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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Höhere Ziele als zwischenmenschliches

Dunkelmann
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Das Buch "Dunkelmann" von Jacob Weinreich und Lars Findsen kommt von außen schon recht düster daher. Mir hat das sehr gut gefallen, es passt zu einem Agenten-Thriller.

Es geht auch gleich auf den ersten ...

Das Buch "Dunkelmann" von Jacob Weinreich und Lars Findsen kommt von außen schon recht düster daher. Mir hat das sehr gut gefallen, es passt zu einem Agenten-Thriller.

Es geht auch gleich auf den ersten Seiten zur Sache. Man erfährt aber erst später was dazu.

Die beiden Ermittler Hartmann und Birk vom dänischen Geheimdienst werden mit Ermittlungen in einem schwierigen Umfeld betraut. Maja Birk kam verletzt vom letzten Auftrag zurück und sollte sich eigentlich eine Erholung gönnen. Aufgrund privater Probleme lässt sie sich schnell zu dem neuen Einsatz überreden. Es geht um den Besuch einer chinesische Delegation, der man nicht so recht traut. Und tatsächlich tragen sie ein Geheimnis mit sich.

Allerdings hatte das Buch Höhen und Tiefen. Gegen Ende fragte ich mich, wie das alles zu Ende kommen soll. Ein Showdown auf den letzten Seiten führte das Buch dann zum Ende, was mich wieder etwas versöhnt hat. Das Buch ist der Start einer Reihe um die beiden Agenten Birk und Hartmann.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Verzeihen

Das schönste aller Leben
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"Das schönste aller Leben“ handelt von Frauen, starken Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, doch um was es geht bleibt gleich: Herkunft, Äußerlichkeiten und Erwartungen.

Vio siedelt als Kind mit ihren ...

"Das schönste aller Leben“ handelt von Frauen, starken Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, doch um was es geht bleibt gleich: Herkunft, Äußerlichkeiten und Erwartungen.

Vio siedelt als Kind mit ihren Eltern und Großeltern von Rumänien nach Deutschland über. Sie haben deutsche Wurzeln. Sie versucht sich zu integrieren, heiratet und bekommt ein Kind. Ein Unfall bringt alles ins Wanken. Als Leser spürt man förmlich die Schuldgefühle von Vio und kann es auch verstehen.

Ihre Vorfahrin Theresia führt ein Leben als geduldetes Kind einer Frau und eines katholischen Priesters. Alles könnte gut werden, mit ihrer Entscheidung für vermeintlich Richtige. Doch will sie das?

Ein Buch, dass sehr tief geht und man mitleidet. Man kann gut nachvollziehen, wie stark die Schuldgefühle sind. Auch das Leben als "Zugereiste" ist gut beschrieben.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Mal heiter, mal betrübt

Der Tag, an dem Barbara starb
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Zunächst war ich mir ob des rosanen Covers nicht sicher, ob das Buch meine Erwartungen an einen Krimi erfüllt. Anfangs hatte ich Zweifel.

Das Buch handelt von der 89jährigen Margaret, deren Mann vor einem ...

Zunächst war ich mir ob des rosanen Covers nicht sicher, ob das Buch meine Erwartungen an einen Krimi erfüllt. Anfangs hatte ich Zweifel.

Das Buch handelt von der 89jährigen Margaret, deren Mann vor einem Jahr gestorben ist. Sie wohnt alleine in einem Haus, kennt fast jeden in der Straße schon seit Jahrzehnten. Zusammen wurde man alt. Die ruhige Idylle wird jäh beendet, als ihre Freundin und Nachbarin Barbara ermordet aufgefunden wird. Die Polizei ermittelt, nebenbei machen sich Margaret und ihr Enkel James selbst auf Spurensuche. Da Margaret an Alzheimer leidet, führt das immer wieder zu heiklen oder auch alltäglichen Problemen. Das Buch startete etwas behäbig, bis es dann Fahrt aufgenommen hat. Man merkt, dass der Autor mit der Krankheit vertraut ist. Trotz des ernsten Themas war es spannend, was das ungewöhnliche Gespann bei seinen Ermittlungen herausfindet.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Die Welt in Farben

Was du siehst
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Die Autorin Laura Maaß nimmt uns in ihrem Debütroman "Was du siehst" mit in die ehemalige DDR. Das Buch beginnt mit Ruth, die schwanger bei ihrem Onkel Arthur in einem kleinen Grenzort eine neue Heimat ...

Die Autorin Laura Maaß nimmt uns in ihrem Debütroman "Was du siehst" mit in die ehemalige DDR. Das Buch beginnt mit Ruth, die schwanger bei ihrem Onkel Arthur in einem kleinen Grenzort eine neue Heimat findet. Nach und nach lernt man die unterschiedlichen Dorfbewohner näher kennen. Ruths Tochter Jule wächst mit ihrem Freund Andi behütet in der Dorfgemeinschaft auf. Als Erwachsene erfährt Jule dann, dass der totgeglaubte Vater noch lebt und macht sich auf eine lange Suche.

Die ersten 100 Seiten des Buches haben mich richtig gefesselt, dann aber lies die Geschichte meiner Meinung und hatte gewisse Längen im Mittelteil, durch die ich mich gekämpft habe. Gegen Ende nahm die Geschichte wieder Fahrt auf und kam dann doch noch zu einem Ende, dass mich dann wieder versöhnt hat. Alles in allem ein schöner Roman über Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Fortsetzung

Schwüre, die wir brechen
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Ich habe bereits das erste Buch mit Svea Karhuu und Jon Nordh sehr gerne gelesen und habe mich auf diese Fortsetzung gefreut. Grundsätzlich kann man beide Bücher unabhängig voneinander lesen, aber ich ...

Ich habe bereits das erste Buch mit Svea Karhuu und Jon Nordh sehr gerne gelesen und habe mich auf diese Fortsetzung gefreut. Grundsätzlich kann man beide Bücher unabhängig voneinander lesen, aber ich lese gerne der Reihe nach.

Eine kopflose Leiche wird in Malmö gefunden. Groteskerweise mit dem Kopf eines Krokodils bestückt. Als eine weitere Leiche gefunden wird, trägt die den Kopf des ersten Opfers. Fieberhaft versuchen die beiden Ermittler Karhuu und Nordh den Mörder zu finden. Zudem ist die Identität der beiden Opfer noch nicht geklärt. Anfangs fehlte mir etwas die Spannung, was dann aber durchaus noch kam. Das überraschende Ende verbindet am Schluss noch alle losen Fäden.

Schlussendlich hat mir auch der zweite Teil der Trilogie gefallen und ich kann mir vorstellen auch den dritten Teil zu lesen, vor allem um auch zu wissen, wie es mit den beiden Ermittlern weiter geht.

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