Humorvoll wie eh und je
Prost, auf die FischerAuch der 12. Fall von Tischler, Fink und Co. (Resi natürlich nicht zu vergessen ) ist wieder sehr gelungen. Die Geschichte, die die Leser schon zum wiederholten Mal nach Brunngries einlädt, lebt auch diesmal ...
Auch der 12. Fall von Tischler, Fink und Co. (Resi natürlich nicht zu vergessen ) ist wieder sehr gelungen. Die Geschichte, die die Leser schon zum wiederholten Mal nach Brunngries einlädt, lebt auch diesmal weniger von brutaler Spannung als vielmehr von scharfem Witz, liebevoll gezeichneten Figuren und bayerischem Lokalkolorit. All diese Punkt machen ihn super amüsant und einfach angenehm zu lesen.
Die einzelnen Charaktere sind auch hier an einigen Stellen wieder wundervoll überzeichnet, ohne völlig in Karikaturen überzugehen. Besonders das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Charakteren und ihren Macken ist schön mitzuerleben. Besonders hat mich auch gefreut, dass Fink immer mehr aus sich herausgeht und auch mal Kontra gibt.
Der Kriminalfall selbst ist solide konstruiert und bietet einen guten Rahmen, auch für die unterschiedlichen Nebenschauplätze, die sich auch schon in früheren Bänden voranentwickelt haben.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass es sich auch beim 12. Prost um einen sehr unterhaltsamen, angenehm zu lesenden Krimi mit Charme, Wortwitz und bayerischem Flair handelt und dass auch nach der Lösung des Falls noch einige offene Enden bleiben, die es in den nächsten Bänden weiterzuverfolgen gilt.