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Veröffentlicht am 03.05.2026

aufstehen

Die Sterne von St. Pauli – Zwei Frauen, die Musik und der Beat der Freiheit
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Abby und Stu leben mittlerweile zusammen in St. Pauli. Doch dann stirbt er plötzlich und Abby ist alleine. Zur gleichen Zeit kommt auch Sofia in Hamburg an und kommt bei Abby unter. Sie versucht dieser ...

Abby und Stu leben mittlerweile zusammen in St. Pauli. Doch dann stirbt er plötzlich und Abby ist alleine. Zur gleichen Zeit kommt auch Sofia in Hamburg an und kommt bei Abby unter. Sie versucht dieser zu helfen, hat aber selber Probleme im Westen so richtig anzukommen. Immer mehr merkt sie wie unterschiedlich die Menschen doch mittlerweile in den beiden deutschen Staaten ticken.

Wir erfahren nun also, wie es mit Abby und den Beatles weitergeht. Denn diese bleiben ein zentrales Thema in ihrem Leben, auch nach Stus Tod. Und parallel dazu geht auch Sofias Geschichte weiter, die sich nun mit Abbys vereint. Ich muss sagen, an manchen Ecken liefen mir die beiden Handlungsstränge zu sehr nebeneinander. Das hat mir manchmal das Gefühl gegeben, dass die Geschichte nicht ganz rund ist. Gerade Sofia wirkt je nachdem völlig unterschiedlich und diese zwei Personen haben für mich einfach nicht so richtig zueinander gepasst. Abby dagegen kommt durch Stus Tod komplett aus den Tritt und findet kaum einen Weg aus der Trauer heraus. Wovon sie in dieser Zeit lebt, war mir ein wenig schleierhaft, da sie ja laufende Ausgaben hat.

Am Ende findet sich dann alles zusammen und auch die Schlußszene hat mir wieder sehr gut gefallen. Allerdings hätte das Ende für mich auch wenig weniger offen sein können. Ich hätte gerne noch mehr aus der Zeit gelesen, in der Abby und Sofia es endlich schaffen an einem Strang zu ziehen.

Ich kann das Buch trotzdem empfehlen. Es ist sehr atmosphärisch und hat Spaß gemacht beim Lesen.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

interessante Lektüre

Die Eloquenz der Computer
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AI ist derzeit wohl das größte Thema in der Computer Entwicklung. Johannes Oster versucht in diesem Aufsatz nun die Technik dahinter zu erklären, aber auch wo die Chancen aber auch Risiken beim Einsatz ...

AI ist derzeit wohl das größte Thema in der Computer Entwicklung. Johannes Oster versucht in diesem Aufsatz nun die Technik dahinter zu erklären, aber auch wo die Chancen aber auch Risiken beim Einsatz dieser Technik liegen.

Das Buch lässt sich an sich gut lesen, allerdings sollte man schon grundlegende Ahnung von Computern und ihrer Art zu arbeiten haben. Da dieses Buch wohl ein Teil der Wiener Vorlesungen ist, ist hier das Zielpublikum aber auch klar definiert. Einsteiger in dieses Thema werden hier nicht glücklich werden.

Ich fand das Buch interessant, auch wenn ich nicht immer ganz folgen konnte. Aber es ist ein guter Baustein in meinem Wissen zu AI.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Familie

Schneezauber in Winterbury
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Imogen scheint ein erfolgreiches Leben zu führen, toller Job, ein Hund und eine liebende Familie. Was aber niemand weiß ist, dass das alles eine Lüge ist. Imogens Mutter lehnt sie ab und Imogen fürchtet ...

Imogen scheint ein erfolgreiches Leben zu führen, toller Job, ein Hund und eine liebende Familie. Was aber niemand weiß ist, dass das alles eine Lüge ist. Imogens Mutter lehnt sie ab und Imogen fürchtet nichts so sehr wie Weihnachten. Als sie eines Tages bei der Arbeit unter anderem auch wegen des übergriffigen Verhaltens ihrer Mutter zusammenbricht und in den Zwangsurlaub geschickt wird, bietet ihr ihre Lieblingskundin Dorothy an, bei sich in ein Cottage zu ziehen und dort ein wenig auszuspannen. Was Imogen nicht weiß ist, dass hinter Dorothys Verhalten noch viel mehr steckt.

Ich habe das Buch wieder gerne gelesen. Lange Zeit tappt man im Dunkeln, was Imogen und Dorothy denn nun wirklich verbindet, aber man kommt als Leser langsam, aber sicher drauf. Die Auflösung gibt es aber erst relativ spät im Buch. Irgendwie hatte ich auch am Ende ein wenig das Gefühl, dass die Geschichte noch ein paar mehr Seiten vertragen hätte um wirklich rund zu werden.

Aber das Ambiente und das Gefühl in dem kleinen Ort, in dem Dorothy mit ihrer Familie lebt, hat mich wieder ein wenig träumen lassen. Das kleine Cottage, in dem Imogen ihre Tage verbringt würde mir auch für einen Urlaub gefallen. Daher kann ich das Buch wieder empfehlen, es bringt ein wenig Weihnachtsvorfreude und auf jeden Fall ein paar schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

weiter mit den Wunderweibern

Die Wintergarten-Frauen. Die Sehnsucht brennt
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Die Wunderweiber des Wintergarten Varietés sind Dank Nina von Veltheim immer noch erfolgreich, doch nach und nach wird es immer schwieriger Gute Nummern für das Programm zu finden, besonders, als die Wirtschaftskrise ...

Die Wunderweiber des Wintergarten Varietés sind Dank Nina von Veltheim immer noch erfolgreich, doch nach und nach wird es immer schwieriger Gute Nummern für das Programm zu finden, besonders, als die Wirtschaftskrise das Budget vieler schrumpfen lässt und ein Besuch immer kostspieliger wird.

Auch das gesellschaftliche Zerwürfnis wird immer deutlicher spürbar und id epolitische Entwicklung macht auch vor den Varieté nicht halt. So muss sich Nina immer mehr um das Fortbestehen ihrer Truppe sorgen. Und auch privat läuft vieles nicht mehr rund und shl Nina als auch Jenny müssen sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen und damit abschliessen.

Mir hat der zweite Band der Wintergarten Trilogie gut gefallen. Anfangs scheint alles rund zu laufen, aber dann häufen sich die Probleme. Wie immer in den Büchern der Autorin möchte ich die Figuren schütteln, die alle nur sehr schlecht in der Lage sind zu kommunizieren und lieber mauern als sich mit dem Partner auszusprechen. Glücklicherweise findet sich aber für die meisten Probleme dann doch immer noch eine Lösung.

Charlotte Roths Sprachstil ist wie immer sehr markant und manchmal vielleicht auch ein wenig sperrig. Da ich das aber kenne, lasse ich mich auch immer bewusst genau darauf ein. Sie hat es aber auf jeden Fall geschafft das Berlin am Ende der zwanziger und Beginn der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts lebendig werden zu lassen.

Von mir daher eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Serienmord?

Grüne Mark und Weißer Tod
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Als ein erwürgter Mann in Graz auftaucht, neben ihm blaue Glasscherben, misst Untersuchungsrichter Franz Stalhbauer dem noch keine Relevanz zu. Doch bei einem zweiten, ebenfalls erwürgten Totenwerden die ...

Als ein erwürgter Mann in Graz auftaucht, neben ihm blaue Glasscherben, misst Untersuchungsrichter Franz Stalhbauer dem noch keine Relevanz zu. Doch bei einem zweiten, ebenfalls erwürgten Totenwerden die gleichen Scherben gefunden und damit scheint es sich hier um einen Serienmörder zu handeln. Doch wo liegt die Gemeinsamkeit? Auch Freund Dr. Titus Pyrner kann zuerst nicht weiterhelfen, doch dann entdecken sie die Herkunft des Glases und alles führt sie zu eine Lungenheilanstalt im Wiener Wald.

Dies ist bereits der zweite Band, in dem die Freunde gemeinsam ermitteln. Wobei sie dabei nicht alleine unterwegs sind, die beiden Verlobten Resi und Salome mischen eifrig mit und bringen sich damit in Gefahr. Und auch Anton Meisl, Stahlbauers Polizeiagent, untersucht die Fälle, allerdings eher in Konkurrenz zu Stahlbauer als gemeinsam mit ihm.

Mich hat es nicht gestört, dass es bereits der zweite Band der Reihe ist, ich denke, ich habe nichts wichtiges verpasst. Im Gegenteil, für mich hat sich dieser Band eher gelesen wie ein erster Band, da das Verhältnis zwischen Stahlbauer und Meisl wirklich noch sehr schlecht ist und die Geschehnisse des Buches wohl dazu führen, dass sich dieses Verhältnis jetzt bessern könnte.

Franz und Titus sind sehr unsichere Männer, die mit ihrer Herkunft, ihrem Aussehen und dem Verhältnis zu den Eltern hadern. Und irgendwie wirkten die beiden auch ein wenig unkoordiniert was die Ermittlungen betrifft. Dagegen sind die beiden Frauen sehr patent und die eigentlichen Heldinnen des Buches.

Ich mochte das Buch gerne und werde einem weiteren Band noch eine Chance geben. Ich denke, wenn sich die Chemie zwischen den Protagonisten noch mehr verschiebt und es mehr ein miteinander, statt eines gegeneinander wird, verschwinden auch die teilweise etwas zähen Phasen, in denen die Herren sich Gedanken darüber machen, was die anderen wohl jeweils über sie denken.

Von daher kann ich das Buch durchaus empfehlen.

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