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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2025

Überzogen

Belladonnas
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Die Grundidee von „Belladonnas“ hat mich sofort angesprochen. Eine junge Frau, die nach dem Tod ihrer Schwester in deren Leben schlüpft. Der Einstieg ist spannend und animiet zum Weiterlesen, um zu erfahren, ...

Die Grundidee von „Belladonnas“ hat mich sofort angesprochen. Eine junge Frau, die nach dem Tod ihrer Schwester in deren Leben schlüpft. Der Einstieg ist spannend und animiet zum Weiterlesen, um zu erfahren, wie sich alles auflöst.
Allerdings blieb mir die Hauptfigur weitestgehend unsympathisch. Ihre Entscheidungen wirkten oft egoistisch und gekünstelt, was es mir erschwert hat, eine echte Verbindung zu ihr aufzubauen. Dennoch war die Grundidee interessant genug, um mich bei Laune zu halten.
Ab etwa zwei Dritteln des Buches nimmt die Handlung jedoch eine völlig wirre und überzogene Wendung, die für mich nicht mehr glaubwürdig war. Statt Spannung entstand zunehmend ein Gefühl von Absurdität, wodurch das Geschehen eher unfreiwillig komisch als packend wirkte. Diese Entwicklung hat den zuvor aufgebauten Reiz leider zunichte gemacht.
Insgesamt bleibt es für mich ein Buch mit einer starken Ausgangsidee, das sich jedoch durch eine aus dem Ruder laufende Handlung selbst im Weg steht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2025

Fehlende Tiefe, aber unterhaltsam

Spookily Yours
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Willow ist zwar eine Hexe, aber von ihrem Leben gelangweilt, zumal alle in ihrem Dorf Magie besitzen. Als der Kater Damien auftaucht und behauptet, eigentlich verflucht zu sein, möchte Willow ihm wieder ...

Willow ist zwar eine Hexe, aber von ihrem Leben gelangweilt, zumal alle in ihrem Dorf Magie besitzen. Als der Kater Damien auftaucht und behauptet, eigentlich verflucht zu sein, möchte Willow ihm wieder zu seiner menschlichen Gestalt verhelfen…
Die Geschichte passt von der Prämisse her wunderbar in den Herbst. Es ist eine Mischung aus Hexerei und eine süßen Liebesgeschichte, von der man jedoch aufgrund der Kürze des Buches nicht zu viel erwarten darf. Ich glaube, dass es der Geschichte gutgetan hätte, wenn sie ausschweifender erzählt worden wäre. So rasten die Ereignisse an mir vorbei und ich konnte mich auch nicht gänzlich in Willow hineinversetzen. Dafür fehlte es der Figur an Tiefe.
Außerdem waren die Spicy Szenen hier stark vertreten, was mir persönlich zu viel war. Es hätte mehr Fokus auf der Story liegen dürfen. Insgesamt war es aber ein nettes Leseerlebnis, um den Herbst einzuläuten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2025

Mit Schwächen

Body Check
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Wie auch in Elle Kennedys „Briar U“ Reihe dreht sich in diesem Roman alles um das Thema Eishockey. Hayden Houston habe ich als klug und unabhängig wahrgenommen, während Brody Croft recht impulsiv ist. ...

Wie auch in Elle Kennedys „Briar U“ Reihe dreht sich in diesem Roman alles um das Thema Eishockey. Hayden Houston habe ich als klug und unabhängig wahrgenommen, während Brody Croft recht impulsiv ist. Nach einem One-Night-Stand treffen sie sich wieder, als sich herausstellt, dass Haydens Vater Brodys Team leitet. Leider wirkten Brodys Gedanken und Handlungen an einigen Stellen überzogen und nicht authentisch. So erschöpfte mich auch das Hin und her der beiden Protagonisten. Brodys Teamkollegen und Haydens Vater mochte ich dagegen mehr, durch sie entstanden parallele Handlungsstränge.
Zwischen Brody und Hayden knistert es ordentlich, sodass auch einige explizite Szenen folgen. Wer das also mag, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse.
Insgesamt werden Eishockey-Fans auf ihre Kosten kommen, aber die Geschichte zeigt in einigen wesentlichen Punkten Schwächen.

Veröffentlicht am 01.03.2025

Schwach

The Stars are Dying
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"The Stars Are Dying" ist der erste Teil der Trilogie von Chloe C. Peñaranda. Er verspricht eine düstere Fantasystory. Doch so schön das Cover ist, da kann der Inhalt leider nicht mithalten. Die Autorin ...

"The Stars Are Dying" ist der erste Teil der Trilogie von Chloe C. Peñaranda. Er verspricht eine düstere Fantasystory. Doch so schön das Cover ist, da kann der Inhalt leider nicht mithalten. Die Autorin kreiert ein komplexes Worldbuilding, in dem verschiedene Wesen wie Menschen, Vampire und Celestials koexistieren.
Die menschlichen Reiche nehmen an den sogenannten Libertatem teil, einer Reihe von Prüfungen, bei denen fünf menschliche Länder um eine Phase der Sicherheit vor den bluthungrigen Vampiren kämpfen.Das Libertatem, welches im Buch groß beworben wird, findet zu wenig Raum in der Geschichte. Hier hätte ich mir weitere Erläuterungen und eine stärkere Einbettung gewünscht, um meine zwischenzeitlichen Verwirrungen zu reduzieren.
Während ich mit Nyte, dem Vampir, sympathisierte, war mir Astrea in ihrem Denken und Handeln zu naiv.
Insgesamt bin ich enttäuscht von dem Auftakt, da es sich sehr zog. Jedoch habe ich mich auf den letzten ca. 150 Seiten endlich in der Welt angekommen gefühlt. Somit werde ich dem zweiten Teil sicherlich noch eine Chance geben.

Veröffentlicht am 08.10.2023

Streit statt Humor

Between Us - Die große Liebe kennt viele Geheimnisse
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Seit langem sind Joe und Roisin ein Paar und es ist langweilig zwischen ihnen geworden. Doch als sie die Serie beginnen, in der Joe eine tragende Rolle gespielt hat und Szenen verdächtig nah an Roisins ...

Seit langem sind Joe und Roisin ein Paar und es ist langweilig zwischen ihnen geworden. Doch als sie die Serie beginnen, in der Joe eine tragende Rolle gespielt hat und Szenen verdächtig nah an Roisins reales Geheimnis reichen, bricht ihr Vertrauen zu Joe.
Die Hauptfiguren wurden mir sehr zugänglich gemacht, indem viel von ihrem Innenleben präsentiert wurde. Dadurch wurden sie greifbarer und durch verschiedene Verhaltensstrategien in unterschiedlichen Situationen zeigten sie einen Reichtum an Facetten.
Doch manche Handlungen wurden für mich leider auch zu einem Problem. So habe ich mit großem Interesse die sich entwickelnde Beziehung zwischen Joe und Roisin verfolgt, wobei hauptsächlich der Aspekt zur Diskussion stand, ob für den Film reale Ereignisse herangezogen wurden.
Die Geschichte hatte humorvoll begonnen, verlor diese Einstellung doch zügig wieder. Statt lustige Szenen wurde sich an vulgärer Sprache bedient und auch durch das Streitthema stellte sich für mich keine Wohlfühlatmosphäre ein.
Es war also nicht ganz das, was ich erwartet habe, aber grundsätzlich habe ich die Idee gemocht.