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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2018

Schade! Ich hatte mir von dem Buch deutlich mehr versprochen

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Nic kommt nach 10 Jahren wieder zurück in ihren Heimatort, um das Haus ihres Vaters zu verkaufen, da das Geld dringend für seinen Heimaufenthalt benötigt wird. Vor 10 Jahren hat sie nach dem Verschwinden ...

Nic kommt nach 10 Jahren wieder zurück in ihren Heimatort, um das Haus ihres Vaters zu verkaufen, da das Geld dringend für seinen Heimaufenthalt benötigt wird. Vor 10 Jahren hat sie nach dem Verschwinden ihrer besten Freundin den Ort Hals über Kopf verlassen. Damals gab es wilde Spekulationen und Verdächtigungen, denn Corinne konnte nicht gefunden werden. Jetzt verschwindet wieder ein Mädchen aus der Nachbarschaft und die Verdächtigungen und Gerüchte bekommen neue Nahrung.

Nach dem Beginn mit Tag 1 springt die Erzählung 14 Tage zurück auf Tag 15 und von da bewegen wir uns rückwärts wieder zu Tag 1. An sich finde ich das eine gute Idee, wenn dadurch auch Spannung erzeugt worden wäre. Leider kommt die Geschichte aber erst ab Tag 3 in Schwung. Dazwischen gibt es Beschreibungen des Tagesablaufs, Dialoge mit anderen Bewohnern oder Nic verliert sich in Erinnerungen. Natürlich kann man aufgrund der einen oder anderen Information spekulieren was damals passiert ist, aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht dazu animieren.

Auch konnte ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr flott lesen.

Insgesamt konnte mich das Buch trotz des guten Ansatzes nicht wirklich fesseln oder überzeugen, daher kann ich nur 2 ½ Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 02.07.2017

Sehr seichter Provence-Krimi mit wenig Spannung

Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
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Bei Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild handelt es sich um Band 4 der Reihe um die Kommissarin Isabelle Bonnet. Für mich war es die erste Begegnung mit Isabelle und es wird wohl auch meine ...

Bei Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild handelt es sich um Band 4 der Reihe um die Kommissarin Isabelle Bonnet. Für mich war es die erste Begegnung mit Isabelle und es wird wohl auch meine letzte sein.
Ich habe mich auf einen spannenden Krimi mit französischem Flair gefreut. Und mit einer spannenden Verfolgungsjagd beginnt das Buch auch. Nicht nur, dass dieser Prolog fast wörtlich in der Mitte des Buches wiederholt wird auch die Spannung lässt danach abrupt nach. Mittendrin schöpfte ich nochmal Hoffnung, aber das Vergnügen war nur kurz. Zum Ende kam dann doch noch etwas Spannung mit einer interessanten Wendung des Geschehens auf.
Gefallen hat mir, dass es eine Madame Commissaire ist, die in der Provence ermittelt, und dass sowohl ihre Methoden als auch die „Arbeitszeiten“ unorthodox sind. Das Privatleben nimmt mir persönlich allerdings einen zu großen Teil der Geschichte ein.
Sympathisch ist der Charakter des etwas tollpatschigen Assistenten, aber leider wird das so oft erwähnt, dass es seinen Reiz verliert.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die eingestreuten französischen Worte und Redewendungen geben dem Ganzen noch einen besonderen Pfiff.
Ein Krimi muss nicht blutig sein, um mich zu fesseln, aber er sollte schon von Anfang bis Ende einen Spannungsbogen haben. Dies war hier leider nicht der Fall, so dass ich nur 2,5 von 5 Sternen vergebe.

Veröffentlicht am 05.09.2025

Hexenwerk

Teufel, tanz mit mir!
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Der Klappentext las sich vielversprechend und ließ mich auf einen spannenden Krimi mit Bezug auf alte Sagen hoffen. Leider konnte dieser vierte Band aus der Reihe mit dem Bozner Ermittler Filippo Magnabosco ...

Der Klappentext las sich vielversprechend und ließ mich auf einen spannenden Krimi mit Bezug auf alte Sagen hoffen. Leider konnte dieser vierte Band aus der Reihe mit dem Bozner Ermittler Filippo Magnabosco und seiner Partnerin Carmela Pasqualina meine Erwartung gar nicht erfüllen.

Zum einen fand ich die Auszüge zu den ehemaligen Hexenmeistern zu lang, zum anderen die Geschichte mit der 400 Jahre alten Frau nur absurd.

Außerdem stand bei den Ermittlern das Privatleben zu sehr im Vordergrund. Eigentlich mag ich es, wenn auch das Privatleben einen Part im Krimi bekommt, das macht die Kommissare menschlicher, aber hier war es mir eindeutig zu viel davon und zu wenig wirkliche Ermittlungsarbeit.

Wirkliche Spannung kam bei mir zu keiner Zeit auf, so dass ich für diesen Krimi nur 2 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Zu viele Alleingänge

Gehe mit den Toten
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Ein Großindustrieller wird ermordet aufgefunden. In seinem Jagdhaus macht die junge Kripobeamtin Lara Plank eine ungewöhnliche Entdeckung. Aufgrund eines Zeitungsartikels gerät sie in die Schusslinie der ...

Ein Großindustrieller wird ermordet aufgefunden. In seinem Jagdhaus macht die junge Kripobeamtin Lara Plank eine ungewöhnliche Entdeckung. Aufgrund eines Zeitungsartikels gerät sie in die Schusslinie der Öffentlichkeit und soll sich auf Anweisung ihres Vorgesetzten erstmal bedeckt halten. Allerdings denkt sie nicht im Traum daran und ermittelt auf eigene Faust mit einem Ex-Kollegen fröhlich weiter. Dabei hält sie sich weder an Anweisungen, noch an irgendwelche Gesetze oder Vorschriften.

Mit Lara Plank und ihrem Aktionismus konnte ich nicht warm werden. Sorry, aber das sind mir zu viele Alleingänge und Zufälle. Die Geschichte wirkt auf mich ziemlich konstruiert. Für einen Thriller fehlte es mir zudem an Spannung.

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Hat mir nicht gefallen

Die Bücherhexen
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Mir hat die Idee des Buches gefallen: Bücherhexen, die nicht nur die Bücher, sondern auch die jungen Leser vernichten möchten und als Gegenspieler drei lesebegeisterte Jungs, die das mit allen Mitteln ...

Mir hat die Idee des Buches gefallen: Bücherhexen, die nicht nur die Bücher, sondern auch die jungen Leser vernichten möchten und als Gegenspieler drei lesebegeisterte Jungs, die das mit allen Mitteln verhindern wollen.

Leider hat mir die Umsetzung so gar nicht gefallen. Ich habe von Beginn an mit dem Schreibstil zu kämpfen gehabt. Lange und teilweise sehr verschachtelte Sätze störten meinen Lesefluss. Viel nerviger fand ich aber die ständige direkte Anrede. Je öfter ich „lieber Leser“ las, desto mehr ging es mir auf die Nerven.

M. E. machen es nicht nur der schwerfällige Schreibstil, sondern auch einige bei Kindern eher ungebräuchliche und daher erklärungsbedürftige Wörter eher zu einem Buch für Erwachsene. Gerade Kinder achten auch auf Kleinigkeiten, so wird einigen sicher auch die Diskrepanz zwischen der Hexe auf dem Cover und der Beschreibung im Buch.

Aus den o. g. Gründen kann ich trotz der guten Grundidee leider nur zwei Sterne vergeben.

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