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Veröffentlicht am 13.11.2025

Pip startet durch

Ein Herz aus Papier und Sternen
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Im Mittelpunkt des Romans steht die 32 jährige Pip,die im Alter von 16 Jahren ihre Tochter Bella bekam.Von Anfang an übernahmen ihre Eltern (vor allen Dingen, die sehr dominante Mutter Josefine) die Kontrolle ...

Im Mittelpunkt des Romans steht die 32 jährige Pip,die im Alter von 16 Jahren ihre Tochter Bella bekam.Von Anfang an übernahmen ihre Eltern (vor allen Dingen, die sehr dominante Mutter Josefine) die Kontrolle über ihr weiteres Leben. Sie kümmert sich um Bella,Pip sollte als Schwester fungieren.Der Kindsvater Jamie wurde außer Landes geschickt und hatte nur kurzen telefonischen Kontakt zu seiner Tochter.Die Unzufriedenheit mit ihrem Leben, versucht sie, mit dem Falten von Origami Figuren zu kompensieren, und bezeichnet sich selbst als Origami Mädchen. Als an ihrem Arbeitsplatz, im Imbiss einer Tankstelle, der Astronauten Io auftaucht nimmt ihr Leben eine Wendung. Durch ihn lernt sie Selbstbewusstsein zu entwickeln und für ihr Glück zu kämpfen.Auch Jamie gibt sich nicht länger mit der Rolle im Hintergrund zufrieden und gemeinsam stellen sie die Weichen in ihrem Leben neu.
Neben der Liebesgeschichte geht es auch um Korruption am Arbeitsplatz ihres Vaters,dem örtlichen Steinbruch,der nicht nur seinen Job gefährdet ,sondern auch das Leben der Bevölkerung bedroht.

Zu Anfang habe ich mich mit der Protagonistin etwas schwergetan, sie erschien mir allzu verträumt und unterwürfig. Dann jedoch hat mich ihre Entwicklung fasziniert, und ich habe begeistert verfolgt, wie aus dem Origami Mädchen eine selbstbewusste und kämpferische Frau wurde.
Der Schreibstil war, wie man es von der Autorin kennt, sehr empathisch mit einem Hauch Romantik,ohne ins Kitschige abzugleiten.Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Was im Leben wichtig ist

Jetzt gerade ist alles gut
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Die Familie will in den Urlaub fahren,die Koffer sind im Auto verstaut, und alles ist bereit. Doch plötzlich geht es dem Protagonisten sehr schlecht, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und keine Ursache erkennbar ...

Die Familie will in den Urlaub fahren,die Koffer sind im Auto verstaut, und alles ist bereit. Doch plötzlich geht es dem Protagonisten sehr schlecht, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und keine Ursache erkennbar oder doch? Ein kleiner Schnitt im Finger, dem er gar keine Beachtung geschenkt hat, entwickelt sich zu einer lebensbedrohenden Sepsis.Ganz knapp kommt er mit dem Leben davon,doch nichts ist mehr wie vorher,er beginnt über das Leben nachzudenken.

Der Autor erzählt auf eine beeindruckende Weise,wie der Protagonist sein Leben ändert ,er nimmt die Dinge anders wahr und beginnt auch Kleinigkeiten wertzuschätzen.Ihm ist auf eine ziemlich brutale Weise klar geworden, wie schnell das Leben vorbei sein kann und for an sammelt er schöne Momente und genießt sein Leben auf eine besondere Art. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat mich zum Nachdenken gebracht und wird mir sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung..

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Liebe unter Polarlichtern

Rentierküsse und Polarmagie
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Schon länger ist Sophie unzufrieden mit ihrem Leben und als eine Kollegin ganz plötzlich stirbt, gibt das den Ausschlag,etwas zu ändern. Sie bricht alle Zelte ab und nimmt einen Job in einem Wildtierpark ...

Schon länger ist Sophie unzufrieden mit ihrem Leben und als eine Kollegin ganz plötzlich stirbt, gibt das den Ausschlag,etwas zu ändern. Sie bricht alle Zelte ab und nimmt einen Job in einem Wildtierpark in Norwegen an.Von Anfang an gefällt ihr Noel ,ein zuerst unsympathisch wirkende Kollege.Ihr erster Kontakt steht unter einem schlechten Stern.Als Sophie einen gutes Gefühl für ein weißes Rentier entwickelt,erwirbt sie sich Noels Respekt.Bei weiteren Aktivitäten entwickelt sich eine tiefe Liebe zwischen ihnen.

Auch wenn die stürmische Liebesgeschichte sehr vorhersehbar war, hat mir die Romanze gefallen. Was mich außerdem tief beeindruckt hat, sind die Beschreibungen,sowohl der einzigartigen Landschaft,als auch der Tierwelt.Die Beschreibung der Sámi Rituale und die Magie der Nordlichter taten ein Übriges.Was mir auch gut gefiel war der feste Zusammenhalt der kleinen Gruppe,die einige Herausforderungen zu meistern hatte.
Leichte und angenehme Unterhaltung,für die ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Zu jung für eine Oma

Evil Grandma
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Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. ...

Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. Sie fühlt sich zu jung für die Omapflichten, die zweifellos auf Sie zukommen werden,möchte selbst noch etwas erleben. Als dann noch die Wohnung der jungen Leute durch einen Wasserschaden auf Zeit unbewohnbar wird,bietet sie den Beiden eine Unterkunft in in ihrer kleinen Wohnung.Fortan wäscht,kocht , putzt sie und beseitigt das Chaos was Alma und Thomas hinterlassen,währenddessen die Beiden nur mit ihrem Handy beschäftigt sind. Mona geht die Situation mehr und mehr auf die Nerven und bei einem Wochenende zusammen mit ihrer Freundin und deren Tochter auf dem Land, entsteht an einem weinseligen Abend, die Idee für einen Instagram Account, den sie Evil Grandma 65 nennt.Zuerst hält sich die Anzahl ihrer Follower in Grenzen doch nach einer Baby Shower Party, platzt ihr der Kragen und die Sache eskaliert…..

Gekonnt,mit einigen Wahrheiten und viel ,teilweise etwas schrägem Humor ,blickt die Autorin auf zeitgemäße Themen.Der Generationenkonflikt,der mediale ,teils sehr skurrile Wahnsinn und einiges mehr wird ohne erhobenen Zeigefinger,aber deutlich in den Fokus gerückt. Die Protagonistin Mona war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn ihre Handlungen teilweise überzogen waren, hatte ich viel Verständnis für sie und konnte ihre Meinung nachvollziehen.
Die einzelnen Personen waren gut herausgearbeitet und wirkten realistisch,wenn auch etwas satirisch auf die Spitze getrieben.
Das Buch wurde von Silke Buchholz vorgelesen und hat mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein wichtiges Thema

Da, wo ich dich sehen kann
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Für die neunjährige Maja bricht von einem Tag auf den anderen, ihre Welt zusammen. Ihr Vater hat ihre Mutter Emma getötet, und Maja lebt nun bei Per und Brigitte den Großeltern mütterlicherseits.Auch ...

Für die neunjährige Maja bricht von einem Tag auf den anderen, ihre Welt zusammen. Ihr Vater hat ihre Mutter Emma getötet, und Maja lebt nun bei Per und Brigitte den Großeltern mütterlicherseits.Auch ihre geliebte Patentante Liv ,ist vorübergehend wieder dort eingezogen.Alle sind in ihrer Trauer gefangen ,jeder geht auf seine Weise damit um,Maja und Brigitte gehen zur Therapie.Alle versuchen für Maja dazusein und in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden.Ihre Schuldgefühle und die Frage, ob sie die Tat hätten verhindern können, schwebt wie ein Damoklesschwert über Ihnen.

Während in den meisten Romanen der Fokus auf den Täter,die Täterin gerichtet ist, hat die Autorin hier bewusst einen anderen Weg gewählt und stellt die Hinterbliebenen in den Mittelpunkt des Romans. In kurzen Kapitel kommt jeweils eine Person zu Wort, wodurch man eine enge Beziehung zu den Beteiligten entwickelt. Unterbrochen wird das durch Gerichtsprotokolle, Zeitungsartikel und manchmal auch durch kindliche Zeichnungen.
Obwohl die Autorin, sehr sensibel, mit diesem schwierigen Thema umgegangen ist, bleibt die Tatsache, dass es sich bei diesem Roman um schwere Kost handelt.mit der manche Leser/ Leserinnen vielleicht überfordert sind.
Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt,begegnet uns das Thema in der Realität sehr häufig,was durch entsprechende Statistiken belegt ist.
Mir hat das Buch gut gefallen, ich vergebe vier Sterne.

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