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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2025

Magie, Mord und düstere Stimmung

Blackspell
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Als Edens Vater stirbt, kommt sie widerwillig zurück in ihr Elternhaus. Dort quälen sie wirre Träume von einem toten Mädchen und seltsamen Motten, in denen auch die beiden Söhne und die Tochter der reichen ...

Als Edens Vater stirbt, kommt sie widerwillig zurück in ihr Elternhaus. Dort quälen sie wirre Träume von einem toten Mädchen und seltsamen Motten, in denen auch die beiden Söhne und die Tochter der reichen Nachbarn auftauchen. Nur zu gern würde Eden dem Anwesen den Rücken kehren, doch das Testament ihres Vaters ist an Bedingungen geknüpft. Sie muss fortan die Wyndhouse Academy besuchen und dort ihren Abschluss machen, um das Millionenerbe zu erhalten. Doch nicht nur die drei Sprösslinge aus reichen Haus sind dort Schüler. Als Eden mitbekommt, dass das Mädchen aus ihren Träumen ebenfalls Schülerin war, ermittelt sie auf eigene Faust. Doch sie muss auch feststellen, dass diese Academy keine normale Bildungseinrichtung ist. Warum hat sie selbst aber keine magischen Fähigkeiten?

Ich hatte vorab die Leseprobe zum Buch gelesen und die hat mir wirklich gut gefalllen. Ziemlich düster mit Gänsehautmomenten, aber auch etwas verwirrend. Da musste ich weiterlesen. Optisch ist das Buch auch so richtig gut gelungen. Gerade der Gesichtsausdruck auf dem Cover spiegelt ganz gut die Stimmung im Buch. Ich fand sie leicht beängstigend. Verwirrt war dann auch Eden, die Protagonistin, deren Leben gerade nicht so gut gelaufen ist und die nun durch zwei Jahre an der seltsamen Wyndhouse Academy die Chance auf ein großes Vermögen hat. Die meisten Entscheidungen, die sie trifft sind nachvollziehbar. Einiges sind auch sehr sehr riskant. Die Warnungen ihres Vaters ignorierend begibt sie sich in die Nähe der Personen, von denen sie sich fernhalten soll. Das Mädchen aus ihren Träumen war nur das erste Opfer. Wenn ich längst vor Angst aufgegeben hätte, stochert Eden weiter. Die Autorin schafft es, eine sehr düstere Atmosphäre zu erzeugen. Nur die Momente mit Edens Freundinnen sind etwas fröhlicher.

Ein ganz großes Rätsel rankt sich nicht nur um verschwundene Schüler, sondern auch um Edens magischen Fähigkeiten. Allein um das alles aufzudecken, lohnt es sich, das Buch zu lesen. Allerdings hatte ich ein paar Abschnitte, die sich doch etwas in die Länge zogen. Ich fühlte mich auch manchmal etwas zu sehr in eine Richtung gelenkt und fragte mich oft, ob das nicht zu offensichtlich wäre. Das Ende hat mich dennoch überrascht. Dafür gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Tolle Fantasy, die etwas braucht, bis sie einen packt

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Rhya entgeht nur knapp ihrer Hinrichtung, als der vermeintlich feindliche General Scythe sie entführt und damit rettet, nachdem er die mysteriösen Zeichnungen auf ihrer Brust entdeckt hat. Doch was will ...

Rhya entgeht nur knapp ihrer Hinrichtung, als der vermeintlich feindliche General Scythe sie entführt und damit rettet, nachdem er die mysteriösen Zeichnungen auf ihrer Brust entdeckt hat. Doch was will der geheimnisvolle Fremde, der sein Gesicht verbirgt von ihr, halb Fae, halb Mensch und damit Geächtete? Schnell wird klar, dass Rhya eine besondere Kraft in sich trägt, die sie jedoch nicht kontrollieren kann. Doch es ist nicht nur ihre Fähigkeit, den Wind zu rufen, für die sich Scythe interessiert. Zwischen den beiden entstehen Gefühle, die jedoch dem Kampf, den die beiden führen müssen im Weg stehen.

The Wind Weaver ist der erste Band einer Romantasy-Trilogie. Dass das Buch ein Auftakt zu einer längeren Geschichte ist, merkt man ihm schon ein bisschen an. Nach einem abrupten, spannenden Einstieg dauert es etwas, bis die Autorin mehr Informationen herausrückt. Das Worldbuilding ist ganz gut gelungen, zieht sich aber etwas. Ebenso erging es mir mit der Entwicklung der romantischen Gefühle, die zwar schnell auftauchen, aber kaum ausgelebt werden, da es hier einige Hindernisse gibt. Zudem spielt ein geheimnisvoller dritter in dem Bunde eine zunächst eher zwielichtige Rolle. Gerade diese Tatsache, hat mich aber wieder neugierig gemacht. Hier liegen einige Geheimnisse in der gemeinsamen Vergangenheit der beiden männlichen Protagonisten, die sich nicht wohlgesonnen zu sein scheinen. Rhya bleibt mir an manchen Stellen fast zu passiv, ist auch oft unsicher und ihre Elementarkräfte kann sie zunächst kaum kontrollieren. Auch hier muss man etwas Geduld haben. Oft verstrickt sich die Autorin im Mittelteil in Beschreibungen und Nebenerzählungen, die ich jetzt nicht so wichtig für die Entwicklung der Protagonist*innen fand.

Der Schreibstil passt jedoch zur Welt, die eher mittelalterlich anmutet. Sehr gut bringt sie rüber, dass eine gewisse Gefahr droht und gerade zum Ende hin, wird es endlich richtig spannend und gefährlich. Es geht alles wesentlich schneller voran und die Brutalität vom Anfang taucht wieder auf. Leider war es mir zwischendurch eben zu langatmig manchmal. Auch die Magie ist nichts wirklich Neues. Insgesamt ist es ein schöner Auftakt, wobei ich von Band zwei noch etwas mehr Wumms erwarte. Noch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Schönes Konzept mit tollen Tiergeräuschen

tiptoi® - Kennst du diese Tiergeräusche?
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Mit "Kennst du die Tiergeräusche" habe ich nun erste Erfahrungen mit dem Konzept des Tiptoi-Stiftes gemacht. Bisher hatte ich den Stift nur kurz an einer Demo-Station in einem Spielwarenladen ausprobiert. ...

Mit "Kennst du die Tiergeräusche" habe ich nun erste Erfahrungen mit dem Konzept des Tiptoi-Stiftes gemacht. Bisher hatte ich den Stift nur kurz an einer Demo-Station in einem Spielwarenladen ausprobiert. Nach dem Testen finde ich den Tiptoi-Stift richtig toll für Kinder, um sich selbst mit Büchern zu beschäftigen. Vor allem Kinder, die noch nicht lesen können, können sich hier die Infos holen, die sie interessieren, Lieder anhören und witzige Spiele machen, die mit dem Buchinhalt zusammenhängen.

In "Kennst du die Tiergeräusche" finden sich über 200 Tiere und ihre Laute. Sie sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, z.B. Bauernhoftiere, Haustiere, Waldtiere bei Tag und bei Nacht und viele weitere, die oft nach Lebensraum vergeben sind. Auf jeweils einer Doppelseite sind tolle Fotografien der Tiere verteilt abgebildet. Ein kurzer einleitender Text gibt eher allgemeine Infos. Durch antippen des Textes mit der Stiftspitze, wird dieser vorgelesen. Beim Antippen eines jeden Tieres wird dessen Laut oder Geräusch abgespielt. Bei manchen Tieren kann man durch wiederholtes Tippen ein zweites Geräusch hören. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich und besonders diese sind, bei machen Tieren auch ganz anders als erwartet. Richtig spannend, denn vielen der Tiere würde man sonst nie "begegnen". Außer den Tiergeräuschen und der Einleitung gibt es keine weiteren Infos, es geht also wirklich nur um die Laute. Mit Antippen eines Würfelsymbols beginnt man ein Tiergeräusche-Ratespiel, bei dem man den Laut dem Tier zuordnen muss. Das macht Spaß und sorgt dafür, dass man sich die Laute besser einprägt und auch die Tiernamen besser behält. Auf acht der elf Doppelseiten kann man durch Antippen der Note ein Lied aktivieren, das Tiere der Seite zum Thema hat. bis auf das erste, das ich als etwas undeutlich gesungen empfand, sind diese wirklich super und animieren zum Mitsingen. Schade, dass man bei drei Themenseiten auf das Lied verzichtet hat. Gerade bei den Meerestieren hat mir das etwas gefehlt. Ansonsten bin ich aber recht begeistert von meinem ersten Tiptoi-Buch und werde die Sammlung auf jeden Fall weiter ausbauen. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Spannende "Das Fenster zum Hof"-Vibes

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Die an ME/CFS erkrankte Robyn lebt sehr isoliert mit ihrer Tante in einer Mietwohnung im 6. Stockwerk. Da sie aufgrund der Gegebenheiten das Haus nicht verlassen kann, recherchiert sie ausgiebig zum gegenüberliegenden ...

Die an ME/CFS erkrankte Robyn lebt sehr isoliert mit ihrer Tante in einer Mietwohnung im 6. Stockwerk. Da sie aufgrund der Gegebenheiten das Haus nicht verlassen kann, recherchiert sie ausgiebig zum gegenüberliegenden Hotel Ambrosia, dessen Geschichte von seltsamen Vorfällen nur so wimmelt. Als True-Crime Fan schlägt Robyn das Hotel der Betreiberin ihres Lieblingspodcasts als Thema für eine Sendung vor und hat Erfolg. Nun soll sie jedoch vor Ort Informationen sammeln und steht vor einem großen Problem. Doch sie bekommt unverhofft Hilfe. Zunächst erleichtert ahnt sie jedoch nicht, in welche Gefahren sie sich und ihren Spitzel hineinbegibt.

Bei mir stellten sich schon beim Lesen der Inhaltsbeschreibung absolute "Das Fenster zum Hof"-Vibes ein, denn Robyns Situation ist in etwa die gleiche. Wenn man anfangs liest, was in dem etwas heruntergekommenen Hotel auf der anderen Straßenseite schon alles passiert ist, wird einem schon ganz anders. Verschwundene Menschen, Todesopfer und Angriffe finden sich in seiner Geschichte. Da bin ich natürlich neugierig geworden, warum diese Begebenheiten hier so häufig auftreten und ich konnte Robyn dadurch echt gut verstehen. Später ist sie etwas zu fixiert auf ihr Ziel und dadurch auch etwas anstrengend, was eigentlich das einzige war, was mich an dem Buch etwas gestört hat, was aber auch dazu führt, dass es viele brenzlige und gefährliche Situationen gab. Obwohl Robyn aufgrund ihrer Krankheit festsitzt, findet sie Wege, um das Hotel zu erkunden, überanstrengt sich dann aber auch sehr schnell. Trotzdem ist der Plot sehr spannend und vor allem abwechslungsreich geschrieben.

Die Handlung wird nicht nur durch Robyns Sicht in der dritten Person vorangetrieben, sondern auch durch viele andere Textsorten wie Emails. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und war sehr kurzweilig. Auch die vielen Personen, die das Hotel kurz- und langfristig bewohnen oder dort arbeiten sind vielfältig. So kommt eigentlich nie Langeweile auf und vor allem in der zweiten Hälfte habe ich das Buch richtig verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, was jetzt Sache ist. Interessant fand ich übrigens auch Robyns Krankheit, von der ich schon gehört hatte, aber deren drastische Auswirkungen ich nicht wirklich kannte. Auf jeden Fall ist Hotel Ambrosia eine tolle Anlehnung an den Hitchcock-Klassiker und absolut empfehlenswert für Jugendliche, die spannende Thriller mögen. Sehr gute 4 Sterne

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Unkaputtbares Buch für klitzekleine Peppa-Fans

Baby Nelson (unkaputtbar) 1: Hallo, hier ist Peppa!
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Unkaputtbare Bücher sind mir nicht neu. Doch die Reihe Baby Nelson war es, bevor ich sie mit diesem ersten Band über die beliebte Serienfigur Peppa Pig (im Deutschen Peppa Wutz) kennen lernen durfte. Die ...

Unkaputtbare Bücher sind mir nicht neu. Doch die Reihe Baby Nelson war es, bevor ich sie mit diesem ersten Band über die beliebte Serienfigur Peppa Pig (im Deutschen Peppa Wutz) kennen lernen durfte. Die Qualität des Buches überzeugt mich. Die Seiten gehen auch bei kraftvollerem Reißen und Zerren nicht kaputt. Sie haben auf einer Seite abgerundete Ecken, so dass die Verletzungsgefahr gering ist. Auch wenn Babys das Buch in den Mund nehmen ist das kein Problem, denn die Seiten sind wasserfest und schadstoffgeprüft. Empfohlen wird das Buch ab 12 Monaten, man kann es aber durchaus schon mit jüngeren Kindern anschauen und so die Grundlagen für das Erlernen der Sprache legen.

Das bunte Cover mit dem Schweinchen drauf ist einfach niedlich und spricht selbst die Kleinsten schon an. Im Buch geht es vorwiegend um Peppa Wutz (auf dem Cover steht Peppa Pig) und ihr Umfeld. Kinder, die größere Geschwister haben, kennen sie von Klein auf und werden sich freuen, dass es nun auch für ihre Altersstufe ein Buch gibt. Auf jeder Seite wird ein Charakter aus der Familie vorgestellt, dazu noch der Ort, wo Peppa wohnt und was sie besonders gern mag. Der Text ist in einfachen Worten verfasst, die vorwiegend aus grundlegenden Wörtern der ersten Lebensjahre bestehen. Zudem gibt es immer Fragen, die die kleinen Leser*innen dazu animieren, von sich zu erzählen. Diese Art der Beteiligung finde ich schön und sinnvoll. Auf einigen Seiten werden nur die Namen von Peppas Freunden genannt. Hier hätte man sie vielleicht besser bei Aktivitäten mit Peppa zusammen vorstellen können. Die Bilder sind sehr schön, an manchen Stellen aber auch sehr hell wegen des Materials, aus dem die Seiten bestehen. Dafür sind sie sehr glatt und weich. Der Preis ist in Ordnung, da das Buch sehr lange hält und eigentlich unzerstörbar ist. 4 Sterne

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