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Veröffentlicht am 15.02.2018

Ein sehr fesselnd erzählter biografischer Roman

Frau Einstein
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Inhalt:
Mileva Marić stammt aus Serbien. Schon als Kind interessierte sie sich für die Gesetze der Natur. Da sie aufgrund eines Hüftleidens hinkte und ihre Eltern sich deshalb keine Hoffnung auf eine ...


Inhalt:
Mileva Marić stammt aus Serbien. Schon als Kind interessierte sie sich für die Gesetze der Natur. Da sie aufgrund eines Hüftleidens hinkte und ihre Eltern sich deshalb keine Hoffnung auf eine Verheiratung ihrer Tochter machen konnten, unterstützte vor allem der Vater sie schon früh in ihrem Bestreben zu lernen und sich den Naturwissenschaften zu widmen. 1896 nahm sie am Polytechnikum in Zürich als eine der ersten Frauen das Studium der Physik und der Mathematik auf. Einer ihrer Kommilitonen war Albert Einstein. Die beiden sollten später ein Paar werden.

Albert Einstein ist wohl jedem ein Begriff. Doch warum kennt kaum jemand seine erste Frau, Mileva Marić Einstein, eine hochintelligente Frau und Wissenschaftlerin?

Meine Meinung:
Ich bin eigentlich nicht so der Fan von Biografien und Historischem und muss zugeben, dass ich von Mileva Marić oder auch Frau Einstein noch nie gehört hatte. Durch Zufall bin ich auf die Leseprobe von „Frau Einstein“ gestoßen, und es hat mir erstaunlich viel Spaß gemacht, sie zu lesen, ebenso wie jetzt das ganze Buch. Der Roman ist sehr kurzweilig und fesselnd geschrieben und ich konnte mich sehr gut in die Ich-Erzählerin, Fräulein Mileva Marić, hineinversetzen, obwohl sie in einer ganz anderen Welt lebte als wir heute. Höhere Schulbildung oder gar ein Studium war für Mädchen damals nicht vorgesehen. Umso bewundernswerter finde ich es, dass Mileva Marić sich ihren Traum von einem Studium erfüllte, auch wenn ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt wurden.

Das Buch ist in drei Teile geteilt, die verschiedene Abschnitte in Mileva Marićs Leben erzählen. Jedem Teil ist ein Newtonsches Gesetz vorangestellt, das durchaus Bezüge zu den folgenden Ereignissen besitzt.

Dabei gefiel mir der erste Teil am besten, der Aufbruch in ein neues Leben, in eine Zukunft als Wissenschaftlerin. Hier kommt eine Hoffnung zum Tragen, eine Hoffnung, dass nach den Anfeindungen in der Jugend nun endlich Anerkennung für die junge Frau folgt. Man spürt förmlich die Leidenschaft für die Mathematik und die Physik. Sehr schön wurde auch das Aufkeimen der Liebe zwischen Mileva und Albert beschrieben. Doch leider steht die Beziehung unter keinem glücklichen Stern, was die folgenden beiden Teile des Romans in eher düsterem Licht erscheinen lässt.

Viele Details im Leben der Mileva Marić sind nicht wirklich belegt. Marie Benedict hat sich hier die künstlerische Freiheit herausgenommen, zu erzählen, wie es sich hätte zutragen können. Man darf also nicht alles für bare Münze nehmen. Es ist eine gehörige Portion Fiktion mit den Fakten verwoben.

Ein klitzekleiner Wermutstropfen sind einige Ungenauigkeiten in der Übersetzung. Zuweilen merkt man die englische Satzkonstruktion dahinter. Auch die „ärmlichen Verhältnisse“, aus denen Mileva laut Klappentext stammen soll, sind falsch. Im Roman (und wohl auch in der Realität) ist die Familie recht wohlhabend mit Sommerresidenz und Dienstpersonal. Einige Details, wozu mir eine Weiterführung nötig erschien, verliefen leider einfach im Sand. Doch das sind wirklich nur Kleinigkeiten, an denen sich andere Leser*innen wahrscheinlich gar nicht stören.

Veröffentlicht am 12.02.2018

Beklemmend und fesselnd erzählt

Jenseits der blauen Grenze
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Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Magellan (21. Juli 2014)
ISBN-13: 978-3734856020
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Preis: 16,95€
auch als Taschenbuch erhältlich

Beklemmend und fesselnd erzählt

Inhalt:
Hanna ...

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Magellan (21. Juli 2014)
ISBN-13: 978-3734856020
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Preis: 16,95€
auch als Taschenbuch erhältlich

Beklemmend und fesselnd erzählt

Inhalt:
Hanna und Andreas leben in Rostock. Die unterdrückenden Maßnahmen des DDR-Regimes werden für sie immer unerträglicher, sodass sie schließlich ihre Flucht in den Westen planen. Im August 1989 wollen sie über die Ostsee nach Fehmarn schwimmen, ein gefährliches Unterfangen …

Meine Meinung:
„Jenseits der blauen Grenze“ ist Dorit Linkes Debütroman und wirklich lesenswert. Der Roman ist nicht in Kapitel unterteilt; die einzelnen Szenen sind lediglich durch die Andeutung einer Wellenzeichnung voneinander abgetrennt. Dies ist erst mal gewöhnungsbedürftig, aber nicht unbedingt schlecht, denn es passt ganz gut zur Handlung.

Hanna erzählt in der Ich-Form. Sie beschreibt die Flucht fast minutiös, jeden Beinschwung, jeden Armzug, jedes Ein- und Ausatmen. Okay, nicht wirklich jedes Aber doch so viel, dass man genau fühlt, wie scheinbar unendlich lang die beiden schwimmen und dem kalten, salzigen Wasser ausgesetzt sind, wie ihre Muskeln schmerzen und erlahmen oder krampfen, wie viel Angst sie vor der Küstenwache haben oder davor, dass wegen ihrer Flucht ihre Angehörigen bestraft werden könnten.

Die aktuellen „Ereignisse“ sind zwar nicht besonders abwechslungsreich, aber trotzdem spannend erzählt. Sie werden immer wieder unterbrochen durch Rückblicke in die Vergangenheit, die Kindheit und Jugend von Hanna und Andreas und ihrem Freund Jens, genannt Sachsen-Jensi. In diesen Rückblicken wird klar, wie die drei Freunde immer wieder an ihre Grenzen stießen, warum sie in Konflikt mit dem Regime kamen - teilweise ganz ohne eigenes Verschulden. Dies war mir zum Teil etwas zu schwarz-weiß gemalt, aber doch sehr überzeugend dargestellt. Schön, dass es in den Rückblicken auch immer wieder ein paar witzige Szenen gibt, die diese beklemmende Geschichte ein wenig auflockern.

Ich kann nun gar nicht sagen, ob mich die Flucht oder die Vergangenheit, die zur Flucht geführt hat, mehr mitgenommen hat. Beides hat mich berührt und gefesselt und ergibt zusammen ein rundes Ganzes. Besonders gut gefiel mir auch der Schluss, den ich so nicht erwartet hätte.

★★★★☆

Veröffentlicht am 11.02.2018

Anders muss nicht schlecht sein :-)

Daniel is different
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Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Magellan (18. Januar 2017)
ISBN-13: 978-3734847103
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Preis: 17,00€
auch als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich

Anders muss nicht ...

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Magellan (18. Januar 2017)
ISBN-13: 978-3734847103
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Preis: 17,00€
auch als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich

Anders muss nicht schlecht sein

Inhalt:
Vor einiger Zeit hat der dreizehnjährige Daniel bemerkt, dass er anders ist als seine Geschwister und seine Mitschüler. Er hat oft seltsame Gedanken und Ängste. Da hilft dann nur, einen Gegenstand zehn Mal hin und her zu schieben oder den Lichtschalter 124 Mal zu betätigen oder Ähnliches. Gar nicht so einfach, das vor den anderen zu verbergen. Und tatsächlich erkennt jemand seinen Zustand, denn Daniel findet in seinem Rucksack einen Zettel: „Ich brauche deine Hilfe. Ein anderes Sternenkind.“ Nun wird Daniels Leben ganz schön turbulent. Er findet sich zwischen erstem Verliebtsein, Football und einer geheimen Detektivermittlung wieder.

Meine Meinung:
Der Autor Wesley King leidet selbst unter Panikattacken und Zwangsstörung. Er weiß also, worüber er hier schreibt. Dadurch gelingt es ihm sehr gut, seinen Protagonisten Daniel authentisch wirken zu lassen.

Geschrieben ist dieser Roman aus Daniels Perspektive in der Ich-Form. Die Sprache ist dem Alter des Protagonisten entsprechend jugendlich und sehr gut zu lesen. Man kann tief in Daniels Gedanken und Gefühle eintauchen und sich mit diesem sympathischen Jungen identifizieren, auch wenn man selbst keinerlei psychische Probleme hat. Wer jedoch Probleme hat, wird hier sehen, dass er damit nicht allein dasteht, dass es anderen auch so geht und dass man sich deswegen nicht schämen und verstecken muss. Im Anhang wird auch eine Anlaufstelle für Betroffene angegeben, wo sie Hilfe bekommen können.

Obwohl der Hintergrund dieser Geschichte ernst ist, steckt auch eine ganz Menge Humor darin. So ist die Grundstimmung oft recht heiter. Dies ist unter anderem Daniels Sarkasmus zu verdanken, mit dem er sich durchs Leben laviert. Toll ist auch, dass Daniel seinen besten Freund Max hat, der - anders als Daniel - in der Schule sehr beliebt ist, aber trotzdem immer zu Daniel steht. Und dann ist da noch die Mitschülerin Raya, für die Daniel schwärmt und die ganz offensichtlich auch ein Auge auf Daniel geworfen hat, was dieser hinter seinen Minderwertigkeitsgefühlen nur leider nicht bemerkt. Auch dadurch kommt es immer wieder zu Situationen, die den Leser schmunzeln lassen.

Mir hätte das Buch hundertprozentig gefallen, wenn der Autor nicht noch diese Detektivgeschichte mit hineingepackt hätte. Sie hat mit dem eigentlichen Thema nichts oder nur sehr wenig zu tun und mit Daniel schon gar nichts. So empfand ich sie als etwas Überflüssiges.

Fazit:
Ein toller Jugendroman über einen Jungen mit Panikattacken, Angstgedanken und Zwangsstörung, der trotz ernstem Thema auch heitere Seiten zeigt und locker zu lesen ist. Betroffenen kann er Hoffnung und Hilfe geben und dabei noch gut unterhalten. Auch Freundschaft, erste Liebe und Familie spielen eine große Rolle.

★★★★☆

Veröffentlicht am 30.01.2018

Spannende Mördersuche im Kyllwald

Eifel-Jagd
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Taschenbuch: 335 Seiten
Verlag: Grafit (1. November 1998)
ISBN-13: 978-3894252175
Preis: 8,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Spannende Mördersuche im Kyllwald

Inhalt:
Siggi Baumeister leidet. ...

Taschenbuch: 335 Seiten
Verlag: Grafit (1. November 1998)
ISBN-13: 978-3894252175
Preis: 8,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Spannende Mördersuche im Kyllwald

Inhalt:
Siggi Baumeister leidet. Dinah hat ihn verlassen. Da kommt ihm eine Leiche im Kyllwald ganz zupass, denn er braucht dringend Ablenkung. So ermittelt er mal wieder zusammen mit seinen Freunden Rodenstock und Emma in einem ganz undurchsichtigen Schauspiel mit exotischen Gestalten. Und bald haben sie nicht nur einen Mord aufzuklären …

Meine Meinung:
Wie immer ist der Fall abgeschlossen und man kann dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen. Was das Privatleben der Protagonisten angeht, erfährt man alles Notwendige nebenbei, sodass einem Quereinstieg in die Reihe um den Journalisten Siggi Baumeister aus Brück in der Eifel nichts entgegensteht. Allerdings lohnt es sich, auch die ersten Bände zu lesen.

Jacques Berndorf zeichnet ein detailliertes Bild der Eifel und ihrer Bewohner. Seine Ausführungen lassen einen tief eintauchen und verstehen. Humorige Dialoge und atmosphärische Beschreibungen sorgen neben dem spannenden und komplexen Fall für das Lesevergnügen.

Wie der Titel schon sagt, spielt hier die Jagd eine große Rolle, und zwar im wörtlichen Sinn. Die tote Cherie war ein Protegé des Jagdpächters und Großunternehmers Julius Berner aus Düsseldorf. Auch der Jagdgehilfe Stefan Hommes trägt sein Teil zur Handlung bei und diverse andere Jäger. Welche Rolle spielt der Botaniker, der im Wald zeltet, und wieso darf Narben-Otto in einem Bauwagen mit Gastank wohnen? Der mysteriösen Umstände und Personen gibt es viele, und Siggi Baumeister, Rodenstock, Emma sowie Kommissar Kischkewitz haben Mühe, die Mosaiksteinchen an den richtigen Platz zu sortieren. So ergibt sich die komplette Lösung erst gegen Ende, und es bleibt spannend bis zum Schluss.

Die Siggi Baumeister-Reihe:
1. Eifel-Blues
2. Requiem für einen Henker
(Bonn-Thriller: Der General und das Mädchen - Vorlage für das spätere Eifel-Feuer)
3. Der letzte Agent
4. Eine Reise nach Genf
5. Eifel-Gold
6. Eifel-Filz
7. Eifel-Schnee
8. Eifel-Feuer
9. Eifel-Rallye
10. Eifel-Jagd
11. Der Bär
12. Eifel-Sturm
13. Eifel-Müll
14. Eifel-Wasser
15. Eifel-Liebe
16. Eifel-Träume
17. Eifel-Kreuz
18. Mond über der Eifel
19. Die Nürburg-Papiere
20. Die Eifel-Connection
21. Eifel-Bullen
22. Eifel-Krieg

★★★★☆

Veröffentlicht am 28.01.2018

Eine spannende Idee

Pheromon 1: Pheromon
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Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Planet! (16. Januar 2018)
ISBN-13: 978-3522505536
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 17,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Eine spannende Idee

Inhalt:
Vernon, ...

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Planet! (16. Januar 2018)
ISBN-13: 978-3522505536
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 17,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Eine spannende Idee

Inhalt:
Vernon, Illinois, 2018. Der siebzehnjährige Jake ist ein ganz normaler Junge. Er geht zur Highschool, spielt Football und ist seit dem Kindergarten mit seinem besten Freund Alan zusammen. Doch jetzt geschehen seltsame Dinge. Jake ist von heute auf morgen seinen leidigen Heuschnupfen los, und nicht nur das, er kann nun besser riechen als jemals zuvor. Sogar Emotionen erkennt er am Geruch seiner Mitmenschen. Damit nicht genug, wird er sogar von der sexy Serena zu einer Party eingeladen. Doch Jake merkt schnell, dass mit Serena etwas nicht stimmen kann …

New York, 2118. Der 68-jährige Arzt und Informatiker Travis Jelen arbeitet in einem sozialen Zentrum. Hier lernt er die sechzehnjährige Lee kennen. Durch Schuldgefühle aus seinem früheren Leben geplagt, beschließt Travis, Lee zu helfen. Er kommt einer Organisation auf die Spur, die überall in New York präsent ist, der er aber kein Vertrauen entgegenbringen kann. Und schon bald befindet sich Travis zusammen mit Gleichgesinnten in einem Kampf um die Rettung der Menschheit.

Meine Meinung:
Schon äußerlich ist dieses Buch ein Hingucker. Nicht nur das Cover, das auf mich ein wenig gruselig wirkt, zieht den Blick an, sondern vor allem auch der knallgrüne Buchschnitt, auf dem der Titel zu lesen ist. Und auch die inneren Qualitäten sind nicht zu verachten. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, denn es hat mich ziemlich gefesselt.

„Pheromon 01. Sie riechen dich“ ist der Auftakt einer geplanten Trilogie und das erste Gemeinschaftswerk von Rainer Wekwerth und Thariot. Wekwerth ist für den Handlungsstrang in der Gegenwart zuständig, Thariot schrieb die Handlung in der Zukunft. Beide wechseln sich nach jedem Kapitel ab, wobei die Kapitel mit den entsprechenden Jahreszahlen überschrieben sind. Auch die Schriftarten unterscheiden sich etwas. Ebenso kann man einen kleinen Unterschied im Schreibstil feststellen. So weiß man immer, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Trotzdem wirkt alles wie aus einem Guss. Das haben die zwei Autoren gut hinbekommen.

Am Anfang passiert noch nicht allzu viel Spannendes. Hier werden die Protagonisten eingeführt und ihre Lebensverhältnisse beschrieben, zum Teil leider auch mit einigen Wiederholungen. Das hätte man meiner Meinung nach ein klein wenig straffen können. Aber etwa nach einem Drittel kommt die Handlung dann so richtig in Fahrt, es wird sehr spannend. Und die Spannung steigert sich von da an bis zum Showdown gegen Ende. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dabei haben mir beide Handlungsstränge gleich gut gefallen. Beide sind spannend, und ich fand es sehr interessant, herauszufinden, worin die Verbindung zwischen ihnen besteht.

Ich muss gestehen, den wissenschaftlichen (oder pseudowissenschaftlichen?) Ausführungen in diesem Science-fiction-Roman konnte ich nicht immer folgen. Das beeinträchtigte mein Lesevergnügen aber überhaupt nicht.

Sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft gibt es einige Kämpfe und auch Tote. Da die jeweiligen Szenarien aber nicht besonders realitätsnah wirken, sollten die meisten Leser der Zielgruppe dies gut verkraften können.

Den Schluss dieses ersten Bandes fand ich sehr befriedigend. Es sind viele Fragen geklärt, einiges wurde zusammengeführt, und so ergibt sich ein guter Ausgangspunkt für den nächsten Band, der im Herbst 2018 erscheinen soll. Ich freue mich schon darauf.

★★★★☆

Herzlichen Dank an den Planet! Verlag und Literaturschock für das Rezensionsexemplar, das mir im Rahmen einer Testleseaktion zugeschickt wurde.