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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2025

Toll

Heir of Illusion
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Wow – dieses Buch war einfach großartig! Ich war total begeistert von Thorne, dem Seelenfänger. Er war stark, loyal und herrlich ambivalent – ​​genau mein Typ. Und Ivy? Sie war unglaublich. Wild, entschlossen ...

Wow – dieses Buch war einfach großartig! Ich war total begeistert von Thorne, dem Seelenfänger. Er war stark, loyal und herrlich ambivalent – ​​genau mein Typ. Und Ivy? Sie war unglaublich. Wild, entschlossen und eine absolute Kämpferin, die nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere kämpft.

Dieses Buch hatte alles: fantastische Dialoge, eine einzigartige Welt voller Kreaturen, die man in anderen Fantasy-Büchern selten sieht (Ivy ist ein Geistwesen und Thorne ein Schnitter), und ein Magiesystem, das sich frisch und originell anfühlte. Die Handlung war gut durchdacht, obwohl ich zwischendurch dachte: „Okay, das ist ein bisschen vorhersehbar.“ Aber dann – bumm! – hat Madeline Taylor mich eines Besseren belehrt. Das Ende bot eine der größten Wendungen, die ich je gelesen habe, und ich hatte sie überhaupt nicht kommen sehen. Rückblickend waren alle Hinweise da – so clever eingewoben mit Irreführungen, dass ich felsenfest davon überzeugt war, zu wissen, was passiert.

Und dieser Cliffhanger? Ich brauche unbedingt den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Genial

To Cage a Wild Bird
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Ich hatte ganz vergessen, wie gut Dystopien sein können!

„To Cage a Wild Bird“ bietet alles, was man sich von einem dystopischen Roman wünscht. Hochspannende, nervenaufreibende Action erwartet die Leser ...

Ich hatte ganz vergessen, wie gut Dystopien sein können!

„To Cage a Wild Bird“ bietet alles, was man sich von einem dystopischen Roman wünscht. Hochspannende, nervenaufreibende Action erwartet die Leser in einer Welt mit enormen Ungleichheiten zwischen Arm und Reich, korrupten Regierungsbeamten, Unterdrückung und Rebellion.

Die Geschichte dreht sich um Raven, eine Kopfgeldjägerin, die sich und ihren jüngeren Bruder über Wasser hält, indem sie Verbrecher fängt und sie nach Endlock bringt, ein tödliches Gefängnis, in dem Mitglieder der Oberschicht gegen Bezahlung Häftlinge jagen und töten können. Ravens Welt gerät aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihr Bruder verhaftet und nach Endlock gebracht wurde. Um ihn zu befreien, verbündet sie sich mit einer Rebellengruppe, dem Kollektiv, und schmiedet einen Plan, um ihren Bruder und einen ihrer Informanten von innen heraus zu befreien.

Die Wahlfamilie in diesem Buch ist eine seiner größten Stärken. Man fiebert mit den Gefangenen mit und erlebt mit ihnen Höhen und Tiefen. Ich hätte mir in der Liebesgeschichte etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht, da sie anfangs eher von Leidenschaft geprägt ist, aber ich gehe davon aus, dass sich ihre Beziehung im zweiten Band weiterentwickeln wird. Trotzdem war es ein absoluter Lesegenuss mit 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Highlight

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Nachdem mich „Cassardim“ und „Die Sonnenfeuer Ballade“ schon von Julia Dippels Stil überzeugt hatten, war „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ natürlich Pflichtprogramm für mich. Und was soll ich ...

Nachdem mich „Cassardim“ und „Die Sonnenfeuer Ballade“ schon von Julia Dippels Stil überzeugt hatten, war „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ natürlich Pflichtprogramm für mich. Und was soll ich sagen – es ist anders. Wild anders. Aber auf die beste Art.
Schon die ersten Kapitel haben mich ordentlich durchgeschüttelt. Ich wusste nicht so ganz, was ich erwarten sollte, aber Urban Fantasy mit Göttern, die in Designeranzügen auf Yachten über den Himmel schippern und Selfies mit Dämonen posten? Das war neu. Dippel wirft einen mitten in eine Welt, die gleichzeitig nach Hochglanz und Untergang riecht – New Orleans, Göttermetropole, dämonische Seitenstraßen, fliegende Autos, Pizzalieferanten mit Hoverboards. Es ist alles so überdreht, dass man sich am Anfang fragt: „Meint sie das ernst?“ Ja, tut sie. Und es funktioniert.

Velvet selbst ist eine Hauptfigur, die man entweder sofort liebt oder erstmal nicht so ganz einordnen kann. Sie ist laut, blutig, müde, wütend – und dabei unfassbar lebendig. Keine typische Badass Protagonistin mit großer Klappe, sondern eher eine Antiheldin, die gerne flucht und deren Lieblingsmahlzeit aus Pizza und Zynismus besteht. Trotzdem spürt man zwischen all dem Sarkasmus die ganze Zeit, dass da noch mehr ist – eine Verletzlichkeit, die sie nie so ganz zulässt.

Ich hab denselben Fehler gemacht wie immer: „Nur ein Kapitel vor dem Schlafengehen.“ Tja, drei Stunden später war ich auf Seite 340. Das Buch hat so einen unfassbaren Sog, dass man gar nicht merkt, wie die Nacht vergeht.
Das Worldbuilding ist typisch Dippel – detailreich, aber nie überladen. Ja, Götterwelten und Apokalypsen sind nichts Neues, aber die Art, wie sie hier Kapitalismus, Dekadenz und Götterkult miteinander verwebt, ist richtig clever. Es ist ein Chaos aus Neonlicht, Blut und göttlicher Ironie, aber eben dieses Chaos fühlt sich perfekt orchestriert an.

Kashmere ist auch ein eigenes Thema. Der Second Chance Trope ist immer riskant, und anfangs war ich skeptisch. Aber was Julia Dippel daraus macht, ist tatsächlich ziemlich stark. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv, manchmal schmerzhaft, aber immer glaubwürdig. Dazu kommt ihr typischer Humor – bissig, pointiert, manchmal so absurd, dass man laut lachen muss.

Und dann das Ende. Was für ein Plot Twist. Ich hab ehrlich keinen der Wendepunkte kommen sehen – und das, obwohl ich eigentlich dachte, ich hätte das Erzählmuster der Autorin mittlerweile durchschaut. Die letzten Kapitel waren ein einziger emotionaler Schleudergang, und ich saß danach einfach da, mit offenem Mund und einem ziemlich großen „Was zum…?!“-Gefühl.

Jetzt will ich sofort weiterlesen – aber gleichzeitig auch direkt wieder von vorne anfangen, um all die kleinen Andeutungen zu finden, die ich beim ersten Lesen übersehen habe.

„Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ ist laut, düster, sexy, sarkastisch und emotionaler, als man auf den ersten Blick denkt. Große Empfehlung für alle, die keine Angst vor Göttern, Blut und einem Hauch Wahnsinn haben.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Klasse

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Da es sich um den 3. Band einer Trilogie handelt möchte ich hier nicht allzu genau auf den Inhalt eingehen. Nachdem das letzte Serienfinale von Stella Tack, das ich gelesen habe der 3. Band der Blackbird ...

Da es sich um den 3. Band einer Trilogie handelt möchte ich hier nicht allzu genau auf den Inhalt eingehen. Nachdem das letzte Serienfinale von Stella Tack, das ich gelesen habe der 3. Band der Blackbird Academy Reihe war, hatte ich zugegebenermassen etwas Angst vor diesem Abschluss, da ich zuvor nicht ganz zufrieden mit ihrer Gestaltung des Serienfinales war. mit diesem Finale hat sie sich aber wie ich finde Selber übertroffen. Die Geschichte war durch weg spannend es kamen immer noch neue Wendungen und Twists. Die Charaktere habe ich nach wie vor geliebt und auch hier gab es noch einige Überraschungen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Buch. Auch der für die Autorin typischen Humor kam hier nicht zu kurz. Mir hat insbesondere wieder gefallen, wie die Märchen neu interpretiert wurden und wie viele Elemente die Autoren hier untergebracht hat. Alles in allem eine sehr gelungene Buchreihe die ich jedem nur ans Herz legen kann!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Wie immer toll

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
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Die 5. Runde mit dem englischen Rentner Ermittlungsteam und noch immer ist es nicht langweilig! Der Autor begeistert erneut mit einer Mischung aus spannendem Kriminalfall, private Dramen der Senioren und ...

Die 5. Runde mit dem englischen Rentner Ermittlungsteam und noch immer ist es nicht langweilig! Der Autor begeistert erneut mit einer Mischung aus spannendem Kriminalfall, private Dramen der Senioren und ihrer Angehörigen sowie tiefgründigen Gedankengängen ausgewogen mit Humor. Hach, vor allem der britische Humor ist wie immer ein Highlight, zusammen mit den skurrilen Figuren und Situationen, in denen sie aufeinandertreffen. Besonders sticht dieses Mal auch die Schwerkriminelle Conny heraus und auch bei Joyce Tagebucheinträgen vor allem zu Beginn habe ich mir vor Lachen gekringelt. Es tauchen auch neue Figuren auf, die liebevoll und mit viel Feinsinn gezeichnet sind und Osman gelingt es wie gewohnt zu zeigen, dass man auch mit Ü80 noch neues erleben, neue Freunde finden und das Leben definitiv noch nicht vorbei ist. Fans der Reihe sollten mit diesem Band auf jeden Fall zufrieden sein. Und wer die Bücher noch nicht kennt, aber Krimis mag mit Humor und Gefühl, der sollte sich den Donnertstagsmordclub wirklich mal vornehmen.

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