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Veröffentlicht am 07.11.2025

Meine Rezension zu "Ghost - Solange du mich brauchst"

Ghost - Solange du mich brauchst
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Eigene Meinung
Worauf ich mich bei „Ghost – Solange du mich brauchst“ wirklich eingelassen habe, habe ich erst ganz am Ende verstanden.
Wie der Weg bis dorthin war?
Nehmt euch ein Getränk eurer Wahl – ...

Eigene Meinung
Worauf ich mich bei „Ghost – Solange du mich brauchst“ wirklich eingelassen habe, habe ich erst ganz am Ende verstanden.
Wie der Weg bis dorthin war?
Nehmt euch ein Getränk eurer Wahl – ich erzähle es euch …

Vorweg: Dieses Buch ist optisch einfach wahnsinnig ästhetisch gemacht. Ich mochte besonders die Kapitelverzierungen und die Auswahl der Schriftarten. Erzählt wird abwechselnd aus Kats und Ghosts Sicht, wobei Ghosts Kapitel etwas kürzer sind, da der Fokus eindeutig auf Kat liegt – es ist schließlich ihre Geschichte.
Ich habe das Buch zum Teil als Hörbuch gehört und fand auch die Sprecher*innen sehr passend. Insgesamt ließ sich der Schreibstil super flüssig verfolgen.

Die Kapitel sind kurz, aber intensiv. Als Leser begleitet man Kat durch die größte Scheiße, die einem Menschen widerfahren kann.
Man könnte jetzt sagen: „Typisch Dark Romance.“
Wäre da nicht dieser Plot-Twist, den ich wirklich gefeiert habe.
Ja, ich hatte meine Vermutungen, aber trotzdem hat mich die Auflösung komplett umgehauen. Sie hat mich gepackt und mir eine richtige Backpfeife verpasst.
Nur der Weg dorthin ließ mich ab und zu etwas stocken.

Kat hat es alles andere als leicht im Leben. Und noch weniger Menschen, denen sie wirklich vertrauen kann. Selbst wenn sie versucht, Vertrauen aufzubauen, schafft es jeder, sie an der Klippe, an der sie hängt, loszulassen. Der Aufprall ist jedes Mal hart und schmerzhaft – auch für mich als Leserin. Die Emotionen, die Lin Dox hier rüberbringt, fand ich sehr intensiv. Nachvollziehbar. Authentisch. Vielleicht gerade deshalb ein Stück weit erschreckender als in vielen anderen Büchern des Genres.

Ihr Freund ist gutaussehend und charmant, doch sobald sie allein sind, wird er zum Monster.
Ihre beste Freundin steht ihr zur Seite – aber nur so lange, wie es ihr selbst in den Kram passt.
Und ihre Mutter? Hat zwei Gesichter. Leider zeigt sich das drogensüchtige viel zu oft.
Für all diese Menschen versucht Kat, sich zu verbiegen, es allen recht zu machen – und geht dabei Stück für Stück selbst verloren.

Bis sie Ghost trifft.
Der Weg dorthin war für mich hart, weil ich mir so sehr gewünscht habe, dass Kat irgendwann mal Glück hat. Dass sie aufatmen, sich freuen kann.
Und als sie Ghost begegnet, wurde mir dieser Wunsch endlich erfüllt.

Ab da geht die Geschichte für mich erst richtig los. Das davor?
Mehr als verstörend und erschütternd.
Doch das danach fand ich noch viel interessanter und bedeutender. Kat entwickelt sich zu einem unglaublich starken Charakter!
Und ja, ich habe das Ende verstanden – und muss gestehen: Ich fand es richtig gut. Alles daran.
Es war eine Abwechslung. Irgendwie etwas ganz Neues, das ich in dieser Form selten gelesen habe.
Und diese Entwicklung, gemeinsam mit dem Ende, hat mich komplett begeistert.



Mein abschließendes Fazit
„Ghost – Solange du mich brauchst“ beginnt vielleicht wie andere Bücher aus dem Genre, endet für mich aber komplett anders – intensiver.
Der Anfang war für mich ein echtes Geduldsspiel. Ich fühlte mich so hilflos wie Kat, weil einfach keine Besserung in Sicht war – nur immer eine Stufe schlimmer.
Doch als sie auf Ghost trifft, wurde mir klar, dass diese Geschichte mich an einen ganz anderen Ort führen will.
Und dieser Twist? Hat mir unfassbar gut gefallen. Auch wenn ich schon einiges Negatives über das Ende gelesen habe – wie die Autorin selbst übrigens – bin ich vollkommen zufrieden.
Für mich hätte es kaum besser sein können.

Wenn man Dark Romance und Psychothriller mag, sollte man „Ghost – Solange du mich brauchst“ definitiv eine Chance geben.
Ich bereue es nicht – und würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Meine Rezension zu A Dark and Secret Magic

A Dark and Secret Magic
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Eigene Meinung
Dieses – tatsächlich auch wunderschön anzusehende – Schmuckstück habe ich mir in einer kleinen Leseflaute gegönnt. Nachdem ich so viel Positives darüber gehört hatte, wollte ich es unbedingt ...

Eigene Meinung
Dieses – tatsächlich auch wunderschön anzusehende – Schmuckstück habe ich mir in einer kleinen Leseflaute gegönnt. Nachdem ich so viel Positives darüber gehört hatte, wollte ich es unbedingt noch im Oktober lesen. Ob ich die Begeisterung teile? Ich erzähle es euch …

Schon auf den ersten Seiten werde ich ohne Umschweife in eine wunderbar gemütliche Stimmung gezogen. Die Autorin beschreibt so viele atmosphärische Details, dass sofort die perfekte Herbststimmung in mir aufkommt. Es lädt förmlich dazu ein, sich eine Tasse Tee, Kaffee oder Kakao zu machen, Kerzen anzuzünden und zwischen den Zeilen zu verschwinden.

Ich lese aus der Ich-Perspektive von Hecate – kurz „Kate“ genannt –, einer sogenannten Heckenhexe. Sie lebt zurückgezogen in ihrem kleinen Hexenhaus und führt ein ruhiges Leben. Diese Ruhe spiegelt sich auch im Erzählton wider – aber keine Sorge: ruhig heißt hier keinesfalls langweilig! Denn es wird durchaus spannend – und vor allem immer magischer.

Kate bekommt Besuch von einem Mann, der es eigentlich nicht aus ihrer Vergangenheit in ihre Gegenwart hätte schaffen sollen. Und das aus gutem Grund: Er ist ein Nekromant. Doch als Heckenhexe ist es Kates Pflicht, Heilung, Zuflucht, Hoffnung und Schutz zu gewähren. Das weiß auch Matthew. Er erinnert sie dezent an diese Verantwortung – und Kate stimmt schließlich zu. Das Zusammenspiel der beiden mochte ich sehr. Kein ewiges Hin und Her, sondern ein Miteinander, das von Geheimnissen lebt und der Geschichte eine angenehme Prise Spannung verleiht.

Schnell wird klar, dass es viele unausgesprochene Dinge gibt – über Kates Kräfte, Matthews plötzliches Auftauchen oder den Zirkel, dem Kate angehört. Trotzdem harmonieren die beiden wunderbar. Es gibt witzige Dialoge, die nicht selten in tiefgründigen Gesprächen enden. Zwischendurch zaubert Kate immer wieder köstliche Gerichte, die sie von ihrer Mutter gelernt hat – und das Beste: Die Rezepte gibt es im Buch zum Nachkochen! Ein liebevolles Detail, das ich sehr gelungen finde.

Das Kapitel mit der Ahnenwache hat mich besonders berührt. Ich konnte mir so gut vorstellen, wie die Geschwister und Matthew dort sitzen, still miteinander verbunden, das köstliche Essen genießen und gemeinsam ihre Ahnen ehren. Die Szene mit dem Glas? Gänsehautmoment!

Und genau das habe ich an diesem Buch so geschätzt. Es ist kein Pageturner im klassischen Sinne – eher wie ein gemütlicher Halloween-Spaziergang: Du bewunderst Kostüme und Deko, bis plötzlich eine Puppe im Vorgarten losspringt und dich erschreckt. Diese Mischung aus wohliger Ruhe und überraschenden, emotionalen Momenten verleiht A Dark and Secret Magic seinen ganz eigenen Zauber.

Die Charaktere – das möchte ich besonders hervorheben – sind angenehm erwachsen. Kate steht kurz vor ihrem einunddreißigsten Geburtstag, und die Reife der Figuren trägt zur idyllischen Stimmung bei. Vielleicht verstärkt das auch das Gefühl von Geborgenheit, das dieses Buch vermittelt. Besonders mochte ich Kates Entwicklung: Anfangs nimmt sie vieles als gegeben hin, doch im Laufe der Geschichte lernt sie, mehr auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und nach ihrem Herzen zu handeln. Ein absoluter Pluspunkt!

Das Verhältnis zu ihrer älteren Schwester empfand ich als etwas schwierig. Kate spricht es zwar nicht offen an, aber sie wird von ihr mit Arbeit überhäuft – ganz selbstverständlich, als hätte sie kein eigenes Leben. Dass sich dieses Verhältnis gegen Ende etwas entspannt und sich schließlich wie echte Familie anfühlt, war schön, kam mir aber fast ein wenig zu leicht daher.



Mein abschließendes Fazit
Ein perfektes Buch für einen gemütlichen Herbstabend bei Kerzenschein und einem Heißgetränk! Kate steht kurz vor einem besonderen Tag im Leben einer Hexe – ihrem einunddreißigsten Geburtstag. Ihr Leben scheint in Ordnung, bis Matthew, ein alter Freund, auftaucht und alles durcheinanderwirbelt. Er bringt Fragen mit, die Kate nicht länger ignorieren kann. War ihr Leben wirklich so in Ordnung? Und welche Geheimnisse hat ihre Mutter ihr verschwiegen?
Ein entspannter, magischer Herbstroman, der dazu einlädt, auf der Couch zu verschwinden und sich einfach treiben zu lassen.


Wie immer bekommt ihr weitere Rezensionen oder Buchige Themen auf meinem Buch - Blog :)
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Veröffentlicht am 29.10.2025

Meine Rezension zu Leave me behind

Leave Me Behind
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Eigene Meinung
Wenn ich auf ein Buch hingefiebert habe, dann definitiv auf Leave Me Behind. Nun konnte ich es endlich im Buddy-Read lesen – und ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr hier …
Autorin ...

Eigene Meinung
Wenn ich auf ein Buch hingefiebert habe, dann definitiv auf Leave Me Behind. Nun konnte ich es endlich im Buddy-Read lesen – und ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr hier …
Autorin Moronova hat mich bereits ab der ersten Seite gecatcht. Ihr Schreibstil ist unfassbar intensiv und einnehmend – immer wieder durchbrochen von Spannung oder auch philosophischen Momenten.

Ich lese aus den Perspektiven der beiden Protagonist*innen: „Bones“ bzw. Breadshaw und „Bunny“ bzw. Nell. Hauptsächlich begleite ich Nell, doch es ist vor allem Breadshaws Sicht, die mich emotional stärker erreicht hat. Seine Gedanken- und Gefühlswelt ist vielschichtig und kommt in der Geschichte immer wieder eindrucksvoll zur Geltung.

Seit dem Verlust seines Kollegen bei einem Einsatz leidet Breadshaw unter PTBS. Er verliert sich oft in Erinnerungen und Gedanken – diese innere „Lähmung“ wird ihm mehr als einmal zum Verhängnis. Als er dann auch noch eine neue Scharfschützin im Team aufnehmen soll, die den Platz seines verstorbenen Kameraden einnimmt, ist seine Wut kaum zu bändigen. Doch Nell gibt nicht auf. Immer wieder muss sie ihrem Team beweisen, dass sie fähig ist und sich ihren Platz verdient hat – vor allem aber möchte sie es Breadshaw beweisen.

Dabei gibt es keine „typisch“ stärkere oder schwächere Figur. Ihre Qual ist ebenso groß wie ihre Stärke – und das wird immer wieder deutlich. Ihre Kämpfe miteinander und gegeneinander sind brutal, aber haben mir beim Lesen enorm viel Spaß gemacht. Die Autorin macht es den beiden keineswegs leicht. Der Military-Anteil beschränkt sich dabei auf kleinere Taktikbesprechungen sowie Aufklärungs- und Rettungsmissionen. Ich würde sagen: Man braucht keinerlei militärisches Fachwissen, um dieses Buch zu lesen. Ich hatte keines – und konnte der Handlung dennoch sehr gut folgen.

Breadshaw und Nell sind für mich gelungene Charaktere, die mit viel Liebe gezeichnet wurden – zumindest wirkt es so auf mich. Hier und da kommt es zu Wiederholungen, vor allem in Bezug auf ihre Taten und das damit verbundene Gewissen. Breadshaw wird stellenweise als sehr böse dargestellt – was ich teilweise nachvollziehen konnte, teilweise aber nicht ganz stimmig fand. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Suppe heißer gekocht wurde, als sie letztlich gegessen wurde. Versteht mich nicht falsch: Ich mochte den Charakter sehr – fand ihn aber bei weitem nicht so schlimm, wie es seine „Hymnen“ vermuten ließen.

Nell wurde großartig in Szene gesetzt. Ich mochte ihr kühles Auftreten und das sanfte Auftauen in den richtigen Momenten. Nur das Kapitel „drei Jahre später“ hat mich ein wenig gestört. Ich verstehe ihre Beweggründe, habe dort aber die „toughe“ Nell ein wenig vermisst.



Mein abschließendes Fazit
Ein wirklich ungleiches Paar, das hier aufeinandertrifft und miteinander auskommen muss. Ihre Zusammenarbeit könnte ihnen das Leben kosten – oder es retten. Die Geschichte von Breadshaw und Nell ist alles andere als süß und zärtlich. Brutal, besitzergreifend und tödlich – das sind die passenden Worte. Ich mochte ihr Zusammenspiel sehr, ebenso wie die Stärke, die Moronova ihrer Protagonistin zuspricht, und die tiefen Emotionen, die Breadshaw durchleben darf.

Ich möchte die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon auf die kommenden Bände. Wie immer bei Dark Romance gilt: Die Triggerwarnung sollte gelesen und ernst genommen werden!


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Veröffentlicht am 22.10.2025

Meine Rezension zu "Blutige Stille"

Blutige Stille
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Eigene Meinung

Im Buddy-Read mit meiner Schwester habe ich den zweiten Teil von Linda Castillos Kate-Burkholder-Reihe beendet. Ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte oder ob Teil eins nur ein glücklicher ...

Eigene Meinung

Im Buddy-Read mit meiner Schwester habe ich den zweiten Teil von Linda Castillos Kate-Burkholder-Reihe beendet. Ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte oder ob Teil eins nur ein glücklicher Zufall war – das erfahrt ihr hier!

Bereits in Die Zahlen der Toten habe ich erwähnt, wie genial ich den Schreibstil von Linda Castillo finde. Daran hält sie fest: Wieder lese ich aus der Ich-Perspektive von Kate Burkholder, bekomme aber stellenweise auch Einblicke aus der Sicht von Tomasetti. Ihn durfte ich schon im ersten Band kennenlernen – und er konnte mich ebenso stark wie Kate von sich überzeugen. Der Schreibstil bleibt schonungslos offen und gewährt nicht nur Einblicke in die Polizeiarbeit, sondern auch in die Gedankenwelt der Figuren.

Denn dieser Fall ist schrecklich: Eine siebenköpfige Familie wird ausgelöscht. Kate Burkholder sucht verzweifelt nach Beweisen und Verdächtigen. Als ehemalige Amische genießt sie einen gewissen Vertrauensbonus bei der einheimischen Gemeinde. Immer wieder muss sie mit verschiedenen Mitgliedern der Amischen sprechen. Doch je mehr Geheimnisse sie über die ermordete Familie aufdeckt, desto stärker holt sie auch ihre eigene Vergangenheit ein.

Hier zeigt sich erneut, wie authentisch und empathisch Kate Burkholder als Polizeichefin dargestellt wird – das hat mir schon im ersten Band gefallen. Auch wenn ihr Temperament ihr manchmal in die Quere kommt, macht gerade das sie so menschlich. Man muss allerdings sagen, dass sie meiner Meinung nach durch ihre Vergangenheit als Amische sehr befangen ist. Immer wieder stand für mich die Frage im Raum, ob sie den Täter nicht auch ein Stück weit für ihre eigene Geschichte zur Rechenschaft ziehen will – und nicht nur für die Familie.

Ich hatte selbst einige Verdächtige. Meine kleinen Theorien wurden nur hier und da bestätigt – was den Täter angeht, lag ich komplett daneben. Für mich war das eine willkommene Abwechslung. Ich war keineswegs enttäuscht, sondern fand es spannend, dass es eine logischere – teilweise viel plausiblere – Lösung gab als meine eigene. Immer gut für eine Überraschung!

Bereits aus Die Zahlen der Toten bekannte Charaktere tauchen wieder auf. Langsam haben es mir Kate Burkholder und ihr Team wirklich angetan. Ich bin gespannt, ob ich im Laufe der weiteren Bände noch mehr über ihre Mitarbeitenden erfahre – ich bleibe jedenfalls neugierig! Besonders gut ergänzen sich Kate und Tomasetti. Auch wenn beide unter starken Bindungsängsten leiden, die sie offen benennen, stärken sie sich gegenseitig in jeder Lage – sofern sie es zulassen.


Mein abschließendes Fazit
Ein äußerst brutal beschriebener Mord erschüttert erneut Painters Mill. Polizeichefin Kate Burkholder sucht nach dem Täter – und muss sich dabei zunehmend mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Clever geschrieben, mit kleinen Dialogen zum Schmunzeln, aber auch tiefsinnig, ergreifend und erschreckend. Linda Castillo versteht es, ihre Protagonistin bis ans Limit zu treiben – und mich als Leserin dabei durchgehend zu fesseln. Alles gepaart mit einem flüssigen Schreibstil, einer atmosphärischen Kleinstadt und einem besonderen Fokus auf die Amische.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Meine Rezension zu Scythe & Sparrow

Scythe & Sparrow - Die große Liebe erscheint manchmal im finstersten Moment
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Eigene Meinung

Endlich habe ich auch den dritten Band der Ruinous Love-Reihe beendet. Wie mir das Finale gefallen hat und ob ich Rose und Fionn ins Herz schließen konnte, erfahrt ihr hier …

Der Schreibstil ...

Eigene Meinung

Endlich habe ich auch den dritten Band der Ruinous Love-Reihe beendet. Wie mir das Finale gefallen hat und ob ich Rose und Fionn ins Herz schließen konnte, erfahrt ihr hier …

Der Schreibstil von Autorin Weaver bleibt durchgehend angenehm und leicht zu verfolgen. Während Butcher & Blackbird stark auf Humor setzte und Leather & Lark eher spannungsgeladen war, ist der abschließende Teil Scythe & Sparrow ruhiger, langsamer – und vielleicht gerade deshalb stellenweise intensiver. Die eine oder andere Träne musste ich mir wegwischen, und mein Herz wurde mehr als einmal schwer. Die Kapitel sind angenehm kurz, wirken weder gestreckt noch überladen.

Endlich erfahre ich mehr über Rose und Fionn. Schon seit Beginn der Reihe mochte ich die beiden sehr und war gespannt, was dieses ungleiche Gespann zusammengeführt hat. Anfangs dachte ich, die Geschichte würde sich etwas ziehen, bis die großen Gefühle auf den Tisch kommen – aber da wurde ich eines Besseren belehrt. Der Fokus liegt klar auf der Weiterentwicklung der Charaktere und dem Durchbrechen ihrer selbst errichteten Mauern. Und das alles geschieht mit erstaunlich wenig Drama. Natürlich ist die Beziehung nicht sofort gegeben, und ja, hier und da machen sie ein, zwei Schritte zurück statt vorwärts. Doch Weaver setzt das nicht auf nervige, sich wiederholende Weise um, sondern gleicht es durch nachvollziehbare Charakterentwicklung aus. Die Rückschritte werden stets erklärt – oft mit Einblicken in die Vergangenheit der beiden.

Auch der „mörderische“ Aspekt kommt nicht zu kurz, läuft aber deutlich humaner ab als in den ersten beiden Teilen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Sloane, Lark, Rowan und Lachlan – besonders in Dino-Form (alle, die es gelesen haben, wissen, was ich meine!).

Fionn hat sich neben Rowan zu einem meiner liebsten Charaktere entwickelt. Den Käfig, in dem er viel zu lange gelebt und den er sich selbst gebaut hat, reißt Rose mühelos ein. Sie zeigt ihm, dass auch dunkle Seiten ihre Daseinsberechtigung haben. Rose wiederum erkennt, dass sie mehr als nur den Zirkus ihr Zuhause nennen darf. Ihre Unsicherheiten angesichts der neuen Umstände waren für mich sehr nachvollziehbar. Ich denke, wir kennen das alle – neue Situationen können überfordern. Und genau das macht die beiden noch authentischer.



Mein abschließendes Fazit

Ein starkes Finale für die Ruinous Love-Reihe. Im dritten Band steht der dritte Kane-Bruder Fionn im Mittelpunkt und wie er mit Rose zusammenfindet. Beide Charaktere wirken sehr authentisch – etwas, das Weaver wirklich gut beherrscht. Während Band eins humorvoll war und Band zwei mehr Spannung bot, liegt der Fokus in Band drei klar auf Selbstentwicklung und dem Mut, über sich hinauszuwachsen – und vielleicht auch zu genießen.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Abschluss, auch wenn Butcher & Blackbird für mich weiterhin mein Favorit bleibt.

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