Auch der neue Band ist wieder exzellent, spannend und ein echter Kracher!
BodenfrostKindernachmittag bei der Miesbacher Polizei: Was als lehrreich und unterhaltsam gedacht war, wird schnell zum echten Tatort. Ausgerechnet die Tochter eines einflussreichen Vorgesetzten findet ein echtes ...
Kindernachmittag bei der Miesbacher Polizei: Was als lehrreich und unterhaltsam gedacht war, wird schnell zum echten Tatort. Ausgerechnet die Tochter eines einflussreichen Vorgesetzten findet ein echtes Opfer auf dem verlassenen Hof. Und obwohl die Spurenlage völlig undurchsichtig ist, starten Kommissar Wallner und seine Kollegen mit der akribischen Spurensuche.
Ich kann's nicht anders sagen, ich bin jedes Mal wieder hin und weg, weil Andreas Föhr mich mit seinen Krimis, und insbesondere mit seinen Protagonisten, jedes mal wieder so sehr in den Bann zieht und begeistert! Ich liebe seine Art, zu schreiben, seinen trockenen Humor, der auch schon mal unglaublich ausufert, und seine genialen Einfälle, Zufälle und Zusammenhänge, über die ich auch immer wieder staunen und herzlich lachen kann. Seine Helden sind so menschlich, manchmal geradezu berechenbar und bayrisch hinterfotzig, untereinander meistens aber zugetan und so liebenswert, das man hin und wieder auch vor Rührung schmelzen kann, besonders, wenn es um Wallners Großvater geht.
Auch mit Bodenfrost ist ihm wieder ein exzellenter Krimi gelungen, der fesselt und aufgrund der herrlichen Details umgehend das Kopfkino startet. Ja, ich kenne natürlich jeden Vorgängerband und bin mit den Protagonisten vertraut, aber ich finde, man kann auch diesen Band ohne Vorkenntnisse lesen. Ich bin immer etwas traurig, wenn die letzte Seite gelesen ist und eine neue Wartezeit beginnt. Und ich hoffe von Herzen, dass dem charmanten Manfred ein langes Leben beschert wird.