennen und hat ein Bild von dem Örtchen und der Situation, in der sich alle befinden. Am Anfang finde ich die Geschichte allerdings etwas anstrengend. Das Örtchen ist alles andere als schön und nett dargestellt. Die Menschen dort sind furchtbar, der Ex der Hauptperson ist ziemlich unsympathisch und der männliche Hauptcharakter ebenso. Außerdem sind die Dialoge voller dramatischem Geschrei und Tränen, was mit persönlich etwas zu viel war. Ab etwa der Mitte wird es dann besser, aber diese Wendung passiert sehr plötzlich. Daher ist es auch etwas vorhersehbar, dass und wie beide Hauptpersonen zusammenkommen. Das wird dann aber total süß beschrieben. Hier fangen sie an sich langsam anzunähern und ich konnte eher mitfiebern. Allerdings ist der Humor einfach Geschmackssache und kommte mich nicht erreichen. Allgemein muss ich zugeben, dass das Buch einfach nicht meins war. Es war alles ein bisschen dick aufgetragen und ich fand es persönlich weder besonders romantisch noch lustig, kann mir aber vorstellen, dass es anderen Lesern vielleicht eher gefallen würde, da das Buch wirklich nicht schlecht geschrieben ist.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Geschmackssache

Der Rausch des Blutes
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Ich hatte so einige Schwierigkeiten mich mit dem Schreibstil anzufreunden. Er klingt einfach abwechselnd abgehackt oder hat einfach viel zu lange Sätze und die Dialoge wirken steif. Die Charaktere waren ...

Ich hatte so einige Schwierigkeiten mich mit dem Schreibstil anzufreunden. Er klingt einfach abwechselnd abgehackt oder hat einfach viel zu lange Sätze und die Dialoge wirken steif. Die Charaktere waren mir auch nur minimal sympathischer. Besonders am Anfang haben mich die Personen ein bisschen genervt, weil sie einfach so klischeehaft wirkten und einfach nur alberne Dialoge geführt haben. Daher war ich froh als die Handlung endlich eine Wende genommen hat, aber dennoch blieb es schon eher klischeehaft, besonders was den mächtigen, gutaussehenden Vampiren angeht. Und wen wundert es, dass die Hauptperson dafür bestimmt ist mit dem tollen Vampir zusammen zu sein. Ich muss zugeben, dass ich das Buch irgendwann einfach nur überflogen habe und dann auch abgebrochen habe. Meins war es leider nicht.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Konnte mich nicht ganz überzeugen

The Courting of Bristol Keats
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Durch den Schreibstil kommt man schnell in die Geschichte rein und dadurch, dass die Kapitel relativ kurz sind, fliegt man nur so durch das Buch. Die Charaktere wirken ziemlich interessant, wobei ich mir ...

Durch den Schreibstil kommt man schnell in die Geschichte rein und dadurch, dass die Kapitel relativ kurz sind, fliegt man nur so durch das Buch. Die Charaktere wirken ziemlich interessant, wobei ich mir irgendwie mehr elfenhafte Wesen und allgemein auch mehr von dem Mythos der Feen gewünscht hätte. Die Hauptperson fand ich echt schwierig. Sie hat oft unbedacht, arrogant und wie ein bockiges Kind gehandelt, was am Ende echt nervig wird, weil sie dann plötzlich eine sehr große Klappe hat ohne alle Infos zu haben. Allgemein fand ich auch die Aufdeckung der Intrigen und Geheimnisse in den Buch sehr seltsam, da man als Leser eigentlich fast immer alles weiß, weshalb es nur wenige Überraschungen gibt und die Spannung etwas untergeht. Auch bei den Intrigen, die so groß im Klappentext beworben werden, kommt kaum etwas vor. Es gibt gefühlt nur zwei bis drei Seiten und die sind gegeneinander. Am Hof sind alle Freunde und halten zusammen, das würde ich eher weniger als Intrigen bezeichnen. Auch die Geheimnisse und deren Offenbarung hätte man ganz anders beschreiben können, da ist so viel Potential für eine wirklich spannende Geschichte verloren gegangen. Die Liebesgeschichte fand ich dann aber wieder wirklich gut. Sie hat sich langsam und natürlich aufgebaut und hier konnte ich dann auch mitfiebern und mit den Personen mitfiebern. An und für sich ist das Buch auch super geschrieben und ich muss wirklich zugeben, dass ich am Anfang überlegt hatte das Buch abzubrechen, weil schon am Anfang klar war wie die Handlung sich entwickelt und das Buch 700 Seiten hat. Aber ich hatte trotzdem Spaß weiterzulesen, einfach weil der Schreibstil gut zu lesen ist und die kurzen Kapitel sich einfach anbieten immer mal wieder weiterzulesen. Ob ich den zweiten Teil noch lesen möchte, weiß ich allerdings noch nicht.

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