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Veröffentlicht am 09.11.2025

Krieg der Götter

The Witch Collector
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„The Witch Collector“ von Charissa Weaks ist eine düstere High Fantasy Romance, in der der einstige Feind zum Verbündeten wird.
Die junge Hexe Raina Bloodgood will zur diesjährigen Ernte des Witch Collectors ...

„The Witch Collector“ von Charissa Weaks ist eine düstere High Fantasy Romance, in der der einstige Feind zum Verbündeten wird.
Die junge Hexe Raina Bloodgood will zur diesjährigen Ernte des Witch Collectors ihren lang ersehnten Racheplan wahr werden lassen und ihn und den Frostkönig töten. Beide macht sie dafür verantwortlich, dass sie ihre Schwester seit acht Jahren nicht gesehen hat. Doch statt des erwarteten Witch Collectors taucht ein weit gefährlicherer Feind auf, der ihr Dorf dem Erdboden gleich macht. Raina ist die einzige Überlebende und um ihre Schwester zu finden, muss sie notgedrungen mit Alexus Thibault, dem gefürchteten Witch Collector, zusammenarbeiten. Beide begeben sich auf eine tödliche Mission, in der es um weit mehr als nur Rache geht. Ihre gesamte Welt wird bedroht und Raina muss erkennen, dass nichts so war, wie sie bisher geglaubt hat.

Die düstere Grundatmosphäre hat Charissa Weaks in ihrer Dark Romantasy perfekt hinbekommen. Hier kommen dunkle Wälder, Eiseskälte und tödliche Gefahren zusammen, während Raina versucht, ihre geliebte Schwester zu finden.
Der Schreibstil liest sich gut, wenn man einmal im Flow ist. Anfangs bin ich über die vielen Namen und einige Begriffe gestolpert und brauchte etwas Zeit, um richtig in die Geschichte einzutauchen. Das Worldbuilding hat mir insgesamt aber gefallen. Die Handlung ist vor allem am Anfang und gegen Ende richtig spannend, während der Mittelteil ein paar kleine Längen hat. Natürlich gibt es auch einen Cliffhanger, doch dieser ist eher soft und nicht komplett niederschmetternd.
Die beiden Hauptcharaktere sind unglaublich facettenreich und tragen jede Menge Geheimnisse in sich. Gerade Raina hat viel Potenzial, welches in diesem Auftaktband noch nicht komplett ausgeschöpft wurde, so dass genug Stoff für die Fortsetzungen bleibt.
Ich mag die Chemie zwischen Raina und Alexus, die hier das Enemies-to-Lovers-Trope sehr gut ausfüllen. Ihre wechselnden Perspektiven lassen ihre Gefühle und Beweggründe greifbar werden, genau wie die wachsende Anziehung und ihre Ängste.
Insgesamt ein solider Auftakt und ich habe definitiv Lust, auch die Fortsetzung zu lesen.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2025

Soul Food

A spoonful of us
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„A spoonful of us“ von Julia Schuck ist eine niedliche Lovestory, bei der man definitiv Lust auf die italienische Küche bekommt.
Sara ist kürzlich von Köln nach Düsseldorf gezogen und hilft ihrem Cousin ...

„A spoonful of us“ von Julia Schuck ist eine niedliche Lovestory, bei der man definitiv Lust auf die italienische Küche bekommt.
Sara ist kürzlich von Köln nach Düsseldorf gezogen und hilft ihrem Cousin in dessen italienischem Restaurant aus. Er möchte für einen Wettbewerb ein besonderes Love-Birds-Menü entwickelt, wobei ihm Sara und sein Stammgast Luca helfen sollen. Dabei stellt sich heraus, dass sich beide bereits von einem verunglückten Tinder-Date vor ein paar Monaten kennen. Sara und Luca beschließen, dass das kein Hindernis ist und sie als platonische Freunde durchaus funktionieren können. Doch beim wochenlangen Testen des Liebesmenüs fliegen plötzlich auch wieder die Funken zwischen ihnen. Doch würden die temperamentvolle Sara und der ruhige Luca wirklich zusammenpassen?

Bei diesem Buch wäre eine Triggerwarnung angebracht, denn man bekommt nach wenigen Seiten unglaublichen Appetit auf italienisches Essen und wird definitiv seine Vorräte auf der Suche nach den passenden Zutaten durchwühlen. In die Gerichte verliebt man sich auf jeden Fall, aber ist das auch bei Sara und Luca so?
Julia Schuck hat nicht nur die Feel-Good-Küche drauf, sondern auch eine romantische Wohlfühlstory. Sara und Luca sind sympathische und authentische Hauptfiguren, die gerade ihre Quarter-Life-Crisis durchmachen und ihr Leben und ihre Zukunft neu sortieren wollen.
Während man der impulsiven Sara ihre Gefühle vom Gesicht ablesen kann, ist Luca eher der ruhige und zurückhaltende Part, der sein von Trauer gebeuteltes Herz nicht noch weiter verletzen möchte. Trotz aller Gegensätze ergänzen sich die beiden jedoch perfekt, auch wenn sie für diese Erkenntnis eine Weile brauchen.
La Famiglia ist nicht immer einfach und das ist auch eines der Hauptprobleme von Luca und Sara. Ob sie ihre Konflikte zwischen all den italienischen Leckereien lösen können, sollte man unbedingt selbst lesen.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2025

Gelungenes Finale

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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„Inferno – The Secrets of Dracon Rock“ von Vanessa Golnik ist der dritte und finale Band ihrer mitreißenden Urban Fantasy um Drachen und Magie.
Die Befreiung von Rowan und einigen anderen hat für die Rebellen ...

„Inferno – The Secrets of Dracon Rock“ von Vanessa Golnik ist der dritte und finale Band ihrer mitreißenden Urban Fantasy um Drachen und Magie.
Die Befreiung von Rowan und einigen anderen hat für die Rebellen harte Konsequenzen, denn die Gilde sucht nun noch stärker und rücksichtsloser nach ihrem Versteck. Schließlich sind Lys und ihre Freunde nun im Besitz von geheimem Wissen, welches bisher mit allen Mitteln vertuscht wurde. Währenddessen muss sich Lys mit dem Misstrauen und den offenen Anfeindungen innerhalb der Rebellen auseinandersetzen, die weder ihr noch den befreiten Drachenreitern trauen. Die Situation spitzt sich immer weiter zu und vielleicht ist die Gilde nicht der einzige Feind, den Lys und ihre Freunde haben.

Die Geheimnisse um Dracon Rock werden in diesem finalen Abschlussband endlich gelüftet und es sind noch einige mehr, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hätte. Vanessa Golnik schließt ihre Trilogie gelungen ab und es werden alle Fragen zufriedenstellend beantwortet.
Lys, aus deren Perspektive die gesamte Handlung erzählt wird, bleibt der absolute Mittelpunkt der Story. Sie muss ich nicht nur mit dem Misstrauen ihrer einstigen Verbündeten und ihrer alten Heimat auseinandersetzen, sondern wird auch noch mit schmerzhaften Wahrheiten aus der Vergangenheit konfrontiert. Die Tagebucheinträge ihres Vaters fand ich äußerst spannend und sehr berührend. Die permanenten Streitereien unter den Rebellen waren hingegen irgendwann nur noch nervig. Aber das waren sie für Lys und ihre Freunde auch, also konnte man sich gut in ihre Situation hineinversetzen.
Besonders gefallen hat mir auch die im Vergleich zu den ersten beiden Teilen engere Einbindung der Drachen, deren Geschichte hier noch interessanter wird. Die Auflösung konnte mich letztendlich überzeugen und der Showdown lässt die Spannung gegen Ende nochmal richtig ansteigen.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2025

Cinderella

Midnight Whispers
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„Midnight Whispers“ von Piper Rayne ist der dritte Band ihrer märchenhaften Dark Romance Reihe Midnight Manor.
Cinder ist seit dem Tod ihres geliebten Vaters den Schikanen ihrer bösen Stiefmutter und deren ...

„Midnight Whispers“ von Piper Rayne ist der dritte Band ihrer märchenhaften Dark Romance Reihe Midnight Manor.
Cinder ist seit dem Tod ihres geliebten Vaters den Schikanen ihrer bösen Stiefmutter und deren grausamen Töchtern ausgesetzt. Um in ihrem alten Zuhause wohnen zu dürfen, lässt sich Cinder als Dienstmädchen missbrauchen und arbeitet als Stripperin. Genau dort an ihrem Arbeitsplatz trifft sie auf Nero Voss, der noch vor kurzem mit einer ihrer Stiefschwestern verlobt war. Nero taucht immer wieder auf und macht Cinder ein unschlagbares Angebot. Sie darf bei ihm auf Midnight Manor wohnen, bis sie eine neue Bleibe gefunden hat. Was Cinder nicht weiß, Nero stalkt sie bereits länger und will, dass Cinder bei ihm bleibt. Trotz seiner Nachforschungen hat er ihr größtes Geheimnis aber noch nicht entdeckt. Und dies könnte alles ändern.

Mit ihrem düsteren Märchen Retelling sind Piper Rayne nun bei Cinderella angekommen und Cinders Stiefmutter und Stiefschwestern machen ihrem bösen Rollenklischee alle Ehre. Die finstere und bedrohliche Atmosphäre von Midnight Manor bleibt uns weiterhin erhalten, genau wie der übersinnliche Aspekt, der alle Neubewohner berührt.
Cin tut, was sie tun muss, um zu überleben und um sich ihr Zuhause zumindest auf irgendeine Art und Weise zu bewahren. Dafür geht sie freiwillig durch die Hölle und lässt sich Tag für Tag quälen. Ihr Innerstes ändert sich dadurch jedoch nicht und sie bewahrt sich ihr gutes Herz.
Nero ist von allen Brüdern der menschlichste, netteste und nahbarste. Dass aber auch dieser Sonnyboy äußerst dunkle Seiten hat, erfahren wir in seiner Geschichte. Ich war etwas überrascht von seiner Obsession und hätte mir dazu vielleicht noch etwas mehr Tiefe gewünscht.
Die Chemie zwischen Cin und Nero sprüht ab der ersten Sekunde vor Funken, so dass hier keine Zweifel bestehen. Der Club der Brüder ist Geschmackssache, aber offensichtlich passen Cin und Nero auch in dieser Hinsicht perfekt zusammen. Spannend wir es gegen auch, so dass es vor dem obligatorischen Happy End noch ein wenig Nervenkitzel gibt.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Familiengeheimnisse

This stupid Thing called Trust
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„This stupid Thing called Trust“ von J. Gerhardt ist der zweite und abschließende Teil ihrer Cambridge Dreams Dilogie.
Clara ist Hals über Kopf aus Cambridge geflohen und sucht Zuflucht in ihrer alten ...

„This stupid Thing called Trust“ von J. Gerhardt ist der zweite und abschließende Teil ihrer Cambridge Dreams Dilogie.
Clara ist Hals über Kopf aus Cambridge geflohen und sucht Zuflucht in ihrer alten Heimat Köln. Die Angst, dass Stellas und ihr Geheimnis ans Licht kommen könnte, versetzt sie in Panik. Sie weiß jedoch nicht, dass Alexander ihren Rollentausch längst durchschaut hat und nicht für Stella Gefühle hat, sondern für Clara. Deshalb reist er ihr auch spontan hinterher, als er erfährt, dass Clara nach Köln zurückgekehrt ist. Alexander will für ihre Liebe kämpfen und nicht mehr die Schachfigur seines Vaters sein. Als dieser jedoch einen schweren Herzinfarkt erleidet und die Familienfirma kurz vor dem Abgrund steht, muss er sich entscheiden, was er zu opfern bereit ist.

Man sollte den ersten Teil unbedingt gelesen haben, denn die Handlung setzt direkt nach dem Ende des Vorgängers an. Ich habe mich sehr gefreut, dass diesmal viel aus der Perspektive von Alexander erzählt wird, teils auch in Rückblenden, so dass man seine Gefühle und Beweggründe besser nachvollziehen kann. Der Schreibstil von J. Gerhardt liest sich leicht und flüssig und man ist schnell wieder in der Handlung drin.
Alexander nimmt in dieser zweiten Hälfte einen größeren Part ein und durch die Enthüllungen, dass er Claras Spiel schon länger durchschaut hat, bekommen die gesamten Ereignisse einen neuen Blickwinkel. Auch Clara mochte ich in dieser Fortsetzung lieber als im ersten Teil, auch wenn sie an die Nachforschungen über ein bestimmtes Geheimnis derart naiv und blind herangeht, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte.
Die Story bekommt einige Wendungen, die absolut konstruiert wirken, vor allem, wenn Fakten direkt vor der Nase komplett ignoriert werden. Der Unterhaltungsfaktor bleibt trotz allem bestehen und natürlich habe ich auch ein wenig mit Clara und Alex mitgefiebert, obwohl ihre Charaktere das sinnlose Drama zu lieben scheinen.

Mein Fazit:
Runder Abschluss und gern eine Leseempfehlung!

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