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Veröffentlicht am 25.01.2026

Zaudern

Die Liebe, später
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Dieses Buch konnte mich nicht abholen.
Es geht um Kora, die vor der unfreiwilligen Frührente steht nach einer Herzoperation. Sie ist tief verunsichert, auf der Suche nach einem Sinn und einem ...

Dieses Buch konnte mich nicht abholen.
Es geht um Kora, die vor der unfreiwilligen Frührente steht nach einer Herzoperation. Sie ist tief verunsichert, auf der Suche nach einem Sinn und einem neuen Ziel. Sie trifft alte Bekannte, wühlt viel in der Vergangenheit, hadert mit der Gegenwart.
Im Nebenstrang wird das Verschwinden der Frau eines Bekannten von Kora thematisiert.

Also geht es eigentlich überall um Neuanfänge, verschwinden, ungeklärte Dinge.

Ich wurde mit dieser Geschichte leider überhaupt nicht warm. Ich glaube, ich bin zu jung, ich kann Koras Gedankenkreise überhaupt nicht nachvollziehen. Diese Unsicherheit und das ununterbrochene reflektieren macht mir die Protagonistin sehr fremd und unnahbar.
Ich stelle mir wohl vor, dass ich an diesem Punkt in meinem Leben mehr Reife und Selbstzufriedenheit haben werde, ja eigentlich fühle ich mich jetzt schon reifer als die zaudernde Kora.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Schwach

Weihnachten in Applemore
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Dieses Buch ist der Abschluss einer vierteiligen Reihe rund um das Gut Applemore in Schottland.

Man trifft die altbekannten Charaktere wieder, was den ausschließlichen Reiz des Buches ausmacht. ...

Dieses Buch ist der Abschluss einer vierteiligen Reihe rund um das Gut Applemore in Schottland.

Man trifft die altbekannten Charaktere wieder, was den ausschließlichen Reiz des Buches ausmacht. Die Geschichte an sich finde ich nicht besonders fesselnd, es fühlt sich für mich an, als wäre hier bereits alles erzählt und das Ende musste dringend noch erzählt werden, damit auch das Schicksal der jüngsten Schwester abgearbeitet ist.
Aber obwohl das Setting mit dem beschaulichen Dorf gleich geblieben ist, kam dieses Mal beim Lesen bei mir keine wohlige Stimmung aufgekommen.
Gut, Destille, Gärtnerei und Ferienhäuser, jetzt der Hofladen. Wir sind fertig, Applemore ist komplett.
Auch die Schwestern spielen dieses Mal neben Polly nur eine unbedeutende Nebenrolle, irgendwie war das gesamte Buch für mich eine Enttäuschung.
Der Zauber der vorherigen Bände war nicht da, oder ich einfach nicht in der Stimmung für so ein belangloses Buch.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Es hat seine Längen

Oxen. Interregnum
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Dieses Buch ist nicht das erste Buch rund um den Jägersoldaten Oxen, dass ich gelesen habe. Ich fürchte auch, ohne Vorwissen wäre die Handlung noch wesentlich langweiliger gewesen, weil die Bezüge ...

Dieses Buch ist nicht das erste Buch rund um den Jägersoldaten Oxen, dass ich gelesen habe. Ich fürchte auch, ohne Vorwissen wäre die Handlung noch wesentlich langweiliger gewesen, weil die Bezüge dann völlig fehlen.

Aber auch so konnte mich das Buch nicht besonders fesseln, die Geschichte rund um den Danehof und Mossman mit seinem Interregnum empfand ich als sehr sehr langatmig und ohne viel Spannung geschrieben, dafür mit etlichen Wiederholungen gespickt.

Die Nebengeschichte rund um Oxen fand ich wesentlich interessanter und dieser Handlungsstrang hat das Buch für mich gerettet.

Insgesamt ist das Buch gut zu lesen, der Autor hat einen angenehmen Schreibstil.
Aber ich denke, ich werde niemals Oxens größter Fan, da gibt es doch wesentlich packendere Thrillerreihen, auch wenn die Charaktere schon ziemlich interessant sind.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Unentschlossen

Elf ist eine gerade Zahl
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Dieses Buch ist sehr gut geschrieben, der Schreibstil ist schnörkellos und direkt und eher nüchtern, er passt sehr gut zu dieser Geschichte.

Dieses Buch hat zwei Ebenen, diese sind durch eine ...

Dieses Buch ist sehr gut geschrieben, der Schreibstil ist schnörkellos und direkt und eher nüchtern, er passt sehr gut zu dieser Geschichte.

Dieses Buch hat zwei Ebenen, diese sind durch eine leichte Veränderung der Schriftart deutlich gemacht.

Es geht also um Paula, vierzehn Jahre alt, an einem Rezidiv erkrankt, beziehungsweise um ihre Mutter Katja und deren Umgang mit der schweren Krankheit ihrer Tochter.

Zum einen ist dieses ein schwieriges und bewegendes Thema, gerade als Mutter einer Vierzehnjährigen ging mir die Idee sehr nahe. Und die Sprachlosigkeit in der Pubertät wird sehr gut dargestellt.
Das Buch an sich konnte mich dann aber, vielleicht zum Glück, weniger berühren als das Thema, das ihm zu Grunde liegt.
Ich bin mit den Figuren nicht warm geworden, mit der Geschichte, die Katja erzählt leider auch nicht wirklich.

Viele Punkte werden hier angedeutet, aber keinesfalls weiter ausgebaut. Für mich fehlt hier etwas, ich bleibe komplett außen vor und fühle mich wenig beteiligt von dieser Geschichte, sie konnte mich leider nicht wirklich berühren und wird mir nicht besonders in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Fantasy für junge Leser

Wilderland – Der Wald
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Wilderland ist jetzt also der Einstieg in die neue Fantasyreihe von Gina Mayer.
Ich finde schon das Cover völlig überfrachtet. Silbern, Hochglanz und Farbschnitt, das wirkt gleich nach mehr Schein ...

Wilderland ist jetzt also der Einstieg in die neue Fantasyreihe von Gina Mayer.
Ich finde schon das Cover völlig überfrachtet. Silbern, Hochglanz und Farbschnitt, das wirkt gleich nach mehr Schein als sein.
Und diesen ersten Eindruck sehe ich auch bestätigt.
Die Figuren bleiben relativ farblos, das Fantasythema ist zwar da, es reicht um dem gehypten Genre zugeordnet werden zu können, aber es wird nicht wirklich vertieft.
Die Protagonisten mit ihren jugendtypischen Problem bleiben im Focus.

Wilderland ist mehr ein Freundschaftsroman als ein phantasievolles Fantasybuch. Aber für die Zielgruppe von 10, 11 Jahren reicht es vielleicht. Meine Tochter findet schon das Aussehen großartig, da ist der Inhalt gleich nebensächlich.
Für mich fällt es eher unter Fast Food, etwas gehaltvolles finde ich auch für diese Zielgruppe als wesentlich erstrebenswerter.

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