„Die Bibliothek meines Großvaters“ bietet mit seinem Cover schon gleich einen kleinen visuellen Einblick in die Geschichte. Der Farbschnitt ist auch wirklich schön.
Es geht um Kaede, die in Tokio als Lehrerin ...
„Die Bibliothek meines Großvaters“ bietet mit seinem Cover schon gleich einen kleinen visuellen Einblick in die Geschichte. Der Farbschnitt ist auch wirklich schön.
Es geht um Kaede, die in Tokio als Lehrerin arbeitet und sich um ihren demenzkranken Großvater kümmert. Dieser ist mit einer großen Fantasy und Kombinationsgabe gesegnet, auf die er trotz seiner durch die Demenz bedingten Halluzinationen weiterhin zugriff hat. Zusammen lösen sie kriminalistische Rätsel, die Kaede im Alltag begegnen.
Das Buch hat einen ruhigen Erzählton, durch den man sich leicht in das Erzählte fallen lassen kann. Die Kapitel sind kurzgehalten und das Setting in Japan hat mir sehr gefallen. Die Stärke des Buches lag in der herzlichen und liebevollen Beziehung von Kaede zu ihrem Großvater. Wie sie zusammen mit seiner Demenzerkrankung umgehen, war wirklich berührend zu lesen.
Ansonsten besaß das Buch einige Längen und Spannung wollte durch die Rätsel für mich erst gegen Ende des Buches aufkommen. Als Wohlfühlroman kann ich „Die Bibliothek meines Großvaters“ empfehlen.
Jude und Sadie sind auf nebeneinanderliegenden Farmen groß geworden und seit vielen Jahren beste Freunde. Zusammen haben sie schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Als Sadies Vater stirbt, droht der Farm ...
Jude und Sadie sind auf nebeneinanderliegenden Farmen groß geworden und seit vielen Jahren beste Freunde. Zusammen haben sie schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Als Sadies Vater stirbt, droht der Farm ihrer Familie die Zwangsversteigerung. Um zu helfen, macht Jude ihr einen Antrag und möchte eine Scheinehe mit ihr eingehen.
Doch Sadie hegt schon lange Gefühle für Jude. Kann diese Ehe zu einem wahren Happy End führen?
Die Geschichte war wirklich zuckersüß und das Setting der Farmen in Nebraska hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war die Art von Cowboy-Romance, die ich mir gewünscht hatte. Auch der humorvolle Schreibstil gefiel mir gut. Allerdings schaffen es die Figuren oft nicht, vernünftig zu kommunizieren, was mich in Büchern oft stört. Der Anteil an Spice war mir manchmal auch zu viel.
Für mich war es durch Setting und den Trope der Fake Marriage eine wunderbare Lektüre für Zwischendurch.
In Dark Labyrinth - Gefährliches Verlsngen wacht die mächtugr Hexe Sadaré in einem Labyrinth auf, ohne das Wissen, wie sie dort hineingelangt ist. An ihrer Seite ist Daemon Daesra, der halb Dämon, halb ...
In Dark Labyrinth - Gefährliches Verlsngen wacht die mächtugr Hexe Sadaré in einem Labyrinth auf, ohne das Wissen, wie sie dort hineingelangt ist. An ihrer Seite ist Daemon Daesra, der halb Dämon, halb Mensch ist und dem sie auf keinen Fall trauen möchte. Zusammen müssen sie zahlreiche gefährliche Prüfungen bewältigen, um dem Labyrinth wieder entfliehen zu können. Sadaré kämpft um ihr Leben und bald auch mit der Anziehung, die sie zu Daesra verspürt.
Das Cover ist passend gewählt, hat mir in der englischen Ausgabe jedoch etwas besser gefallen. Eine Geschichte mit solch einem mythologischem Hintergrund hat mich sofort neugierig gemacht und war einfach mal was anderes. Auch die Wendungen der Geschichte haben mich überrascht. Allerdings hat die Handlung sich insgesamt einfach ziemlich oft für mich gezogen und mich deswegen nicht ganz überzeugt.
Daphne ist die Enkelin von Wendy Darling und deswegen von klein auf mit dem Wissen aufgewachsen, dass Peter Pan sie eines Tages besuchen und ins magische Neverland holen wird.
Tag für Tag lassen ihre ...
Daphne ist die Enkelin von Wendy Darling und deswegen von klein auf mit dem Wissen aufgewachsen, dass Peter Pan sie eines Tages besuchen und ins magische Neverland holen wird.
Tag für Tag lassen ihre Urgroßmutter Mary oder ihre Großmutter Wendy das Fenster offen, damit Peter hineinschlüpfen und Daphne mitnehmen kann. Doch er kommt nicht - bis zu ihrem 17. Geburtstag.
Es ist dann auch kein Junge, der ihr nachts in ihrem Zimmer entgegenblickt, sondern ein junger Mann. Daphne ist gleichermaßen erschrocken und fasziniert und begleitet Peter Pan schließlich in sein Reich hinter den Sternen. Doch dort ist nichts so, wie Daphne es sich vorgestellt hat ...
Peter Pan wird als Charakter beschrieben, der nun dem Aussehen nach in der Altersspanne eines 18- bis 20-Jährigem liegt. Sein Verhalten ist jedoch häufig noch das des 13-Jährigen Jungen, der er über die Jahrhunderte war.
Laut diesem Buch eine bewusste Entscheidung, da der Jungbrunnen zwar das Aussehen einfriert, jedoch nicht an emotionalem Wachstum hindert.
Auch ansonsten lässt die Handlung Peter selten gut dastehen: Er ist naiv und egozentrisch bis zu dem Punkt, dass jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze nur existiert, um seinem Leben dienlich zu sein oder seinen Zwecken zu nutzen.
Im direkten Umgang beschreibt Daphne dennoch, welchen Charme Peter ausstrahlen kann, wenn er denn möchte.
Peter Pan ist jedoch nicht der einzige Mann, der um Daphnes Herz buhlt: Auch zu Jameson Cook, dem Sohn des berüchtigten Piraten James Cook, verspürt Daphne eine Anziehung.
Er macht sie darauf aufmerksam, dass es nicht normal ist, dass sie in Neverland ständig alles vergisst oder dass Peters Verhalten von Egozentrik getrieben wird.
Und auch wenn die Chemie an sich zwischen Daphne und Jameson so stimmt, wie es zwischen ihr und Peter nie der Fall war, so endet doch fast jedes ihrer Treffen in einem Streit.
Während der Handlung geht es wie in einem Ping-Pong Spiel hin und her: Wenn einer der beiden Männer sie verletzt, flüchtet sie zu dem anderen.
Gefallen hat mir der Schreibstil von Jessa Hastings, der Neverland als magisches Abenteuerparadies erscheinen lässt, in dem mehr dunkle Geheimnisse lauern, als man für möglich gehalten hätte.
Zudem ist Daphne durchaus zur Reflexion der gesellschaftlichen Umstände und ihrer eigenen Situation in der Lage: Sie gibt Peters sexistischem Weltbild "nur ein Mädchen zu sein" Kontra und beschreibt, dass ihre Berufswahl als Geologin in ihrem konservativem Umfeld im London der 1960er auf wenig Verständnis stößt.
Doch letztendlich gibt es wenig Emanzipation von ihrer Situation - was auch dadurch bedingt ist, dass es für Daphne in Neverland eher ein Überleben als ein Leben ist.
Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, weil ich auch einfach die Magnolia Parks-Reihe der Autorin sehr liebe.
Leider hat mich dann doch sehr gestört, dass dieses Märchen-Retelling so düster ist und zudem schwierige Werte oder Verhaltensweisen vermittelt, die nicht richtig erklärt oder aufgearbeitet werden.
Something old, someone new hat das klassische Cover eines Romans, der auf Unterhaltung ausgelegt ist.
Shea Anderson hat bestimmte Regeln in ihrem Leben, an die sie sich zu halten gedenkt. Eine davon lautet ...
Something old, someone new hat das klassische Cover eines Romans, der auf Unterhaltung ausgelegt ist.
Shea Anderson hat bestimmte Regeln in ihrem Leben, an die sie sich zu halten gedenkt. Eine davon lautet ganz klar: Zur Verlobung braucht es einen neuen Ring und ja keinen gebrauchten. Der Heiratsantrag ihres Freundes scheint dann auch perfekt - bis auf den Ring, der ganz klar vintage ist.
Shea kann so auf keinen Fall heiraten, wer weiß, was hinter der Geschichte des Ringes steckt und ob es schlechtes Karma gibt. Also macht die sich auf die Suche nach der Geschichte des Ringes und wird dabei um die halbe Welt geführt.
Zu verfolgen, was hinter der Geschichte des Ringes steckt, war spannend. Ansonsten hat mich die Geschichte leider nicht so mitreißend können. Shea war ein sympathischer Charakter, der Rest der Figuren aber nur oberflächlich ausgearbeitet. Die Handlung nimmt auch erst nur langsam Fahrt auf, war dann aber ganz unterhaltsam. Für mich ein Buch, das man schön mal Zwischendurch lesen kann.