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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2025

Geerbtes Anwesen

Die verlassene Tochter
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Rose erfährt nach dem Tod ihrer Mutter, dass sei ein riesiges Anwesen in Argentinien geerbt hat. Auf anraten ihrer besten Freundin reist sie dorthin, um zu erfahren, ob es der Wahrheit entspricht. Dort ...

Rose erfährt nach dem Tod ihrer Mutter, dass sei ein riesiges Anwesen in Argentinien geerbt hat. Auf anraten ihrer besten Freundin reist sie dorthin, um zu erfahren, ob es der Wahrheit entspricht. Dort lernt sie Benjamin kennen, der sich um die Polopferde der Ranch kümmert und ihr hilft, nach ihren Wurzeln zu forschen. Wie passen das Kästchen und dessen Inhalt, das sie vor längerer Zeit aus einem Londoner Frauenhaus erhalten hat, mit dem Erbe zusammen? Wer war ihre Urgroßmutter?

Wer die Reihe von Soraya Lane kennt, weiß, dass am Anfang immer ein Kästchen steht, dessen Inhalt Rätsel aufgibt. So ist es auch in dieser Geschichte. In diesem Band geht es nach Argentinien auf eine weitläufige Ranch, wo das Polospiel groß geschrieben wird. Leider erfährt man recht wenig über die Ranch, das Leben dort und wer das ganze am Laufen hält. Die Autorin konzentriert sich auf sehr wenige Charaktere und so bleibt alles außen herum sehr blass. Man erfährt nicht mal von der Oma und der Mutter von Rose die Namen. Das macht alles sehr unpersönlich. Ich hätte mir viel mehr Tiefgang in der Geschichte gewünscht, manchen Stellen hätte es gutgetan, wenn sie ausführlicher behandelt worden wären. Insgesamt hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gutgetan. Die Auflösung über den Inhalt des Kästchen, kam dieses Mal recht früh. Es gibt sehr emotionale und schöne Szenen in der Geschichte, aber viel zu oft kam mir die Handlung unglaubwürdig vor. Mich hat dieser Band leider nicht so abgeholt, wie es die vorherigen Bände getan haben. Ich hoffe, dass der nächste Band mich wieder mehr überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Ungebetener Gast

Eisnebel
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Theodora wird von ihrem Verlobten Connor Dalton mit auf das elterliche Luxusanwesen in Idlewood genommen, damit er sie seinen Eltern vorstellen kann. Theodora merkt aber schnell, dass sie hier nicht willkommen ...

Theodora wird von ihrem Verlobten Connor Dalton mit auf das elterliche Luxusanwesen in Idlewood genommen, damit er sie seinen Eltern vorstellen kann. Theodora merkt aber schnell, dass sie hier nicht willkommen ist und stößt zufällig auf Hinweise, dass sie schon einmal hier war. Hat das was mit ihrer Vergangenheit zu tun, an die sei sich nicht mehr erinnern kann? Immer wieder bekommt sie Albträume und es blitzen Erinnerungsfetzen auf.

An der Geschichte hat mir sehr gut das Setting gefallen und die kalte Jahreszeit mit viel Schnee passt da auch hervorragend hinein. Alles was passiert, wirkt dramatischer. Mich hat der Verlauf der Geschichte zwar schon gefesselt, weil Theo immer was Neues herausfindet. Aber so richtig gepackt hat mich die Geschichte leider nicht. Auf mich wirkte sehr vieles konstruiert und nicht so glaubhaft. Die Daltons sind nicht sonderlich sympathisch und man merkt schnell, dass sie was zu verbergen haben. Das Hörbuch war gut gesprochen, man konnte dem Geschehen gut folgen. Auf richtigen Nervenkitzel und große Spannung habe ich leider vergeblich gewartet, das hätte für einen Thriller um einiges höher ausfallen können.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Schwache Fortsetzung

The Monet Family – Shine Bright, Little Pearl
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Hailie genießt nun ihr Leben im Luxus. Sie reist viel und geht auf Partys. Sie heult ständig wegen ihrer gemeinen Brüder rum, die sich oftmals daneben benehmen. Alles wird jedoch immer wieder mit dem Argument ...

Hailie genießt nun ihr Leben im Luxus. Sie reist viel und geht auf Partys. Sie heult ständig wegen ihrer gemeinen Brüder rum, die sich oftmals daneben benehmen. Alles wird jedoch immer wieder mit dem Argument relativiert, dass sie sie ja nur beschützen wollen. Sowohl das Benehmen von Hailie, als auch das ihrer Brüder ist nicht so ganz altersgerecht dargestellt. Schließlich ist Hailie nun schon 17 und benimmt sich manchmal wie ein kleines Mädchen. Da die Teile aufeinander aufbauen, ist es sinnvoll, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Mir hat gefallen, dass sich Hailie nun als Teil der Familie versteht und sich gut integriert hat. Vor allem ihre Tante tut ihr sehr gut, da sie ansonsten nur von männlichen Familienmitgliedern umgeben ist. Immer wieder blitzen die Machenschaften der Familie Monet durch und wie gefährdet sie leben. Man kann die Gefahr aber noch nicht so genau greifen. Zum Ende des Buches kommen ein paar spannende Elemente, die darauf hoffen lassen, dass im nächsten Band mal ein paar erhellende Details über die Machenschaften ans Licht kommen. Man kann der Geschichte gut folgen, aber dieser Band plätschert etwas so dahin, ohne dass groß was passiert. Hoffentlich geht es im nächsten Band wieder etwas mehr voran, was Handlung und Spannung betrifft.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Anspruchsvoll

Kälter
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Luzy hat sich auf Amrum zurückgezogen und führt ein ruhiges Leben als Inselpolizistin. Doch als ein Insulaner von der Fähre verschwindet und Fremde auf der Insel ihr Unwesen treiben, schaltet sie in ihren ...

Luzy hat sich auf Amrum zurückgezogen und führt ein ruhiges Leben als Inselpolizistin. Doch als ein Insulaner von der Fähre verschwindet und Fremde auf der Insel ihr Unwesen treiben, schaltet sie in ihren alten Beruf der Agentin zurück. Am Ende des Kalten Krieges reist Luzy aus Rache um die halbe Welt. Die Geschichte ist 1989 angesiedelt, so dass der Leser viel vom Mauerfall und den kommunistischen Zuständen mitbekommt. Der Thriller ist sehr kompliziert aufgebaut, so dass man die Zusammenhänge der ganzen Nachrichtendienste und Verbände kaum versteht. Mir war das alles viel zu kompliziert. Stellenweise konnte ich der Handlung nicht ganz folgen. Die Protagonistin Luzy ist kein Charakter zu dem ich eine Verbindung oder Sympathie aufbauen konnte. Es gibt sehr viel Gemetzel in dem Buch, was sehr detailliert beschrieben wird. Ich fand den Schreibstil auch sehr sperrig, so dass sich bei mir gar kein Lesefluss ergeben hat. Für mich persönlich war der Thriller nicht so gut gelungen, weil es mir zu kompliziert war. Aber da werden die Geschmäcker bestimmt auseinander gehen. Ich könnte mir das Buch aber sehr gut als Verfilmung vorstellen, vielleicht würde es in Bildern bei mir dann Klick machen.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Nicht packend

Schwanentage
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Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet ...

Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet wurden. Sie bricht die Aktion ab und fährt mit dem Jungen nach Hause. Doch wo ist seine Mutter, wer entscheidet über seine Zukunft? Zuhause kommt es zu sehr skurrilen Szenen und es erscheinen verschiedene Personen, die was mit der Familie zu tun haben. Mir kam Yu Ling sehr unbeteiligt am ganzen Geschehen vor. Sie trifft zwar Entscheidungen für den Jungen und man merkt, dass die beiden eine sehr starke Verbindung haben, denn im Grunde genommen hat sie ja den Jungen großgezogen. Die Mutter war nie greifbar. Trotzdem tritt Yu Ling im Verlauf der Geschichte irgendwie etwas in den Hintergrund. Die Geschichte gibt einen guten Einblick in die chinesische Gesellschaftsschichten, wie die Hirachien ausgenutzt werden. Mir fehlten aber durchweg die Emotionen. Es wird sehr kalt und am Ende auch herzlos erzählt. Am Ende war ich froh, dass die Geschichte rum war. Ich konnte damit nicht allzu viel anfangen.

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