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Icedragon

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Das Tier in dir

Wilderland – Der Wald
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Calum ist schon immer ein Einzelgänger gewesen und muss nun in eine neue Wohngruppe ziehen - 700 Meilen von seinem letzten Wohnort entfernt. In der Wohngruppe leben Skye, Jasleen und Miro, die ihn aber ...

Calum ist schon immer ein Einzelgänger gewesen und muss nun in eine neue Wohngruppe ziehen - 700 Meilen von seinem letzten Wohnort entfernt. In der Wohngruppe leben Skye, Jasleen und Miro, die ihn aber links liegen lassen und irgendetwas verheimlichen. Was, das soll er bald herausfinden, denn sie sind sich ähnlicher, als er anfangs denkt.

Das Buch zieht einen bereits mit seinem silbernen, glänzenden Cover und dem Wolf darauf in seinen Bann. So schön geheimnisvoll, wie es aussieht, geht es auch im Buch weiter. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Hauptfiguren sympathisch und nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Beginnt das Buch auch eher ruhig, so wird es gegen Ende schon rasant und richtig spannend. Es lüften sich ein paar Geheimnisse, aber fast noch mehr kommen auf, sodass man ganz froh ist, dass es noch weiter geht, wenn auch nicht in diesem Band.

Die Idee hinter allem ist interessant und man fragt sich, ob so etwas wirklich passieren könnte und was das für die Menschheit bedeuten kann. Da es sich um ein Buch für Jugendliche handelt, ist es nicht schlimm, wenn manche Gedanken nicht weiter gedacht wurden, bei einem Buch für Erwachsene hätte ich mehr erwartet. So aber bin ich gespannt, was die Autorin daraus macht und wo es den Leser noch hinführt.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Tolle Hexengeschichte

The Witch’s Debt
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Bereits das Cover zieht den Leser in eine düstere Welt, dabei sieht es auf den ersten Seiten noch gar nicht danach aus. Wir lernen die beiden Hauptfiguren Ethina und April kennen, die auf den ersten Blick ...

Bereits das Cover zieht den Leser in eine düstere Welt, dabei sieht es auf den ersten Seiten noch gar nicht danach aus. Wir lernen die beiden Hauptfiguren Ethina und April kennen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Ethina ist eher eine Einzelgängerin und leidet ein wenig unter dem Beruf ihrer Mutter, die einen Laden für Okkultes und Hexensachen führt. April hingegen ist fester Teil einer Clique und beliebt. Und trotzdem führt sie das Schicksal zusammen. Endlich muss sich April nicht mehr verstellen, wie sie später mitbekommt und auch Ethina blüht ein wenig auf. Trotzdem erlebt Ethina auch ganz skurrile Sachen, die sie sich nicht erklären kann.

Beginnt die Geschcihte noch ruhig, so wird sie schnell rasanter, so dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen will - sie wird düster und mysteriös und auch die kleinen Horrorelemente gegen Ende machen das Gesamtbild sehr rund. Der Schreibstil ist wie immer bei der Autorin fesselnd und sehr bildlich, so dass die Geschichte rund um Ethina vor dem geistigen Auge erscheint und den Leser an die Hand nimmt, aber nicht mehr loslässt. Die Mischung aus Spannung und Twists, macht das Buch zu einem Page Turner. Die Handlung und die Vergangenheit der Figuren, die sehr facettenreich und tiefgründig gestaltet sind, geht mit vielen Geheimnissen einher, die man erkunden möchte und mehr als einmal fiebert man mit den beiden Freundinnen mit, hält die Luft an und ja, man kann auch lachen in den Buch. Und so eine Mischung schafft selten ein Buch in dem Genre - eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Spannender erster Fall

Kinderseelen
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Ein Teddy auf dem Cover eines Krimis - da steckt mehr dahinter. Und genau das tut es - es ist der erste Fall für Lou Peters und Greg Tylor der Kantonpolizei Zürich. Und genau wie Lou, die ursprünglich ...

Ein Teddy auf dem Cover eines Krimis - da steckt mehr dahinter. Und genau das tut es - es ist der erste Fall für Lou Peters und Greg Tylor der Kantonpolizei Zürich. Und genau wie Lou, die ursprünglich aus Deutschland kommt und Greg, britischer Staatsbürger, stolpert man beim Lesen ab und an über das Schweizer Rechtssystem, das in wenigen Punkten doch anders ist. Worüber man zum Glück nicht stolpert ist Schweizerdeutsch, was ich mit Aufatmen zur Kenntnis genommen habe, denn mit, wäre es an manchen Stellen bestimmt schwerer zu verstehen gewesen. Aber so liest sich der Fall um den verschwunden Pharmariesensohn Nick (11) sehr leicht und flott. Die teilweise wirklich kurzen Kapitel verleiten beim Lesen direkt dazu zu sagen: Ach komm, eins geht noch. Und so fliegt man durch das Buch. Die Kapitel wechseln zwar immer in der Perspektive - zwischen den Ermittlern, dem Entführer, Nick und dem Boss von Lou und Greg, aber das verwirrt nicht, sondern erweitert die Sichtweise und macht es teilweise deutlich spannender. Gerade zum Ende hin kann man einfach nur noch die Luft anhalten - so spannend wird es.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig aufgebaut und ergänzen sich perfekt, bzw. zeigen eine interessante Entwicklung und sind, was ich richtig schön finde, lernfähig.

Spannend bis zum Schluss und eine richtig tolle Story, die auch wirklich mit dem Teddy auf dem Cover verbunden ist - wunderbarer Bogen geschlagen und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Slow Burn vom Feinsten

Prince
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Cameron hat in ihrem Leben viel durchmachen müssen und steht jetzt kurz vor ihrem Comeback als Reiterin in der britischen Nationalmannschaft. Doch das Training findet ausgerechnet in Idaho auf einer Ranch ...

Cameron hat in ihrem Leben viel durchmachen müssen und steht jetzt kurz vor ihrem Comeback als Reiterin in der britischen Nationalmannschaft. Doch das Training findet ausgerechnet in Idaho auf einer Ranch statt, die ihr nicht unbekannt ist.

Auf der anderen Seite haben wir Michael "Prince" Diaz - Ex-Marine und nun Ranchbesitzer mit doch finanziellen Schwierigkeiten.

Beide Figuren lernen wir parallel kennen und begleiten sie auf ihrem Weg, dem ersten Aufeinandertreffen und bei allem was dann noch folgt. Dabei gliedert sich die Geschichte auf mehrere Zeitebenen - Slow Burn vom Feinsten. Dabei weiß man manchmal gar nicht, auf wessen Seite man sich stellen soll, am Ende war ich dann aber irgendwie pro Cameron ^^

Die Autorin hat es geschafft mich von Satz eins an an die Geschichte zu fesseln. Sie hat mich auch in den lesepausen nicht mehr losgelassen und das ist es, was für mich eine gute Geschichte ausmacht. Sie hat mehrere Plottwists, mit denen man mehr oder weniger rechnet und wer die anderen Bücher der Autorin kennt, wird auch auf das ein oder andere bekannte Gesicht stoßen. Es ist jedoch nicht nötig, die anderen Bücher gelesen zu haben, sie haben nichts mit dieser Story zu tun, sie kann also ganz und gar unabhängig von Vorkenntnissen gelesen werden.

Anfangs hätte ich mir allerdings eine kurze Übersicht über die Personen gewünscht, da jeder (wirklich jeder) mindestens einmal mit Vornamen, oder mit Nachnamen oder mit eine Spitznamen angeredet wird, hatte ich ganz am Anfang schon Probleme die vielen Namen den Figuren zuzuordnen. Das ist aber schnell besser geworden.

Schlussendlich kann ich sagen, dass das Buch mich gefangen genommen hat, mir die Spannung eines Reiterwettkampfes nähergebracht hat, die Tränen in die Augen trieb, mich hat Lachen lassen und ich mit allen Figuren mitfiebern konnte - sprich eins meiner Jahreshighlights geworden ist.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

So schön

Die kleine Inselbibliothek
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Wer möchte nicht am Meer wohnen - Lucy, die eine Buchhandlung auf einer kleinen Insel bei Florida betreibt, lebt genau diesen Traum und deshalb tut sie alles in ihrer Macht stehende, um die Insel zu zu ...

Wer möchte nicht am Meer wohnen - Lucy, die eine Buchhandlung auf einer kleinen Insel bei Florida betreibt, lebt genau diesen Traum und deshalb tut sie alles in ihrer Macht stehende, um die Insel zu zu erhalten, wie sie ist.

Doch der Hafen soll umgebaut werden und dazu holt die Stadt Logan an Bord, der für die Planung und Koordination mit den Einheimischen zuständig ist. Da ist Konfliktpotential vorprogrammiert. Dazu kommt noch eine Romanze alá "E-Mail für dich" und schon hat man dieses wunderbare Buch in den Händen, das einem wirklich schöne Lesestunden bereitet.
Denn obwohl nichts außergewöhnliches passiert, fiebert man doch mit den Figuren mit und freut sich über ihre Entwicklung. Es liest sich wirklich schön und man fühlt sich ganz oft ans Meer versetzt und wäre gern auch da. Die Lovestory ist natürlich vorhersehbar - keine Frage, und die Anspielung auf den Film nicht ohne Grund, aber die ziehen die Figuren sogar selbst und das finde ich schön, da ein wenig Eigenkritik zu bringen. Tiefgreifende Dialoge hatte ich nicht erwartet und bin voll und ganz mit der Story zufrieden. Sie ist cozy, hat mich trotzdem gefesselt und mir schöne Lesestunden bereitet.

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