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Veröffentlicht am 24.11.2025

Mrs Potts Mordclub und der Tote in der Themse

Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse
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Mrs Potts Mordclub und der Tote in der Themse von Robert Thorogood ist Band vier einer aparten britischen cosy crime Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden. Allerdings ...

Mrs Potts Mordclub und der Tote in der Themse von Robert Thorogood ist Band vier einer aparten britischen cosy crime Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden. Allerdings empfehle ich auch die anderen Bücher der Reihe, da man so manche Verhältnisse oder Handlungsweisen der Protagonisten besser nachvollziehen kann.

Judith Potts bekommt unerwartet Besuch von Verity die Judith um Hilfe bittet. Das Komitee der Marlower Laienspielgruppe hatte am Abend zuvor auf einem Schiff eine nette Ausfahrt. Doch Veritys Mann Oliver ist seitdem spurlos verschwunden. Als er tot aufgefunden wird ist schnell klar er wurde ermordet. Judith und ihre beiden Freundinnen machen sich auf die Suche nach dem Mörder.

Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und schafft es der Handlung Leben einzuhauchen. So kann man sich den Ort, die Personen und die Handlungen gut vorstellen. Es ist unterhaltsam, flüssig und mit einem Hauch von Ironie geschrieben. Das Buch besticht durch eine nett gewählte Kombination aus subtiler Spannung, britischen Humor, Flair und einer leichten Wohlfühlatmosphäre.

Der Fall an sich baut sich eher langsam auf. Auch wenn der Mord doch recht früh aufkommt, sind die Bemühungen zum Aufklären desselbigen manchmal etwas lang und streckenweise nicht unbedingt im Fokus. Am Ende wird alles in gewohnter Thorogood Manier aufgeklärt. Allerdings konnte mich das nicht ganz überzeugen. Es wirkte zu konstruiert und weit hergeholt.

Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch, authentisch und lebendig beschrieben. Sie haben alle ihre kleine Macke die sie umso liebenswürdig machen. Das Buch lebt durch die drei sehr ungleichen Freundinnen, die zusammen Ermitteln und der Polizei so manchen Hinweis geben.

Ein absolut charmanter, unterhaltsamer, Cosy Krimi mit britischen Humor und Flair.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Das Sterben in Wychwood

Das Sterben in Wychwood
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Das Sterben in Wychwood von Agatha Christie ist wieder ein Brillanter Krimi in gewohnter AC Manier. Die Queen of Crime hat in diesem Krimi auf ihre berühmten Ermittler verzichtet und hat einen Ex Polizisten ...

Das Sterben in Wychwood von Agatha Christie ist wieder ein Brillanter Krimi in gewohnter AC Manier. Die Queen of Crime hat in diesem Krimi auf ihre berühmten Ermittler verzichtet und hat einen Ex Polizisten zum aufklären des Falls herangezogen.

Luke Fitzwilliam trifft in einem Zug zufällig eine ältere Dame die ihm eine unglaubwürdig Geschichte erzählt. In ihrem Ort gab es viele Todesfälle die einem Unfall gleichen. Doch Miss Pinkerton ist davon überzeugt das alle Morde waren. Als sie selbst Opfer eines tödlichen Unfalls wird, beschließt Luke nach Wychwood zu reisen und sich die Fälle genauer anzusehen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht gewesen. Die Krimis von AC lassen sich spannend und schnell lesen, so ist es auch bei diesem Werk. Es bietet viel Abwechslung und Möglichkeit mit zu ermitteln. Es gibt eine Handvoll Menschen die alle Verdächtig sein könnten, aber nicht müssen. Auch gibt es wie gewohnt eine Liebesgeschichte. Diese ist aber etwas erzwungen und holprig. Mir persönlich waren die Protagonisten in diesem Buch nicht aussagekräftig genug. Sie wirken etwas behäbig und teilweise naiv.

Agatha Christie besticht mit Wendungen und einer Auflösung mit der man so nicht unbedingt rechnet. Sie bleibt ihrem Stil aber treu und der Fall wird klassisch gelöst. Allerdings ist das Buch stellenweise etwas langatmig und mir fiel es dann manchmal schwer dabei zu bleiben. Auch manche Namen die ähnlich klingen oder aussehen machten es mir diesmal schwierig.

Ein unterhaltsamer Krimi der sich gut lesen lässt. Ein gewohnter AC den man Lesen kann, aber nicht gegen ihre Hercule Poirot oder Miss Marple Bücher.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Astrid Lindgren

Astrid Lindgren
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Astrid Lindgren Ihr Leben ist voller Kindheit, in der Liebe muss sie nach dem Glück suchen von Susanne Lieder ist eine Romanbiografie über die weltberühmte Kinderbuchautorin. Zudem ist es Band 23 der „Mutigen ...

Astrid Lindgren Ihr Leben ist voller Kindheit, in der Liebe muss sie nach dem Glück suchen von Susanne Lieder ist eine Romanbiografie über die weltberühmte Kinderbuchautorin. Zudem ist es Band 23 der „Mutigen Frauen zwischen Kunst und Liebe“ Reihe. Da in jedem Roman eine andere starke Frau beleuchtet wird kann man die Bücher alle separat lesen.

Das Buch zeigt das Leben der Autorin zwischen den Jahren 1929 und 1958. In diesen Jahren hat sich für die junge Astrid einiges getan. Sie hat ihren unehelichen Sohn Lasse zu sich geholt, war anfangs alleinerziehende Mutter. Hat ihren Mann Sture kennen gelernt und geheiratet und man begleitet sie wie sie Pippi erfand und zu einer bekannten Kinderbuchautorin wurde. Zudem war sie nicht nur Autorin sondern auch Lektorin, Verlegerin und setzte sich stark für Kinder ein.

Der Schreibstil des Buches ist angenehm flüssig, leicht und gefühlvoll.  Ich bin gut in das Buch rein gekommen. Es hat traurige und emotionale Stellen aber auch sehr humorvolle und Idyllische.

Astrid Lindgrens Werke begleiten mich schon mein Leben lang. Erst als Kind und später als Mutter. Ich habe ihre Bücher und die Verfilmungen immer sehr gerne gelesen und gesehen und habe auch meinem Sohn die Bücher vorgelesen und die Filme mit ihm geguckt.

Da es sich um eine Romanbiografie handelt hat die Autorin Susanne Lieder auch einiges an Spielraum und muss sich nicht unbedingt an Tatsachen halten. Ich mochte die Mischung aus Fakten und Fiktion. Susanne Lieder schafft es Astrid Lindgren als eine starke und phantasievolle Frau zu beschreiben. Astrid Lindgren hat ihr inneres Kind bewahrt und das macht sie noch sympathischer. Ich denke, dass sie genau aus diesem Grund so tolle Kinderbücher schreiben konnte.

Durch den Roman fühlt man sich an seine Kindheit erinnert. Gerne hätte ich noch mehr über Astrid Lindgren und ihr späteres Leben erfahren.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Abgründig

Abgründig
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Abgründig von Arno Strobel ist ein Jugendthriller der sich gut und schnell lesen lässt. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 14 bis 17 Jahren. Gut zu der Zielgruppe gehöre ich nicht mehr, aber ich lese ...

Abgründig von Arno Strobel ist ein Jugendthriller der sich gut und schnell lesen lässt. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 14 bis 17 Jahren. Gut zu der Zielgruppe gehöre ich nicht mehr, aber ich lese die Werke von Arno Strobel recht gerne.

Eine Gruppe Jugendlicher lernen sich in einem Feriencamp kennen und beschließen auf eigene Faust eine Bergtour zu machen. Dabei kommen die Jugendlichen in einen Sturm und verlaufen sich auf dem Berg. Als in der Nacht einer der Jungs spurlos verschwindet und ein anderer Blutverschmiert ist, entsteht Panik, Angst und Ungewissheit innerhalb der Gruppe.

Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann man es schlecht mit Strobels Erwachsenen Thrillern vergleichen. Mir persönlich sagen seine Thriller für Erwachsene mehr zu. Aber auch dieser Jugendthriller ist spannend und unterhaltsam. Es hat eine überschaubare Anzahl von Protagonisten, einen abgelegenen einsamen Ort, ein Unwetter, Reibungen, Streit, Alkohol, Misstrauen und Ängste. Es zeigt wozu Menschen unter Stress gepaart mit Angst und Alkohol fähig sind.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Vortragsweise von Martin Valdeig ist angenehm und unaufgeregt. Er hat das Hörbuch gut eingesprochen und transportiert gut die Stimmung unter den Jugendlichen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell in die Geschichte rein. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, hat der Autor auch eine einfache Sprache gewählt. Ich fand diese passend und konnte dem Geschehen gut folgen. Zudem bietet die Geschichte eine gewisse Spannung durch Geheimnisse und Ungereimtheiten. Für mich war es etwas vorhersehbar, konstruiert und nicht neu. Zudem fehlte mir der gewisse Nervenkitzel. Er ist zwar in abgeschwächter Form vorhanden und wohldossiert, für mich leider zu wenig gewesen. Für Jugendliche war es meines Erachtens passend.

Das Buch ist für Jugendliche gelungen, für Thriller Fans etwas zu seicht aber trotzdem spannend und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Cozy Baking Time

Cozy baking time
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Cozy Baking Time Süße Rezepte für die kalte Jahreszeit von Theresa Haubs ist ein Backbuch für junge Menschen, was man an der Sprache schnell merkt. Sie möchte jedem das Backen näher bringen der bisher ...

Cozy Baking Time Süße Rezepte für die kalte Jahreszeit von Theresa Haubs ist ein Backbuch für junge Menschen, was man an der Sprache schnell merkt. Sie möchte jedem das Backen näher bringen der bisher noch nicht viel damit zu tun hatte und zeigen das es eigentlich ganz einfach ist.

Backen ist für mich nichts neues und gehört für mich einfach dazu. Ich lese deswegen sehr gerne mal Backbücher, daher waren mir die meisten Rezepte bekannt. Sie sind teilweise etwas umgewandelt worden und haben einen neuen Namen bekommen.

Das Buch ist sehr schön aufgebaut. Es ist klar und strukturiert gegliedert. Die Rezepte sind in Zutatenlisten und den verschiedenen Arbeitsschritten aufgeteilt und übersichtlich gestaltet. Auch die Schriftart und Größe ist gut gewählt. Zudem gibt es zu jedem Rezept ein passendes Bild des fertigen Backwerks. Die Bilder sind ansprechend und gut gewählt. Sie strahlen Gemütlichkeit aus und animieren zum Nachbacken. Was ich auch gleich gemacht habe. Die Rezepte waren recht einfach und die Ergebnisse sehr lecker.

Für mich war die Sprache und die neuen Namen sehr gewöhnungsbedürftig. Das ein Zwetschgenkuchen hier Plum it up, ein Apfelkuchen Nicht veräppel lassen oder ein Zitronenkuchen Basic Bitch heißt, ein Hefeteig neuerdings chillen muss oder etwas lowkey geil ist, ist für mich störend und sehr umgangssprachlich. Auch die ganzen Abkürzungen und die eher leichte Jugendsprache ist für mich etwas zu viel gewesen. Sprachlich konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Tipps waren für mich eher keine Tipps, es waren Hinweise die eigentlich allgemein bekannt sind. Auch die Playlist zum backen braucht es meines Erachtens nicht.

Es ist ein Backbuch mit tollen Rezepten die simpel und lecker sind. Sprachlich findet es bei jüngeren Menschen bestimmt Anklang. Ich bin da eher die falsche Zielgruppe.

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