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Veröffentlicht am 14.04.2026

Unterhaltsamer, netter Sommerroman

Summer Tides
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Als erstes hat mich das Cover vom Roman "Summertides" von Sarah Fulmar angezogen, dann der in der Leseprobe erwähnte Ort St. Ives, der wunderschön ist!

Nun habe ich das Buch gelesen, es ist ...

Als erstes hat mich das Cover vom Roman "Summertides" von Sarah Fulmar angezogen, dann der in der Leseprobe erwähnte Ort St. Ives, der wunderschön ist!

Nun habe ich das Buch gelesen, es ist o.k.

Scarlett, eine junge Frau, die ihrer Meinung nach nichts auf die Reihe bekommt, zieht vorübergehend aus London zu einer Freundin nach Cornwall, um dort im Sommer viel zu verdienen. Leider läuft auch da nichts wie geplant. Im Gegenteil - der gemietete Kiosk am Strand ist nicht gemietet, das Geld ist futsch, ihr Freund aus London unterstützt sie nicht. Aber - Jonah ist in St. Ives. Jonah, den Scarlett sehr schnell sehr anziehend findet.

Der Roman ist nett und unterhaltsam. Mir war die Sprache an manchen Stellen sehr bemüht auf "jung" getrimmt, das hat mich ein wenig gestört. Die Charaktere sind recht gut gezeichnet, nicht zu glatt. Allerdings doch alle auch ziemlich vorhersehbar. Auch das hat mich ein wenig gestört.

Insgesamt liest sich das Buch schnell, flüssig und ist unterhaltend. Für zwischendurch zum Kopf-Ausschalten gut geeignet. Richtig berührt hat es mich nicht.

Daher 4 von 5 Lesesternen von mir.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Niedlich zu lesen, unterhaltsam

Die kleine Inselbibliothek
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Lucy lebt auf einer kleinen Insel in Florida, betreibt einen Buchladen und möchte, dass alles so bleibt wie es ist.
Logan wurde vom Stadtrat engagiert, weil das Städtchen dringend mehr Einnahmen braucht, ...

Lucy lebt auf einer kleinen Insel in Florida, betreibt einen Buchladen und möchte, dass alles so bleibt wie es ist.
Logan wurde vom Stadtrat engagiert, weil das Städtchen dringend mehr Einnahmen braucht, und er darauf spezialisiert ist, behutsame Modernisierungen durchzuführen, die mehr Einnahmen generieren.
Da prallen nun zwei Welten aufeinander und eine "enemy to lovers Story" entspinnt. Wunderbar eingefügt ist eine Reminiszenz an den Film "E-Mail für dich" - nur altmodisch, mit echten Büchern

Das Cover ist passend zum Inhalt schön gestaltet und leuchtet einen an.

Die Geschichte ist niedlich und ich las sie gerne. Die Charaktere sind gut geschildert, ich hatte Bilder im Kopf von den Personen. Die Handlung an sich ist schlüssig und stimmig und auch gut geschrieben. Allerdings fand ich den Anfang teilweise etwas zäh zu lesen. Manches war mir dann auch etwas zu seicht und oberflächlich erzählt. Insgesamt eine schöne Feel-good-Lektüre, die man zwischendurch einfach zum Wegträumen und Abschalten lesen kann. Von mir daher 4 von 5 Sternen als Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

spannend, ein bisschen unheimlich, aber....

Das Haus der Bücher und Schatten
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Ich mag die Bücher von Kai Meyer immer sehr! Hier hat mich auch das Cover angesprochen. Und Bücher, die von Büchern handeln, sind immer gut...

Paula, eine junge Lektorin, und ihr Freund Jonathan, ...

Ich mag die Bücher von Kai Meyer immer sehr! Hier hat mich auch das Cover angesprochen. Und Bücher, die von Büchern handeln, sind immer gut...

Paula, eine junge Lektorin, und ihr Freund Jonathan, kurz vor dem Beginn des 1. Weltkriegs. Auf dem Weg nach Livland. Den Star - Autor besuchen, den Paula als Lektorin betreut. Ein einsames, verschneites Herrenhaus, voller Bücher überall, in dem die 3 gemeinsam wohnen. In diesem Strang musste ich nebenbei über die Geschichte Livlands etwas lesen, ich habe also was gelernt

Cornelius Frey, ein kürzlich entlassener Kriminalkommissar, 1933 in Leipzig, der ein junges Mädchen vor dem Selbstmord rettet. Seine Freundin, die Lehrerin ist, das alte Graphische Viertel in Leipzig, in dem ich die Druckmaschinen förmlich rattern hörte. Die Nazis ergreifen die Macht, das drohende Unheil dadurch -- sehr lebendig beschrieben.

Diese zwei Handelsstränge werden vom Autor kunstvoll verwoben. Es scheint erst einmal gar nichts miteinander zu tun zu haben. Aber mit vielen überraschenden Wendungen werden die Fäden zum Schluss entwirrt. Alles zu einem Ende geführt.

Dem Autor gelingt es meisterhaft, den Spannungsbogen zu halten bzw so gar immer noch zu steigern. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Schilderungen der Charaktere sind sehr lebhaft. Die Personen aus dem Jahr 1933 waren mir jedoch näher als die aus 1914, diese blieben sehr distanziert zu mir. Eine wunderbare, beschreibende, nie langweilige Sprache.

ABER - ich hatte das Buch aus und war nicht glücklich und beseelt, wie sonst so oft. Ich glaube, es war mir alles in allem zu düster und zum Teil im Nachhinein doch sehr weit hergeholt. Daher nur 4 von 5 Lesesterne von mir. Aber auf alle Fälle eine Leseempfehlung für lange, dunkle, gemütliche Winterabende. Spannung ist garantiert!

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Veröffentlicht am 25.10.2024

spannend und zauberhaft

Die Goldene Schreibmaschine
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Schon das Cover hat mich beim ersten Sehen total angezogen, ist es doch wunderschön gestaltet. Da ich seit "Der Buchspazierer" auch ein Carsten Henn - Fan bin, musste ich das Buch unbedingt haben... ...

Schon das Cover hat mich beim ersten Sehen total angezogen, ist es doch wunderschön gestaltet. Da ich seit "Der Buchspazierer" auch ein Carsten Henn - Fan bin, musste ich das Buch unbedingt haben...

Es hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte um Emily, die als Außenseiterin gilt und mit anderen "Außenseitern" befreundet ist, ihre Freunde und ihre Großeltern ist schön.

Die Charaktere (auch die nicht so guten) sind alle gut gezeichnet, jede Person hat eine Eigenheit, die sie liebenswert (oder eben das Gegenteil) macht. Besonders Emilys Opa finde ich rührend beschrieben.

Der Spannungsbogen wird gut gehalten vom Anfang bis zum Ende. Allerdings kommt hier ein kleiner Kritikpunkt von mir. Kurz vor dem Ende schreitet die Zeit in der "neuen Welt" wahnsinnig schnell voran. Ehrlich gesagt habe auch ich als Erwachsene da etwas gebraucht, bis ich das wirklich mitbekommen und verstanden habe.

Die Sprache ist flüssig und gut lesbar, alles auch für Kinder gut verständlich. Hier aber der zweite kleine Kritikpunkt. Ob jedes Kind den Bezug zu den Braunhemden, die zum Ende hin auftauchen, versteht - ich weiß es nicht!
Den Sinn dahinter - die Bedrohung von vielem, was einem lieb und teuer ist - den bringt der Autor meines Erachtens nach jedoch gut und verständlich rüber.

Alles in allem eine spannende, leicht magische Geschichte mit liebenswerten Protagonisten. Daher 4 von 5 Lesesterne von mir"!

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Veröffentlicht am 06.02.2024

Mal eine andere Geschichte!

Mayfair House
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Schon das wunderschöne, leuchtende rot-goldene Cover hat mich angezogen. Die erzählte Geschichte auch?

Mrs. King, die sich den Namen selbst gegeben hat, wird aus dem reichen Haushalt deVries wegen eines ...

Schon das wunderschöne, leuchtende rot-goldene Cover hat mich angezogen. Die erzählte Geschichte auch?

Mrs. King, die sich den Namen selbst gegeben hat, wird aus dem reichen Haushalt deVries wegen eines angeblichen Fehlverhaltens entlassen. Sie verlässt jedoch hoch erhobenen Hauptes das Haus. Der Anfang der Geschichte ist schon erstaunlich, stürzten doch Anfang des 20.Jahrhunderts entlassene Dienstboten eher ins Unglück, als stolz das Haus zu verlassen.

Mrs King hat jedoch ein Geheimnis, gemeinsam mit anderen Frauen möchte sie das komplette Herrenhaus ausrauben. Vom kleinsten Ohrring bis zum größten Schrank.

Dem Autor gelingt es gekonnt, ein Panorama der damaligen Zeit zu zeichnen. Von der Köchin bis zur Herrin - jede Person hat ihren eigenen, teils skurrilen Charakter. Auch auf den damaligen Unterschied zwischen "adlig-reich" und "neureich" wird mit leichter Hand verwiesen.

Die Geschichte um Mrs King und ihre Geheimnisse, die Verstrickung der anderen weiblichen Hauptpersonen - alles wird mit leichter Hand entworfen und entwickelt sich zu einem (zum Teil recht düsteren) Gemälde der damaligen Zeit. Macht und Ohnmacht, Reichtum und Abhängigkeit durch Armut, viel Schein und wenig Sein - es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Ein einzigartiger Raub (der Grund für diesen Plan kommt im Verlauf der Geschichte auch ans Licht), geplant und durchgeführt nur von Frauen, Männer werden nur zum Tragen-Helfen engagiert. Die unterschiedlichen Charaktere der weiblichen Hauptfiguren werden im Verlauf plastischer, kommen einem dadurch näher. Der Spannungsbogen wird grundsätzlich gehalten. Trotz einiger, weniger Längen gibt es von mir 4 von 5 Lesesternen für dieses Buch über starke Frauen!

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