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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2025

Ein Gestüt, eine zweite Chance und ganz viel Herz

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Das Cover von "Goldcrest Manor - Velvet Meadows" lädt mit seiner Gestaltung direkt in eine Welt voller alter Erinnerungen ein. Beim Lesen spürt man sofort die einladende und gemütliche Stimmung, die sich ...

Das Cover von "Goldcrest Manor - Velvet Meadows" lädt mit seiner Gestaltung direkt in eine Welt voller alter Erinnerungen ein. Beim Lesen spürt man sofort die einladende und gemütliche Stimmung, die sich durch die ganze Geschichte zieht.

Die Handlung konzentriert sich auf Kenzie, die nach Jahren der Trennung zu ihrem Familiengestüt zurückkehrt, einem Ort, der ihr sowohl Geborgenheit als auch schmerzhafte Erinnerungen schenkt. Ihre Flucht nach London war die Folge eines Reitunfalls und der folgenden Epilepsie-Diagnose, die ihr Leben komplett veränderte. Genau dieser Vorfall war es auch, der eine tiefe Kluft zwischen ihr und ihrer Jugendliebe Julian schuf. Ihre Begegnung nach so langer Zeit ist von spürbarer Anspannung geprägt. Die Annäherung der beiden wird behutsam und authentisch dargestellt, wobei der Wechsel der Perspektiven es dem Leser erleichtert, die Gefühle und Handlungen beider Figuren zu verstehen.

Yvy Kazi hat mit ihrem Schreibstil eine bemerkenswerte Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Die Liebe zum Detail beim Beschreiben des Gestüts lässt den Geruch von Heu und die Wärme der Pferde geradezu greifbar werden. Als Leserin, die keine Vorkenntnisse im Polosport hat, fand ich die Thematik sehr gut integriert und verständlich. Ein weiterer Pluspunkt ist, wie feinfühlig die Autorin mit Kenzies chronischer Krankheit umgeht. Sie ist ein wichtiger Teil der Geschichte, drängt sich aber nie in den Vordergrund.

Für alle, die sich nach einer liebevollen Second-Chance-Geschichte sehnen, in der Freundschaft, Familie und Pferde eine große Rolle spielen, ist dieses Buch genau das Richtige. Es ist der perfekte Auftakt für eine Trilogie, die neugierig auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Eine Heimkehr für die Seele

Meine Lieblingszeit in unserem Sommer
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Endlich kehrt man zurück nach Shore Mana, diesem ganz besonderen Ort, der sich so schnell wie eine zweite Heimat anfühlt. "Meine Lieblingszeit in unserem Sommer" ist der dritte und leider letzte Band der ...

Endlich kehrt man zurück nach Shore Mana, diesem ganz besonderen Ort, der sich so schnell wie eine zweite Heimat anfühlt. "Meine Lieblingszeit in unserem Sommer" ist der dritte und leider letzte Band der Reihe und es ist ein Abschied, der gleichermaßen bittersüß ist. Dieser finale Teil fühlt sich an wie ein letztes, warmes Sonnenbad, bevor der Sommer vorbei ist.

Natalie Erlachs Schreibstil ist wie immer eine reine Freude. Er ist so fließend und leicht, dass man fast vergisst, dass man liest. Er taucht tief in die Charaktere ein, ohne dabei schwerfällig zu werden, und malt ein so lebendiges Bild von der Insel, dass man das Meeresrauschen und den Duft der Blumen fast riechen kann. Besonders gut gefällt mir, wie sie ernste Themen wie Familie, Selbstfindung und Umweltschutz einfühlsam in die Handlung einwebt, ohne dass es sich aufgesetzt anfühlt.

Die Geschichte dreht sich um Neah und Bas, zwei Charaktere, die man bereits aus den vorherigen Bänden kennt und in die man sich sofort verliebt. Beide sind unglaublich authentisch, mit all ihren Stärken und kleinen Unsicherheiten. Da ist Bas, der als freigeistiger Fotograf die Welt bereist und nirgendwo wirklich zu Hause ist, und Neah, die in ihrer Heimat verwurzelt scheint, aber mit finanziellen Sorgen kämpft. Das Prickeln zwischen den beiden ist von der ersten Seite an spürbar. Ihre Gespräche, die kleinen Neckereien und die tiefen Blicke haben eine ganz besondere Chemie. Es ist eine Lovestory, die sich langsam und behutsam entwickelt und die man einfach nur genießen kann.

Ein großes Highlight ist das Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Figuren aus den ersten Bänden. Es fühlt sich wirklich an wie ein Wiedersehen mit Freunden, und ihre Dynamik macht die Geschichte noch runder und wärmer. Jeder von ihnen trägt zur Tiefe der Erzählung bei und macht aus dem Buch eine echte Herzensangelegenheit.

Dieses Buch ist der perfekte Abschluss für eine wundervolle Reihe. Es ist eine Geschichte, die von leisen Momenten lebt, von zarten Gefühlen und der Erkenntnis, dass das größte Abenteuer manchmal dort wartet, wo man sich am sichersten fühlt. Ich lege das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen beiseite und bin dankbar für diese Auszeit auf Hawaii. Ich kann die gesamte Reihe nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Ein Schicksal, dem man entflieht

How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)
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Saskia Louis entführt uns in eine Welt, deren Geschicke von göttlichen Mächten gelenkt werden. Als die junge Kiana, deren Leben seit jeher vorbestimmt war, ihren Seelenpartner unerwartet verliert, beschließt ...

Saskia Louis entführt uns in eine Welt, deren Geschicke von göttlichen Mächten gelenkt werden. Als die junge Kiana, deren Leben seit jeher vorbestimmt war, ihren Seelenpartner unerwartet verliert, beschließt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Begleitet von den gegensätzlichen Kriegern Tyron und Nevin, begibt sie sich auf eine abenteuerliche und rasante Reise. Die Geschichte ist gespickt mit Überraschungen und actionreichen Szenen, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen haben.

Der Schreibstil der Autorin ist herrlich flüssig und macht das Eintauchen in die Handlung sehr leicht. Ein echtes Highlight sind die schlagfertigen Dialoge, die den Humor der Charaktere perfekt einfangen und für viele Lacher sorgen. Man spürt, wie die Hauptfiguren an ihren Herausforderungen wachsen und sich entwickeln. Auch das Worldbuilding ist meisterhaft gelungen, ohne den Leser mit zu vielen Details zu überfrachten.

Es war unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen und der gemeine Cliffhanger am Ende lässt mich sehnsüchtig auf den nächsten Band warten. Ein wirklich packender Roman, der zeigt, dass man das Schicksal immer selbst in die Hand nehmen kann.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Tiefe Gefühle und ein packender Plot

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Mimi Kylling schafft es, eine so intensive Atmosphäre aufzubauen, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Gassen von ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Mimi Kylling schafft es, eine so intensive Atmosphäre aufzubauen, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Gassen von Bishop’s Hope zu laufen. Jede Beschreibung ist lebendig, die Dialoge wirken echt und die emotionalen Höhen und Tiefen der Charaktere gehen direkt ins Herz. Man spürt, wie die Autorin ihre Figuren liebt, denn sie hat ihnen eine unglaubliche Tiefe verliehen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass man die Seiten nur so verschlingt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Floras und Sawyers Perspektive erzählt, was einen noch tiefer in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen lässt und das volle Spektrum ihrer inneren Konflikte zeigt.

Die Charaktere sind das Herzstück des Romans. Flora ist sofort sympathisch. Sie wirkt auf den ersten Blick zerbrechlich, zeigt aber eine beeindruckende innere Stärke und wächst über sich hinaus. Man leidet mit ihr, fiebert mit ihr und freut sich über jeden ihrer Fortschritte. Sawyer ist anfangs ein Mysterium, das die Grenzen zwischen gefährlich und faszinierend auslotet. Man ist sich nicht sicher, ob man ihn fürchten oder ihm vertrauen soll. Erst nach und nach entfaltet sich seine tragische Geschichte, die ihn so verständlich und nahbar macht. Das Zusammenspiel der beiden ist voller Spannung und emotionaler Tiefe. Es ist keine einfache Romanze, sondern eine schrittweise Entdeckung und Heilung, die unter die Haut geht. Die Nebenfiguren, von Floras bester Freundin bis zum eigensinnigen Kater Wilson, runden das Bild ab und bringen zusätzliche Wärme und Humor in die Geschichte.

Die Handlung überrascht immer wieder. Was zunächst wie eine typische Kleinstadt-Romanze mit einem unheimlichen Twist beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Geschichte. Die Autorin spielt geschickt mit den Erwartungen der Lesenden. Man wird auf eine falsche Fährte gelockt, nur um dann von einer emotionalen Wende überrascht zu werden, die die ganze Erzählung in ein neues Licht rückt. Es ist ein Buch über das Überwinden von Schmerz, die Suche nach Heilung und die Frage, ob man ein Recht auf Glück hat, wenn man so viel durchgemacht hat. Das Ende hat mich zufrieden und bewegt zurückgelassen und macht gleichzeitig neugierig auf den nächsten Teil.

Dieses Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die eine Liebesgeschichte suchen, die mehr ist als nur Romantik. Es ist fesselnd, emotional und wunderbar erzählt.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Eine fesselnde Reise in die irische Seele

Die Geschichtensammlerin
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Evie Woods schafft es mit "Die Geschichtensammlerin" erneut, mich tief in eine andere Welt zu ziehen. Der mystische und poetische Schreibstil entfaltet sich Seite für Seite und hüllt die Geschichte in ...

Evie Woods schafft es mit "Die Geschichtensammlerin" erneut, mich tief in eine andere Welt zu ziehen. Der mystische und poetische Schreibstil entfaltet sich Seite für Seite und hüllt die Geschichte in eine berührende Melancholie. Woods verbindet gekonnt zwei Zeitebenen: die Gegenwart, in der die verzweifelte Sarah nach einem schweren Verlust in Irland landet, und die Vergangenheit, in der das Bauernmädchen Anna einem Amerikaner hilft, irische Legenden zu sammeln.

Beide Handlungsstränge sind so lebendig erzählt,ass man sich sofort in die Charaktere hineinfühlt. Sarahs Trauer und Annas jugendliche Neugier sind greifbar, und ihre Wege sind auf eine magische Art miteinander verbunden. Das Buch ist kein rasanter Thriller, sondern ein stiller, tiefgehender Roman, der die Spannung durch seine Geheimnisse und die fesselnde Atmosphäre aufbaut. Man spürt die Magie des alten Irlands, die Faszination der Mythen und die schwere Bürde der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht. Ein Buch, das man am liebsten in einem Zug durchlesen möchte.

Der Stil von Evie Woods ist eine Einladung in eine andere Welt, die zugleich vertraut und fremd wirkt. Sie lässt die Leser in das abgeschiedene Dorf Thornwood eintauchen, wo Mythen und irische Folklore noch tief verwurzelt sind. Mit viel Feingefühl erzählt sie von Sarahs Schicksal, die nach einer schmerzhaften Trennung Trost sucht. Ein alter Tagebucheintrag von Anna Butler, die hundert Jahre zuvor im selben Cottage lebte, gibt ihr überraschenden Halt. Es ist diese Verknüpfung zweier Frauen über die Zeit hinweg, die der Erzählung ihre Seele verleiht.

Besonders faszinierend ist die Art und Weise, wie die Autorin die Charaktere zeichnet. Sie wirken echt und nahbar, mit ihren ganz eigenen Schmerzen und Hoffnungen. Ob es die warmherzigen Dorfbewohner sind, die Sarah freundlich aufnehmen, oder die jungen Anna und der charismatische Harold – jeder Charakter trägt dazu bei, das atmosphärische Bild zu vervollständigen. Man fiebert mit, entdeckt die Geheimnisse des Thornwood House und fühlt die Emotionen, die zwischen den Zeilen lauern. "Die Geschichtensammlerin" ist ein Roman voller Gefühl, mystischer Elemente und der unvergesslichen Schönheit Irlands.

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