Schöner Abschluss
This could be foreverMit This Could Be Forever geht die Hawaii-Reihe zu Ende und ich bin ein kleines bisschen wehmütig. Millie und Chip haben mich nochmal auf eine richtig gefühlvolle Reise mitgenommen, die sich wie ein Abschied ...
Mit This Could Be Forever geht die Hawaii-Reihe zu Ende und ich bin ein kleines bisschen wehmütig. Millie und Chip haben mich nochmal auf eine richtig gefühlvolle Reise mitgenommen, die sich wie ein Abschied und gleichzeitig wie ein Heimkommen angefühlt hat.
Hawaii als Kulisse war wieder ein Traum. Der Ort wird so detailliert beschrieben, dass man fast den Sand zwischen den Zehen spürt. Aber so leicht und sonnig bleibt es nicht durchgehend. Millies Vergangenheit und der Verlust, den sie mit sich herumträgt, bringen viel Tiefe in die Geschichte. Ich mochte besonders, wie feinfühlig Trauer und Schuldgefühle eingebaut wurden, ohne dass es zu schwer wurde.
Millie selbst fand ich authentisch, manchmal unsicher, dann wieder voller Energie. Chip war für mich anfangs schwer einzuordnen, aber je mehr man über ihn erfährt, desto greifbarer wird er. Zusammen haben sie diese Mischung aus Verletzlichkeit und alter Vertrautheit, die einfach funktioniert.
Die Nebenfiguren waren wieder ein Highlight, kleine Momente, witzige Szenen, aber auch ernsthafte Gesprache. Genau das macht die Reihe für mich so stimmig, man hat nie das Gefühl, dass nur das Pärchen im Fokus steht, sondern ein ganzes Netz aus Beziehungen.
Ein würdiger Abschluss. Für mich persönlich reicht er zwar nicht ganz an Band 2 heran (der war einfach mein Favorit), aber er hat die Reihe rund gemacht und mit einem guten Gefuhl beendet.