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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Abschluss mit viel Drama und großen Gefühlen

Culpa Nuestra – Unsere Schuld
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Die Trilogie um Noah und Nick endet mit viel Drama und großen Gefühlen. Es gibt einige zeitliche Sprünge, in denen sich unsere Protagonisten weiterentwickeln und endlich einsehen, dass man zwar ohne den ...

Die Trilogie um Noah und Nick endet mit viel Drama und großen Gefühlen. Es gibt einige zeitliche Sprünge, in denen sich unsere Protagonisten weiterentwickeln und endlich einsehen, dass man zwar ohne den anderen leben könnte, aber dass es doch gemeinsam soviel mehr Spaß macht.

Wenn ich etwas zu kritisieren habe, ist das, dass diese Erkenntnis erst durch Dritte angestoßen werden musste, und dass mir Nicks Verhalten nach wie vor zu ambivalent war. Er schwankte ständig zwischen heiß und kalt und das war auf Dauer - und auch bereits mit den ersten beiden Bänden im Kreuz - echt anstrengend.

Sobald die beiden allerdings nun endgültig zueinander gefunden hatten, wurde das Buch noch richtig gut. Es gab spannungsgeladene Szenen, die auf diese Art definitiv nicht zu erwarten waren, ebenso wie gefühlvolle Szenen, die einem Schmetterlinge in den Bauch und Tränchen in die Augen zauberten. Im großen und ganzen ein sehr gelungener Abschluss.

Veröffentlicht am 23.08.2025

Etwas zu vorhersehbare Second-Chance-Lovestory mit viel Potenzial

Golden Bay − How it feels
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Der Beginn der Golden Bay-Trilogie von Bianca Iosivoni ist aus der Sicht von Ember erzählt. Es gibt Gegenwartskapitel und Rückblenden, in denen sich Ember an ihre Vergangenheit erinnert und in denen der ...

Der Beginn der Golden Bay-Trilogie von Bianca Iosivoni ist aus der Sicht von Ember erzählt. Es gibt Gegenwartskapitel und Rückblenden, in denen sich Ember an ihre Vergangenheit erinnert und in denen der Leser nach und nach von den Ereignissen in jener schicksalhaften Nacht vor 5 Jahren erfährt, als sich plötzlich alles änderte. Das Buch war angenehm zu lesen und durch eben diese Abwechslung zwischen Gegenwart und Vergangenheit nicht langweilig.

An Ember gefällt mir ihre zupackende, bodenständige Art. Holden gegenüber empfinde ich sie als recht wankelmütig und empfänglich für seine Manipulationen. Das dient natürlich dem Fortgang der Geschichte, da dies ja eine Lovestory sein soll, aber es ist ein Zug an ihr, der mir nicht gefällt. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich Holden bisher noch nicht so richtig gut leiden kann und auch nicht das Gefühl habe, ihn zu kennen. Ich verstehe total gut, warum Ember sich nicht auf ihn mit all seiner Geheimniskrämerei einlassen will und würde mir wünsche, dass sie diesen Standpunkt auch vertritt.

Die Geschichte an sich fand ich von Anfang bis Ende ziemlich vorhersehbar. Nichtsdestotrotz war sie interessant geschrieben, so dass ich gut bei der Stange bleiben konnte.

Mein Fazit: Potenzial hat die Geschichte auf jeden Fall. Ich bin gespannt, wie die Handlung weiter geht und wie lange Holden sein Geheimnis noch für sich behalten wird. Für Teil 1 gibts erst mal 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.08.2025

Fantastischer Abschlussband mit mäßigem Ende

Season Sisters – Winterhoffnung
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Winter schließt die Romanreihe über die Season Sisters ab und ihre Geschichte hat mir wieder deutlich besser gefallen als Autumns. Ich mochte die Art, wie sie zu ihren Wurzeln zurückfand und dabei so ganz ...

Winter schließt die Romanreihe über die Season Sisters ab und ihre Geschichte hat mir wieder deutlich besser gefallen als Autumns. Ich mochte die Art, wie sie zu ihren Wurzeln zurückfand und dabei so ganz nebenbei ihr Liebe entdeckte.

Vor allem die Vergangenheitskapitel waren wieder sehr spannend, die Geschehnisse in Whiteball Hall äußerst beängstigend und dramatisch. Das Thema, das dahintersteckt, verrate ich hier natürlich nicht, aber es war für mich schockierend, aber auch authentisch dargestellt. Rosalies Geschichte fand ich richtig packend, sie hat mir mit ihrer taffen, schlagfertigen Art richtig gut gefallen.

Zum Ende hin wurde das Buch etwas schwächer, die Auflösung war mir zu einfach. Dennoch habe ich die Geschichte sehr sehr gerne gelesen und vergebe dafür 4 von 5 Sternen. Grundsätzlich kann ich die Romanreihe sehr empfehlen - für mich ein richtiges Überraschungshighlight.

Veröffentlicht am 06.08.2025

Verbotene Liebe

Culpa Mía – Meine Schuld
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Ich weiß, dass dieses Buch inzwischen verfilmt wurde, habe den Film bisher aber nicht gesehen. Anderenfalls hätte ich das Buch vermutlich nicht mehr gelesen. Nach der Lektüre kann ich mir aber jetzt durchaus ...

Ich weiß, dass dieses Buch inzwischen verfilmt wurde, habe den Film bisher aber nicht gesehen. Anderenfalls hätte ich das Buch vermutlich nicht mehr gelesen. Nach der Lektüre kann ich mir aber jetzt durchaus noch vorstellen, den Film noch nachzuholen.

Für ein Jugendbuch fand ich manche Szenen ziemlich gewaltvoll beschrieben. Ansonsten hat mir die Ausarbeitung aber recht gut gefallen. Noah kommt oft noch recht unreif, zickig und impulsiv rüber, während Nick zumindest anfangs jedes Klischee des klassischen Bad Boys erfüllte. Er macht von beiden die größere Entwicklung durch, hin zum perfekten Boyfriend und Kavalier.

Die Geschichte war durchdacht und wurde zu keiner Zeit langweilig. Für mich passte auch die Chemie zwischen den Protagonisten gut.

Faustkämpfe und Autorennen sind ganz klar nicht meine Welt, so dass ich anfangs ein wenig Angst hatte, ob das das richtige Buch für mich sein würde. Aber da Noah ja absolut ähnlich gepolt ist in punkto Gewalt, ging das ja zum Glück gut aus.

Mein Fazit: Eigentlich könnte das auch ein Einzelband sein. Die beiden sind happy, alle Probleme sind passé - was kann denn da noch kommen? Für den Reihenauftakt auf jeden Fall gelungen und 4 von 5 Sternen wert.

Veröffentlicht am 26.07.2025

Es lebe der Sport!

Let the Games Begin
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Bei diesem Buch habe ich mal wieder festgestellt, dass ich kein Fan von Erzählungen in der dritten Person bin. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich in Olivia und Zeke einfühlen konnte. Trotzdem hat ...

Bei diesem Buch habe ich mal wieder festgestellt, dass ich kein Fan von Erzählungen in der dritten Person bin. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich in Olivia und Zeke einfühlen konnte. Trotzdem hat mir das Buch im Ganzen gut gefallen - ich mochte das Thema und war restlos begeistert von diesen frischen jungen Charakteren, die komplett unangepasst und anders sind, als alles, was man aus anderen Büchern kennt. Olivias Streben nach Höherem ist ja nun mal ein Charakterzug, der oft als etwas unsympathisch angesehen wird und den man deshalb bei weiblichen Protagonistinnen für gewöhnlich nicht entdecken kann. Und Zeke könnte eigentlich total arrogant rüberkommen, wenn er nicht so humorvoll und liebenswert wäre.

Diversität ist in diesem Buch ein ganz großes Thema, angefangen von den dunkelhäutigen Protagonisten bis hin zur lesbischen Spitzensportlerin, ebenso wie die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und zwischen Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten. All dies war gekonnt in das Buch mit eingebaut, ohne wie eine Moralkeule zu wirken.

Mein Fazit: Ein sehr gelungener Roman, der es schafft, Tiefe mit Leichtigkeit zu verbinden. Hab ich sehr gerne gelesen - hierfür gibts 4 von 5 Sternen.