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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2025

Young Adult meets „Haunted House“

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Der Young-Adult-Thriller Let’s Split Up von Bill Wood beginnt mit einem atmosphärisch dichten und äußerst gruseligen Prolog, der mich sofort in die Geschichte hineingezogen hat. Von da an ließ sich das ...

Der Young-Adult-Thriller Let’s Split Up von Bill Wood beginnt mit einem atmosphärisch dichten und äußerst gruseligen Prolog, der mich sofort in die Geschichte hineingezogen hat. Von da an ließ sich das Buch super schnell und flüssig lesen. Woods Schreibstil vereint Spannung mit einer gewissen Leichtigkeit, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Auch der formale Aufbau des Thrillers wirkt durchdacht: Besonders die Auswahl der Figuren, die eine eigene Perspektive erhalten, fand ich spannend. Sie eröffnete unzählige mögliche Theorien, die in meinem Kopf nur so zusammengeströmt sind. Bis auf Buffy empfand ich alle Protagonist*innen als sehr sympathisch, wobei Buffys Story am Ende aufgelöst wurde, wodurch ich ihren Charakter besser nachvollziehen konnte. Jede Figur bringt markante Charakterzüge mit, die in entscheidenden Momenten eine wichtige Rolle spielen. Sehr schön fand ich außerdem die kleine Lovestory zwischen Cam und Jonesy… die beiden waren einfach unglaublich cute zusammen.

Im Verlauf der Handlung entwickelten sich mehrere Theorien darüber, wer hinter den Morden stecken könnte. Einige verwarf ich schnell wieder, andere begleiteten mich bis zum Schluss. Zwar war der letztendliche Plottwist, beziehungsweise die Identität der Person hinter den Morden, für mich ab einem gewissen Punkt vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch hervorragend unterhalten.

Insgesamt eine klare Empfehlung meinerseits, und für mich solide 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Schöne Fortsetzung

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Es war schön, wieder in die kleine Stadt zurückzukehren. Das Setting ist wie gewohnt charmant, warmherzig und voller Kleinstadtflair. Devney Perry versteht es, dieses Gefühl von Geborgenheit, Gemeinschaft ...


Es war schön, wieder in die kleine Stadt zurückzukehren. Das Setting ist wie gewohnt charmant, warmherzig und voller Kleinstadtflair. Devney Perry versteht es, dieses Gefühl von Geborgenheit, Gemeinschaft und Neuanfang einzufangen, das ihre Geschichten so besonders macht. Besonders die Hotel- und Restaurantthematik hat mir in diesem Band ausgesprochen gut gefallen, denn sie verleiht der Handlung eine angenehme Alltagsnähe und Authentizität.

Die beiden Protagonisten, Memphis und Knox, wirken glaubwürdig und vielschichtig. Ihre Kommunikation auf Augenhöhe und ihre emotionale Reife fand ich erfrischend. Perry schafft es, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die sich natürlich entwickelt und deren Chemie spürbar, aber nie aufgesetzt wirkt. Der „Grumpy meets Sunshine“-Charme zwischen den beiden sorgt für viele herzerwärmende Momente und eine wunderbare Dynamik.

Besonders schön fand ich, dass die Figuren aus dem ersten Band erneut auftauchen und so das Gemeinschaftsgefühl der Eden-Familie noch stärker hervortreten lassen.

Zwar konnte Juniper Hill für mich nicht ganz an die Stärke von Indigo Ridge heranreichen, doch die vielen liebevollen Alltagsmomente, die vertraute Atmosphäre und die emotionale Tiefe machen das mehr als wett.

Abgerundet wird das Ganze durch Devney Perrys eingängigen, gefühlvollen Schreibstil, der mich sofort wieder in die Welt der Edens hineingezogen hat. Und nicht zu vergessen: Das Cover ist ein echter Blickfang, für mich sogar noch schöner als das des ersten Teils.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

sommerliche Atmosphäre

The Summer I Saved You
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3,75 Sterne

Nach der Trennung von ihrem toxischen Ehemann zieht Lucie mit ihren Kindern in das Haus ihrer Großtante. Dort trifft sie ausgerechnet auf Caleb, ihren neuen Nachbarn und zugleich den Jungen, ...

3,75 Sterne

Nach der Trennung von ihrem toxischen Ehemann zieht Lucie mit ihren Kindern in das Haus ihrer Großtante. Dort trifft sie ausgerechnet auf Caleb, ihren neuen Nachbarn und zugleich den Jungen, in den sie sich schon mit sechs Jahren verliebt hat. Als Lucie ihren neuen Job antritt, muss sie feststellen: Caleb ist nicht nur ihr Nachbar, sondern auch ihr neuer Chef.

Die sommerliche Atmosphäre des Romans hat mir sehr gefallen. Das Setting rund um die Seehäuser vermittelt echte Ferien-Vibes. Besonders schön fand ich die Szenen am Steg und auf den Booten am See, sie waren nicht nur stimmungsvoll, sondern ermöglichten auch eine enge Bindung zwischen Caleb und Henry, Lucies eher zurückhaltendem Sohn. Es war berührend zu sehen, wie Caleb Henry ohne Vorurteile begegnete, ihm half aufzutauen und seine Stärken und Intelligenz zu entdecken.

Zwischen Lucie und Caleb herrscht von Anfang an eine spürbare Spannung, die sich bis zu ihrem ersten Kuss stetig steigert. Caleb hatte für mich durchaus das Potenzial zu einem neuen Book Boyfriend. Allerdings gab es einen Punkt in der Geschichte, an dem er für mich menschlich sehr enttäuschend gehandelt hat. An dieser Stelle hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass Lucie sich nicht für ihn entscheidet, ich wäre auch mit einem offenen Ende ohne Happy End zufrieden gewesen.

Trotzdem war das Buch für mich ein echter Page-Turner. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zum sommerlichen Setting.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

herzerwärmende, winterliche Friends-To-Lovers Romance

Herzglitzern und Mistelzweige
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„Herzglitzern und Mistelzweige“ hat für mich perfekt den Auftakt in die Weihnachtszeit eingeläutet. Die Geschichte rund um Lin, die ihren besten Freund Jona in Schweden besucht, war warmherzig, winterlich ...

„Herzglitzern und Mistelzweige“ hat für mich perfekt den Auftakt in die Weihnachtszeit eingeläutet. Die Geschichte rund um Lin, die ihren besten Freund Jona in Schweden besucht, war warmherzig, winterlich und herrlich cozy. Das Setting im kleinen Hotel „Solvinkel“ hat sofort für ein hyggeliges Gefühl gesorgt, und ich habe mich beim Lesen direkt in die verschneite Landschaft und die gemütliche Hotelatmosphäre versetzt gefühlt.

Besonders schön fand ich, wie die Autorin schwedische Bräuche und Kultur in die Handlung eingeflochten hat. Zwischen Mistelzweigen, ersten Küssen und ungebetenen Waschbären entsteht eine zauberhafte Friends-to-Lovers Romance, die genau das richtige Maß an Weihnachtsmagie mitbringt.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, was wunderbar zu dieser Art von Geschichte passt. Gelegentlich wirkte der Humor für mich etwas bemüht, und ich hätte mir noch etwas mehr Tiefe bei den Hauptfiguren gewünscht, um bei ihrer Liebesgeschichte emotional noch stärker mitfiebern zu können.

Trotzdem ist „Herzglitzern und Mistelzweige“ eine süße, stimmungsvolle Winterromanze, die Lust auf heiße Schokolade, Schneespaziergänge und Weihnachtslichter macht. Außerdem möchte ich das wunderschöne Cover mitsamt des Farbschnitts und den Stickern besonders hervorheben, die die Stimmung des Buches noch einmal unterstreichen.

„Herzglitzern und Mistelzweige“ ist eine herzerwärmende, winterliche Friends-To-Lovers Romance, die mit viel Weihnachtsstimmung, schwedischem Flair und einer cozy Hotel-Atmosphäre punktet.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Funkelnde Dynamik

The Perfect Fit
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The Perfect Fit hat mich von der ersten Seite an gepackt und innerhalb von zwei Tagen nicht mehr losgelassen. Kara Atkin gelingt es mit ihrem angenehm poetischen und zugleich locker-leichten Schreibstil, ...

The Perfect Fit hat mich von der ersten Seite an gepackt und innerhalb von zwei Tagen nicht mehr losgelassen. Kara Atkin gelingt es mit ihrem angenehm poetischen und zugleich locker-leichten Schreibstil, eine romantische Fake-Dating-Story zu erzählen, die sowohl unterhaltsam als auch emotional berührend ist.

Das Setting – die Mailänder Fashion Week – ist nicht nur glamourös, sondern auch angenehm unverbraucht. Es bietet eine spannende Kulisse für den turbulenten Berufsalltag der Stylistin Ellie Cox, die kurzfristig für einen prominenten Musiker einspringt. Dass sie dabei auf Caleb Lee trifft, den verschlossenen, kontrollierten Manager, sorgt für ordentlich Spannung – beruflich wie emotional.

Ellie ist eine wunderbar lebendige Protagonistin: chaotisch, ehrgeizig, kreativ – und gerade dadurch unglaublich sympathisch. Ihr Kontrast zu Caleb, der lieber alles unter Kontrolle hat, bringt die nötige Reibung mit, die eine gute Romance braucht. Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar, obwohl sich die Beziehung zunächst rein pragmatisch entwickelt – ganz im Sinne des beliebten Fake-Dating-Tropes.

Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Dynamik zwischen Ellie und Caleb entwickelt: glaubwürdig, mit kleinen Gesten, leisen Momenten und immer wieder funkelnden Dialogen. Trotz der bekannten Trope-Elemente wirkt die Geschichte frisch und authentisch. Man fiebert mit, lacht mit und leidet mit.

Was ich ebenfalls sehr geschätzt habe: Das Buch war genau richtig in der Länge. Nicht zu ausufernd, aber auch nicht gehetzt – es wurde alles erzählt, was erzählt werden musste, ohne Längen oder unnötiges Drama.

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