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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2025

SHTF - Shit hits the fan

Lost in the Wild
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"Denn Zögern kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen."

5 Jugendliche machen sich auf den Weg zu einem Trip in die Berge und treffen auf eine wenig sympathische Gruppe von Preppern.

Der ...

"Denn Zögern kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen."

5 Jugendliche machen sich auf den Weg zu einem Trip in die Berge und treffen auf eine wenig sympathische Gruppe von Preppern.

Der Schreibstil ist angenehm, das Buch lässt sich flüssig lesen und hat kurze Kapitel, die den Lesefluss unterstützen. Außerdem trägt positiv dazu bei, dass die jeweiligen Namen, aus deren Perspektive gerade erzählt wird, dick gedruckt sind. Nur die Jugendsprache fand ich teilweise etwas störend bzw. aufgezwungen.
Anfangs wirkte die Story auf mich eher wie ein klischeehafter Horrorfilm: Teenies gehen zum Campen in den Wald und etwas Unvorhergesehenes geschieht.
Insgesamt muss ich zugeben, dass ich mir bei dem Titel des Buches und dem Genre Survivalthrilller etwas anderes vorgestellt habe als ein Survivaltraining.
Zumindest hat der Prepper aber ein relativ nachvollziehbares Motiv, weshalb er sich für diesen Lebensstil entschied.
Aktuelle Ereignisse aus Politik und Umwelt werden aufgegriffen, was man individuell betrachtet entweder gut oder schlecht finden kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es zwar ein gut lesbares Buch mit einigen Spannungselementen ist, wobei aber kein krasser Plottwist vorkommt und das Buch eben leider auch nicht die Art Thriller ist, die ich erwartet habe.

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Veröffentlicht am 06.12.2025

Locked-Room-Thriller mit Potenzial nach oben

Der Stau
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"Vergiss nie, in den Rückspiegel zu schauen... er könnte deinen Mörder zeigen."

Ein kilometerlanger Stau. Im Auto nebenan sitzt eine Leiche. Der Mörder steckt in der Autoschlange fest. Und du auch.

Das ...

"Vergiss nie, in den Rückspiegel zu schauen... er könnte deinen Mörder zeigen."

Ein kilometerlanger Stau. Im Auto nebenan sitzt eine Leiche. Der Mörder steckt in der Autoschlange fest. Und du auch.

Das letzte Drittel des Buches war tatsächlich spannend und das Ende hat mir auch gefallen und war plausibel dargestellt. Aber gerade am Anfang und in der Mitte gab es nur immer mal ein paar Spannungselemente, so dass sich der Thriller teilweise etwas schwerfällig lesen ließ.
Was aber zum Lesefluss beigetragen hat, waren die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel, die ab und zu eingeschoben wurden.
Für mich gehört allerdings Spannung von Anfang bis Ende zu einem Thriller.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Der Heimweg mit einigen Triggermomenten

Der Heimweg
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Dieses Buch hat mich persönlich von Fitzek bisher am wenigsten mitgenommen aufgrund der schwierigen sensiblen Themen - gerade für Frauen. Trotzdem ist es aber auch wieder spannend und gut geschrieben inkl. ...

Dieses Buch hat mich persönlich von Fitzek bisher am wenigsten mitgenommen aufgrund der schwierigen sensiblen Themen - gerade für Frauen. Trotzdem ist es aber auch wieder spannend und gut geschrieben inkl. Plottwist.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Vielversprechender Titel aber verbesserungswürdige Story

Traumsplitter
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"Deine Liebe ist ein gefährlicher Traum
In flirrend heißen Sommernächten beginnt die junge Ella von Gabriel zu träumen. Vom ersten Moment an fühlte sie sich von dem umwerfend charmanten Mann, der plötzlich ...

"Deine Liebe ist ein gefährlicher Traum
In flirrend heißen Sommernächten beginnt die junge Ella von Gabriel zu träumen. Vom ersten Moment an fühlte sie sich von dem umwerfend charmanten Mann, der plötzlich vor ihrer Tür stand, wie magisch angezogen. Doch dann entdeckt Ella, dass Gabriel tatsächlich den Weg in ihre Träume kennt. Eine gefährliche Gabe mit einem hohen Preis, der sie beide in den Abgrund stürzen könnte."

Die Grundidee "Träume", der Klappentext sowie das ansprechende Cover haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht, weshalb ich es mir ausgeliehen habe.

Allerdings war ich nicht direkt von Beginn an von der Story gefesselt. Die Vorgeschichte von Ella war mir insgesamt etwas zu langatmig und ich habe deshalb eine Weile gebraucht, um in das Buch hineinzufinden. Erst ab der Begegnung mit Gabriel wurde es langsam spannend. Diese Spannung hat mich allerdings in der Mitte der Story wieder etwas verloren aufgrund von teilweise nur oberflächlich und wenig charismatisch beschriebenen Nebencharakteren sowie deren Funktion im Verlauf der Story. Gegen Ende hat mich der Roman wieder mehr abgeholt.

Der Schreibstil ansich war gut und das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Die Hauptcharaktere Ella und Gabriel waren ebenfalls angenehm und recht tiefgründig beschrieben, aber bei allen weiteren Charakteren hat mir immer das gewisse Etwas gefehlt. Als weiteren angenehmen Punkt empfand ich außerdem die Beschreibung der sommerlichen Jahreszeit, was positiv zur Erzählung beigetragen hat.

Schlussendlich fand ich das Buch ansich nicht schlecht, aber meine Erwartungen zu diesem vielschichtigen Thema wurden leider nicht erfüllt. Mir war es einfach teilweise zu oberflächlich geschrieben. Für Liebhaber von Cozy-Fantasy-Romanen taugt das Buch aber sicherlich besser.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Rätsel und Geheimnisse ohne Auflösung?

Das Spiegelreich
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Es gibt Orte, die sich jeder Logik entziehen. Orte, die verborgen bleiben - nicht, weil niemand sie sucht, sondern weil niemand glauben würde, dass sie wirklich existieren.

"Das Spiegelreich" fing sehr ...

Es gibt Orte, die sich jeder Logik entziehen. Orte, die verborgen bleiben - nicht, weil niemand sie sucht, sondern weil niemand glauben würde, dass sie wirklich existieren.

"Das Spiegelreich" fing sehr stark an und ließ sich flüssig lesen. Der Schreibstil und Vibe war atmosphärisch, geheimnisvoll und rätselhaft. Man steckte sofort mitten in der Geschichte.
Im Laufe des Buches verliert sich die Story in meinen Augen aber leider durch den zu detailliert rätselhaften Schreibstil komplett in sich selbst und es ist schwer, weiterhin zu folgen. Es entsteht der Eindruck, dass die Handlung stagniert oder sich im Kreis dreht und man den Blick für das Wesentliche verliert. Man wartet immer wieder auf eine Auflösung der Rätsel, aber es werden einfach zu viele Details erwähnt, die die Story unnötig aufblähen. Ich hatte permanent Fragezeichen im Kopf, die leider immer mehr statt weniger wurden. Ab der Hälfte des Buches habe ich die Seiten nur noch überflogen und meinen Fokus auf die Dialoge gelegt, weil es mir leider einfach zu viel wurde. Weiterhin fehlte mir von Beginn an das Kennenlernen und der Tiefgang der Charaktere sowie deren tiefergehende Beziehungen zueinander.
Ich finde es wirklich schade, dass das Buch für mich im Nachgang leider nichts war. Doch selbst am Ende haben mir die Auflösung und der Aha-Effekt einfach gefehlt. Die Idee der Story im Groben bietet allerdings Potenzial.
Für andere Fantasy-Leser ist der Roman ggf. besser geeignet, aber mein Lesevergnügen hat leider stetig abgenommen...

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