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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2025

Spannend, Witzig, Unterhaltsam!

Perchtoldsdorfer Rache
1

Ende September 2025 hat der Autor Christian Schleifer den Kriminalroman „Perchtoldsdorfer Rache“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Es handelt sich um den 6. Band mit Charlotte Nöhrer. Er ...

Ende September 2025 hat der Autor Christian Schleifer den Kriminalroman „Perchtoldsdorfer Rache“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Es handelt sich um den 6. Band mit Charlotte Nöhrer. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.

Aus der Charlotte-Nöhrer-Reihe habe ich schon einige Kriminalromane gelesen. Den Schreibstil von Christian Schleifer zeichnet neben einem spannenden Rätsel viel Witz und Ironie aus. Deshalb habe ich gleich zugegriffen, als ich „Perchtoldsdorfer Rache“ entdeckt habe.

Gespannt beginne ich zu lesen. In Perchtoldsdorf startet das erste internationale Tennisturnier. Es wird von einer Reihe unerklärlicher Morde überschattet. Alle Opfer sind Mitglieder zweier bekannten Familien. Für Charlotte ist völlig klar, sie will nicht in einem Mordfall ermitteln, wo es um Tote der Familie Adefris geht. Doch ob sie will oder nicht, Charlotte muss…

Vom ersten bis zum letzten Buchstaben habe ich alle ca. 315 Seiten gespannt gelesen. Es macht Spaß mit Hilfe des Autors in das österreichische Perchtoldsdorf einzutauchen. Das Lokalkolorit ist herrlich beschrieben und mich entspannt es bereits beim Lesen des Krimis. Der eigentliche Krimistrang verläuft gradlinig spannend und überrascht am Ende mit der Auflösung. Meine Fragen sind geklärt und ich bin voll zufrieden. Die Persönlichkeiten, allen voran Charlotte Nöhrer und ihre Andrea, kenne ich schon länger. Sie sind rundum authentisch und ich mag sie. Sie lieben das Leben, die Liebe und den Schüttelwein. Für den nächsten Band wünsche ich mir weniger Alkoholszenen und mehr Konzentration auf den Weinberg der Familie Nöhrer.

Alles in allem hat Christian Schleifer mit „Perchtoldsdorfer Rache“ einen schwarzhumorigen Regionalkrimi aus Österreich auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Eine tödliche Familienfehde, Witz, Ironie und viel Lokalkolorit sorgen für beste Krimiunterhaltung. Wer das mag, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Amüsant, Humorvoll, Weihnachtlich!

Zimtsternküsse verboten
1

Im September 2025 hat Mira Frey den Liebesroman Zimtsternküsse verboten herausgebracht. Er gehört in die Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“.

In Sternmoos ist die Welt noch in Ordnung, habe ...

Im September 2025 hat Mira Frey den Liebesroman Zimtsternküsse verboten herausgebracht. Er gehört in die Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“.

In Sternmoos ist die Welt noch in Ordnung, habe ich gedacht, als ich angefangen habe zu lesen. Schnell stellt sich heraus, dass es nicht ganz so ist. Sylvie liebt ihre kleine Bäckerei und ihre Freundinnen. Und des Beste-Freundinnen-Kodex. Doch da ist auch noch Simon. Ihr Herz schlägt für ihn, doch sie darf ihn nicht. Schließlich hat er ihre beste Freundin schlecht behandelt und verlassen. Dafür sollte sie ihn hassen…

Es hat nur ein paar Sätze gedauert und schon bin ich in Sternmoos angekommen. Die romantische und weihnachtliche Geschichte liest sich leicht und locker. Sie hat mich schmunzeln lassen. Der Beste-Freundinnen-Kodex vom Mädchenklo der Rosegger Mädchenschule führt mich durch das Buch. Mich erinnert er an meine Jugendzeit und das ist schon eine Weile her.

Sylvie und Simon finde ich toll. Nicht so toll finde ich die Freundinnen von Sylvie, besonders nicht die Ex vom Simon. Da muss Sylvie sich mal fragen, was das denn für Freundinnen sind. Ich bin mir sicher, dass sie das auch tut, denn Sylvie ist nicht auf den Kopf gefallen.

Alles in allem hat Mira Frey mit „Zimtsternküsse verboten“ einen Liebesroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Er hat mir amüsante und unterhaltsame Lesestunden beschert. Gerne empfehle ich ihn allen weiter, die Lust auf ein verliebtes Paar zur Weihnachtszeit haben. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne mit Zimt garniert.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Mörderisches Bardolino!

Salute - Das letzte Gebet
1

Im Oktober 2025 hat Friedrich Kalpenstein gemeinsam mit dem Verlag M den Regionalkrimi „Salute, Das letzte Gebet“ herausgebracht. Es handelt sich um den 3. Teil der Salute-Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse ...

Im Oktober 2025 hat Friedrich Kalpenstein gemeinsam mit dem Verlag M den Regionalkrimi „Salute, Das letzte Gebet“ herausgebracht. Es handelt sich um den 3. Teil der Salute-Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.
Das Cover passt gut in die Reihe, zur Geschichte und in das Genre.
Sofia Barone stirbt. Sie ist die Vermieterin von Paul Zeitler, dem Inhaber des Cafés Monaco. Paul möchte zu Ihrer Beerdigung. Davor möchte er noch in die Kirche und eine Kerze anzünden. Dort angekommen ist Paul überrascht. Die Kirchentür ist aufgebrochen und er findet einen Toten. Paul verlässt die Kirche, wird dabei jedoch von Commissario Lanza gesehen. Das gefällt Lanza nicht.
Für mich ist das der dritte Fall in dem der ehemalige Kriminalkommissar und stolzer Café-Besitzer Paul Zeitler gemeinsam ermitteln. Das Schöne an diesem Teil ist, dass die beiden sich aneinander gewöhnen und sich dennoch anfrotzeln. Das ist nett zu lesen. Ebenfalls sehr gut gefällt mir das Lokalkolorit, denn Friedrich Kalpenstein versetzt mich mühelos nach Bardolino. Die Gegend, die Menschen und die Atmosphäre sind so wunderbar beschrieben, dass ich mir ohne mit der Wimper zu zucken einen Rotwein aus dem Keller hole und denke, ich bin in Bardolino. Ebenfalls gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit Lisa aus der Boutique von nebenan. Sie und Paul flirten immer ein wenig miteinander und finden dennoch nicht zusammen. Principessa, Lisas Hündin, hat einen Auftritt, der mich lauthals lachen lässt. Vermisst habe ich Pauls Ex-Frau Kerstin, die im letzten Band über einen Umzug von München nach Bardolino nachgedacht hat.
Der Kriminalfall ist am Ende sauber aufgelöst. Paul Zeitler und Lanza finden den Täter vor mir. Das überrascht mich in einem Kalpenstein-Krimi nicht mehr, denn der Autor zeigt mir regelmäßig, dass ich noch ein wenig sorgfältiger Lesen könnte.
Alles in allem hat Friedrich Kalpenstein mit „Salute, Das letzte Gebet“ einen Regionalkrimi vom Gardasee auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein spannender Kriminalfall, ein humorvoller Schreibstil und viel Lokalkolorit sind das Fundament für intensive Lesestunden. Der Autor bekommt von mir 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Spannend, Überzeugend, Lesenswert!

Monbijou
1

Im August 2025 hat Peter Beutler gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Monbijou“ auf den Büchermarkt gebracht. Er basiert auf einer wahren Geschichte. Cover und Titel passen gut in das Genre ...

Im August 2025 hat Peter Beutler gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Monbijou“ auf den Büchermarkt gebracht. Er basiert auf einer wahren Geschichte. Cover und Titel passen gut in das Genre und zur Geschichte.
Dr. Markus Walker wird gefilmt, wie er einen Mordschauplatz verlässt. Das ist an sich schon verdächtig. Doch Dr. Markus Walker ist ein bekannter Gynäkologe und ein hoher Milizoffizier der Schweizer Armee. Er ist in einem regelmäßigen Kontakt mit namhaften Politikern und Justizangestellten. Die Ermittlungen werden eingestellt. Aus Mangel an Beweisen. Der Kriminalkommissar Leibundgut arbeitet auf eigene Faust weiter. Nach und nach kommen immer mehr Ungereimtheiten an das Tageslicht und Leibundgut fragt sich, ob Dr. Markus Walker vielleicht ein Serienkiller ist.
Es hat nur ein paar Seiten gedauert bis ich Zugang in die Geschichte gefunden habe. Den Schreibstil von Peter Beutler möchte ich als locker und flockig beschreiben. Er hat einen Wiedererkennungswert. Besonders interessant fand ich die Mischung aus erzählter Geschichte und den Verhörprotokollen. Dadurch gewinnt die Geschichte noch an Brisanz.
Recht früh bin ich der Meinung gewesen, dass Dr. Markus Walker Dreck am Stecken hat. Die Art und Weise, wie der Autor mich durch die Geschichte führt, hat mich jedoch schaudern lassen. Dieser Kriminalroman ist nichts für Leser mit zarten Nerven. Dafür geizt der Autor nicht mit Spannung und löst dank Kriminalkommissar Leibundgut sauber auf. Meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Peter Beutler mit „Monbijou“ einen spannenden Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein aufsehenerregendes Verbrechen aus dem Genre True-Crime bildet will an das Licht. Wer darauf Lust hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor vier verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Spannend, Humorvoll, Unterhaltsam!

Mordstreffer
1

Ende August 2025 hat Barbara Edelmann gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Mordstreffer“ herausgebracht. Das 288 Seiten starke Werk ist der 10. Band der Reihe mit den Ermittlern Sissi Sommer ...

Ende August 2025 hat Barbara Edelmann gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Mordstreffer“ herausgebracht. Das 288 Seiten starke Werk ist der 10. Band der Reihe mit den Ermittlern Sissi Sommer und Klaus Vollmer. Es kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das Titelbild passt gut zur Geschichte und zu der Erzählung.
Im Wald von Legau wird der Jäger Andreas Auer erschossen. Vermutlich von einem Wilderer. Doch Sissi Sommer und ihr Kollege Klaus Vollmer vom K1 aus Memmingen sind sich da nicht so sicher. Angeblich war der Tote das Vorbild in Person: toller Ehemann, tolles Vereinsmitglied und toller Freund? Das ist ihnen too much und schnell stellt sich heraus, dass sich hinter der tollen Fassade jede Menge Abgründe verbergen…
Auf der Suche nach einem humorvollen Kriminalroman bin ich bei Barbara Edelmann mit Mordstreffer gelandet. Barbara Edelmann kenne ich noch nicht. Da ich gerne neue Autoren kennenlerne, habe ich gleich zugegriffen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen. Schnell bin ich in die Geschichte versunken. Den Schreibstil empfinde ich als locker, leicht, humorvoll und bayrisch.
Zügig präsentiert die Autorin die Leiche von Andreas Auer. Die spannenden Ermittlungen von Sissi Sommer und Klaus Vollmer begleite ich lesend. Sie halten meinen Geist wach und überraschen mich immer wieder mit dem ein oder anderen Lacher. Am Ende ist das Rätsel sauber gelöst und meine Fragen sind beantwortet.
Hervorzuheben sind die Persönlichkeiten, die die Autorin uns hier präsentiert. Sie sind schräg, schrullig und bayrisch. Jeder Leser mit einer gesunden Prise Humor wird hier auf seine Kosten kommen. Hin und wieder setzt Barbara Edelmann eine unerwartete Wendung ein, die mich meistens schallend lachen und manchmal umdenken lässt.
Alles in allem hat die Autorin Barbara Edelmann mit „Mordstreffer“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Er ist spannend, humorvoll und unterhaltend. Von mir bekommt die Autorin 4 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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