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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2025

Schwache Fortsetzung

The Monet Family – Shine Bright, Little Pearl
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Hailie genießt nun ihr Leben im Luxus. Sie reist viel und geht auf Partys. Sie heult ständig wegen ihrer gemeinen Brüder rum, die sich oftmals daneben benehmen. Alles wird jedoch immer wieder mit dem Argument ...

Hailie genießt nun ihr Leben im Luxus. Sie reist viel und geht auf Partys. Sie heult ständig wegen ihrer gemeinen Brüder rum, die sich oftmals daneben benehmen. Alles wird jedoch immer wieder mit dem Argument relativiert, dass sie sie ja nur beschützen wollen. Sowohl das Benehmen von Hailie, als auch das ihrer Brüder ist nicht so ganz altersgerecht dargestellt. Schließlich ist Hailie nun schon 17 und benimmt sich manchmal wie ein kleines Mädchen. Da die Teile aufeinander aufbauen, ist es sinnvoll, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Mir hat gefallen, dass sich Hailie nun als Teil der Familie versteht und sich gut integriert hat. Vor allem ihre Tante tut ihr sehr gut, da sie ansonsten nur von männlichen Familienmitgliedern umgeben ist. Immer wieder blitzen die Machenschaften der Familie Monet durch und wie gefährdet sie leben. Man kann die Gefahr aber noch nicht so genau greifen. Zum Ende des Buches kommen ein paar spannende Elemente, die darauf hoffen lassen, dass im nächsten Band mal ein paar erhellende Details über die Machenschaften ans Licht kommen. Man kann der Geschichte gut folgen, aber dieser Band plätschert etwas so dahin, ohne dass groß was passiert. Hoffentlich geht es im nächsten Band wieder etwas mehr voran, was Handlung und Spannung betrifft.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Anspruchsvoll

Kälter
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Luzy hat sich auf Amrum zurückgezogen und führt ein ruhiges Leben als Inselpolizistin. Doch als ein Insulaner von der Fähre verschwindet und Fremde auf der Insel ihr Unwesen treiben, schaltet sie in ihren ...

Luzy hat sich auf Amrum zurückgezogen und führt ein ruhiges Leben als Inselpolizistin. Doch als ein Insulaner von der Fähre verschwindet und Fremde auf der Insel ihr Unwesen treiben, schaltet sie in ihren alten Beruf der Agentin zurück. Am Ende des Kalten Krieges reist Luzy aus Rache um die halbe Welt. Die Geschichte ist 1989 angesiedelt, so dass der Leser viel vom Mauerfall und den kommunistischen Zuständen mitbekommt. Der Thriller ist sehr kompliziert aufgebaut, so dass man die Zusammenhänge der ganzen Nachrichtendienste und Verbände kaum versteht. Mir war das alles viel zu kompliziert. Stellenweise konnte ich der Handlung nicht ganz folgen. Die Protagonistin Luzy ist kein Charakter zu dem ich eine Verbindung oder Sympathie aufbauen konnte. Es gibt sehr viel Gemetzel in dem Buch, was sehr detailliert beschrieben wird. Ich fand den Schreibstil auch sehr sperrig, so dass sich bei mir gar kein Lesefluss ergeben hat. Für mich persönlich war der Thriller nicht so gut gelungen, weil es mir zu kompliziert war. Aber da werden die Geschmäcker bestimmt auseinander gehen. Ich könnte mir das Buch aber sehr gut als Verfilmung vorstellen, vielleicht würde es in Bildern bei mir dann Klick machen.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Nicht packend

Schwanentage
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Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet ...

Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet wurden. Sie bricht die Aktion ab und fährt mit dem Jungen nach Hause. Doch wo ist seine Mutter, wer entscheidet über seine Zukunft? Zuhause kommt es zu sehr skurrilen Szenen und es erscheinen verschiedene Personen, die was mit der Familie zu tun haben. Mir kam Yu Ling sehr unbeteiligt am ganzen Geschehen vor. Sie trifft zwar Entscheidungen für den Jungen und man merkt, dass die beiden eine sehr starke Verbindung haben, denn im Grunde genommen hat sie ja den Jungen großgezogen. Die Mutter war nie greifbar. Trotzdem tritt Yu Ling im Verlauf der Geschichte irgendwie etwas in den Hintergrund. Die Geschichte gibt einen guten Einblick in die chinesische Gesellschaftsschichten, wie die Hirachien ausgenutzt werden. Mir fehlten aber durchweg die Emotionen. Es wird sehr kalt und am Ende auch herzlos erzählt. Am Ende war ich froh, dass die Geschichte rum war. Ich konnte damit nicht allzu viel anfangen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Rückblick

Spät am Tag
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Johanne mietet sich ein Zimmer auf dem Land, weil sie ihre Ruhe haben möchte. Besitzer Mikael lebt dort mit seiner Tochter, getrennt von seiner Frau. Stück für Stück kommen sich Mikael und Johanne näher ...

Johanne mietet sich ein Zimmer auf dem Land, weil sie ihre Ruhe haben möchte. Besitzer Mikael lebt dort mit seiner Tochter, getrennt von seiner Frau. Stück für Stück kommen sich Mikael und Johanne näher und lernen sich lieben. Sie ist Schriftstellerin und reflektiert hier in dieser Geschichte ihr Leben. Es wird etwas wirr erzählt, mal von der Vergangenheit, dann wieder in der Gegenwart. Die Autorin stellt das Stadt und Landleben gegenüber. Das wird immer wieder durch die Ex von Mikael deutlich. Insgesamt fand ich die Erzählung zu sehr distanziert. Ich konnte mich der Protagonistin nicht wirklich nähern. Im Gesamten gesehen erzählt hier Johanne ihre Lebensgeschichte, die Höhen und Tiefen beinhaltet. Gefallen hat mir, dass sie bis zum Ende den Kontakt mit Mikaels Tochter gehalten hat und sich mit ihr gut verstand. Mich konnte die Geschichte jedoch nicht so ganz erreichen, da ich es etwas langweilig fand, was Johanne erlebt hat. Es fehlte der rote Faden, da Johannes Gedankengänge sehr hin und her gingen. Mich hat das Buch nicht so ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Dunkle Abgründe

Dunkle Sühne
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In der idyllischen Kleinstadt North Falls kommt es am 04. Juli zu einem tragischen Ereignis. Die Freundinnen Madison und Cheyenne verschwinden. Deputy Emmy Clifton ist persönlich mit einer der Vermissten ...

In der idyllischen Kleinstadt North Falls kommt es am 04. Juli zu einem tragischen Ereignis. Die Freundinnen Madison und Cheyenne verschwinden. Deputy Emmy Clifton ist persönlich mit einer der Vermissten bekannt und daher ist es sehr schwer für sie zu ertragen. Sie lernt ihre Heimatstadt bei den Ermittlungen von einer ganz anderen Seite kennen und es tun sich ziemliche Abgründe auf.

Der Krimi ist aufgeteilt in mehrere Abschnitte. Zunächst dreht es sich um das Verschwinden der beiden Mädchen und ihre Suche. Diese gestaltet sich äußerst langwierig und ich fand es teilweise viel zu ausführlich erzählt. Vieles wurde unnötig in die Länge gezogen. Es geht dann zwölf Jahre später weiter, wo wieder ein Mädchen verschwindet und es Parallelen zu früher gibt. Ich wurde mit Emmy nicht so wirklich warm. Bei mir kam auch nicht so richtig Spannung auf, alles hat sich so arg in die Länge gezogen. Gefallen hat mir, dass sich die Handlung auf die Ermittlungen konzentriert hat. Die Verdächtigen werden einer nach dem anderen unter die Lupe genommen, was viel Zeit kostet. Für mich ist es ein normaler Kriminalroman, kein Thriller.

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