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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Aus Abneigung wird Zuneigung.

Fernweh nach dir (Herz über Kopf durch Irland)
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Nora hat kein Glück mit der Liebe. Als wieder eine Beziehung in die Brüche ging, nahm sie den Vorschlag ihres besten Freundes an und genehmigte sich eine Auszeit. Sie fährt nach Irland und trifft dort ...

Nora hat kein Glück mit der Liebe. Als wieder eine Beziehung in die Brüche ging, nahm sie den Vorschlag ihres besten Freundes an und genehmigte sich eine Auszeit. Sie fährt nach Irland und trifft dort auf Matthew, einen gutaussehenden, aber arroganten jungen Mann…

Der Schreibstil war angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Nora ist erfolgreich als Songschreiber, aber im wirklichen Leben hat die große Liebe noch keinen Einzug gehalten. Sie war mir sofort sympathisch, ebenso wie ihr bester Freund Paul, bei dem sie sich regelmäßig ausweinte. Als er ihr riet, einfach mal „abzuhauen“, tat sie dies und fuhr für 1 Monat weg. Einfach mal den Kopf freikriegen…

Doch auf der Insel angekommen, erlebte sie eine Katastrophe nach der anderen: zuerst schnappte ihr ein Mann das letzte Taxi weg, dann verlief sie sich und vor der Tür zu ihrer Unterkunft wurde sie weggejagt. Dass der Mann aus dem Taxi ebenfalls dort war und sich unmöglich benahm, war da noch das kleinste Übel.

Sie fand dann eine nette Unterkunft und beschloss, den Kerry-Wanderweg zu laufen. Gleich zu Beginn traf sie wieder Matthew und lies sich auf eine Wette mit ihm ein…

Matthew war mir ebenfalls sympathisch - seine markigen Sprüche fand ich eher amüsant, aber Nora brachten sie auf die Palme. Und dennoch ging ihr der Mann nicht aus dem Kopf. Immer wieder begegneten sie sich zufällig - und immer wieder reagierte Nora etwas übertrieben. Bis sie ein nettes Gespräch begannen und durch die Wette ihr Ehrgeiz geweckt wurde.

Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich habe viel geschmunzelt und manchmal sogar laut gelacht. Die Anziehungskraft zwischen den Beiden war groß, aber jeder trug auch Geheimnisse mit sich, das eine Beziehung undenkbar macht.

Wie die Beiden sich gegen ihre Gefühle gewehrt haben und sich dann doch mit der Zeit näher gekommen sind, war schön mitzuerleben. Und wie sich die gegenseitige Neckerei immer weiter gesteigert hat, um dann auch ernste Themen und tiefere Gespräche zuzulassen, war sehr schön.

Das Ende hat mir gefallen! Nach einer heftigen Kurzschlussreaktion ging es dann doch noch gut aus. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Nicht beste Freundin, sondern falsche Schlange!

Zimtsternküsse verboten
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Simon hat mit Marika Schluss gemacht. Diese ist so sauer, dass sie seine Weihnachtsdekoration zerstört. Ihre Freundin Sylvie versucht sie aufzuhalten, aber erfolglos.

Der Schreibstil ist angenehm und ...

Simon hat mit Marika Schluss gemacht. Diese ist so sauer, dass sie seine Weihnachtsdekoration zerstört. Ihre Freundin Sylvie versucht sie aufzuhalten, aber erfolglos.

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen - aber ich habe es von dieser Autorin auch nicht anders erwartet. Es war mein 21. Werk von ihr und sie schafft es immer wieder, mich tief zu berühren. Sie könnte ein Telefonbuch herausbringen und ich würde es lesen wollen!

Sylvie war mir sofort sympathisch, ebenso wie Simon. Sie findet ihn toll, aber der Freundinnen-Pakt verbietet ihr, dem nachzugeben. Schließlich hat er Marika scheinbar übel behandelt. Marika konnte ich nicht leiden, sie war ein hinterhältiges Biest. Aber davon wusste Sylvie nichts.

Marika lehnte das ganze Dorf gegen Simon auf, aber Sylvie bekam Zweifel. Nach und nach kam immer mehr ans Licht und ich hatte einen regelrechten Hass auf diese Frau. Aber es gab Dorfbewohner, die mir durch ihr Auftauchen ein Lächeln ins Gesicht zauberten, sodass meine Mordphantasien sich (fast) in Luft auflösten. Der Schaden, den Marika angerichtet hat, ist schwer wieder gut zu machen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Marika kam leider zu gut weg, aber wir sind ja nicht mehr im Mittelalter. Das Buch hat Nerven gekostet - und Tränen! Wie kann ein Mensch nur so niederträchtig und manipulativ sein?!? Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Habgier und Betrug.

NordOstWut (Flensburg-Krimi)
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Anne wurde zu einem Tatort gerufen. Da ihr Kollege Hendrik noch im Urlaub war, nahm sie die Kollegin Swantje mit, die noch in der Ausbildung war. Der Tote war Kuddl Möller, der Leiter des Shanty-Chors ...

Anne wurde zu einem Tatort gerufen. Da ihr Kollege Hendrik noch im Urlaub war, nahm sie die Kollegin Swantje mit, die noch in der Ausbildung war. Der Tote war Kuddl Möller, der Leiter des Shanty-Chors "De lustigen Mannslüüd".

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Obwohl das letzte Buch um die Ermittler schon etwas her ist, war ich sofort wieder angekommen - als hätte ich den letzten Fall gerade erst beendet. Die einzelnen Charaktere waren gut dargestellt und sind überwiegend sympathisch.

Der Tote war kein Sympath! Scheinbar hatte er mehr Feinde als Freunde. Verdächtige gab es einige. Dann tauchte eine weitere Leiche auf: das selbe Tatmuster - aber keine Verbindung zum ersten Opfer.

Dieses Mal arbeiten nicht nur Anne und Hendrik an den Fällen, sie wurden unterstützt durch Swantje, die einen guten Spürsinn hat. Auch Opa Nissen und Anneliese Runge waren wieder mit dabei.

Die Ermittlungen verliefen schleppend. 2 Tote, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Viele Verdächtige, die nicht gut auf den Ersten zu sprechen waren, aber den Zweiten nicht kannten.

Im Laufe der Ermittlungen kam Ungeheuerliches ans Licht, aber immer noch keine richtige Verbindung. Erst ein glücklicher Zufall während den Ermittlungen brachte den Durchbruch. Am Ende wurde es heikel, aber dann ging es gut aus. Alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Schuldgefühle und Zurückweisung.

Der Frauenrichter (Bajetzky & Kuper - Thriller 5)
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Alex und Emma wurden zu einem Todesfall gerufen. Die 27-jährige Altenpflegerin Silke war durch einen Stromschlag gestorben. Aber die Verletzungen passten nicht zu dem Fön, der in der Steckdose hing und ...

Alex und Emma wurden zu einem Todesfall gerufen. Die 27-jährige Altenpflegerin Silke war durch einen Stromschlag gestorben. Aber die Verletzungen passten nicht zu dem Fön, der in der Steckdose hing und "nur" 230 Volt hatte.

Ich habe mich gefreut, wieder von Alex und Emma zu lesen. Die Beiden sind mir äußerst sympathisch - wie der Rest der Truppe auch.

Der Fall entwickelte sich zu einem Alptraum. Der Täter ist gezielt vorgegangen, um es als "normalen" Haushaltsunfall aussehen zu lassen. Aber die Ermittler waren sorgfältig und haben entdeckt, dass die Leitung manipuliert wurde. Und während den Recherchen kamen Emma Zweifel an anderen unglücklichen Todesfällen. Alle wurden als Unfall oder Selbstmord abgeschlossen - aber war das wirklich richtig?

Auch dieses Buch hat mich wieder von der ersten Seite an gefesselt. Der Autor versteht es, Spannung und Story perfekt miteinander zu verbinden. Es war mein 15. Werk aus seiner Feder und ich fiebere jedem Buch von ihm entgegen.

Während den Ermittlungen kam es zu unschönen und gefährlichen Vorkommnissen, die das Team stark mitgenommen hat. Der Täter hatte irgendwie Zugang zu den Ermittlungen und war ihnen immer einen Schritt voraus. Als sie ihn dann endlich aufgespürt hatten, kam es zum finalen Aufeinandertreffen, der für die Beamten glücklich ausging. Alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Gefühle fahren manchmal Achterbahn.

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Als Santa sich um die Wunschzettel für dieses Jahr kümmern möchte, entdeckt er einen aus dem letzten Jahr, der untergegangen ist: Xander wünscht sich, dass Ellie seine Liebe erwidert. Doch das ist gar ...

Als Santa sich um die Wunschzettel für dieses Jahr kümmern möchte, entdeckt er einen aus dem letzten Jahr, der untergegangen ist: Xander wünscht sich, dass Ellie seine Liebe erwidert. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Liebe lässt sich nicht so einfach steuern!

Ich habe mich beim Lesen sofort wohl gefühlt. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, der mich sofort gefangen nimmt und die Geschichten um Santa und seine Elfen sind einfach schön und gehen ans Herz! Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und war von Anfang an begeistert!

Das Kleeblatt, wie sie die Freunde Ellie, Xander, Arian und Jelena nannten, war mir sofort sympathisch. Als dann Patrice auftauchte, war ich nicht gerade begeistert, obwohl er einen netten Eindruck machte. Aber ich hab ihm irgendwie nicht getraut.

Die Idee, den streunenden und vernachlässigten Hund Amara mit einzubeziehen fand ich schwierig, da Ellies Angst bekannt ist. Aber mit der Hilfe ihres besten Freundes Xander schien es zu funktionieren.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und das Ende fand ich wunderschön! Ich gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!

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