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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Düster, schwer greifbar und leider nicht nach meiner Erwartung

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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Vengeance von Ruby Braun ist der Auftakt einer Dilogie und verbindet Romantasy mit Dark Academia.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐☆☆
Klappentext (gekürzt):
Nemesis von Winther stammt aus einer Familie ...

Vengeance von Ruby Braun ist der Auftakt einer Dilogie und verbindet Romantasy mit Dark Academia.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐☆☆
Klappentext (gekürzt):
Nemesis von Winther stammt aus einer Familie von Traumwandlern. An der geheimnisvollen Academy of Dream Analysis im hohen Norden Finnlands soll sie lernen, Träume zu beeinflussen. Doch sie verfolgt ein geheimes Ziel: den Tod ihres Bruders zu rächen. Dabei gerät sie ausgerechnet mit Mercy, dem Neffen der Direktorin, aneinander und verliert sich nicht nur in seinen Träumen, sondern auch in ihren Gefühlen.

💭 Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte war für mich schwierig. Die erste Hälfte zog sich sehr in die Länge und vieles blieb unverständlich. Zwar wurde es im weiteren Verlauf besser, dennoch konnte mich die Handlung nicht vollends fesseln.
Mit den Protagonisten konnte ich kaum eine Beziehung aufbauen. Bis auf Esra fand ich niemanden wirklich sympathisch. Die gesamte Geschichte wirkte extrem düster. Zwar gehört das zu Dark Academia, aber mir fehlte die Leichtigkeit, der Humor und ein wenig Abwechslung, um das Lesen angenehmer zu machen.
Die Liebesgeschichte zwischen Nemesis und Mercy konnte ich nicht nachempfinden. Es fehlten mir Schlüsselmomente, die ihre Anziehung greifbar und glaubwürdig erklärt hätten.
Das Setting in Finnland war atmosphärisch durch Schnee und Rentiere, aber insgesamt hätte die Handlung auch an einem anderen Ort spielen können. Ein echtes Academy-Gefühl kam für mich nicht auf, da nur wenige Szenen das Schulgeschehen wirklich widerspiegelten.
Die Grundidee mit den Träumen fand ich spannend. Es gab einige starke Stellen, die mir sehr gefallen haben. Gleichzeitig war die Traumwelt insgesamt nicht ausreichend erklärt, wodurch es mir schwerfiel, die Abläufe zu verstehen.
Das offene Ende passt zum Auftakt einer Dilogie. Dennoch bin ich mir unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde.

📝 Fazit
Ein düsterer Start mit spannender Grundidee, der für mich aber nicht die volle Wirkung entfalten konnte. Figuren, Liebesgeschichte und Setting blieben zu blass und das Academy-Gefühl fehlte. Insgesamt solide, aber nicht herausragend.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐☆☆

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2025

Zwischen starker Idee und schwachem Flow – meine Meinung zu Lightlark

Lightlark
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Bewertung: 3/5 Sterne

Über das Buch
Alle hundert Jahre findet im Königreich Lightlark das Centennial statt – ein Wettkampf zwischen sechs Herrschern, deren Reiche unter einem uralten Fluch leiden. Isla ...

Bewertung: 3/5 Sterne

Über das Buch
Alle hundert Jahre findet im Königreich Lightlark das Centennial statt – ein Wettkampf zwischen sechs Herrschern, deren Reiche unter einem uralten Fluch leiden. Isla Crown, die junge Herrscherin über das Wildfolk, ist gezwungen daran teilzunehmen. Doch ihr Fluch ist besonders grausam: Jeder, in den sie sich verliebt, muss sterben. Um ihr Schicksal und das ihres Volkes zu verändern, muss Isla lernen, zu lügen, zu betrügen – und zu entscheiden, ob sie ihrem geheimnisvollen Mitstreiter Grim wirklich vertrauen kann.

Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwergefallen. Obwohl die Grundidee spannend klingt, hat mich das Worldbuilding nicht vollständig überzeugt. An manchen Stellen sind die Beschreibungen stark und eindrucksvoll, sodass ich mir die Welt gut vorstellen konnte – an anderen wiederum fehlten Details, wodurch ich kein klares Bild vor Augen hatte.
Das Pacing empfand ich als problematisch: die Handlung kam nur schleppend voran und konnte mich nicht dauerhaft fesseln. Mehrfach habe ich das Buch unterbrochen, weil der „Flow“ einfach nicht da war.
Mit Isla als Protagonistin wurde ich nur bedingt warm – sie wirkt oft zu naiv und lässt sich stark von außen steuern. Auch die Darstellung der anderen Herrscher und des Centennials hätte für mich mehr Tiefe gebraucht. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass eine Vorgeschichte fehlt.
Positiv hervorheben möchte ich allerdings das Finale: spannend, actionreich und rasant! Das Ende konnte mich noch einmal packen – auch wenn ich den Cliffhanger persönlich nicht gebraucht hätte. Mir wäre ein runderer Abschluss für diesen Band lieber gewesen.

Fazit
Lightlark bietet eine interessante Ausgangsidee und ein starkes Ende, konnte mich aber über weite Strecken nicht wirklich fesseln. Für Fans von düsteren Fantasy-Welten mit Intrigen und Machtspielen sicher interessant – für mich bleibt es jedoch bei diesem Band, die Reihe werde ich nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Insight – Romance trifft auf Thrill, aber für mich mit Schwächen

Insight – Dein Leben gehört mir
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Über das Buch
Insight – Dein Leben gehört mir von Antonia Wesseling ist der Auftakt einer neuen Mischung aus Romance und Thrill.
Im Mittelpunkt steht Valerie Sophie, eine der größten Influencerinnen Deutschlands. ...

Über das Buch
Insight – Dein Leben gehört mir von Antonia Wesseling ist der Auftakt einer neuen Mischung aus Romance und Thrill.
Im Mittelpunkt steht Valerie Sophie, eine der größten Influencerinnen Deutschlands. Hinter ihrer perfekten Fassade verbirgt sie eine schwierige Vergangenheit – doch als ein Stalker auftaucht, der droht, ihr „kleines Geheimnis“ zu verraten, gerät ihre Welt ins Wanken.
In ihrer Not wendet sie sich an Paul, einen ehemaligen Mitschüler, der inzwischen Polizist ist. Während er versucht, ihr zu helfen, kommen die beiden sich näher. Doch auch er kennt nur einen Teil der Wahrheit …
Ich habe das Buch als Hörbuch über mein Spotify-Abo gehört, gelesen von Tanya Kahana und Vincent Fallow.

Meine Meinung
Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen.
Valerie als Protagonistin war für mich nicht sympathisch – sie wirkte oft nervig, oberflächlich und anstrengend, sodass es mir schwerfiel, Mitleid mit ihr zu empfinden oder mich in sie hineinzuversetzen.


Die Influencer-Welt wurde zwar realistisch dargestellt, hat mich persönlich aber sehr genervt – zu sehr Schein statt Sein, zu viel Fokus auf Oberflächlichkeiten.


Die Handlung kam zunächst nur langsam in Fahrt, wurde dann spannender, hat mich aber trotzdem nicht richtig gepackt.


Besonders die Auflösung war für mich wenig überraschend. Der Versuch, falsche Fährten zu legen, ist meiner Meinung nach nicht gelungen – meine Vermutung hat sich von Anfang an bestätigt.
Positiv hervorheben möchte ich die Hörbuchsprecher, die einen guten Job gemacht haben und die Geschichte lebendig wirken ließen.

Fazit
Ein Buch mit einer spannenden Grundidee, das für mich aber durch eine unsympathische Protagonistin und eine vorhersehbare Auflösung nicht funktioniert hat.
Wer Social-Media-Thematiken und Romance-Thrill mag, könnte hier mehr Freude daran haben.
Für mich waren es 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐☆☆

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Verschenktes Potential – Thriller mit spannender Idee, der leider nicht zündet

Totenlichter
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⭐️ 3 von 5 Sternen

Über das Buch
Eine Reihe mysteriöser Todesfälle beschäftigt den LKA-Ermittler Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth. Offiziell handelt es sich um Selbstmorde, doch Botschaften ...

⭐️ 3 von 5 Sternen

Über das Buch
Eine Reihe mysteriöser Todesfälle beschäftigt den LKA-Ermittler Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth. Offiziell handelt es sich um Selbstmorde, doch Botschaften in Lammblut lassen nur einen Schluss zu: ein Serienmörder ist in Hamburg am Werk. Alle Opfer haben gemeinsam, dass sie einen grauenvollen Busunfall im Elbtunnel überlebt haben. Doch warum sterben sie jetzt? Als die Ermittler der Wahrheit näherkommen, wird es für sie selbst gefährlich – denn auch ihr Totenlicht scheint bereits zu brennen …

Meine Meinung
Die Grundidee des Thrillers klang für mich richtig spannend und vielversprechend – leider konnte die Umsetzung mich nicht überzeugen. Die Handlung plätscherte eher vor sich hin und nahm keine richtige Fahrt auf. Weder die Verdächtigen noch der Zusammenhang mit Anna Wasmuth konnten mich packen, vieles wirkte auf mich zu konstruiert. Auch das Motiv des Mörders blieb für mich bis zum Ende schwer nachvollziehbar. Obwohl das Buch mit knapp über 300 Seiten nicht besonders umfangreich ist, bin ich nur sehr schleppend vorangekommen.

Fazit
Eine spannende Ausgangsidee mit großem Potential, das in meinen Augen leider nicht genutzt wurde. Totenlichter konnte mich weder fesseln noch überraschen – schade, hier wäre viel mehr möglich gewesen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Eddie Flynn unter Druck – aber ich bleibe skeptisch

Zu wenig Zeit zum Sterben
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📚 Zu wenig Zeit zum Sterben – Steve Cavanagh
3 von 5 Sternen
🔊 Gelesen von Thomas M. Meinhardt

Meine Meinung
Ich habe mit dem gedruckten Buch begonnen – aber es konnte mich einfach nicht packen. Weil ...

📚 Zu wenig Zeit zum Sterben – Steve Cavanagh
3 von 5 Sternen
🔊 Gelesen von Thomas M. Meinhardt

Meine Meinung
Ich habe mit dem gedruckten Buch begonnen – aber es konnte mich einfach nicht packen. Weil ich schon so viel Gutes über Steve Cavanagh gehört hatte, wollte ich nicht aufgeben und bin auf das Hörbuch umgestiegen.

Der Sprecher macht definitiv einen super Job – ihm zuzuhören war angenehm und spannend. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt nicht ganz überzeugt.

Das liegt aber vermutlich weniger am Buch selbst, sondern eher an meinem persönlichen Geschmack: Ich bin kein Fan von Gerichtsdramen mit viel Justizalltag und auch Thriller mit mafiösen Strukturen sind eher nicht mein Ding.

Inhaltlich ist die Geschichte durchaus spannend:
Eddie Flynn, ein gerissener, sympathischer Anwalt, wird von einem russischen Mafiaboss entführt, erhält eine Bombe und soll diesen Boss vor Gericht vertreten. Nebenbei soll er auch noch einen Zeugen aus dem Weg räumen – andernfalls wird seine Tochter getötet.

Die Idee ist stark, Eddie als Figur auch interessant, aber bei mir wollte der Funke einfach nicht ganz überspringen.

Fazit
Gute Sprecherleistung, solide Story – aber leider nicht mein Genre. Kein schlechtes Buch, nur nicht das richtige für mich.

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