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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Liebe, Hoffnung und Trauer.

So nah wie der Himmel (Liebesroman)
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Aileen ist Reisejournalistin und sehnt sich nach der großen Liebe. Vor 15 Jahren hat sie ihren Vater verloren, der ihr immer noch sehr fehlt. Inzwischen lebt sie in Berlin und hat sich geschworen, nie ...

Aileen ist Reisejournalistin und sehnt sich nach der großen Liebe. Vor 15 Jahren hat sie ihren Vater verloren, der ihr immer noch sehr fehlt. Inzwischen lebt sie in Berlin und hat sich geschworen, nie mehr nach Bern zurückzukehren…

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Aileen war mir sofort sympathisch und als sie von Paris nach Hause kam, hat sie mit Felix Schluss gemacht. Er hat nicht zu der bodenständigen Frau gepasst, was sie sich lange nicht eingestanden hat. Als er ihr dann eine Kostenaufstellung gab, was er alles bezahlt hätte und nun zurück wollte, hat sie einfach bezahlt, um ihre Ruhe zu haben. Als dann aber ihr nächster Auftrag gecancelt wurde, hatte sie Geldsorgen. Die einzige Lösung wäre eine Reportage über Bern…

Aileen hatte keine Möglichkeit, anders an Geld zu kommen - also trat sie die Reise an. Die Pension, in der sie unterkommt, ist ein Traum! Und Maurice ist ein herzensguter Mensch, dem das Schicksal übel mitgespielt hat. Trotzdem ist er meist positiv eingestellt und gibt seinen Mitmenschen das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.

Zwischen den Beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, aus der mehr werden könnte - aber Maurice will das nicht zulassen. Aber mit seiner Hilfe schafft es Aileen, die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen. Aber reicht das auch, um die Dämonen der Zukunft zu bezwingen?

Das Buch war sehr emotional, die Taschentücher durften nicht weit weg sein. Irgendwann wurde Aileens Handlung unlogisch. Sie hatte die richtigen Gedanken, aber handelte nicht danach. Das Ende war traurig-schön. Ich habe das Buch unter Tränen, aber zufrieden aus der Hand gelegt. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Nicht jeder mag Veränderungen.

Verbranntes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 8)
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Auf Föhr beginnt der Silvesterabend mit Kenknern, die verkleidet mit Reimen nach Süßigkeiten bitten. Lena verabschiedete ihre Tochter und freute sich auf den Abend mit ihren Freundinnen. Doch dazu kam ...

Auf Föhr beginnt der Silvesterabend mit Kenknern, die verkleidet mit Reimen nach Süßigkeiten bitten. Lena verabschiedete ihre Tochter und freute sich auf den Abend mit ihren Freundinnen. Doch dazu kam es nicht - sie ist verschwunden…

Ich habe schon viele Bücher dieser Autorin gelesen und jedes Mal zieht sie mich von Anfang an in den Bann der Geschichte. Spannend und fesselnd habe ich das Treiben auf dieser nordfriesischen Insel verfolgt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Es war mein erstes Buch dieser Reihe, aber ich hatte keine Probleme, mich zurechtzufinden.

Birte und Rainer, verheiratet und Partner bei der Kripo wurden am Neujahrsmorgen zu einer verbrannten Leiche gerufen. So stark verkohlt, dass keine Hinweise vorhanden sind. Keine Spuren, keine Identität, kein Motiv und keine Zeugen.

Die Ermittlungen liefen schleppend. Dann verschwanden weitere Frauen. Wieder keine Spuren. Einzige Gemeinsamkeit: es fehlen nur Schuhe. Jacke, Handy und Geldbörse wurden zurück gelassen.

Die Geschichte war erschütternd! Was am Ende ans Licht kam, war verstörend und furchtbar. Das Ende war glaubhaft und es kam eine Wahrheit ans Licht, die ungeheuerlich war. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Aus Abneigung wird Zuneigung.

Fernweh nach dir (Herz über Kopf durch Irland)
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Nora hat kein Glück mit der Liebe. Als wieder eine Beziehung in die Brüche ging, nahm sie den Vorschlag ihres besten Freundes an und genehmigte sich eine Auszeit. Sie fährt nach Irland und trifft dort ...

Nora hat kein Glück mit der Liebe. Als wieder eine Beziehung in die Brüche ging, nahm sie den Vorschlag ihres besten Freundes an und genehmigte sich eine Auszeit. Sie fährt nach Irland und trifft dort auf Matthew, einen gutaussehenden, aber arroganten jungen Mann…

Der Schreibstil war angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Nora ist erfolgreich als Songschreiber, aber im wirklichen Leben hat die große Liebe noch keinen Einzug gehalten. Sie war mir sofort sympathisch, ebenso wie ihr bester Freund Paul, bei dem sie sich regelmäßig ausweinte. Als er ihr riet, einfach mal „abzuhauen“, tat sie dies und fuhr für 1 Monat weg. Einfach mal den Kopf freikriegen…

Doch auf der Insel angekommen, erlebte sie eine Katastrophe nach der anderen: zuerst schnappte ihr ein Mann das letzte Taxi weg, dann verlief sie sich und vor der Tür zu ihrer Unterkunft wurde sie weggejagt. Dass der Mann aus dem Taxi ebenfalls dort war und sich unmöglich benahm, war da noch das kleinste Übel.

Sie fand dann eine nette Unterkunft und beschloss, den Kerry-Wanderweg zu laufen. Gleich zu Beginn traf sie wieder Matthew und lies sich auf eine Wette mit ihm ein…

Matthew war mir ebenfalls sympathisch - seine markigen Sprüche fand ich eher amüsant, aber Nora brachten sie auf die Palme. Und dennoch ging ihr der Mann nicht aus dem Kopf. Immer wieder begegneten sie sich zufällig - und immer wieder reagierte Nora etwas übertrieben. Bis sie ein nettes Gespräch begannen und durch die Wette ihr Ehrgeiz geweckt wurde.

Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich habe viel geschmunzelt und manchmal sogar laut gelacht. Die Anziehungskraft zwischen den Beiden war groß, aber jeder trug auch Geheimnisse mit sich, das eine Beziehung undenkbar macht.

Wie die Beiden sich gegen ihre Gefühle gewehrt haben und sich dann doch mit der Zeit näher gekommen sind, war schön mitzuerleben. Und wie sich die gegenseitige Neckerei immer weiter gesteigert hat, um dann auch ernste Themen und tiefere Gespräche zuzulassen, war sehr schön.

Das Ende hat mir gefallen! Nach einer heftigen Kurzschlussreaktion ging es dann doch noch gut aus. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Nicht beste Freundin, sondern falsche Schlange!

Zimtsternküsse verboten
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Simon hat mit Marika Schluss gemacht. Diese ist so sauer, dass sie seine Weihnachtsdekoration zerstört. Ihre Freundin Sylvie versucht sie aufzuhalten, aber erfolglos.

Der Schreibstil ist angenehm und ...

Simon hat mit Marika Schluss gemacht. Diese ist so sauer, dass sie seine Weihnachtsdekoration zerstört. Ihre Freundin Sylvie versucht sie aufzuhalten, aber erfolglos.

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen - aber ich habe es von dieser Autorin auch nicht anders erwartet. Es war mein 21. Werk von ihr und sie schafft es immer wieder, mich tief zu berühren. Sie könnte ein Telefonbuch herausbringen und ich würde es lesen wollen!

Sylvie war mir sofort sympathisch, ebenso wie Simon. Sie findet ihn toll, aber der Freundinnen-Pakt verbietet ihr, dem nachzugeben. Schließlich hat er Marika scheinbar übel behandelt. Marika konnte ich nicht leiden, sie war ein hinterhältiges Biest. Aber davon wusste Sylvie nichts.

Marika lehnte das ganze Dorf gegen Simon auf, aber Sylvie bekam Zweifel. Nach und nach kam immer mehr ans Licht und ich hatte einen regelrechten Hass auf diese Frau. Aber es gab Dorfbewohner, die mir durch ihr Auftauchen ein Lächeln ins Gesicht zauberten, sodass meine Mordphantasien sich (fast) in Luft auflösten. Der Schaden, den Marika angerichtet hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Marika kam leider zu gut weg, aber wir sind ja nicht mehr im Mittelalter. Das Buch hat Nerven gekostet - und Tränen! Wie kann ein Mensch nur so niederträchtig und manipulativ sein?!? Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Habgier und Betrug.

NordOstWut (Flensburg-Krimi)
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Anne wurde zu einem Tatort gerufen. Da ihr Kollege Hendrik noch im Urlaub war, nahm sie die Kollegin Swantje mit, die noch in der Ausbildung war. Der Tote war Kuddl Möller, der Leiter des Shanty-Chors ...

Anne wurde zu einem Tatort gerufen. Da ihr Kollege Hendrik noch im Urlaub war, nahm sie die Kollegin Swantje mit, die noch in der Ausbildung war. Der Tote war Kuddl Möller, der Leiter des Shanty-Chors "De lustigen Mannslüüd".

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Obwohl das letzte Buch um die Ermittler schon etwas her ist, war ich sofort wieder angekommen - als hätte ich den letzten Fall gerade erst beendet. Die einzelnen Charaktere waren gut dargestellt und sind überwiegend sympathisch.

Der Tote war kein Sympath! Scheinbar hatte er mehr Feinde als Freunde. Verdächtige gab es einige. Dann tauchte eine weitere Leiche auf: das selbe Tatmuster - aber keine Verbindung zum ersten Opfer.

Dieses Mal arbeiten nicht nur Anne und Hendrik an den Fällen, sie wurden unterstützt durch Swantje, die einen guten Spürsinn hat. Auch Opa Nissen und Anneliese Runge waren wieder mit dabei.

Die Ermittlungen verliefen schleppend. 2 Tote, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Viele Verdächtige, die nicht gut auf den Ersten zu sprechen waren, aber den Zweiten nicht kannten.

Im Laufe der Ermittlungen kam Ungeheuerliches ans Licht, aber immer noch keine richtige Verbindung. Erst ein glücklicher Zufall während den Ermittlungen brachte den Durchbruch. Am Ende wurde es heikel, aber dann ging es gut aus. Alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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