Düster
Kerbholz
„Kerbholz“ ist die Geschichte eines Überlebenskampfes, wie ich sie noch nicht gelesen habe.
Eine britische Familie will nach Neuseeland auswandern und verunglückt schon kurz bevor sie das neue Leben ...
„Kerbholz“ ist die Geschichte eines Überlebenskampfes, wie ich sie noch nicht gelesen habe.
Eine britische Familie will nach Neuseeland auswandern und verunglückt schon kurz bevor sie das neue Leben starten kann. Auf regennasser Fahrbahn stürzt das Familienauto eine Klippe herunter und nur die 3 Kinder überleben schwer verletzt.
Sie werden von einem Outlaw gefunden, der mit seiner Gefährtin auf einer heruntergekommenen Farm lebt. Die Frau kann mit allerlei Tinkturen verhindern, dass sich das verletzte Bein von Maurice noch stärker entzündet und das er irgendwann wieder laufen kann, bei Fragen nach einem Arzt reagiert sie und ihr Gefährte Peters aber fast schon aggressiv. Es stellt sich heraus, das die Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden sollen. Das jüngste Kind Tommy hat von dem Unfall allerdings eine so schwere Kopfverletzung davongetragen, dass er eine dauerhafte Behinderung davongetragen hat und wohl niemals mitarbeiten kann. Man erklärt den Kindern sie befänden sich weit weg von jeglicher Zivilisation und sie müssten bleiben, bis ihre Schulden getilgt wären.
So vergehen Jahre, die besonders aus Katherina einen anderen Menschen machen. Maurice versucht mehrfach erfolglos abzuhauen.
Seit dem Unfall versucht Suzanne, die Tante der Kinder herauszufinden was passiert ist mit der Familie ihrer Schwester, doch sie kommt kaum voran.
Es war eine wirklich erschütternde, total realistische Geschichte die mich bis zum Schluss gefesselt hat und die ich wohl nicht so schnell vergessen werde.