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Veröffentlicht am 18.12.2025

Toller Abschluss der Trilogie

Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe
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Mit "Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe" ist nun der letzte und abschließende Teil von Rena Rosenthals Trilogie erschienen. Ich selbst habe Band 1, aber nicht Band 2 gelesen und konnte so gut wieder ...

Mit "Der Eispalast - Entscheidung aus Liebe" ist nun der letzte und abschließende Teil von Rena Rosenthals Trilogie erschienen. Ich selbst habe Band 1, aber nicht Band 2 gelesen und konnte so gut wieder in die Geschichte hineinfinden. Aber ich denke, dass es auf jeden Fall wichtig ist, den Anfang der Geschichte zu kennen. So sind mir in diesem Teil denn auch immer wieder liebgewonnene alte Bekannte über den Weg gelaufen.
Die einzelnen Kapitel sind alle in der Ich- Form, jeweils aus der Sicht eines anderen Charakters, geschrieben und der Name steht jeweils als Überschrift darüber, so dass man auch nichts durcheinander bringt.
Hauptperson ist Julianna, die nach mehr als einem Jahr Abwesenheit zu ihrem Verlobten Leo zurückkehrt, um mit ihm die Eislaufhalle fertigzustellen und zu eröffnen. Leider läuft nicht alles wie geplant und der finanzielle Ruin droht. Julianna tut alles, um zu helfen. Sie geht sogar zusätzlich noch in die Ziegelfabrik um zu arbeiten. Derweil muss Nikolett, ihre Freundin aus der adeligen Oberschicht, ihre Mutter zu einer Jagdgesellschaft begleiten. Es kommt zum Eklat zwischen Nikolett und ihrer Mutter und die junge Frau zieht ihre Konsequenzen.
Dieser Roman, spannend bis zum Ende, hat mich , wie schon Teil 1, absolut abgeholt und begeistert! Es ist ein Gesellschaftsroman des angehenden 20. Jahrhunderts. Es gibt ein drei Klassen System. Unterschicht, Oberschicht ("Neureiche") und Adel. Hier kämpfen starke Frauen für ihre Rechte als Frauen, für die Ungerechtigkeiten, die durch die Standesunterschiede entstehen und für die Rechte der Arbeitnehmer.
All dies wurde ganz wunderbar in die Geschichte mit eingebaut. Es ist die Zeit, in der alles im Wandel ist. Die Autorin hat einen sehr klaren, gut verständlichen Schreibstil, sie bringt uns geschichtliche Hintergründe näher und lässt uns außerdem in die schillernde Welt des Eistkunstlaufs eintauchen. Im Anhang finden sich noch viele Informationen, u.A. zu Fiktion und wahren Begebenheiten.
Von mir eine begeisterte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Gelungenes Debüt

Alaska Die Fährte der Wölfe
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"Alaska - Die Fährte der Wölfe" ist der Debütroman der Autorin Jana Holler. Als erstes fällt wohl jedem das toller Cover ins Auge. Im winterlichen Hintergrund sieht man einen Hundeschlitten und im Vordergrund ...

"Alaska - Die Fährte der Wölfe" ist der Debütroman der Autorin Jana Holler. Als erstes fällt wohl jedem das toller Cover ins Auge. Im winterlichen Hintergrund sieht man einen Hundeschlitten und im Vordergrund einen wunderschönen Wolf (oder ist es womöglich ein Husky?) der den Leser direkt anschaut. Sehr intensiv. Gefällt mir außerordentlich gut!

Es geht um Helen, eine junge Frau aus Deutschland. Sie ist momentan an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem sie Entscheidungen treffen muss. Z.B., wie es mit ihrer Beziehung weitergehen soll. Alleine fliegt sie daher in den Urlaub nach Alaska, um Zeit für sich zu haben und Antworten zu finden. Im Hotel der Deutschstämmigen Susan und ihrem Sohn Jack verbringt sie unvergessliche Urlaubstage. Sie wird dort aufgenommen, wie eine gute Freundin. Die ebenfalls aus Deutschland stammende Hilda kümmert sich um die Schlittenhunde des Hotels. Beide Frauen haben auch direkt einen guten Draht zueinander.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und gut lesbar. Mit den Beschreibungen der tollen, ursprünglichen Natur Alaskas, sowie den abenteuerlichen Unternehmungen wie Hundeschlittenfahrt, Schneeschuhwanderung, einem Flug über die verschneiten Waldgebiete etc. hat mich die Jungautorin absolut abgeholt. Die Charaktere sind liebenswert und bei der Beschreibung der Huskys und deren Welpen möchte man direkt mit ihnen mitkuscheln! Auch kann ich Wölfe jetzt mit anderen Augen sehen.
Allerdings muss ich sagen, dass mir die "Suche nach Werten und Vorstellungen vom Leben" der Protagonistin viel zu kurz gekommen ist. Es hätte mir nicht gefehlt, wenn es nicht explizit auf dem Klappentext aufgeführt worden wäre! Aber, es ist ein Kurzroman. Wo sollte man das noch reinpacken? Dafür gibt es aber alte Familiengeheimnisse, die von Helen aufgedeckt werden.
Insgesamt hat mich das Buch von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten!

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Glaube * Liebe * Hoffnung

In den Scherben das Licht
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Das Cover dieses Buches war es nicht gerade, was mich danach hat greifen lassen. Es gefällt mir so gar nicht, passt aber optisch zu den vorangegangenen Werken der Autorin Carmen Korn. Ihre Jahrhundert ...

Das Cover dieses Buches war es nicht gerade, was mich danach hat greifen lassen. Es gefällt mir so gar nicht, passt aber optisch zu den vorangegangenen Werken der Autorin Carmen Korn. Ihre Jahrhundert Trilogie hatte mich seinerzeit absolut begeistert und so war ich sehr gespannt auf "In den Scherben das Licht", ein Roman, der in der Nachkriegszeit in Hamburg spielt.
Schauplatz ist das Haus der ehemaligen Volksschauspielerin Friede, das im Krieg zwar seine obere Etage verloren hat, jetzt, im Vergleich, aber noch sehr gut dasteht. Und so suchen zuerst Gert und dann Gisela, die beiden Minderjährigen, die ihre Familien verloren haben, in ihrem Keller Unterschlupf. Es bildet sich so etwas wie eine Freundschaft zwischen den Dreien. Im kalten Nachkriegswinter 1946 hilft man sich gegenseitig. In den folgenden Jahren wird aus der Wohngemeinschaft, der später auch noch Robert und Lulu angehören, fast so etwas wie eine Familie.
Die Autorin hat die damaligen Verhältnisse so authentisch beschrieben, dass ich mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte! Ich habe mit ihnen gefroren, gehungert und gehofft. Gehofft z.B. Gerts verschollene Schwester Barbara wiederzufinden. Friede, die früher wohl eher ein "leichtes" Leben führte, viel gefeiert u. gut gegessen hat und auch zwei Liebhaber gleichzeitig hatte, entpuppt sich als verantwortungsvoller Mensch und wird eine Art Ersatzmutter. Sie leidet unter der Schuld, nicht zu ihrer wahren Liebe Viktor, einem Juden, gehalten zu haben. Den, wohl nicht ganz sauberen Unternehmer Palutke, hatte sie seinerzeit nur eher ausgenutzt. Beide Männer haben den Krieg überlebt. Sie spielen zwar im Roman, nicht aber mehr in Friedes Leben eine Rolle. Der Roman ist so lebendig, da so vielfältige Charaktere auftauchen. Da ist z.B. Marta. Die Beiden verbindet eher eine Hassliebe. Oder der Professor, für den Gisela später arbeitet und in deren Leben auch noch einen wichtigen Platz einnimmt.
Alles in allem ist der Roman sehr interessant, spannend und geht zu Herzen. Für mich ein Highlight. Mit dem etwas eigenwilligen Schreibstil der Autorin komme ich sehr gut zurecht.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Tolle Fortsetzung

Kasino
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Endlich habe ich jetzt auch Band 2 der Kasino - Gesellschaftssaga von Martina Sahler und Heiko Wolz gelesen!

Nach "Alte Klassen neue Regeln" ist "Neues Spiel neues Glück" die Fortsetzung um die Geschichte ...

Endlich habe ich jetzt auch Band 2 der Kasino - Gesellschaftssaga von Martina Sahler und Heiko Wolz gelesen!

Nach "Alte Klassen neue Regeln" ist "Neues Spiel neues Glück" die Fortsetzung um die Geschichte der ersten weiblichen Croupière Claire im Kasino in Baden-Baden. Ich denke, dass es auf jeden Fall vorteilhaft ist, zuerst Band 1 zu lesen.

Es ist Claires zweite Saison in Baden-Baden. Ihr Chef ist verstorben und sein Sohn Edouard übernimmt die Geschäfte, was zunächst unklar ist und worüber alle Angestellten sich Sorgen machen. Wird es wie gewohnt weitergehen? Claude Duchamp, ein neuer Croupier, soll von Claire eingearbeitet werden. Neu in der Stadt sind Viktoria, Lehrerin, und ihre Schwester Sophie. Während Sophie nach einem geeigneten Ehemann Ausschau hält und ihren Vergnügungen nachgeht, gründet Viktoria den Verein "Junge Freiheit", in dem auch revolutionäres Gedankengut herrscht. Friedrich Leberecht, neuer Arzt in Baden-Baden, zu dem Claire sich Ende der letzten Saison noch so hingezogen fühlte, entpuppt sich jetzt als Besserwisser und Claire ist von ihrer Verliebtheit sofort geheilt. Was Theo, Claires väterlicher Freund und Viktoria verbindet und warum Sophie Claire aus dem Kasino mobben möchte ... lest unbedingt selbst!
Der Roman ist wieder so gut geschrieben und absolut spannend, geht es doch um Eifersucht, Neid, Missgunst, einen zurückliegenden Mord und den Fund einer (anderen) Leiche, um den Aufstand gegen die Obrigkeit (Politik), um Verkupplungsversuche, Liebe, um den Aufstieg und Fall einer jungen Frau und und und.
Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Wieder ein Highlight für mich!

Das Cover sieht übrigens genauso edel aus, wie bei Teil 1. Diesmal in grün und gold gehalten. Ein hilfreiches Figurenregister findet sich gleich vorne im Buch.

Absolute Leseempfehlung von mir!

(Unbezahlte Werbung)

martinasahler

heikowolz #kasinoneuesspielneuesglück

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Toller Cosycrime

Aurelia und die Jagd nach dem Glück
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Von Beate Maly habe ich zwar schon Romane gelesen, aber einen Cosy Crime bisher noch nicht. Da auf dem Cover von "Aurelia und die Jagd nach dem Glück" draufsteht, dass sie die 'Queen of Cosy Crime' ist, ...

Von Beate Maly habe ich zwar schon Romane gelesen, aber einen Cosy Crime bisher noch nicht. Da auf dem Cover von "Aurelia und die Jagd nach dem Glück" draufsteht, dass sie die 'Queen of Cosy Crime' ist, musste ich das natürlich nachholen. Dies ist der dritte von drei Teilen um Aurelia. Die ersten beiden kenne ich nicht, habe aber trotzdem wunderbar hineingefunden. Jeder Teil ist unabhängig voneinander lesbar.
Der historische Wien-Krimi spielt im Jahr 1872 während der Faschings Saison. Überall wird gefeiert und viele Leute geben sehr viel Geld für die Lotterie aus. Während dieser Zeit wird Freiherr von Sothen erschossen. Er galt als Lottokönig, hatte er bisher doch selbst viel Geld durch das Los-Glück und den Verkauf von Losanteilen verdient. Bei seinen Ermittlungen findet Oberinspektor Pokorny heraus, dass das Opfer ein schlechter Mensch war und viele Feinde hatte. Genauso seine Frau. Davon, dass es Wilderer waren, hält Pokorny nicht viel. Dann geschieht im Umfeld des Toten ein weiterer Mord, der auch aufgeklärt werden will. Die junge Gräfin Aurelia und ihr guter Spürsinn tragen maßgeblich zur Aufklärung bei. Sie ist verliebt in den Oberkommissar und auch er in sie. Beide wissen, dass diese Verbindung niemals sein darf ...
Die Autorin hat einen tollen, gut les- und verstehbaren Schreibstil. Einiges ist in (wienerischem oder Österreichischem?) Dialekt geschrieben, aber im Kontext auch für mich als Norddeutsche verständlich. Für mich klingt alles sehr authentisch und man erfährt sehr viel über die damaligen Gegebenheiten und Gesellschaftsordnungen bzw. Politik. Ich fand es interessant, alleine, wie schwer es für die Polizei war, an den Tatort zu gelangen und mit welch einfachen Mitteln gearbeitet wurde. Es ist also nicht nur ein Krimi, sondern auch ein Spiegel der Zeit und Gesellschaftsroman.
Besonders gut hat mir Pokorny gefallen, der sich aus der untersten Schicht hochgearbeitet hat und trotzdem nie die Schicht seiner Angebeteten erreichen wird.
Ich kann diesen spannenden Krimi uneingeschränkt empfehlen!

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