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Veröffentlicht am 23.02.2020

luftig-leichte Geschichte zum Wegträumen

Ein Sommer auf Sylt
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Von lilalesemaus
"Ein Sommer auf Sylt" von Lena Wolf - schon das Cover ist wunderschön, mit den glänzenden, leicht erhabenen Wellen, die auch haptisch ein Genuss sind.

Zum Inhalt: Julia, deren Vater ...

Von lilalesemaus
"Ein Sommer auf Sylt" von Lena Wolf - schon das Cover ist wunderschön, mit den glänzenden, leicht erhabenen Wellen, die auch haptisch ein Genuss sind.

Zum Inhalt: Julia, deren Vater vor kurzem verstorben ist, fährt mir ihrer Mutter und deren Schwestern gemeinsam nach Sylt. Ihr Vater hat ihr, trotz der Entfremdung zwischen ihnen, ein Haus auf Sylt vermacht. Julia, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts von dem Haus wusste, möchte es nun verkaufen und das damit verdiente Geld in das Architekturbüro in Hamburg, das ihrem Freund und ihr gehört, investieren. Da ihre Mutter nach dem Tod des Vaters oft alleine ist, nimmt Julia Kontakt zu den ihr unbekannten Schwestern der Mutter auf und lädt sie ein, mit nach Sylt zu kommen.

Der nette, charmante Pensionsbesitzer Mats zeigt Julia "seine" Insel. Julia, die sich erst sehr ablehnend gegenüber Sylt zeigt, findet nun auf einmal Ruhe, Frieden und die Zeit, über sich selbst und ihr Leben nachzudenken.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen! Von Anfang an habe ich mit Julia alles miterleben können. Dazu trägt natürlich einerseits die "ich-Perspektive" bei, in der der Roman erzählt wird. Aber auch der luftig leichte Erzählstil macht es leicht, dass ich mich gleich mit Julia identifizieren konnte. Die ganze Geschichte ist sehr humorvoll erzählt, die Charaktere der Tanten sind sehr lebhaft geschildert, so dass ich oft beim Lesen lachen musste. Trotzdem ist es nicht nur ein leichter Sommerroman, der Lust auf Urlaub auf Sylt macht, gibt es doch auch viele nachdenkliche Momente im Buch, die sicher auf jede/n Leser/in zutreffen.

Von mir daher 5 Lesesterne und eine dicke Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Spannende Unterhaltung mit einen kleinem Schuss Geschichte...

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Von lilalesemaus
"Die Frauen vom Alexanderplatz" von Elke Schneefuss - schon das Cover sprach
mich sehr an, der Klappentext machte Lust auf mehr.

Drei junge Frauen im Berlin der Novemberrevolution ...

Von lilalesemaus
"Die Frauen vom Alexanderplatz" von Elke Schneefuss - schon das Cover sprach
mich sehr an, der Klappentext machte Lust auf mehr.

Drei junge Frauen im Berlin der Novemberrevolution 1918:
Vera, die Schneidermeisterstochter, die in der Nähe des Alexanderplatzes mit ihrer Mutter wohnt.
Hanna, die als Lazarettschwester aus dem Krieg heim nach Berlin Dahlem in die elterliche Villa kehrt.
Fritzi, die Tochter aus gutem Hause vom Lande, die den Vater ihrer vierjährigen Tochter in Berlin während der Nachkriegswirren suchen kommt.

Der Roman packte mich von der ersten Seite an. Die einzelnen Handlungsstränge verfolgen die Wege der drei jungen Frauen und kreuzen sich während des Verlaufs auch ein bisschen. Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen zu halten, auch wenn manches vielleicht etwas vorhersehbar ist. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, so dass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte und das Buch in zwei Tagen ausgelesen habe. Dazu ein bisschen geschichtlicher Hintergrund - alles in allem gute Unterhaltung. 5 Sterne von mir dafür!

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Bezaubernd und berührend!

Die geheime Sehnsucht der Bücher
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Ich muss gestehen - das Cover hat mich verlockt und angezogen. Ich kenne noch keine anderen Bücher von Nina George, aber diesem konnte ich nicht widerstehen!

Die Geschichte handelt von Jean Perdu, ihm ...

Ich muss gestehen - das Cover hat mich verlockt und angezogen. Ich kenne noch keine anderen Bücher von Nina George, aber diesem konnte ich nicht widerstehen!

Die Geschichte handelt von Jean Perdu, ihm gehört ein Bücherschiff. Dort werden nicht etwas Bücher nach Wunsch der Kunden verkauft. Nein, Bücher werden von ihm verordnet, wie eine Arznei. Den das Schiff ist eine Bücherapotheke. Jean Perdu heilt Menschen durch die Verordnung von Büchern. Unterstützt wird er dabei von Pauline, seiner noch in der Ausbildung befindlichen Assistentin. Und eines Tages taucht das ca. 12jährige Mädchen Francoise auf dem Schiff auf, die viel zu viel für ihr Alter allein stemmen muss und daher oft aus der wirklichen Welt in die Welt der Bücher flieht. Ihre Mutter, ihr Vater und auch Marie, ein anderes, etwas gleichaltriges Mädchen spielen eine große Rolle.

Das Buch hat mich umgehauen. Es ist so schön geschrieben. Die Charaktere so wunderbar fein und leicht gezeichnet. Es macht solchen Spaß, der Geschichte um die Protagonisten zu folgen.

Allerdings haben mir auch die Zwischentöne der Autorin sehr gut gefallen. Die leidenschaftlichen Plädoyers für die Freiheit der Gedanken, für die Freiheit des Wortes, gegen Hass und Intoleranz. Das Aufzeigen, dass Bücher und Lesen frei machen können, das Bildung essentiell für alle ist. Und dies einfach so, zwischendurch in der Handlung. Nicht belehrend, mit erhobenem Zeigefinger. Ein tolles Buch. Und ich werde die restlichen, die zu Jean Perdus Bücherschiff Universum gehören, nun auch lesen!

Von mir daher volle 5 Sterne und große Leseempfehlung für alle, die Geschichten um Bücher, um Menschen und um Literatur mögen!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Unterhaltsamer, netter Sommerroman

Summer Tides
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Als erstes hat mich das Cover vom Roman "Summertides" von Sarah Fulmar angezogen, dann der in der Leseprobe erwähnte Ort St. Ives, der wunderschön ist!

Nun habe ich das Buch gelesen, es ist ...

Als erstes hat mich das Cover vom Roman "Summertides" von Sarah Fulmar angezogen, dann der in der Leseprobe erwähnte Ort St. Ives, der wunderschön ist!

Nun habe ich das Buch gelesen, es ist o.k.

Scarlett, eine junge Frau, die ihrer Meinung nach nichts auf die Reihe bekommt, zieht vorübergehend aus London zu einer Freundin nach Cornwall, um dort im Sommer viel zu verdienen. Leider läuft auch da nichts wie geplant. Im Gegenteil - der gemietete Kiosk am Strand ist nicht gemietet, das Geld ist futsch, ihr Freund aus London unterstützt sie nicht. Aber - Jonah ist in St. Ives. Jonah, den Scarlett sehr schnell sehr anziehend findet.

Der Roman ist nett und unterhaltsam. Mir war die Sprache an manchen Stellen sehr bemüht auf "jung" getrimmt, das hat mich ein wenig gestört. Die Charaktere sind recht gut gezeichnet, nicht zu glatt. Allerdings doch alle auch ziemlich vorhersehbar. Auch das hat mich ein wenig gestört.

Insgesamt liest sich das Buch schnell, flüssig und ist unterhaltend. Für zwischendurch zum Kopf-Ausschalten gut geeignet. Richtig berührt hat es mich nicht.

Daher 4 von 5 Lesesternen von mir.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Niedlich zu lesen, unterhaltsam

Die kleine Inselbibliothek
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Lucy lebt auf einer kleinen Insel in Florida, betreibt einen Buchladen und möchte, dass alles so bleibt wie es ist.
Logan wurde vom Stadtrat engagiert, weil das Städtchen dringend mehr Einnahmen braucht, ...

Lucy lebt auf einer kleinen Insel in Florida, betreibt einen Buchladen und möchte, dass alles so bleibt wie es ist.
Logan wurde vom Stadtrat engagiert, weil das Städtchen dringend mehr Einnahmen braucht, und er darauf spezialisiert ist, behutsame Modernisierungen durchzuführen, die mehr Einnahmen generieren.
Da prallen nun zwei Welten aufeinander und eine "enemy to lovers Story" entspinnt. Wunderbar eingefügt ist eine Reminiszenz an den Film "E-Mail für dich" - nur altmodisch, mit echten Büchern

Das Cover ist passend zum Inhalt schön gestaltet und leuchtet einen an.

Die Geschichte ist niedlich und ich las sie gerne. Die Charaktere sind gut geschildert, ich hatte Bilder im Kopf von den Personen. Die Handlung an sich ist schlüssig und stimmig und auch gut geschrieben. Allerdings fand ich den Anfang teilweise etwas zäh zu lesen. Manches war mir dann auch etwas zu seicht und oberflächlich erzählt. Insgesamt eine schöne Feel-good-Lektüre, die man zwischendurch einfach zum Wegträumen und Abschalten lesen kann. Von mir daher 4 von 5 Sternen als Leseempfehlung.

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