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Veröffentlicht am 13.03.2026

So sein wie du

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Handlung

Ich bin ohne große Erwartungen an „Der Prinz des Nachtreiches“ herangegangen und wurde absolut positiv überrascht. Die Geschichte begleitet Letty, die tagsüber ein ganz normales Leben als Schülerin ...

Handlung

Ich bin ohne große Erwartungen an „Der Prinz des Nachtreiches“ herangegangen und wurde absolut positiv überrascht. Die Geschichte begleitet Letty, die tagsüber ein ganz normales Leben als Schülerin in Nottingham führt. Doch nach der Schule beginnt ihr zweites Leben: In der magischen Welt Anween hilft sie dabei, das Königreich zu beschützen und Informationen zu sammeln.

Diese Mischung aus zwei Welten macht die Handlung besonders spannend. Während Letty versucht, ihr normales Leben zu führen, wird sie immer tiefer in die Ereignisse von Anween hineingezogen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gelungen und sorgt für eine sehr besondere Atmosphäre.

Worldbuilding

Das Worldbuilding hat mich besonders begeistert. Anween ist eine unglaublich faszinierende Welt voller Zauber, Prunk und Magie – aber gleichzeitig zeigt die Geschichte auch ihre düsteren Seiten. Genau dieser Kontrast macht das Königreich so lebendig.

Auch Nottingham wird sehr anschaulich beschrieben. Die Orte wirken greifbar und real, sodass man sich alles gut vorstellen kann und richtig in die Geschichte eintaucht.

Charaktere

Letty ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist loyal, mutig und kämpferisch, manchmal vielleicht ein wenig leichtsinnig, aber genau das macht sie auch so authentisch. Besonders schön fand ich, wie sehr ihr ihre Freunde am Herzen liegen.

Will ist ebenfalls ein sehr starker Charakter. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich hier keine typische „Enemies-to-Lovers“-Geschichte entwickelt, sondern eher ein Friends-to-Lovers-Trope. Ihre Verbindung wirkt dadurch sehr natürlich und glaubwürdig, da sie sich schon seit ihrer Kindheit kennen und gemeinsam aufgewachsen sind.

Nebencharaktere

Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Besonders Wills Schwestern fand ich sehr sympathisch, und ihre Rolle in der Geschichte macht die Handlung noch einmal interessanter. Auch Lettys Freunde aus Nottingham tragen viel zur Dynamik der Geschichte bei und sorgen für eine schöne Freundschaftsatmosphäre

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht und flüssig. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und man kommt kaum ins Stocken. Die verschiedenen Wesen, Begriffe und Elemente der Welt werden gut erklärt, sodass man sich problemlos in der Geschichte zurechtfindet.

Einziger kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass bestimmte Informationen etwas zu oft wiederholt wurden.

Fazit

„Der Prinz des Nachtreiches“ ist ein wirklich wundervolles Buch mit einer faszinierenden Welt, starken Charakteren und einer spannenden Geschichte. Besonders das Worldbuilding und die Beziehung zwischen Letty und Will haben mir sehr gut gefallen.

Das Ende hat mich neugierig zurückgelassen, und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und was sich in Anween noch alles entwickeln wird.

Eine klare Empfehlung für alle, die magische Welten, spannende Abenteuer und starke Freundschaften lieben.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Ein würdiger Abschluss voller Spannung, Tiefe und Überraschungen

Die Elite von Ashriver - Bittersweet Revenge
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Was für ein krönender Abschluss! Ich muss sagen, das Buch war wirklich richtig gut und das, obwohl ich anfangs sehr skeptisch war. Leah war in den vorherigen Bänden eher ein kleiner Nebencharakter, und ...

Was für ein krönender Abschluss! Ich muss sagen, das Buch war wirklich richtig gut und das, obwohl ich anfangs sehr skeptisch war. Leah war in den vorherigen Bänden eher ein kleiner Nebencharakter, und auch Vincent wirkte auf mich zunächst nicht unbedingt wie der stärkste Protagonist. Umso mehr wurde ich überrascht und definitiv überzeugt!



Ich würde sogar behaupten, dass das hier mitunter meine liebste Geschichte der Reihe ist. Es wurden viele Geheimnisse gelüftet, und man hat einen tiefen Einblick in das Leben aller Charaktere bekommen nicht nur in das von ein oder zwei Personen.



Beim ersten Band dachte ich noch, es würde mich stören, dass die Geschichte von Jade und Asher nicht mehr weitergeht. Das Gleiche empfand ich dann bei Ezra und Riley. Aber die Autorin hat es wirklich geschafft, alle Charaktere auch im letzten Band wieder sehr gut einzubinden. So konnte man aus jeder Perspektive einen kleinen Blick erhaschen und hat wirklich verstanden, worum es geht.



Marina wurde mir im letzten Teil immer unsympathischer. Schon in den ersten beiden Bänden war sie mir nicht ganz koscher, weil ich das Gefühl hatte, sie sei einfach ein bisschen “drüber”. Die Enthüllungen über sie hätte ich mir aber im Leben nicht denken können. Es war definitiv spannend, man konnte gut mitfiebern, miträtseln und wurde trotzdem noch an vielen Stellen überrascht.



Leah ist eine absolut starke Hauptfigur. Sie ist loyal, freundlich, zielstrebig und vor allem nicht oberflächlich. Die Verbindung, die sie mit den anderen Mitgliedern der Elite eingeht, fand ich total schön dass sich ihre Beziehungen so entwickeln konnten und dass sie wirklich eine Gruppe gefunden hat, die sie so akzeptiert, wie sie ist. Selbst nach all den Enthüllungen ist das einfach wirklich schön zu sehen. Ich glaube, das hat die Gruppe auch sehr zusammengeschweißt. Dass wir Auflösungen über alles bekommen haben bezüglich ihrer Mutter bezüglich Ezra und co. War wirklich eine Erleichterung und ich bin so froh, jetzt endlich alles zu wissen.



Vincent hat eine beeindruckende charakterliche Entwicklung hingelegt. Seine Geheimnisse wurden gelüftet, und er hat jemanden gefunden, für den er echte Gefühle empfindet nicht nur etwas Oberflächliches.



Ich muss gestehen, ich hatte tatsächlich schon eine Sirene im Verdacht, der ich das alles zugetraut hätte. Umso überraschter war ich, dass sich meine Vermutung nicht bestätigt hat. Mit der tatsächlichen Sirene hätte ich niemals gerechnet vor allem, weil sie nur eine kleine Rolle gespielt hat und immer sehr sympathisch wirkte.



Es gab einige kleine Side-Stories bzw. Nebenstränge, die ich wirklich gelungen fand. Sie haben das Ganze schön ausgeschmückt und zu einem großartigen Abschluss gemacht.



Das Worldbuilding war, wie auch in den vorherigen Bänden, wieder sehr gelungen nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Man konnte sich alles gut bildlich vorstellen, ohne dass man sich durch zu viele Beschreibungen der Umgebung gelangweilt fühlte. Besonders gut fand ich die Perspektivwechsel man konnte sich wirklich gut in die anderen Figuren hineinversetzen.



Der Spannungsbogen war konstant hoch und ist stellenweise noch weiter angestiegen. Ich hatte nie das Gefühl, dass es Längen gab. Besonders das letzte Drittel hat mich noch einmal richtig gepackt obwohl ich finde, dass man da ruhig noch etwas mehr hätte herausholen können. Man hätte das Ende locker noch um 100 Seiten verlängern können, um der Geschichte einen noch perfekteren Abschluss zu geben.

Es ist so schade, dass alles vorbei ist



Deswegen bekommt das Buch von mir wie auch die vorherigen Bände 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Silber in der Nacht

Flammen – The Secrets of Dracon Rock
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Eine wirklich packende und absolut mitreißende Fortsetzung, die mich wieder komplett in ihren Bann ziehen konnte. Schon nach den ersten Kapiteln war ich wieder voll drin und wollte unbedingt wissen, wie ...


Eine wirklich packende und absolut mitreißende Fortsetzung, die mich wieder komplett in ihren Bann ziehen konnte. Schon nach den ersten Kapiteln war ich wieder voll drin und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Natürlich gab es zwischendurch auch ein paar ruhigere Momente, die vielleicht etwas länger geraten sind, aber im Großen und Ganzen war der Spannungsbogen sehr stark und hat mich immer wieder neugierig weiterblättern lassen. Kaum war eine Frage beantwortet, tat sich schon die nächste auf man hatte eigentlich nie das Gefühl, einfach nur „durchzulesen“, sondern immer etwas, über das man nachdenken konnte.



Das Worldbuilding hat mir wieder gut gefallen. Man bekommt neue Eindrücke, wird aber nicht mit Details erschlagen, sodass man sich die Welt sehr gut vorstellen kann. Trotzdem denke ich, dass man da noch ein bisschen mehr herausholen könnte, weil da so viel Potenzial steckt. Gerade die Atmosphäre und die Verknüpfung zu früheren Geschehnissen fand ich sehr spannend und sie geben dem Ganzen noch mehr Tiefe.



Besonders stark war für mich die Dynamik zwischen den Charakteren. Es herrscht die ganze Zeit dieser Mix aus Vertrauen und Misstrauen, bei dem man nie so richtig weiß, wem man trauen kann und wem nicht. Genau das macht das Lesen so aufregend, weil man ständig das Gefühl hat, dass gleich etwas passieren könnte, das alles verändert. Manche Figuren entwickeln sich richtig weiter, andere bleiben eher Randfiguren, die nicht ganz so wichtig wirken, was aber die Spannung zwischen den Hauptcharakteren umso deutlicher hervorhebt.



Richtig spannend waren auch die Tagebuch-Passagen. Diese ganzen Rätsel, Andeutungen und Geheimnisse haben für mich noch einmal eine ganz neue Ebene eröffnet. Man hat das Gefühl, dass hier noch so viel verborgen liegt, das in den nächsten Bänden richtig an Bedeutung gewinnen wird. Gerade die Verbindung zu den alten Handlungssträngen fand ich sehr gelungen und sie hat die Geschichte für mich noch lebendiger gemacht.



Ein Highlight war außerdem die besondere Beziehung zwischen Reiterin und Drache. Dieses Vertrauen, das man sofort spürt, verleiht der Geschichte noch einmal eine zusätzliche emotionale Tiefe. Es hat mich sehr berührt und ich bin sicher, dass diese Bindung in den kommenden Teilen noch wichtiger wird.



Das Ende war dann wieder so, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Es ist offen genug, um viele Fragen im Kopf zu behalten, aber nicht so offen, dass man frustriert zurückbleibt. Für mich genau der richtige Mix, um die Spannung für den nächsten Band hochzuhalten.



Alles in allem eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich komplett überzeugt hat und die definitiv Lust auf mehr macht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht und welche Geheimnisse uns noch erwarten.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Eine Liebe am seidenen Faden

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Zur Handlung:

Der Klappentext hat definitiv neugierig gemacht und ein Buch in dieser Art hab ich noch nie gelesen. Die Idee ist sehr kreativ. Man kann regelrecht die Wut, die Zerstreutheit, die Panik ...

Zur Handlung:

Der Klappentext hat definitiv neugierig gemacht und ein Buch in dieser Art hab ich noch nie gelesen. Die Idee ist sehr kreativ. Man kann regelrecht die Wut, die Zerstreutheit, die Panik und Angst, aber auch die Hoffnung spüren, die in den Mädchen beziehungsweise in den Tänzerinnen vorgeht.

Nicht mehr mächtig genug zu sein um seinen eigenen Körper bedienen zu können, ist nicht nur erschreckend, sondern man hat auch das Gefühl, dass einem das Gefühl von Freiheit komplett verloren gegangen ist.

Obwohl sich die meisten mit ihrem Schicksal abgefunden haben , haben, denke ich einige auch noch nicht damit abgeschlossen. So wie eben Emberlyn die mit allen Mitteln versucht, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Doch das ganze Pläne schmieden nützt nichts, denn der Puppenspieler hat die Kontrolle und merkt sofort. Wenn eine seiner Mädchen abhauen möchte, dass das kein Mythos war, durfte Emberlyn am eigenen Leib erfahren… Dennoch ist da dieser eiserne Wille und die Hoffnung auf die Vergangenheit die am Ende entscheidend ist.


Malcolm: allein sein Erscheinungsbild erscheint mir irgendwie schmierig zu geleckt. Insgeheim glaube ich aber, dass er eigentlich einfach nur groß rauskommen wollte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm damals in Parlizia niemals jemand etwas zugetraut hat und man in ihm nie das Potenzial gesehen hat, was er eigentlich gehabt hätte. Deshalb ist er weggegangen und hat auf den falschen Weg versucht etwas auf die Beine zu stellen um dann mal wieder groß rauszukommen und zu zeigen, was andere Leute nicht alles verpasst haben, indem sie ihm nicht die Chance gegeben haben, an seiner Karriere weiter mitzuarbeiten… ich denke, dass in ihm etwas geschlummert hat, was schlecht war und dass die Gesellschaft beziehungsweise seine Mitmenschen mit dazu beigetragen haben, dass er diese bösen Taten vollbracht hat. Das ändert jedoch nichts an seiner von Grund auf verdorbenen Seele



Aleida hat definitiv das Herz am richtigen Fleck. Sie ist genau wie die anderen dazu gezwungen, ein Leben in Gefangenschaft zu führen, führt von den Fäden eines Puppenspiels. Dennoch versinkt sie nicht zu viel in Selbstmitleid und ist für alle ihre Schwestern da hilft Ihnen, das Ganze zu verarbeiten und mit der Situation zurecht zu kommen. Dennoch ist die teilweise auch ein bisschen feige, weil sie sich nicht traut, abzuhauen das, obwohl sie weiß, dass sie eh irgendwann sterben wird. Ihr Charakter ist bemerkenswerter und gibt dem Buch die Tiefe die es Braucht.



Emberlyn ist definitiv ein starker Charakter und auch ein schöner Charakter, hat aber auch ihre Schattenseiten. Ich verstehe definitiv den Wunsch zur Flucht. Was ich nicht verstehen kann, ist, dass sie nicht akzeptieren kann, dass ihre beste Freundin oder ihre engste Schwester sag ich jetzt mal nicht bereit ist zu fliehen. Vielleicht aus Angst vielleicht auch, weil sie Schuldgefühle hätte die anderen allein zu lassen. Im laufe des Buches sieht man bei ihr die stärkste Charakterliche Entwicklung zum positiven. Sie hat gelernt ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht allein in den Vordergrund zu stellen und nicht auf Kosten anderer zu handeln. Man entdeckt eine neue hoffnungsvolle und inspirierende Seite.

Achtung Spoiler:

Der Schatten oder soll ich besser sagen, Étienne? Hier verbergen sich viele Hintergründe passend zu seiner Rolle. Er ist ehrlich und loyal und die Verbindung zwischen ihm und Emberlyn wirklich nicht gekünstelt sondern ehrlich. Auch wenn wir hier nur einen kurze Zeitspanne haben, hat man das Gefühl das es echt ist. Durch Ihn erfahren wir wie die Welt vor Emberlyn war und welche Geheimnisse noch in den Wänden des Theaters lauern.

Spoiler frei


Das World Building hier ist sehr dezent aber es reicht vollkommen aus, um sich alles genau vorstellen zu können, da man meistens auch eine Grundidee hat von dem, was beschrieben wird und dass ich daher selbst zusammen denken kann.

Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn ich es lieber habe, wenn in der Ich Perspektive geredet wird und man nicht den allwissenden Erzähler hat. Dennoch lässt es sich leicht und flüssig lesen. An manchen Stellen ist das ganze vllt etwas langatmig da wir wenig wörtliche Rede haben, aber darüber lässt sich bei so einer tollen Handlung hinwegsehen.

Der Spannungbogen ist auch sehr gut gestaltet, wir haben hier keine Durchgehende Aufregung aber durchgehendes miträtseln und mitfiebern. Einige Sachen lassen sich erahnen wo andere wieder sehr unerwartet sind. Eine sehr gute Mischung die mich begeistert hat.



Alles in allem hat mich das Buch sehr begeistert, durch eine kreative Idee mit kreativer Umsetzung. Auch die Idee mit zwei verschiedenen Enden, fand ich sehr schön. Man hat so die Wahl wie man als Leser zurückgelassen werden möchte.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Magie Macht und Geheimnisse

These Ancient Flames 1: Awake
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These Ancient Flames hat mich echt komplett abgeholt. Am Anfang hab ich ein bisschen gebraucht, um dieses ganze Magie-Konstrukt mit Auguren, Kraftlinien und Drachen zu verstehen, aber sobald der Knoten ...

These Ancient Flames hat mich echt komplett abgeholt. Am Anfang hab ich ein bisschen gebraucht, um dieses ganze Magie-Konstrukt mit Auguren, Kraftlinien und Drachen zu verstehen, aber sobald der Knoten geplatzt ist, war es einfach nur spannend. Gerade weil man merkt, dass da noch so viele Geheimnisse schlummern, die bestimmt noch ans Licht kommen.

Die Charaktere sind für mich das Herzstück. Mei ist eine richtige Kämpferin, die sich nicht blenden lässt, und trotzdem hat sie diese verletzliche Seite, die sie so greifbar macht. Tao ist so der 08/15-Schönling, aber irgendwie macht das ihn super sympathisch und nahbar – man nimmt ihn oft nicht ernst, aber genau das ist sein Charme. Raven finde ich einfach richtig interessant, weil er nicht über sein Aussehen funktioniert, sondern über seine Ausstrahlung und seine Tiefe. Dieses ewige Hin und Her zwischen ihm und Mei ist einfach pures Knistern, ohne dass es jemals zu kitschig wird. Und Cole, ja, der ist mir immer mehr ans Herz gewachsen, je besser man ihn kennenlernt.

Was ich mega fand, ist das Worldbuilding. Dieser Schwarzmarkt mit fliegenden Ständen und der ewigen Dunkelheit, Städte, die wachsen, wenn mehr Leute da sind – so kreativ und einfach richtig cool umgesetzt. Ich mag es, dass die Welt so groß und detailreich wirkt, ohne dass man das Gefühl hat, erschlagen zu werden.

Und dann die Handlung – wow. Es gibt so viele Momente, wo ich dachte: “Okay, jetzt weiß ich, wie es weitergeht”, und dann kam alles ganz anders. Manchmal hab ich den Figuren blind vertraut, nur um dann doch überrascht zu werden. Genau das hat mir richtig gefallen. Es gibt Kämpfe, Spannung, Enthüllungen und zwischendrin auch mal Humor, der die Stimmung auflockert. Und natürlich die spicy Szenen – die waren einfach genau richtig platziert, nie übertrieben, sondern haben die Spannung zwischen den Figuren noch mehr verstärkt.

Alles in allem: Dieses Buch ist eine Mischung aus Spannung, Emotion, Humor und Worldbuilding, die mich einfach komplett überzeugt hat. Ich liebe die Dynamik zwischen den Figuren, das Knistern, die Geheimnisse und die Kreativität. Es ist so eine Geschichte, die man nicht nur liest, sondern die einen echt mitnimmt.

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