Platzhalter für Profilbild

dgratzi

Lesejury Profi
offline

dgratzi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit dgratzi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2024

Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Catch the Billions, Baby!
0

Nach der Kings Reihe, welche ich absolut geliebt habe bzw. immer noch liebe, wollte ich ein neues Buch von der Autorin lesen. Leider konnte mich dieses nicht so ganz überzeugen. Das Cover ist total schön, ...

Nach der Kings Reihe, welche ich absolut geliebt habe bzw. immer noch liebe, wollte ich ein neues Buch von der Autorin lesen. Leider konnte mich dieses nicht so ganz überzeugen. Das Cover ist total schön, der Schreibstil auch gewohnt locker und flüssig, aber ich hatte so meine Problemchen mit dem Inhalt des Buchs.

Leider hatte ich anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden - für mich sehr unüblich, aber durch die Anzahl der Personen und der vielen Intrigen und Geheimnissen dann doch nicht verwunderlich - es war aber einfach alles zu viel. Zu viele Personen, zu viele Geheimnisse, einfach von allem etwas zu viel. Wenn man dann in die Geschichte eingetaucht ist geht es ganz gut. Ich wurde auch mit beiden Protagonisten nicht ganz warm, Olivia konnte ich oft nicht einschätzen. Zieht sie nur wieder ihre Masche ab, oder meint sie es wirklich ernst? Im Laufe der Story konnte ich die Beweggründe für ihr unmoralisches Verhalten zwar etwas besser nachvollziehen, aber so ganz schlau wurde ich nie aus ihr. Jaden lernte ich mit den Worten: "Sie ist eine Bitch." kennen. Mein erster Eindruck war wenig schmeichelhaft und ich hatte ab da schon meine Bedenken.

Die Geschichte war irgendwie erfrischend und ich muss an dieser Stelle Lob an die Autorin aussprechen, denn sie hebt sich definitiv von der Masse ab. Mir haben auch die Rückblicke immer wieder gut gefallen, welche eingebaut wurde. Aber leider ging die Geschichte für mich nicht in die Tiefe. Einige Momente blieben dann doch etwas blass und es war vorhersehbar.

Fazit: Für den ein oder andere kann es super gute Lesestunden bescheren, für mich war es aber leider nur ein Buch für zwischendurch. Daher vergebe ich 3 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2023

Shen hat nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft!

Cruel Castaways - Rival
0

Ich liebe Shens Bücher, daher war klar: auch dieses Buch wird bei mir einziehen, denn es sind alle absolute buy-to-Bücher. Leider kann dieses Buch der 3 Bändigen Reihe es so gar nicht mit den Vorgängern ...

Ich liebe Shens Bücher, daher war klar: auch dieses Buch wird bei mir einziehen, denn es sind alle absolute buy-to-Bücher. Leider kann dieses Buch der 3 Bändigen Reihe es so gar nicht mit den Vorgängern aufnehmen und lässt mich daher etwas enttäuscht zurück. Normalerweise schreibt sie süchtig machende Enemies-to-Lovers Geschichten und somit habe ich auch schon diesem Buch entgegengefiebert. Aber wo blieb das Feuer, oder die unglaubliche Spannung, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann?

Zugegeben, die ersten 200-250 Seiten haben bei mir wenig bis gar nichts erreicht, die Story und die Charaktere blieben für mich zu blass. Wobei die erste Hälfte noch besser war, denn ich wollte natürlich erfahren, was in Kindheitstagen zwischen den beiden passiert ist, dass Christian Arya so sehr hasst. Die Liebesgeschichte zwischen Arya und Christian ist relativ solide, keine übermäßig komplexe Entwicklung, die Enemies to Lovers-Latte liegt hier eher im Mittelmaß und es gibt keine tiefgreifenden Verletzungen oder blanken Hass untereinander. Es gibt jede Menge Missverständnisse, fortgesetzte Lügen und eine durchschnittliche (für die Autorin allerdings niedrige) Spice-Dosis. Zwischendurch hatte ich das Gefühl ich lese gar kein Shen Buch, es kam mir fast fremd vor. Im Gegensatz zu der Sinners of Saint oder der All Saints High Reihe verblasst dieses Buch im Schatten, und zwar komplett. Arya empfand ich grundsätzlich als nett, wobei LJ sie im Verlauf des Buches eher naiv dastehen ließ, meiner Meinung nicht absichtlich, denn das ist normalerweise auch nicht ihre Art. Dennoch war ihr ganzer Charakter einfach zu flach und blass, da hat mir Christian schon besser gefallen, denn er wurde besser ausgearbeitet und seine Geschichte war greifbarer, wenn auch nicht immer überzeugend.

Alles in allem fehlt mir in dem Buch das gewisse Etwas, das Feuer, welches mir an LJ´s Schreibstil normalerweise so gut gefällt. Mir kam es so vor, als müsste sie möglichst schnell eine Story abliefern. L.J. Shen hat die Latte mehr als hochgelegt, weshalb ich mit entsprechend hoher Erwartung an ihre Bücher rangehe und diese auch Erfüllt werden, mit Ausnahme von Boston Belles Hunter.
Cruel Castaway war auf alle Fälle gut und hat mir nette Lesestunden beschert, aber ich habe es problemlos beiseite legen können, ohne unbedingt wissen zu wollen, wie es endlich weitergeht.
Dennoch freue ich mich auf Riggs’ und Arsènes Geschichte und glaube (und hoffe 😂) dass ihre Geschichten spannender werden, denn teilweise fand ich die beiden sogar interessanter als Christian selbst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2023

Nicht ganz mein Fall

What if we Trust
0

Nach einem guten ersten und einem starken zweiten Band habe ich auf einen tollen Abschluss der Reihe gehofft, leider konnte mich das Buch nicht ganz abholen. Das Cover ist wie die ersten beiden Bücher ...

Nach einem guten ersten und einem starken zweiten Band habe ich auf einen tollen Abschluss der Reihe gehofft, leider konnte mich das Buch nicht ganz abholen. Das Cover ist wie die ersten beiden Bücher sehr schön gestaltet und gefällt mir total gut. Auch der Schreibstil ist wie gewohnt einfach und flüssig.

Hope habe ich als nette und sympathische Nebenprota in den anderen Bänden gesehen und ich habe mich auf ihre Geschichte mit Scott gefreut, doch irgendwie war Hope dann doch ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Sie konnte sich so gut wie nie bei irgendwas entscheiden und hatte permanent ein Gefühlschaos - konnte ich irgendwie nachvollziehen, aber irgendwann war es dann auch einfach genug. Dieses Hin und Her betrifft auch ihre Beziehung zu Scott, dem maskierten Megastar PLY. Für mich kam er in der ganzen Geschichte etwas unter, nicht nur weil die Handlungen nur aus Hopes Sicht geschrieben wurden, sondern weil er für mich einfach nicht greifbar genug war. Man lernt ihn zwar kennen, aber irgendwie nicht so richtig.

Ein großer Pluspunkt ist für mich aber, wie Scotts Geschichte ausgearbeitet wurde, dieses ganze Thema (Triggerwarnung beachten!) hat sie meiner Meinung nach sehr sehr gut behandelt, besonders das letzte Drittel ist schon recht emotional. Dennoch wurden meiner Meinung nach die mehr als 520 Seiten nicht optimal genutzt und ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht, vor allem die Geschichte mit Jenn und das Wiedersehen zwischen Hope und ihr, da hat einfach was entscheidendes gefehlt. Generell wurden einige Themen angeschnitten, nach ein paar Kapiteln aber wieder komplett fallengelassen. Es ist schwierig das Buch zu rezensieren, denn da wo mir die Handlung zu wenig war, war sie mir an anderen Stellen wieder zu viel.

Dennoch gebe ich dem Buch 3 Sterne und freue mich auf die Dunbridge Academy von der Autorin. 💕

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.09.2025

Eines der schwächsten Bücher im Fantasy Bereich

This Vicious Grace - Die Auserwählte
0

Ich finde es sehr schwer das Buch zu rezensieren, da mich dieses Allgemein sehr verwirrt hat. Ich bin schon schwer in die Story reingekommen. Gleich zu Anfang wird mit italienischen Begriffen um sich geworfen, ...

Ich finde es sehr schwer das Buch zu rezensieren, da mich dieses Allgemein sehr verwirrt hat. Ich bin schon schwer in die Story reingekommen. Gleich zu Anfang wird mit italienischen Begriffen um sich geworfen, die aber nie näher ausgeführt werden. Ich habe die Welt, in der Alessa lebt nicht verstanden, ebenso wenig die Kultur, die Ämter und eben die ganzen Bezeichnungen. Die Grundidee fand ich gut und auch kreativ und komplex - die Story hätte für mich auch definitiv Potenzial gehabt, aber so konnte es mich einfach nicht fesseln. Die erste Hälfte fand ich leider extrem langatmig, es gab nichts was ich so spannend fand, das ich das Buch unbedingt weiterlesen wollte. Daher habe ich Zwischendurch auch überlegt das Buch abzubrechen, die Hoffnung auf eine spannendere zweite Hälfte ließ mich weiterlesen. Die Story nimmt zwar dann etwas an Fahrt auf, aber mitreißen konnte sie mich trotzdem nicht.

Der Schreibstil ist zwar okay, aber es werden meiner Meinung nach zu viele Details beschrieben, die für die Geschichte an sich keinen Mehrwert haben. Stattdessen hätte man mehr auf dieses ganze Finestra Dasein aufbauen können und das ganze System dahinter.

Ich mochte Alessa und Dante zwar ganz gern, aber wie gesagt, das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Den zweiten Band werde ich demnach nicht lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere