Profilbild von Ninja_Turtles

Ninja_Turtles

Lesejury Star
offline

Ninja_Turtles ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ninja_Turtles über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Der berittene Bote!

Joshua Jackelby
0

Meinung:

Die Aufmachung des Buches ist gut gelungen, und bringt auch die Stimmung im 19. Jahrhundert gut rüber. Ja, wir befinden uns im Jahr 1851 in London. Dort geht es um den Obdachlosen Joshua Jackelby, ...

Meinung:

Die Aufmachung des Buches ist gut gelungen, und bringt auch die Stimmung im 19. Jahrhundert gut rüber. Ja, wir befinden uns im Jahr 1851 in London. Dort geht es um den Obdachlosen Joshua Jackelby, der sich sein Geld mit Zeitung verkaufen verdient. Doch meistens reicht es vorne und hinten nicht, sodass es auch mal sein kann, dass er hungert. Ja, die Ungerechtigkeiten in diesem Buch spürt man förmlich: Die Waterloo Boys sind Kinder, die absolut nichts haben, und dann gibt es die gut bürgerlichen Menschen, die auf sie herabsehen, als wären sie Ratten. Dabei kann Josh sich aber auch seine Freunde Leroy und Charly verlassen. Und da wäre auch noch jemand, der sie immer begleitet: Hazel Die Geschichte geht rasant vonstatten, man hat keine Zeit, mal Luft zu holen. Das Buch ist außerdem recht düster (Sklaverei, Menschenhandel, gehörig sein, Ungerechtigkeiten), aber manchmal gibt es Lichtblicke. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber es gibt verdammt viele Orthographie- und Logigfehler, die ich leider erwähnen muss! Das Verbrechen im Buch muss aufgeklärt werden, natürlich von den Kindern. Ich hab schon geahnt, was oder wer dafür verantwortlich war, war also kein Twist für mich. Vor allem muss ich loben, dass es hier um Mut, Zusammenhalt und Freundschaft geht! ❤️ Aber das Ende ging mir einfach zu schnell und manches war einfach nur wirr und hat mich mich nicht zusammengepasst.



Fazit:

Ein historisches Kinderbuch ab 10 Jahren mit einem starken Prota im 19. Jahrhundert - leider nicht ganz überzeugend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2025

Eine Berührung, und du könntest tot sein!

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
0

Meinung:

Das Buch an sich hat eine schöne Aufmachung und auch der Klappentext klang spannend. Was ich bekommen habe? Eine interessante Idee, die echt gut geworden wäre. Wenn da nicht dieser Schreibstil, ...

Meinung:

Das Buch an sich hat eine schöne Aufmachung und auch der Klappentext klang spannend. Was ich bekommen habe? Eine interessante Idee, die echt gut geworden wäre. Wenn da nicht dieser Schreibstil, die verschachtelten Sätzen und die ausufernden Beschreibungen gewesen wären. Nhika an sich ist am Schluss eine interessante Person, die sich für andere einsetzt, aber der Anfang hat mich gar nicht mitgerissen. Nhika ist total kühl, sie war für mich einfach nicht greifbar. Dafür hat sie aber eine Wandlung durchgemacht, die man spüren konnte! Was ich gar nicht gutheiße: Mit ihrer Gabe muss sie sich stärken, damit sie bei Kräften bleibt - und das an Tieren. Und diese zwei Szenen werden so gefühlskalt, so lieblos behandelt, als wären Tiere wirklich Dreck! Dabei ist aber der Bezug zur Magie und den Menschen liebevoll gestaltet. Da hätte ich mir mehr Reflexion gewünscht, denn wer Tiere so behandelt - Nein! Dann kommt auch noch ein Mordfall hinzu und da ist natürlich der Assistent dabei - Ven Kochin. Die Verbindung zu den beiden konnte mich nicht überzeugen. Es hat sich nach "es muss jetzt so sein" angefühlt. Konnte dieses Gefühl nicht greifen, weil es sich nicht gut angefühlt hat. Freunde wäre mir lieber gewesen. Auch die anderen Charaktere waren in meinen Augen blass. Das Ende - das feier ich voll! 🎉💜 Endlich passiert das, was viele nicht übers Herz bringen.😁😁 Aber ob ich die Fortsetzung lese, bleibt in den Sternen stehen.

Fazit:

Ein Jugendbuch mit Medizinwissen, einer Gabe und Magie - nicht überzeugend! Vieles war mir einfach zu blumig, zu ausschweifend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Nettes Abenteuer für zwischendurch!

Tagebuch eines Noobs Kriegers - Der Comic Bd. 5 - Ein denkwürdiges Gastmahl
0

Meinung:

Das Buch ist ein wenig anders. Es ist größer als ein normaler Comic und würde nicht in unsere Taschen passen, wenn wir es mitnehmen wollen würden. Das Innenleben besteht eben aus Comic-Elementen, ...

Meinung:

Das Buch ist ein wenig anders. Es ist größer als ein normaler Comic und würde nicht in unsere Taschen passen, wenn wir es mitnehmen wollen würden. Das Innenleben besteht eben aus Comic-Elementen, wie es dort üblich ist. Für mich und meinen Sohn war die Geschichte viel zu kurz, sodass wir nur kurz verweilt haben und Zack - war das Buch vorbei. Entweder waren wir blind oder es gab tatsächlich keine Minecraft-Insider-Witze, denn lachen könnten wir über die Geschichte nicht. Aber wir haben herauslesen können, dass man alles schaffen kann, wenn man zusammenhält und Hand in Hand arbeitet. Dies ist ja auch der Fokus in Minecraft. Leider haben sich auch Fehler in diesen 56 Seiten eingeschlichen, die echt ärgerlich in einem Kinderbuch sind - sagt sogar mein Sohn! Wir könnten kurz die Welt vergessen und in dieses Abenteuer eintauchen, aber überzeugt sind wir leider nicht. O-Ton meines Sohnes: Da gibt es bessere inoffizielle Minecraft-Bücher, die mehr mein Geschmack sind.

Fazit:

Witziges Abenteuer, das mit Mut und Zusammenhalt und tollen Illustrationen daherkommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Mythologie

Die Perlenjägerin
0

Meinung:

Die Aufmachung des Buches und der Klappentext haben mir sehr gut gefallen. Da dachte ich mir: Cool, japanische Mythologie und zwei Schwestern, die ein Abenteuer erleben. Mäh, leider war dem nicht ...

Meinung:

Die Aufmachung des Buches und der Klappentext haben mir sehr gut gefallen. Da dachte ich mir: Cool, japanische Mythologie und zwei Schwestern, die ein Abenteuer erleben. Mäh, leider war dem nicht so. Kishi und Kai sind für mich zwei blasse Charaktere, die eine hat sehr viel Mut bewiesen, aber wurde nicht gut ausgearbeitet. Die andere ist eigentlich einfach nur da. Die Dialoge, die in der Mitte überhaupt nicht zur Geschichte oder zum Vorwärtskommen beigetragen haben, habe ich quergelesen, weil sie mir echt auf die Nerven gegangen sind. Aber die japanische Mythologie mit dem Geisterwal, den Kitsune und dem Drachenkönig haben mir sehr zugesagt. Da konnte ich mir auch bildlich alles gut vorstellen. An Entwicklung und Charakterstärke fand ich hier Ren am besten! Vielleicht bin ich auch schon längst aus dieser Geschichte rausgewachsen und einfach nicht die passende Zielgruppe, warum es nur okay für mich war. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber manchmal einfach zu ausschweifend, nicht auf den Punkt gebracht. Das Ende ist irgendwie nicht zufriedenstellend.

Fazit:

Jugendfantasy mit japanischer Mythologie. Konnte mich leider nicht erreichen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2025

Auf der Suche nach sich Selbst!

Nadea - Aurora Mission
0

Meinung:



Als Erstes muss ich das Cover hervorheben. Ich mag das schlichte Design mit den Drachen! Dann noch die schönen Charakterkarten! Alles fängt damit an, dass Nadea einen Brief bekommt und zu einem ...

Meinung:



Als Erstes muss ich das Cover hervorheben. Ich mag das schlichte Design mit den Drachen! Dann noch die schönen Charakterkarten! Alles fängt damit an, dass Nadea einen Brief bekommt und zu einem Treffpunkt erscheinen soll, der mitten im Wald liegt. Das allein finde ich schon ziemlich mutig von ihr! Und dann beginnt ihr neues Leben als angebliche Kriegerin. Doch alles entwickelt sich anders. Der Schreibstil ist einigermaßen flüssig, man kommt gut durchs Buch. In einem Tag durchgelesen - Zack, war es weg. Das ist schon mal ein Vorteil. Ich weiß leider nicht, wie alt die Teenager (?) sind, denn irgendwie sind sie noch ziemlich wankelmütig. Gerade Nadea ist auf der Suche nach sich Selbst, nachdem sie ein Geheimnis von ihrem Drachen erfährt, der ... ist. Was echt traurig war! Der Unterricht in Swathe: Darauf wird nicht näher eingegangen und ich frage mich immer noch, wie der Unterricht aussehen könnte. Der Fokus ist hier definitiv auf die Drachen, Sich-finden und auf das Anderssein gelegt. Zur Welt Swathe fehlt mir der Bezug. Hätte gern eine Karte gehabt, damit man sich ein bisschen orientieren kann. Und zu den anderen Charakteren kann ich nur sagen: Sie sind für Nadea da und lassen sie nicht allein. Gerade Paul, Mariell und Duna halten zu dir. Und Izan ist eher so ein "Mann" (für mich ist er ein Teenager-Spross), der zwar mutig für Nadea einsteht, aber nicht wirklich eine "Obsession" für Nadea hat. Er ist in meinen Augen weder gefährlich noch arrogant. Für mich kam auch Enemies-to-Lovers nicht an, weil es in meinen Augen keine Feindschaft gab. Eher eine Unwissenheit als eine Feindschaft. Die Beschreibungen von Drachen, ihren Flügen, ihre Freiheit konnte ich gut fassen und mir bildlich vorstellen. Die Spice-Szenen sind süß geschrieben, aber ein Kribbeln habe ich dabei nicht gespürt. Die Drachen sind schlagfertig und haben immer einen Witz auf Lager, der mich zum Schmunzeln gebracht hat.� Auf jeden Fall ein gutes Debüt, an dem ich dranbleiben werde, auch wenn ich viele Fehler bemängeln muss.



Fazit:



Drachenfantasy, die unterhaltsam ist, die mich aber nicht vollends überzeugen konnte. Trotzdem tolles Debüt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere