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Veröffentlicht am 10.11.2025

Spannend mit fiesem Cliffhanger

Die Tiefe: Versunken
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Drei Hobbytaucher wollen einen Schatz bergen. Sie bekamen einen Tipp, dass auf dem Grund der Ostsee ein Wikingerschiff läge, das ein Vermögen an Bord habe. Was sie vorfanden, das war eine vierköpfige Familie, ...

Drei Hobbytaucher wollen einen Schatz bergen. Sie bekamen einen Tipp, dass auf dem Grund der Ostsee ein Wikingerschiff läge, das ein Vermögen an Bord habe. Was sie vorfanden, das war eine vierköpfige Familie, die durch Schüsse ermordet wurde. Auf einer Jacht, die so gar nichts mit den Wikingern zu tun hat. Tom Engelhardt weilt derzeit in Spanien bei seinen Eltern. Eigentlich hat er noch einige Tage Urlaub. Als ihn aber der Anruf aus seiner Dienststelle erreicht, bricht er diesen sofort ab und eilt nach Hause.

"Die Tiefe Versunken" thematisiert zwei Mordfälle. Neben der Familie, die durch Schüsse aus dem Leben gerissen wurde, gibt es einen weiteren Tatort. Unklar ist allerdings, ob die beiden Fälle zusammenhängen. Die Kryptologin Mascha Krieger stößt aber auf Gemeinsamkeiten und die Ermittler müssen umdenken. Dass Frau Krieger mit Tom Engelhardt befreundet ist, wird nicht von allen Kollegen positiv aufgenommen.

Bisher las ich einige Bücher von Karen Sander und auch dieses konnte mich bestens unterhalten. Einzig der Cliffhanger bringt mich zum Abzug eines Sterns. Allen Lesern, die Spannung ohne übermäßiges Blutvergießen bevorzugen, empfehle ich das Buch.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Eine Hommage an die mutigen Frauen des 2. Weltkriegs

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Gwen arbeitet bei der BBC. Sie liebt Herausforderungen und interessiert sich sehr für den Einsatz mutiger Frauen im zweiten Weltkrieg. Ist es Zufall, dass sie zu diesem Thema ein Angebot bekommt? Ein Buch ...

Gwen arbeitet bei der BBC. Sie liebt Herausforderungen und interessiert sich sehr für den Einsatz mutiger Frauen im zweiten Weltkrieg. Ist es Zufall, dass sie zu diesem Thema ein Angebot bekommt? Ein Buch über die tapferen Damen des Widerstands zu schreiben? Nein, das kann nicht sein. Zumal auch ihre Großmutter oft von ihrer Zeit in Paris sprach.

Es gibt so viele Soldatenfriedhöfe und Kriegsgräberstätten in Europa. Immer wieder wird den Heldentaten der Gefallenen gedacht und das ist gut und richtig. Aber leider wird dabei der Mut vieler Frauen vergessen. Sie wurden von England aus nach Frankreich geschickt und mussten nach kurzer Zeit der Einarbeitung Sabotageakte zur Schwächung der Besatzer sicherstellen. Ständig lebten sie in Furcht um ihr Leben. Denunzianten gab es überall. Wer Feind oder Freund war, das wusste niemand.

„Wir dachten, das Leben kommt noch“ ist eine Hommage an die mutigen Frauen des Untergrunds. Elisabeth Sandmann führt den Leser in eine Vergangenheit, die leider nur selten thematisiert wird. Auch wenn mir bei dem Buch die Spannung fehlte, es ist ein wichtiges Zeugnis. So viele Frauen gehörten zum Widerstand. Sie kämpften gegen die Besatzung und ohne ihren Mut wäre das Ende des unsäglichen Krieges noch viele Monate hinausgezögert worden.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Für mich eine der besten Autorinnen, die Spannung garantiert

Blutbuße
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Wurde Charlotte Wretlind getötet, weil sie am Tag zuvor den jungen Mann am Empfang beleidigte? Oder steckt viel mehr dahinter als ein oberflächlicher Zwist? Klar ist, dass sie recht eingebildet war und ...

Wurde Charlotte Wretlind getötet, weil sie am Tag zuvor den jungen Mann am Empfang beleidigte? Oder steckt viel mehr dahinter als ein oberflächlicher Zwist? Klar ist, dass sie recht eingebildet war und meinte, mit ihrem Status überall die erste Geige zu spielen. Der Hoteldirektor erklärte den Ermittlern, dass Charlotte eine Woche bleiben wollte. Für den Nachmittag hatte sie eine Pressekonferenz einberufen. Dabei wollte sie ihr neues Projekt vorstellen. Den Abriss des alten Hotels auf Storlien und den Neubau eines Prachtbaus genau an dieser Stelle. Diese Immobilie sollte alles bisher dagewesene übertreffen. Es ging das Gerücht herum, dass sie selbst vor Bestechung nicht zurückschreckte.

Nicht nur das Geschehen, das im Zusammenhang mit dem bestialischen Mord an Charlotte Wretlind, ist Thema bei "Blutbuße" von Viveca Sten. Auch einen Blick zurück gibt es immer wieder. In das Jahr 1972 als eine Jugendliche ihre erste Anstellung in dem Hotel auf Storlien hatte. In welchem Zusammenhang die beiden Erzählstränge stehen, ist schnell klar. Jedoch gibt es einige Wendungen, die so nicht vorhersehbar sind. Was hat ihr Sohn mit dem Verbrechen an der Mutter zu tun. Welche Rolle spielt sein Patenonkel und hatte er vielleicht ein Verhältnis mit Charlotte?

Die Bücher von Viveca Sten lese ich gerne und auch dieses konnte mich begeistern. Wobei mir der Schluss dann doch zu langgezogen war. Hier hätten einige Seiten weniger der Spannung keinen Abbruch getan.

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Veröffentlicht am 25.10.2025

James Bond lässt grüßen

Kälter
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Während der „stummen“ Monate gibt es nur zwei Polizisten auf Amrum. Es passiert nichts, wenn die Gäste die Insel verlassen haben. Falls dann doch mal Verstärkung benötigt wird, sind die Kollegen vom Festland ...

Während der „stummen“ Monate gibt es nur zwei Polizisten auf Amrum. Es passiert nichts, wenn die Gäste die Insel verlassen haben. Falls dann doch mal Verstärkung benötigt wird, sind die Kollegen vom Festland rasch vor Ort. Das galt immer, bis ein Einheimischer ermordet wird. Niemand weiß warum aber Luzy und Jörgen ahnen bald, worum es geht. Sie ma„chen sich auf die Suche nach den Mördern und geraten in eine Falle. Nur Luzy weiß, er die Täter sind und warum sie die Insel gerade jetzt besuchten.

„Kälter“ ist ein Agententhriller, der seinen Namen verdient hat. Die Hauptperson Luzy wird immer wieder mit Gefahren konfrontiert, die kaum zu bewältigen sind. Für mich waren die Darstellungen rund um den Mauerfall gelungen. Versetzten sie mich doch in die Zeit um 1989 und ja, das freudige Gefühl konnte ich erneut wahrnehmen. Luzy ist eine Agentin, die für meine Begriffe zu rigoros agiert. Sie meistert sämtliche gefährlichen Situationen mit Bravour und todesmutig. Das war mir zuweilen dann doch zu viel „James Bond“.

Mein erstes Buch von Andreas Pflüger hat mich gut unterhalten. Spannend war es allemal und die historischen Fakten fand ich interessant.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Ein Krimi, den man nicht immer bitterernst nehmen sollte

Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum
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Angela und Achim sehnen sich nach ihrem Zuhause. Nein, es war keine gute Idee, dass sie die Einladung der Obamas annahmen, bei ihnen das Weihnachtsfest zu verleben. Viel zu heiß war es und nun ja, Barack ...

Angela und Achim sehnen sich nach ihrem Zuhause. Nein, es war keine gute Idee, dass sie die Einladung der Obamas annahmen, bei ihnen das Weihnachtsfest zu verleben. Viel zu heiß war es und nun ja, Barack und Michelle dann doch zu verliebt. Angela und Achim lieben sich zwar auch, aber das Körperliche nimmt bei ihnen keinen ersten Platz mehr ein. Kaum zuhause mussten sie schlucken. In ihrem Kamin steckte ein toter Weihnachtsmann. Der herbeigerufene Kommissar Hannemann und die Pathologin sind keine Hilfe. Die träumen von ihrem Liebesurlaub im Hotel und nehmen die Ermittlungen auf die leichte Schulter.

"Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum" war mein erstes Buch der Reihe. Schon das Cover ließ mich erahnen, dass ich keinen spannenden Thriller erwarten sollte. Und ich hatte recht. Es ist ein solider Krimi, der durch einige Aussagen über Frau Merkel und ihre politische Vergangenheit mäßig interessant ist. Es gibt einige Verdächtige und die Überführung des Täters habe ich so nicht erwartet. Was mir allerdings sehr gut gefiel, das war die perfekt vorgetragene Lesung durch Jana Spier. Schon dafür gebe ich vier Sterne. Ich habe ihre Darbietung genossen und bin mir sicher, dass nur sie die Bücher über „Miss Merkel“ so unterhaltsam rüberbringen kann.

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