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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

War okay

Das Café am Rande der Welt
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Ich habe schon so viel über dieses gehypte Buch gehört und war deswegen etwas skeptisch. Tatsächlich gefielen mir die ersten Seiten nicht so gut. „Du sollst deine intrinsische Motivation finden“ heißt ...

Ich habe schon so viel über dieses gehypte Buch gehört und war deswegen etwas skeptisch. Tatsächlich gefielen mir die ersten Seiten nicht so gut. „Du sollst deine intrinsische Motivation finden“ heißt es häufiger und das im Buch bis dahin Gesagte klang ähnlich für mich.
Dann gab es aber doch noch anregende Denkanstöße, die mich tatsächlich auch noch eine Weile beschäftigt haben.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Sehr cute

Mending Hearts
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Fand es einen super süßen Lesestoff für den beginnenden Herbst. Das Setting in Schweden fand ich einfach richtig, richtig toll!! Wollte am liebsten sofort hin.

Die Figuren waren vielschichtig, ernstere ...

Fand es einen super süßen Lesestoff für den beginnenden Herbst. Das Setting in Schweden fand ich einfach richtig, richtig toll!! Wollte am liebsten sofort hin.

Die Figuren waren vielschichtig, ernstere Themen wurden gut in den Handlungsverlauf integriert.

Was mich leider nur gestört hat: Es war teilweise echt langatmig.

Ansonsten aber schön.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Anders als erwartet

Für immer dein Feind
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Der Klappentext hat mich sofort komplett abgeholt. Ich liebe Bücher mit Hexen und das Setting in New York.

Die Figuren wurden spannend ausgearbeitet. Ich liebe, dass die Antonova-Schwestern eiskalt und ...

Der Klappentext hat mich sofort komplett abgeholt. Ich liebe Bücher mit Hexen und das Setting in New York.

Die Figuren wurden spannend ausgearbeitet. Ich liebe, dass die Antonova-Schwestern eiskalt und berechnend auftreten können und dabei doch ein großes Herz für ihre Familie haben.

Auch die Gestaltung des Buches mit den wunderschönen Illustrationen hat mir sehr gefallen.

Ich bin aber leider einfach nicht mit der Erzählweise in Form eines Theaterstück warm geworden. Es bestand für mich immer eine Distanz zu Handlung und Charakteren. Obwohl der Plot an sich mich überzeugt hat, konnte mich die Geschichte dadurch nicht mitreißen. Vielmehr habe ich das Lesen häufiger unterbrochen.

Für mich ein Buch mit spannenden Plot und einer Erzählweise, die mich leider nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Musikliebe

Deep Cuts
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Percy and Joe lernen sich Anfang der 2000er in einer Studentenbar kennen. Percys große Leidenschaft ist die Musik und auch an diesem Abend analysiert sie wieder einen Song, der in der Jukebox gespielt ...

Percy and Joe lernen sich Anfang der 2000er in einer Studentenbar kennen. Percys große Leidenschaft ist die Musik und auch an diesem Abend analysiert sie wieder einen Song, der in der Jukebox gespielt wird. Während ihre Freunde ihre Musikanalyse nicht sonderlich zu schätzen wissen, ist das bei Joe anders. Er schreibt selber an einem Song und möchte unbedingt Percys Meinung wissen. Aus dieser Begegnung entwächst eine Verbindung, die über viele Jahre andauert und von der gemeinsam Musikleidenschaft geprägt wird.

Mit dem Einstieg der Geschichte wird sowohl das Lebensgefühl der 2000er sehr gut beschrieben als auch Percys Hingabe für die Musik.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, hat mich jedoch auch immer etwas auf Distanz zu den Figuren gehalten. So hat es eine Weile gedauert bis ich mich mehr in Percy hineinfühlen konnte. Die Verweise auf verschiedene Songs und Musiker sind dafür wie erhofft zahlreich. Wer Musik liebt, wird bei Deep Cuts voll auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

The Throne of Broken Gods - Götter und Monster 2
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Das Buch startet mit einem kleinen Rückblick zu Band eins. Und obwohl ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, hat die Zusammenfassung nochmal geholfen. Ich hoffe, dass solche Rückblicke zukünftig ...

Das Buch startet mit einem kleinen Rückblick zu Band eins. Und obwohl ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, hat die Zusammenfassung nochmal geholfen. Ich hoffe, dass solche Rückblicke zukünftig immer gängiger in Büchern werden.
Während Book of Azrael schon mit 700 Seiten glänzen konnte, besitzt der Folgeband „The Throne of Broken Gods“ nun sogar über 900 Seiten.

Der zweite Band schließt fast nahtlos an den ersten an. Dianna ist zutiefst erschüttert durch den Tod ihrer Schwester Gabby und jagt all diejenigen, die sie verraten haben oder auf irgendeine andere Art Anteil am Tod ihrer Schwester hatten. Ihr Weg wird durch Leichen und Zerstörung gepflastert, während sie sich selbst immer mehr in ihrer Rachsucht verliert. Samkiel beobachtet Diannas rasendes Wüten in hilfloser Verzweiflung und versucht immer wieder zu ihr durchzudringen. Wird er es schaffen, bevor er sie ganz verliert?
Ich war so begeistert von Book of Azrael, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Fortsetzung. Amber V. Nicole hat ein Gespür für ein ausgefeiltes Worldbuildung und lässt uns ihre Figuren in all ihrer Komplexität kennenlernen. Während Charaktere in anderen Büchern traumatische Ereignisse schnell überwinden, schafft Dianna das nach dem Tod ihrer Schwester nicht. Sie verdrängt und zieht eine Spur der Vernichtung hinter sich her – wer „Female Rage“ liebt, der ist bei „The Throne of Broken Gods“ richtig.
Doch auch wenn mir eine ausführlichere Aufarbeitung von Diannas Gefühlen und ihrem tausendjährigen Leidensweg gefallen hat, bestanden die ersten 400 Seiten nur aus einer Protagonistin, die alle von sich wegstößt, sie mit Worten oder Taten verletzt und dabei zutiefst überzeugt ist, jegliches Leid verdient zu haben und nicht liebenswert zu sein. Ab einer gewissen Seitenanzahl stand das für mich einfach im Gegensatz zu der Dianna, die zwar immer wieder tief verletzt wurde, aber trotzdem weiß, was sie sich wert ist und dass mit ihr nicht zu scherzen ist.
Nachdem der Plot angezogen hat, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten fast in eins durchgelesen.
900 Seiten hätte die Handlung nicht gebraucht. Gerade im Mittelteil hätte gekürzt werden können. Das Buch besteht auch aus vielen Rückblicken, an denen man merkt, dass die Autorin ihre Welt in wahnsinnig vielen Facetten ausgearbeitet hat. Trotzdem wären die Rückblicke in ihrer Ausführlichkeit ebenfalls nicht notwendig gewesen.

„The Throne of Broken Gods“ war ein Buch für mich, das durch sein Ideenreichtum begeistern konnte, Diannas Charakterentwicklung aber teilweise schwer nachvollziehbar für mich gestaltet hat.

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