Fesselndes Thrillerdebut
Die Übermacht. Nominiert für den GLAUSER 2025 in der Kategorie bestes DebütEine chinesische Wissenschaftlerin, Mitarbeiterin eines deutsch-chinesischen Gen-Labors, stirbt in Deutschland bei einem Live-TV Auftritt.
Vorher hat sie noch angekündigt, das größte chinesische Staatsgeheimnis ...
Eine chinesische Wissenschaftlerin, Mitarbeiterin eines deutsch-chinesischen Gen-Labors, stirbt in Deutschland bei einem Live-TV Auftritt.
Vorher hat sie noch angekündigt, das größte chinesische Staatsgeheimnis zu enthüllen.
Der inoffizielle Mitarbeiter des BND soll herausfinden was passiert ist. Doch die Leiche verschwindet, wahrscheinlich nach China. Kurz darauf trifft der chinesische Geschäftsführer der Gen-Firma in Berlin ein. Was treibt ihn hierher?
Die Nichte der Toten soll angeblich das Rätsel lösen können, doch dafür muss sie nach Deutschland kommen. Aber wie verlässt man einen Überwachungsstaat, wenn die Geheimdienste hinter einem her sind? Und was genau, ist dieses größte Geheimnis Chinas?
Der Thriller „Die Übermacht“ ist ein fesselnder Roman geworden, der die Spannung von Anfang bis Ende hält. In kurzen Kapiteln, die auch immer wieder aus der Sicht verschiedener Protagonisten geschrieben wurden, folgt man der Jagd nach dem größten Geheimnis Chinas. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und man kann ihren Absichten gut folgen. Hauptthema in diesem Roman spielen Gen-Medizin und immer wieder auch der starke Überwachungsapparat Chinas. Der Autor schreibt größtenteils sehr realistisch. An wenigen Stellen, stellt man sich die Frage nach der Logik und am Ende habe ich manches nicht ganz nachvollzogen, aber ehrlich: wer hinterfragt schon einen James Bond oder Dan Brown? Denn hierzwischen würde ich diesen Roman ansiedeln.
Ich hatte sehr viel Vergnügen beim Lesen und würde mich freuen, wenn es ein Wiederlesen mit den Protagonisten gäbe.