Ein neuer Fall für Lili und Max
Raub in der Wiener WerkstätteBei einem Einbruch wird diesmal nicht nur ein wertvolles Collier gestohlen sondern auch die Hausherrin ermordet. Was zuerst wie eine Eskalation einer Einbruchsserie aussieht, entwickelt sich bei den Ermittlungen ...
Bei einem Einbruch wird diesmal nicht nur ein wertvolles Collier gestohlen sondern auch die Hausherrin ermordet. Was zuerst wie eine Eskalation einer Einbruchsserie aussieht, entwickelt sich bei den Ermittlungen von Max von Krause immer mehr zum Familiendrama.
In diesem dritten Fall rund um Max von Krause und Lilli Feigl erleben wir wieder einmal, dass es hinter vornehmen Fassaden oft Abgründe gibt, und nicht alle glücklich sind, nur weil sie Geld haben. Die Wiener Werkstätte spielt dieses Mal nur eine Nebenrolle, da vermutet wird, dass dort das Diebesgut der Einbrüche in Einzelteile zerlegt wiederverwertet wird.
Wir erfahren wieder mehr aus Lilis privaten Umfeld, denn ihr Exverlobter Oskar wurde aus dem Gefängnis entlassen und versucht Lili und ihren Vater sofort notfalls auch gewaltsam wieder für seine kriminellen Machenschaften einzuspannen.
Ich mochte das Buch wieder gerne, auch wenn die Situation, dass Lili eigentlich aus kriminellen Verhältnissen kommt immer noch nicht so richtig aufgelöst wurde. Was mich diesmal etwas gestört hat war, dass es wiederholt Erläuterungen zu einzelnen Charakteren, wie z.B. Lilis Nachbarin Grete, gab. Da hätte mir ein einmaliges Erwähnen gereicht, ich denke auch Quereinsteiger brauchen solche Informationen nur einmal.
Ansonsten aber war es wieder ein interessanter Krimi, in dem man einiges über die Zeit im kaiserlichen Wien erfahren hat. Von daher eine Leseempfehlung.