Schöner Auftakt einer unterhaltsamen Cozy-Crime-Reihe mit Geisterelementen
The Morrisey Mysteries 1. Ein Mord in 3BIm Mittelpunkt der Geschichte steht Meg Dawson, die nach einem gescheiterten Karriereschritt einen Neuanfang in der Stadt, eben sogar im Gebäude ihrer Kindheit wagt. Nur um sich dann kurz darauf mitten ...
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Meg Dawson, die nach einem gescheiterten Karriereschritt einen Neuanfang in der Stadt, eben sogar im Gebäude ihrer Kindheit wagt. Nur um sich dann kurz darauf mitten in einem Mordfall wiederzufinden, in dem sie zusammen mit ihrer Geisterfreundin Ripley zu ermitteln beginnt.
Scott gelingt es, Meg sympathisch, nahbar und humorvoll zu zeichnen und auch ihr Talent Geister sehen und sich mit ihnen unterhalten zu können, schön einzubetten. Die Bewohner der anderen Apartments ( gerade Megs Freund aus Kindheitstagen; Laurie) sorgen für zusätzliche Wärme, aber auch für genügend Chaos, um die Handlung lebendig zu halten.
Der Kriminalfall ist voller Verwicklungen, die stückchenweise ans Licht kommen, nie aber unnötig brutal oder düster, sondern ganz im Stile des Cozy Crime, angenehm zu lesen. Das Buch lebt eher von cleveren Dialogen, Feingefühl für zwischenmenschliche Beziehungen und einer wachsenden Spannung, die bis zum Schluss trägt. Auch wenn ich persönlich zwischendrin die Menge an Verdächtigen, die immer wieder ( teils leider auch etwas "wie aus dem Nichts") neu eingeführt wurden, etwas "over the top" fand. Aber dadurch blieb natürlich die Geschichte auch spannend, weil immer wenn man das Gefühl hatte ganz nah dran zu sein, eben ein neuer Handlungsstrang den Alten überlagerte.
Insgesamt ein gelungener Auftakt, der Lust auf die weiteren Übersetzungen der anderen Fälle macht.