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Veröffentlicht am 22.09.2025

Die Magie der Farben

Magic Colours Cards - 32 Inspirationskarten mit Booklet
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Ich liebe solche Karten und habe bereits einige Orakelkarten, Tarot etc. Bevor ich mir das Booklet näher anschaue, lasse ich solche Karten gerne erstmal auf mich wirken und mache mich intuitiv vertraut ...

Ich liebe solche Karten und habe bereits einige Orakelkarten, Tarot etc. Bevor ich mir das Booklet näher anschaue, lasse ich solche Karten gerne erstmal auf mich wirken und mache mich intuitiv vertraut damit. So habe ich auch hier begonnen und leichten Zugang gefunden.

Zunächst etwas zur allgemeinen Qualität. Die Stabilität der Karten ist sehr gut. Sie fühlen sich haptisch wunderbar an. Der Druck ist farblich intensiv, hohe Qualität von der Auflösung. Keine verpixelten Grafiken o.ä. Mein Highlight ist der Holoeffekt an den Kanten. Das lässt sie nicht nur hochwertig, sondern mystisch erstrahlen. Mir gefallen die schlichten grafischen Elemente. Sehr minimalistisch, nur leicht durchschimmernd. Die Farbe erzielt Wirkung, erst zweitrangig die Illustrationen. Dadurch lässt sich besonders gut frei assoziieren. Die Stichworte unter den Farbnamen bieten einen guten Rahmen, um erste Deutungen intuitiv vorzunehmen.

Das Booklet ist wie bei den meisten Decks ein kleines Taschenbuch. Auch dieses ist hochwertig gedruckt und durchgehend farbig illustriert. Besonders gefiel mir hier, dass zu jeder Karte kompaktes Hintergrundwissen vermittelt wird. Wer hier kein Neuland betritt, kann die Karten allerdings auch ohne das Booklet nutzen.

Das Set ist damit sowohl für Einsteiger, als auch Kenner geeignet. Für mich ist es eine tolle Ergänzung zu meinen bisherigen Sets. Sie schwingen stiller als manche meiner Karten, bei denen die Illustrationen dominieren. Letztlich ist es da aber klare Geschmackssache, was man da bevorzugt oder die Mischung mag.

Ich glaube ich werde sie demnächst eher als Ergänzung zu anderen Karten nehmen, statt alleinstehend.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Gutes Nachschlagewerk

Der Reizdarm-Doc
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Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: Grundlagen zum Darm, das Reizdarmsyndrom und das Smile²-Programm.

Im ersten Teil hat mich besonders die persönliche Leidensgeschichte des Autors angesprochen, ...

Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: Grundlagen zum Darm, das Reizdarmsyndrom und das Smile²-Programm.

Im ersten Teil hat mich besonders die persönliche Leidensgeschichte des Autors angesprochen, da ich mich darin teilweise wiederfinden konnte – auch wenn meine eigenen Beschwerden erst Anfang 20 begannen. Vor allem die Problematik mit Weizen-Produkten und das Austesten von Auslass-Ernährungen sind mir sehr vertraut. Hilfreich fand ich die anschaulichen Erklärungen zu Verdauungsprozessen und zum Vagusnerv, ebenso die ausführliche Darstellung der Darmbakterien und ihren Funktionen. Neu war für mich der Hinweis, dass auch Rauchen die Darmflora beeinflussen kann. Man spürt deutlich, dass es dem Autor ein Anliegen ist, Betroffenen mit fundiertem Wissen zu helfen. Der Abschnitt ist sehr ausführlich und eignet sich auch zum späteren Nachschlagen.

Der zweite Abschnitt widmet sich dem Reizdarmsyndrom selbst. Hier werden typische Probleme von Betroffenen gut beschrieben, darunter auch die Erfahrung, von Ärzt*innen nicht ernst genommen zu werden. Diese Schilderungen haben mich stark an meine eigene Situation erinnert, in der lange Zeit kaum Untersuchungen durchgeführt wurden. Sehr gelungen sind die Download-Protokolle, die eine strukturierte Dokumentation ermöglichen. Insgesamt wirkt dieser Abschnitt wie das Buch, das ich mir damals gewünscht hätte – informativ, klar und praxisnah.

Der dritte Abschnitt stellt das Smile²-Programm vor. Der ganzheitliche Ansatz ist sinnvoll und verständlich erklärt, bietet jedoch vergleichsweise wenig konkrete Anleitungen für den Alltag. Ein begleitendes 14-Tage-Programm mit Rezepten, weitere Worksheets oder ein auf das Programm zugeschnittenes Tagebuch hätten den Praxistransfer erleichtert. Auch ein Glossar wichtiger Begriffe würde das Buch benutzerfreundlicher machen. So bleibt man am Ende ein Stück weit auf sich gestellt, auch wenn die Inhalte informativ und hilfreich sind.

Fazit:
„Der Reizdarm-Doc“ ist ein fundiertes, gut verständliches Buch, das vor allem in den ersten beiden Abschnitten überzeugt. Es vermittelt sowohl Wissen als auch das Gefühl, mit seinen Beschwerden ernst genommen zu werden. Der dritte Teil liefert wichtige Impulse, hätte aber noch praxisnäher gestaltet werden können. Insgesamt ein empfehlenswertes Werk für alle, die sich tiefer mit dem Thema Reizdarm auseinandersetzen möchten.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Das Mal des Phoenix

Nightblood Prince
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Die von Molly X. Chang erschaffene Welt hat mich sofort neugierig gemacht. Auch wenn ich mir stellenweise noch etwas mehr Hintergrund gewünscht hätte, war der Aufbau atmosphärisch und spannend. ...

Die von Molly X. Chang erschaffene Welt hat mich sofort neugierig gemacht. Auch wenn ich mir stellenweise noch etwas mehr Hintergrund gewünscht hätte, war der Aufbau atmosphärisch und spannend. Besonders die Idee der Prophezeiung hat mir gefallen: Fei ist nicht einfach nur eine Frau, die aus politischen Gründen verheiratet werden soll – in ihr ruht eine Macht, die ihren Gemahl zum Kaiser aller Kaiser machen könnte.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Fei selbst von düsteren Visionen geplagt ist und mit der Vorstellung, Prinz Shiwang zu heiraten, wenig anfangen kann. Auch wenn er sich um sie bemüht, bleibt ihre Rolle als Frau in dieser Welt eine untergeordnete. Sehr interessant fand ich hingegen die Dynamik zwischen ihr und dem Herrscher des verfeindeten Königreichs, die für eine ganz andere Spannung sorgt.

Die Geschichte überzeugt mit Tiefe, einem angenehmen Erzählstil und einigen gelungenen Wendungen. Dennoch gibt es auch Längen, die es mir nicht immer leicht gemacht haben, dranzubleiben. Trotzdem hat das Buch es geschafft, meine Neugier immer wieder neu zu entfachen und mich auf die Fortsetzung gespannt zu machen.

Fazit: Nightblood Prince bietet eine faszinierende Mischung aus Magie, Prophezeiung und politischen Intrigen. Trotz kleiner Schwächen lohnt es sich, dranzubleiben – denn die Geschichte belohnt mit Spannung und macht Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Über alle Konventionen hinweg

Mein Name ist Emilia del Valle
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Das Cover zu "Mein Name ist Emilia Del Valle" von Isabel Alende gefällt mir sehr gut. Ich mag eher seltener Cover mit Personen vorne drauf, aber hier wird es künstlerisch und als Symbol für Aufbruch ...

Das Cover zu "Mein Name ist Emilia Del Valle" von Isabel Alende gefällt mir sehr gut. Ich mag eher seltener Cover mit Personen vorne drauf, aber hier wird es künstlerisch und als Symbol für Aufbruch und Freiheit gesetzt. Die Wellen, Wolken und Vögel im Hintergrund heben dies zusätzlich hervor.

Dieser Roman ist der erste, den ich von der Autorin je gelesen habe. Sie schreibt sehr detailliert und manchmal gibt es dadurch einige Längen. Nichts desto trotz konnte mich die Geschichte begeistern. Ich mochte Emilia und konnte ihren Drang zum Schreiben selbst nachvollziehen. Es muss hart gewesen sein für das Ausleben seiner Leidenschaft zunächst ein Pseudonym verwenden zu müssen. Irgendwann durfte sie für eine Zeitung auch ohne das Pseudonym schreiben, aber dahinter steckt ein harter Kampf. Etwas, das Männer einfach direkt ohne große Leistung gesurft hätten.

Die Romanze hätte es für mich nicht gebraucht. Interessant waren die Einblicke nach Chile zur Zeit des Bürgerkriegs im 19.Jahrhundert. Darüber wusste ich bisher fast gar nichts.

Insgesamt ein sehr guter Roman, wenn man gewillt ist ein paar Längen und ausführliche Beschreibungen in Kauf zu nehmen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Identitätsfindung ist keine Perfektion

Pinguine fliegen nur im Wasser
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Was passiert, wenn ein Mensch, der alles unter Kontrolle hat, plötzlich alles verliert – und im Chaos einer anderen Person Halt findet?

Der Roman „Pinguine fliegen nur im Wasser“ handelt von dem Unternehmensberater ...

Was passiert, wenn ein Mensch, der alles unter Kontrolle hat, plötzlich alles verliert – und im Chaos einer anderen Person Halt findet?

Der Roman „Pinguine fliegen nur im Wasser“ handelt von dem Unternehmensberater Vincent, der von einem Tag auf den anderen ohne Job und Wohnung dasteht. Nicht einmal Zeit zum Räumen bekommt er – ein Taxi, vollgepackt mit seinen Habseligkeiten, wartet bereits auf ihn.

Die Fahrerin, Greta, wirkt auf den kontrollierten Vincent wie eine Naturgewalt. Zunächst ist sie viel zu überwältigend für seine inneren Mauern. Als sie ihn bittet, ihr beim Renovieren ihres Hauses zu helfen, ist er innerlich völlig durcheinander. Immerhin hat er dadurch einen Platz zum Wohnen. Der Rest... fügt sich.



Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in den Roman hineinzufinden. Das legte sich jedoch abrupt nach den ersten hundert Seiten – und plötzlich war ich ganz in der Geschichte versunken.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Viele kleine Details über die Figuren und über Gretas Haus werden eingeflochten. An vielen Stellen wirkt das liebevoll, an manchen etwas überfrachtet. Die Handlung tritt zugunsten dieser Details gelegentlich in den Hintergrund – im liebevollsten Sinne.

Man spürt deutlich, dass es der Autorin wichtig war, diese Geschichte zu erzählen. Hier liegt Bedeutung in den Zeilen. Es ist keine dieser Liebesgeschichten mit künstlich erzeugtem Drama. Vielmehr geht es um die Irrungen und Wirrungen des Lebens, um Identitätsfindung.

Es geht darum, wie man erkennt, was einem selbst wichtig ist – besonders, wenn das Elternhaus ganz andere Ideale vorgegeben hat. Es geht darum, sich Ängsten zu stellen, eigene Mauern einzureißen – und das auf leise, subtile Weise.



„Pinguine fliegen nur im Wasser“ ist kein lauter Roman – selbst wenn Protagonistin Greta und mancher Nebencharakter es manchmal sind. Die Worte tragen langsam, humorvoll, ohne Effekthascherei. Absolut cozy, trotz nachdenklicher Themen.



Das Buch hat Tiefe – ohne je zu schwer zu werden.

Ein stiller Roman, der lange nachklingt.

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