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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Was im Leben wichtig ist

Jetzt gerade ist alles gut
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Die Familie will in den Urlaub fahren,die Koffer sind im Auto verstaut, und alles ist bereit. Doch plötzlich geht es dem Protagonisten sehr schlecht, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und keine Ursache erkennbar ...

Die Familie will in den Urlaub fahren,die Koffer sind im Auto verstaut, und alles ist bereit. Doch plötzlich geht es dem Protagonisten sehr schlecht, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und keine Ursache erkennbar oder doch? Ein kleiner Schnitt im Finger, dem er gar keine Beachtung geschenkt hat, entwickelt sich zu einer lebensbedrohenden Sepsis.Ganz knapp kommt er mit dem Leben davon,doch nichts ist mehr wie vorher,er beginnt über das Leben nachzudenken.

Der Autor erzählt auf eine beeindruckende Weise,wie der Protagonist sein Leben ändert ,er nimmt die Dinge anders wahr und beginnt auch Kleinigkeiten wertzuschätzen.Ihm ist auf eine ziemlich brutale Weise klar geworden, wie schnell das Leben vorbei sein kann und for an sammelt er schöne Momente und genießt sein Leben auf eine besondere Art. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat mich zum Nachdenken gebracht und wird mir sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung..

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Liebe unter Polarlichtern

Rentierküsse und Polarmagie
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Schon länger ist Sophie unzufrieden mit ihrem Leben und als eine Kollegin ganz plötzlich stirbt, gibt das den Ausschlag,etwas zu ändern. Sie bricht alle Zelte ab und nimmt einen Job in einem Wildtierpark ...

Schon länger ist Sophie unzufrieden mit ihrem Leben und als eine Kollegin ganz plötzlich stirbt, gibt das den Ausschlag,etwas zu ändern. Sie bricht alle Zelte ab und nimmt einen Job in einem Wildtierpark in Norwegen an.Von Anfang an gefällt ihr Noel ,ein zuerst unsympathisch wirkende Kollege.Ihr erster Kontakt steht unter einem schlechten Stern.Als Sophie einen gutes Gefühl für ein weißes Rentier entwickelt,erwirbt sie sich Noels Respekt.Bei weiteren Aktivitäten entwickelt sich eine tiefe Liebe zwischen ihnen.

Auch wenn die stürmische Liebesgeschichte sehr vorhersehbar war, hat mir die Romanze gefallen. Was mich außerdem tief beeindruckt hat, sind die Beschreibungen,sowohl der einzigartigen Landschaft,als auch der Tierwelt.Die Beschreibung der Sámi Rituale und die Magie der Nordlichter taten ein Übriges.Was mir auch gut gefiel war der feste Zusammenhalt der kleinen Gruppe,die einige Herausforderungen zu meistern hatte.
Leichte und angenehme Unterhaltung,für die ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Zu jung für eine Oma

Evil Grandma
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Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. ...

Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. Sie fühlt sich zu jung für die Omapflichten, die zweifellos auf Sie zukommen werden,möchte selbst noch etwas erleben. Als dann noch die Wohnung der jungen Leute durch einen Wasserschaden auf Zeit unbewohnbar wird,bietet sie den Beiden eine Unterkunft in in ihrer kleinen Wohnung.Fortan wäscht,kocht , putzt sie und beseitigt das Chaos was Alma und Thomas hinterlassen,währenddessen die Beiden nur mit ihrem Handy beschäftigt sind. Mona geht die Situation mehr und mehr auf die Nerven und bei einem Wochenende zusammen mit ihrer Freundin und deren Tochter auf dem Land, entsteht an einem weinseligen Abend, die Idee für einen Instagram Account, den sie Evil Grandma 65 nennt.Zuerst hält sich die Anzahl ihrer Follower in Grenzen doch nach einer Baby Shower Party, platzt ihr der Kragen und die Sache eskaliert…..

Gekonnt,mit einigen Wahrheiten und viel ,teilweise etwas schrägem Humor ,blickt die Autorin auf zeitgemäße Themen.Der Generationenkonflikt,der mediale ,teils sehr skurrile Wahnsinn und einiges mehr wird ohne erhobenen Zeigefinger,aber deutlich in den Fokus gerückt. Die Protagonistin Mona war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn ihre Handlungen teilweise überzogen waren, hatte ich viel Verständnis für sie und konnte ihre Meinung nachvollziehen.
Die einzelnen Personen waren gut herausgearbeitet und wirkten realistisch,wenn auch etwas satirisch auf die Spitze getrieben.
Das Buch wurde von Silke Buchholz vorgelesen und hat mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein wichtiges Thema

Da, wo ich dich sehen kann
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Für die neunjährige Maja bricht von einem Tag auf den anderen, ihre Welt zusammen. Ihr Vater hat ihre Mutter Emma getötet, und Maja lebt nun bei Per und Brigitte den Großeltern mütterlicherseits.Auch ...

Für die neunjährige Maja bricht von einem Tag auf den anderen, ihre Welt zusammen. Ihr Vater hat ihre Mutter Emma getötet, und Maja lebt nun bei Per und Brigitte den Großeltern mütterlicherseits.Auch ihre geliebte Patentante Liv ,ist vorübergehend wieder dort eingezogen.Alle sind in ihrer Trauer gefangen ,jeder geht auf seine Weise damit um,Maja und Brigitte gehen zur Therapie.Alle versuchen für Maja dazusein und in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden.Ihre Schuldgefühle und die Frage, ob sie die Tat hätten verhindern können, schwebt wie ein Damoklesschwert über Ihnen.

Während in den meisten Romanen der Fokus auf den Täter,die Täterin gerichtet ist, hat die Autorin hier bewusst einen anderen Weg gewählt und stellt die Hinterbliebenen in den Mittelpunkt des Romans. In kurzen Kapitel kommt jeweils eine Person zu Wort, wodurch man eine enge Beziehung zu den Beteiligten entwickelt. Unterbrochen wird das durch Gerichtsprotokolle, Zeitungsartikel und manchmal auch durch kindliche Zeichnungen.
Obwohl die Autorin, sehr sensibel, mit diesem schwierigen Thema umgegangen ist, bleibt die Tatsache, dass es sich bei diesem Roman um schwere Kost handelt.mit der manche Leser/ Leserinnen vielleicht überfordert sind.
Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt,begegnet uns das Thema in der Realität sehr häufig,was durch entsprechende Statistiken belegt ist.
Mir hat das Buch gut gefallen, ich vergebe vier Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Rückkehr zum inneren Kind

Drei Tage im Schnee
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Hannah ist ausgebrannt und am Ende ihrer Kräfte,sie braucht dringend eine Auszeit. Kurzentschlossen bucht sie eine kleine Holzhütte am See, die völlig abgelegen ist. Kurz nach ihrer Ankunft beobachtet ...

Hannah ist ausgebrannt und am Ende ihrer Kräfte,sie braucht dringend eine Auszeit. Kurzentschlossen bucht sie eine kleine Holzhütte am See, die völlig abgelegen ist. Kurz nach ihrer Ankunft beobachtet sie vom Fenster aus ein kleines Mädchen, was konzentriert einen Schneeengel gestaltet.Sie kommt mit ihr ins Gespräch und gemeinsam bauen sie ein Schneinhorn und einen Iglu. Zwischendurch wärmen Sie sich am Kaminfeuer in ihrer Hütte auf, trinken weiße Schokolade und führen viele Gespräche. Durch die kleine Sophie lernt Hannah, die Welt wieder aus Kinderaugen zu sehen und erinnert sich an viele Dinge aus ihrer eigenen Kindheit, die sie lange vergessen hatte. Ihr wird bewusst, dass sich in ihrem Leben etwas ändern muss, und sie beschließt, sofort nach ihrer Rückkehr damit zu beginnen. Mehr auf das innere Kind in sich hören und nicht immer so sein, wollen, wie die Gesellschaft es von einem erwartet.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Als Erwachsener verlernt man oft den Fokus auf die kleinen Dinge zu legen, da können wir von Kindern viel lernen.
Die Autorin hat in dem kleinen Büchlein viele Lebensweisheiten,die eigentlich gar nicht neu sind ,auf liebevolle Weise verpackt und jeder kann für sich etwas passendes daraus auswählen.
Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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